ATP Challenger Tulsa

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Tennis USTA Challenger of Oklahoma
ATP Challenger Tour
Austragungsort Tulsa
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Erste Austragung 1999
Letzte Austragung 2011
Kategorie Challenger
Turnierart Freiplatzturnier
Spieloberfläche Hartplatz
Auslosung 32E/32Q/16D
Preisgeld 50.000 US$
Stand: 21. Oktober 2016

Der USTA Challenger of Oklahoma war ein Tennisturnier für Herren, das von 1999 bis 2002 und 2005 bis 2011 jährlich in Tulsa, Oklahoma stattfand. Es war Teil der ATP Challenger Tour. Ausgetragen wurden eine Einzel- und eine Doppelkonkurrenz, die jeweils auf Hartplatz gespielt wurden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der Gründung des Challenger-Turniers wurden auf dem Gelände des Philcrest Hills Tennis Clubs in Tulsa von 1988 bis 1998 sogenannte Satellite-Turniere – in etwa der Vorgänger der Future-Turniere – für Spieler der Weltranglistenplätze 400 bis 1.000 ausgetragen. Im Oktober 1999 wurde das neue, zur Challenger Tour gehörende, Event erstausgetragen.[1] Als Sieger ging der Brasilianer André Sá hervor.

Nachdem in den Jahren 2003 und 2004 keine Austragung stattfand, kehrte das Turnier 2005 nach Tulsa zurück.

Die letzte Ausgabe des Turniers ging im Jahr 2011 über die Bühne; seit 2014 finden auf dem Gelände jährlich die Tulsa Pro Championships, ein Turnier der ITF Future Tour, statt.[2]

Rekordsieger ist Bobby Reynolds, der jeweils dreimal die Einzel- und Doppelkonkurrenz gewann. Zu den bekanntesten Teilnehmern der Turnergeschichte zählen John Isner, Sam Querrey und Tommy Haas sowie die Brüder Bob und Mike Bryan.[3]

Siegerliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Sieger Finalgegner Finalergebnis
1999 BrasilienBrasilien André Sá VenezuelaVenezuela Jimy Szymanski 6:2, 7:64
2000 VenezuelaVenezuela Jimy Szymanski NiederlandeNiederlande Raemon Sluiter 7:65, 6:75, 7:63
2001 TschechienTschechien Jan Hernych Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vincent Spadea 7:5, 7:5
2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robert Kendrick BrasilienBrasilien Daniel Melo 6:3, 6:3
2003–2004: nicht ausgetragen
2005 IsraelIsrael Harel Levy DeutschlandDeutschland Benedikt Dorsch 5:7, 7:5, 7:66
2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Reynolds (1) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Russell 7:63, 6:3
2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jesse Witten Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Donald Young 7:68, 7:5
2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Kim Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vincent Spadea 6:3, 3:6, 6:4
2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Taylor Dent Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wayne Odesnik 7:69, 7:64
2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Reynolds (2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lester Cook 6:3, 6:3
2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Reynolds (3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael McClune 6:1, 6:3

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Sieger Finalgegner Finalergebnis
1999 SudafrikaSüdafrika Jeff Coetzee
MexikoMexiko Alejandro Hernández
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Thomas Blake
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Blake
6:2, 6:1
2000 MexikoMexiko Enrique Abaroa
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Sell
RumänienRumänien Gabriel Trifu
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Glenn Weiner
5:7, 6:4, 6:2
2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Morrison
SudafrikaSüdafrika Jeff Coetzee
SudafrikaSüdafrika Shaun Rudman
6:2, 6:3
2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Humphries
BahamasBahamas Mark Merklein
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Diego Ayala
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jason Marshall
7:61, 6:4
2003–2004: nicht ausgetragen
2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Lipsky
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Martin
(1)
SudafrikaSüdafrika Rik De Voest
IsraelIsrael Harel Levy
6:0, 6:2
2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Reynolds (1)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rajeev Ram (1)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Lipsky
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Martin
6:4, 6:4
2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Reynolds (2)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rajeev Ram (2)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alex Bogomolov Jr.
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian Wilson
7:68, 7:5
2008 AustralienAustralien Ashley Fisher
AustralienAustralien Stephen Huss
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Reynolds
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rajeev Ram
7:64, 6:3
2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Martin (2)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rajeev Ram (3)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Philip Stephens
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ashley Watling
6:2, 6:2
2010 SudafrikaSüdafrika Andrew Anderson
SudafrikaSüdafrika Fritz Wolmarans
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brett Joelson
KanadaKanada Chris Klingemann
6:2, 6:3
2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Martin (3)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Reynolds (3)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Querrey
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Wettengel
6:4, 6:2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. John A. Ferguson: Martin comes back to Tulsa. In: Tulsa World. 3. Oktober 1999, abgerufen am 20. Juli 2014 (englisch).
  2. Former Tulsa player Ashley Watling advances at USTA Tulsa Pro Championships. In: Tulsa World. 19. Juni 2014, abgerufen am 20. Juli 2014 (englisch).
  3. John D. Ferguson: Tulsa to host USTA tournament. In: Tulsa World. 12. September 2011, abgerufen am 20. Juli 2014 (englisch).