Zeit im Bild

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Zeit im Bild (Begriffsklärung) aufgeführt.
Seriendaten
Originaltitel Zeit im Bild
Zeit im Bild.svg
Produktionsland OsterreichÖsterreich Österreich
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) seit 1955
Produktions-
unternehmen
ORF
Länge ca. 3–27 Minuten
Genre Nachrichten
Erstausstrahlung 5. Dezember 1955[1] auf ORF

„Zeit im Bild“ (ZiB) ist seit Dezember 1955 der Name für die national und international orientierten Fernsehnachrichtensendungen des Österreichischen Rundfunks.

Geschichte[Bearbeiten]

Fernsehen wurde in Österreich zu dessen Anfängen dreimal, ab 1. Jänner 1957 sechsmal pro Woche gesendet. Erstmals schien am 26. November 1955 für 20.30 Uhr – als einzige Sendung an dem Tag – ein Bild des Tages im Fernsehprogramm auf.[2]

Die Geschichte der als Zeit im Bild (ZIB, oft auch als ZiB geschrieben[3][4]) genannten Sendung begann am 5. Dezember 1955. An diesem Tag wurde um 17 und um 19 Uhr Die Zeit im Bild ausgestrahlt.[1][5] Die Sendung war nach dem Vorbild der Nine O’Clock News der BBC von Beginn an als Sprechersendung konzipiert, bei der ein Nachrichtensprecher vor der Kamera die Meldungen liest; sie dauerte etwa 30 Minuten. Der Sendungstitel „Zeit im Bild“ geht auf den Fernsehjournalisten und späteren ORF-Generalintendanten Teddy Podgorski zurück:[6]

„Ich hätte gerne Tantiemen von der "ZiB"[3] für den Titel! Dabei ist der Name wirklich nichts Besonderes. Ich habe ihn mir damals kaum vorzuschlagen getraut, weil er so altvaterisch klingt. Fernsehchef Freund meinte: ,Na ja, gut ist er nicht, aber lassen wir ihn einstweilen einmal. Und wie man sieht: Ein österreichisches Provisorium hält lange.“

Teddy Podgorski: Interview in der Wiener Zeitung, Februar 2012[7]

Ab 3. Februar 1975 wurde die Nachrichtensendung im 1. Fernsehprogramm (FS 1) um 19.30 Uhr in Zeit im Bild 1 umbenannt und durch die Zeit im Bild 2 im 2. Programm (FS 2) ergänzt. Sie hatten abhängig vom Vorprogramm unterschiedliche Beginnzeiten und unterschiedliche Länge. Die ZiB 1 war von Anfang an als „Newsshow“ bzw. „Studiosendung“ konzipiert. Information wurde mit Unterhaltung vermischt, es mussten nicht alle Elemente der Berichterstattung enthalten sein und statt vieler kurzer Informationseinheiten strebte man eine längere und gründlichere Hintergrundberichterstattung an. Es gab einen Meldungsüberblick, und über das „Thema des Tages“ wurde dann ausführlicher berichtet. Bei der ZIB 2 waren nicht Sprecher, sondern Moderatoren zuständig, die für ihr Handeln weitgehend selbst verantwortlich waren. Zu der Zeit wurde auch die Bluescreen-Technik eingeführt.[8]

Ab 22. Oktober 1979 wurde die Zeit im Bild 1 in beiden Kanälen durchgeschaltet, was fast drei Jahrzehnte lang – bis 2007 – so bleiben sollte. Die ZiB 2 wurde nun unter dem Sendungstitel Zehn vor zehn (21.50 bis 22.20 Uhr) ausgestrahlt. Dies war nun eine konventionelle Spätabend-Nachrichtensendung mit Hintergrundcharakter – ohne Studioaktionen. Neben den aktuellen Meldungen wurden vor allem erläuternde und informative Hintergrundberichte angeboten. Gegenüber der ZiB 1 gab es mehr Raum für Filmberichte, Liveinterviews im Studio oder Schaltgespräche. Es wurden auch schon Teleprompter eingesetzt.[8]

1984 wurde ein Newsroom eingerichtet, in dem alle an der Produktion von Nachrichten beteiligten Personen in einem Raum versammelt waren, um bessere interne Kommunikation zu ermöglichen. Dem internationalen Trend folgend wurde auf reine Sprecher verzichtet und es wurden nur mehr professionelle Journalisten als Moderatoren eingesetzt. Ab 26. März 1984 wurde Zehn vor zehn wieder in Zeit im Bild 2 zurückbenannt und der Sendetermin auf 21.15 Uhr (Montag bis Freitag) verlegt. Die Sendung wurde zugunsten einer erweiterten Kulturberichterstattung mit dem Kulturjournal um zehn Minuten auf 20 Minuten gekürzt. Beabsichtigt war vor allem, jene Neuigkeiten zu bringen, die in der ZiB 1 nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Robert Hochner wurde Chef der Sendung. Ab 28. September 1987 wurde die Ausstrahlung der ZiB 2 auf die bis heute gültige Beginnzeit 22 Uhr verlegt.[8]

1990 wurde ein neues Konzept für die ZiB 2 entworfen: Die Sendung sollte eine ausgewogene Mischung aus Nachrichten, Hintergrundinformation und unterhaltenden Elementen sein. Besonderen Stellenwert bekamen Liveelemente, und der Studiocharakter wurde wieder eines der wesentlichen Gestaltungsmerkmale. Waren bis dahin alle Redaktionen zusammengelegt gewesen, so gab es jetzt für jede Sendung einen eigenen stellvertretenden Chefredakteur. Zum 1. Jänner 1991 wurde die ZiB 1 in Zeit im Bild, Ausgabe 19.30 und die ZIB 2 in Zeit im Bild, Ausgabe 22.00 umbenannt. Damit sollte verdeutlicht werden, dass es keine Bevorzugung oder Benachteiligung durch Wertungen wie 1 oder 2 mehr gibt.[8]

Von 1998 bis 2007 gab es eine dritte Redaktion für die tägliche Zeit im Bild 3 um Mitternacht.[8]

Der Newsroom von 1984 war auf zwei produzierte Nachrichtensendungen pro Tag ausgerichtet. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 wurde allerdings 43 Stunden lang ununterbrochen berichtet, im Jahr 2001 gab es insgesamt 120 ZiB-Sondersendungen. Am 2. Mai 2002 wurde deswegen ein neuer Newsroom in Betrieb genommen, der es logistisch und technisch erlaubte, bei erhöhter Ereignisdichte rund um die Uhr zu senden.[8]

War zuvor einige Zeit lang ein wöchentlich wechselndes Moderatorenpaar (m/w) eingesetzt worden, so kehrte man ab 14. Oktober 2002 wieder zur Einzelmoderation zurück. Kurze Zeit gab es auch eine ZiB um 12 Uhr, diese wurde im Frühjahr 2002 aus Kostengründen wieder eingestellt.[8]

Seit 5. Juli 2004 sind die ZiB-Sendungen auch digital und unverschlüsselt europaweit über Astra auf ORF 2 Europe zu empfangen.

Grundstrukturierung vor 2007[Bearbeiten]

  • Die ZiB 1 wurde täglich um 19.30 Uhr auf ORF 1 und ORF 2 ausgestrahlt und war die meistgesehene Nachrichtensendung in Österreich. Sie thematisierte aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland und bot täglich eine Kulturberichterstattung.
  • Die ZiB 2 wurde von Montag bis Freitag um 22 Uhr auf ORF 2 gesendet und auf 3sat durchgeschaltet. Um 22.25 Uhr wurden die Zuseher von 3sat verabschiedet. Die ZiB 2 ist als Journalsendung konzipiert, bei der neben Nachrichten auch Hintergrundberichte, Diskussionen mit Studiogästen und Liveschaltungen gezeigt werden.
  • Am Wochenende wurde statt der ZiB 2 eine Spätausgabe der ZiB mit einem der ZiB-1-Moderatoren gesendet.
  • Bis 2007 wurde um Mitternacht die ZiB 3 auf ORF 2 gesendet und war als Konkurrenz zu den Nachrichtenangeboten der Privatsender boulevardlastiger konzipiert. Häufiges Element der Sendung waren Streitgespräche zu aktuellen Themen. Aktuelle Nachfolgesendung der ZiB 3 ist die ZIB 24, die auf ORF 1 verlegt wurde.
  • Zusätzlich strahlte ORF 2 noch weitere Kurznachrichtensendungen unter dem Sendungstitel ZiB mit dem jeweiligen Suffix um 9, 13 und 17 Uhr aus. Die Ausgaben um 9 und 13 Uhr werden auch von 3sat übertragen.
  • Seit 2004 strahlte ORF 1 im Nachmittags- und Abendprogramm Kurznachrichtensendungen unter dem Titel newsflash aus.
  • Sondersendungen wurden als ZIB SPEZIAL zu bedeutenden österreichischen oder internationalen Ereignissen gesendet.
  • 1985 bis 1997 produzierte der ORF mit der Mini-ZiB auch eine Nachrichtensendung für Kinder. Diese wurde später durch die Confetti News im Kinderprogramm ersetzt.

Umstrukturierungen ab 2007[Bearbeiten]

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Im Frühjahr 2007 wurde das tägliche Nachrichtenangebot im ORF umstrukturiert und erweitert. Die wesentlichste Änderung war nach Diskussionen in der Redaktion[4] die Aufgabe der Durchschaltung der Zeit im Bild um 19.30 Uhr auf beide Kanäle. Die Ausstrahlung erfolgt seither nur mehr auf ORF 2, was in Folge dessen zu einem (weiteren) Verlust an Marktanteilen am Vorabend führte.[9] Darauf angesprochen, wurde der ZiB-2-Moderator Armin Wolf 2013 in der Zeitschrift profil zitiert mit:

„Im Nachhinein glaube ich, dass es ein Fehler war. Wir wollten mit Unterhaltung auf ORF 1 Leute halten, die sonst zu RTL oder Pro 7 wandern. Es stellte sich aber heraus, dass die meisten Jungen nicht für die „ZiB“ auf ORF 2 umschalten.“

Armin Wolf: Interview im profil, März 2013[4]

Weitere Änderungen waren:

  • Die Umbenennung des newsflash in ZiB Flash, Ausgaben auch samstags und sonntags.
  • Die ZiB 20 täglich um 20 Uhr auf ORF eins bietet in etwa sieben Minuten eine kompakte Tageszusammenfassung mit den wichtigsten Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Chronik, Kultur und Sport für die Zielgruppe 12 bis 49. Insgesamt werden oft nicht mehr als fünf Beiträge gezeigt. Konzipiert wurde diese Sendung in Konkurrenz zu den erfolgreichen ProSieben AustriaNews, zu denen in der Zeit davor viele, meist jüngere Zuschauer abgewandert waren.
  • ZiB 24, ausgestrahlt von Montag bis Freitag um etwa 24 Uhr auf ORF eins. Dieses 20-minütige Mitternachtsmagazin ersetzte die bisherige ZiB 3 auf ORF 2.

Am 8. März 2009 bekamen die ZiB-Sendungen auf ORF eins ein neues Design. Seit 4. März 2013 werden die ZiB-Sendungen nicht nur im ORF-eins-Design, sondern auch aus einem neuen Studio präsentiert. Zudem wurde der gesamte Vorabend auf ORF eins neu gestaltet und das ZiB-Magazin geschaffen, das direkt vor der ZiB 20 zu sehen ist. Es wird abwechselnd von Christiane Wassertheurer und Gerhard Maier moderiert. Bevor Lisa Gadenstätter oder Roman Rafreider in der ZiB 20 die aktuellen Informationen des Tages präsentiert, gibt es das ORF-eins-Wetter mit Eser Ari-Akbaba oder Sigi Fink. Um 20.08 Uhr gibt es den ZiB-20-Sport, der die wichtigsten Sportereignisse kurz und bündig zusammenfasst.

Im Februar 2014 wurde zum ersten Mal die Diskussionssendung ZiB 24 Talk ausgestrahlt.

Mit 19. Jänner 2015 beginnend erfolgte ein Relaunch der ZiB-Schiene:

  • Das große Studio, das bisher aufgeteilt war in den rechten Teil für die ZiB-Sendungen und den linken für die Magazinsendungen wie die heute-Sendungen, hat eine neue 360°-Videowand erhalten und wird nun von der ZiB im gesamten Bereich bespielt.
  • Die Darstellung der als Markenzeichen bereits vorhandenen „Weltkugel“ wurde durch das Einspielen neuer NASA-Satellitenbilder verbessert.
  • Das Design wurde nach Darstellung des ORF mit brillanteren Farben aufgefrischt. Die Grafikelemente und die Signation wurden adaptiert, so hat das ZiB-Logo nun einen an das ORF-Logo erinnernden roten Hintergrund anstelle des jahrzehntelang verwendeten blauen.
  • Es soll eine stärke Konzentration auf Hintergründe zu tagesaktuellen Themen hin erfolgen.
  • Da Marie-Claire Zimmermann im Oktober 2014 in Karenz ging, moderieren seither Susanne Höggerl und Tarek Leitner gemeinsam die ZiB 1.
  • Außerdem sollen im Zuge dieser Neuerungen auch die Designs für die Sendungen Hohes Haus und Pressestunde überarbeitet werden.

Derzeitige Ausgaben[Bearbeiten]

  • Die Hauptausgabe der Zeit im Bild, welche täglich um 19:30 Uhr auf ORF 2 ausgestrahlt wird, wird seit Jänner 2015 offiziell wieder mit ZiB 1 betitelt und wie bereits zuvor in Doppelmoderation ausgestrahlt. Sie thematisiert aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland und bietet täglich eine Kulturberichterstattung. Die ZiB 1 wird als einzige Nachrichtensendung des ORF auch in Gebärdensprache produziert. Die Version mit einem Dolmetscher für Gebärdensprache rechts unten im Bild wird auf ORF 2 Europe ausgestrahlt und kann zudem im Internet auf der Plattform ORF TVthek abgerufen werden. Die Dauer der Sendung liegt immer bei rund 17 Minuten.
  • Die ZiB 2 wird von Montag bis Donnerstag um 22 Uhr sowie freitags ab 22.10 Uhr auf ORF 2 gesendet und auf 3sat durchgeschaltet. Die Ausstrahlung auf 3sat endet um 22.25 Uhr beziehungsweise freitags um 22.35 Uhr. Auf ORF 2 folgt dann noch ein Hinweis auf die folgenden Sendungen, manchmal werden aber auch noch weitere Beiträge gezeigt. Die ZiB 2 ist als Journalsendung konzipiert, bei der neben Nachrichten auch Hintergrundberichte, Diskussionen mit Studiogästen und Liveschaltungen gezeigt werden. Die Dauer der Sendung liegt üblicherweise bei 25 Minuten, ist aber nicht so streng wie die der ZiB 1 begrenzt. Bei Bedarf (brisanten Tagesthemen, längeren Studiogesprächen) wird die Sendung um einige Minuten verlängert. Am Wochenende wird statt der ZiB 2 eine Spätausgabe der ZiB mit einem der ZiB-1-Moderatoren gesendet.
  • Die ZiB 20 wird täglich um 20 Uhr auf ORF eins ausgestrahlt und bietet in etwa sieben Minuten eine kompakte Tageszusammenfassung mit den wichtigsten Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Chronik, Kultur und Sport für die Zielgruppe 12 bis 49. Insgesamt werden oft nicht mehr als fünf Beiträge gezeigt.
  • Die ZiB 24 wird täglich etwa um Mitternacht (je nach Ende der vorhergehenden Sendungen beginnend im Zeitraum ca. 23.30 bis spätestens 24 Uhr) auf ORF eins ausgestrahlt.
  • Im Nachmittags- und Abendprogramm von ORF eins gibt es Montag bis Freitag drei ZiB-Flash-Sendungen sowie um 19.45 Uhr das ZiB-Magazin. Während ersteres Kurznachrichtensendungen sind, bringt das ZiB-Magazin – als Gegenstück zur ZiB 20 – Hintergrundberichte zu aktuellen Ereignissen.
  • Zusätzlich strahlt ORF 2 noch weitere Kurznachrichtensendungen unter dem Sendungstitel ZiB mit dem jeweiligen Suffix um 9, 13 und 17 Uhr aus. Die Ausgaben um 9 und 13 Uhr werden auch von 3sat übertragen.

ZIB Newsroom[Bearbeiten]

Seit der Programmreform des ORF am 10. April 2007 hat die Zeit im Bild mit ihren zahlreichen anderen Nachrichtenformaten ihr Studio komplett umgebaut. Kernelement ist der Tresen, hinter dem die Moderatoren sitzen. Die Studiodekoration besteht im Wesentlichen aus sechs Videowänden – also großen neben- und untereinander zusammengereihten Fernsehern, auf denen die Weltkugel bzw. Grafiken für Wetter etc. gezeigt werden. Bis zum 9. April 2007 wurde der Teil des Newsrooms umgebaut, der sich gegenüber dem im Fernsehen zu sehenden ZiB-Platz befand (vor der Reform waren dort die Kulissen für das „Weltjournal“ und „Thema“ bzw. „Report“ aufgebaut). Mit 10. April 2007 ging dann dieser neu gestaltete Bereich des Newsrooms auf Sendung. In der Übergangsphase vom 10. April 2007 bis zum 6. Jänner 2008 wurde der Newsroom auch auf der anderen Seite umgebaut, wo sich noch das alte ZiB-Studio befand, bis schließlich das heute zu sehende Sechseck entstand. Heute wird (vom Studioeingang aus gesehen) auf der rechten Seite immer die ZIB auf ORF 2 produziert, auf der linken Seite wechseln sich die Sendungen heute mittag und heute österreich, das Volksgruppenmagazin Heimat Fremde Heimat, das Hohe Haus sowie die Pressestunde und das Europastudio ab. Seit Jänner 2015 wird auch die linke Seite für die Produktion der ZIB-Ausgaben verwendet.

Aufgrund von Beschwerden seitens der Zuseher wurde der Hintergrund mit der Weltkugel ab dem 7. Jänner 2008 im neuen Sendebereich etwas abgeändert. Die Zuseher fühlten sich von Streifen, die von oben nach unten durch den Hintergrund gingen, gestört bzw. abgelenkt. Ab 8. April 2009 machten auch die ZIB-Sendungen in ORF eins mit.

ZIB-Moderatoren[Bearbeiten]

Derzeitige Moderatoren[Bearbeiten]

seit Moderator Sendung
2013 Eser Ari-Akbaba Wetter ORF eins
2012 Nadja Bernhard Zeit im Bild, ZIB 17.00 und Spät-ZIB
1998 Birgit Fenderl ZIB 9.00, ZIB 11.00 und ZIB 13.00
2013 Sigi Fink Wetter ORF eins
2006 Lisa Gadenstätter ZIB 20.00 und ZIB 24.00
2010 Stefan Gehrer ZIB 9.00, ZIB 11.00 und ZIB 13.00
2010 Rainer Hazivar Zeit im Bild, ZIB 17.00 und Spät-ZIB
2002 Susanne Höggerl ZIB 17.00, Zeit im Bild und Spät-ZIB
1995 Christa Kummer Wetter
2001 Tarek Leitner Zeit im Bild, ZIB 17.00 und Spät-ZIB
1999 Lou Lorenz-Dittlbacher ZIB 2
2013 Gerhard Maier ZIB-Flash und ZIB-Magazin
2013 Tiba Marchetti ZIB 9.00, ZIB 11.00 und ZIB 13.00
2014 Johannes Marlovits ZIB 9.00, ZIB 11.00 und ZIB 13.00
1999 Roman Rafreider ZIB 20.00 und ZIB 24.00
2004 Marcus Wadsak Wetter
2002 Christiane Wassertheurer ZIB Flash und ZIB-Magazin
2002 Armin Wolf ZIB 2

Ehemalige Moderatoren[Bearbeiten]

Ehemalige Wettermoderatoren[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Ehemalige Sport-Moderatoren[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Im März 2012 erhielten Redakteure der ZIB den Concordia-Preis für Pressefreiheit und den Deutschen Webvideopreis 2012 in zwei Kategorien. Anlass war ein Protestvideo gegen politische Einflussnahme auf den ORF, das die Redakteure auf Youtube veröffentlicht hatten.[10]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Radioprogram/Morgen Montag/Fernsehprogramm. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 4. Dezember 1955, S. 16, letzte Spalte ganz unten.
    Erste Erwähnung in der Programmzeitschrift Radio Österreich, Nr. 49/1955 für Montag 5. Dezember 1955.
  2. Radioprogram/Fernsehprogramm. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 26. November 1955, S. 5, letzte Spalte Mitte.
  3. a b Vgl. z. B.: Eugen Freund moderiert "ZiB" bis Jahresende. In: Kurier, 9. November 2013. Abgerufen am 17. Jänner 2015.
  4. a b c Herbert Lackner: Armin Wolf: „Menschen zu seriöser Information verführen“. Interview in: profil, Heft 8/2013, 21. März 2013. Abgerufen am 19. Jänner 2015.
  5. Im historischen Archiv des ORF scheint hingegen Mittwoch 23. bzw. Samstag 26. November 1955 als Erstdatum auf.
  6. Isabella Wallnöfer, Anna-Maria Wallner: ORF: Was blieb von welchem Generaldirektor? In: Die Presse, 25. Juni 2011. Abgerufen am 17. Jänner 2015.
  7. zitiert nach: Christine Dobretsberger: "Das Fernsehen ist heute die Wirklichkeit". Interview mit Teddy Podgorski. In: Wiener Zeitung, 18./19. Februaer 2012. Artikel online in: Eintrag zu Thaddäus Thaddäus Podgorski in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (Biographie)
  8. a b c d e f g Geschichte der Fernsehfunknachrichten (PDF; 242 kB), 14. November 2003; von Geschichte Online, univie.ac.at
  9. Eva Linsinger und Christa Zöchling: ORF: Mitten im Chaos. (Absatz Alarmstimmung.) In: profil, Heft 18/2007, 5. Mai 2007. Abgerufen am 19. Jänner 2015.
  10. Deutscher Web-Medienpreis für ORF-Protest im Kurier vom 28. März 2012, abgerufen am 1. April 2012

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Mück: ZiB-Jahrbuch 2003.

Weblinks[Bearbeiten]