John Isner

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John Isner Tennisspieler
John Isner
Isner 2016 in Wien
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 26. April 1985
Größe: 208 cm
Gewicht: 108 kg
1. Profisaison: 2007
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Rene Moller
David Macpherson
Preisgeld: 16.220.397 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 389:236
Karrieretitel: 14
Höchste Platzierung: 8 (16. Juli 2018)
Aktuelle Platzierung: 10
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 107:94
Karrieretitel: 5
Höchste Platzierung: 26 (2. April 2012)
Aktuelle Platzierung: 57
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
1. Oktober 2018
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

John Robert Isner (* 26. April 1985 in Greensboro, North Carolina) ist ein US-amerikanischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003–2007: College Tennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Isner spielte von 2003 bis 2007 College Tennis an der University of Georgia und gewann mit seiner Mannschaft 2007 die College-Mannschaftsmeisterschaften, nachdem Georgia bereits ein Jahr zuvor im Finale stand. Mit ihm als Führungsspieler verlor Georgia nur ein Match in den letzten 2 Jahren. Außerdem war Isner lange Zeit die Nummer 1 der ITA-Rangliste. Im College Tennis errang Isner 139 Einzelsiege. Damit ist er der erfolgreichste Spieler in der Geschichte der Universität von Georgia.

Sein größter Erfolg im Einzel war der Gewinn der ITA Men’s All-American Championships im Oktober 2005. Bei den NCAA Division I Tennis Championships, dem wichtigsten Turnier im College Tennis, gewann er nie im Einzel. Sein bestes Resultat war das Finale im Mai 2007, das er knapp gegen Somdev Devvarman verlor.

Statistik bei den wichtigsten Collegeturnieren:
Turnier 2003/04 2004/05 2005/06 2006/07
ITA All-American Championships VF S F
ITA Indoor Championships 1R HF 2R
NCAA DI Championships 2R 2R F
Die Ergebnisse beziehen sich jeweils auf die Einzelkonkurrenz.

2007–2008: Die Anfänge auf der World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2007 begann Isner seine Profilaufbahn auf der ATP-Tour. In seiner erst kurz andauernden Profikarriere konnte er bereits ein Challenger- und ein Future-Turnier gewinnen, die zweit- sowie drittklassige Turnierkategorie. Seinen größten Erfolg zu Anfang seiner Karriere erreichte er beim ATP-Turnier von Washington, D.C., bei dem er – aufgrund einer Rückenverletzung von Fernando González – mit einer Wildcard ausgestattet ins Hauptfeld gelangte. Obwohl er nur als Nummer 416 ins Turnier gestartet war, besiegte er nacheinander Tim Henman, Benjamin Becker, Wayne Odesnik, Tommy Haas und Gaël Monfils und erreichte das Endspiel, in welchem er mit 4:6, 6:7 Andy Roddick unterlag. Isners größte Stärke ist, aufgrund seiner Größe von 2,08 m, sein Aufschlag mit dem er im Turnierverlauf 144 Asse schlug und auf dem Weg ins Finale alle seine Matches im Tie-Break des dritten Satzes gewann. Durch diesen Erfolg schaffte er den Sprung auf Platz 193 der Weltrangliste. Darüber hinaus erhielt er für die nachfolgenden Turniere in Cincinnati und New Haven ebenfalls eine Wildcard, scheiterte aber in der ersten und zweiten Runde jeweils an David Ferrer. Bei den US Open erreichte Isner, nach Siegen über Jarkko Nieminen und Rik De Voest, die dritte Runde, in der er gegen die Nummer eins der Welt, Roger Federer, in vier Sätzen scheiterte. Er war nur einer von zwei Spielern, der im Turnierverlauf einen Satzgewinn gegen Federer verbuchen konnte. Im weiteren Saisonverlauf konnte Isner einige Erfolge bei Challenger-Turnieren feiern und beendete das Tennisjahr auf Position 107 der Weltrangliste.

Das Jahr 2008 verlief für Isner weniger erfolgreich. Bei allen vier Grand-Slam-Turnieren scheiterte er jeweils in der ersten Runde. Sein bestes Resultat auf der ATP Tour war das Erreichen des Viertelfinales in San José, wo er Florent Serra und Tommy Haas schlagen konnte. Er beendete das Jahr auf Platz 144.

2009 bei den US Open

2009–2017: Durchbruch und Etablierung in den Top 20[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Jahr 2009 war das bis dahin beste in der Karriere von John Isner. Er erreichte unter anderem die dritte Runde bei den Australian Open sowie die dritte Runde beim Masters in Indian Wells, wo er mit Gaël Monfils erstmals einen Top-10-Spieler schlagen konnte. Weitere Erfolge waren das Viertelfinale in Houston, die zweite Runde bei den Masters in Montreal und Washington sowie das Achtelfinale bei den US Open, wo er unter anderem Andy Roddick im Tie-Break des fünften Satzes besiegte und erst gegen Fernando Verdasco in vier Sätzen verlor. Bei den Grand-Slam-Turnieren von Wimbledon und Roland Garros konnte er aufgrund einer Infektion mit dem Pfeifferschem Drüsenfieber nicht teilnehmen. Er beendete das Jahr 2009 auf Position 34 der Weltrangliste.

Ins Tennisjahr 2010 startete Isner mit seinem ersten Turniersieg auf der ATP Tour. Beim Turnier von Auckland gewann er das Finale gegen Arnaud Clément mit 6:3, 5:7, 7:6. Bei den Australian Open erreichte er das Achtelfinale, in dem er dem starken Briten Andy Murray in drei Sätzen mit 6:7, 3:6 und 2:6 unterlag. Im Februar gewann er seinen zweiten Titel im Doppel an der Seite von Sam Querrey in Memphis mit 6:4 und 6:4.

2012

Im März 2012 besiegte Isner im Halbfinale des Masters-Turniers in Indian Wells überraschend den Weltranglistenersten Novak Đoković in drei Sätzen mit 7:6, 3:6 und 7:6. Im Finale traf er auf Roger Federer, welchem er mit 6:7, 3:6 unterlag. In der Weltrangliste schaffte er durch diesen Finaleinzug erstmals den Vorstoß in die Top 10. Kurz darauf zog er beim Turnier in Houston abermals in ein ATP-Finale ein. Gegen Juan Mónaco verlor er zwar in drei Sätzen, die Finalteilnahme beförderte ihn auf Position neun in der Weltrangliste. Bei den Grand-Slam-Turnieren schied er jeweils früh aus. Er gewann in diesem Jahr noch zwei weitere Turniere, nämlich in Houston und Winston-Salem. Er beendete das Jahr auf Weltranglistenplatz 14. An den Australian Open 2013 nahm er aufgrund einer Knieverletzung nicht teil. In Houston konnte er seinen ersten Titel auf Sand gewinnen. Bei den French Open verlor er in der dritten Runde in fünf Sätzen gegen Tommy Haas. In Wimbledon war Isner erneut verletzt und musste in der zweiten Runde gegen Adrian Mannarino aufgeben. Anschließend gewann er erneut das Turnier von Atlanta; im Finale hatte er gegen Kevin Anderson mit 6:7, 7:6, 7:6 die Überhand. Er erreichte weitere Finals: er verlor das Finale in Washington, D.C. gegen Juan Martín del Potro und das Endspiel in Cincinnati gegen Rafael Nadal. Zuvor schlug er in diesem Turnier Milos Raonic, Novak Đoković und Juan Martín del Potro. Bei den US Open schied er nach einer Niederlage gegen Philipp Kohlschreiber in der dritten Runde aus. Das Jahr schloss Isner erneut auf Platz 14 der Rangliste ab.

2014 begann Isner erfolgreich mit seinem zweiten Turniersieg in Auckland, er schlug im Finale Lu Yen-hsun 7:6, 7:6. Bei den Australian Open schied er in der ersten Runde gegen Martin Kližan aus. Beim ersten Masters in Indian Wells erreichte er wie im Vorjahr das Halbfinale, welches er gegen Novak Đoković in drei Sätzen verlor. Bei den French Open schied er im Achtelfinale gegen Tomáš Berdych aus, in Wimbledon war in der dritten Runde gegen Feliciano López Schluss. Danach gewann er zum zweiten Mal in Atlanta; das Finale gewann er gegen Dudi Sela mit 6:3, 6:4. Bei den US Open schied er erneut gegen Philipp Kohlschreiber aus. Das Tennisjahr konnte er auf Platz 19 beenden.

2015 kam der US-Amerikaner nicht gut in die Saison, in Melbourne schied er in der dritten Runde gegen Gilles Müller aus. In Miami konnte Isner das erste Halbfinale des Jahres erreichen, das er erneut gegen Đoković verlor, zuvor besiegte er Grigor Dimitrow, Milos Raonic und Kei Nishikori. In Paris verlor er in der zweiten Runde gegen den Franzosen Jérémy Chardy. In Wimbledon erreichte er die dritte Runde, wo er Marin Čilić in fünf Sätzen und nach über zwei Tagen unterlag. Das Turnier von Atlanta gewann er bereits zum dritten Mal, er bezwang im Finale Marcos Baghdatis mit 6:3, 6:3. Dieser Sieg bedeutete den zehnten Titel der Karriere. Bei den US Open konnte er das Achtelfinale erreichen, verlor dieses jedoch in drei Sätzen gegen Roger Federer. Beim Masters in Paris konnte er Federer bezwingen, schied dann aber im Viertelfinale gegen David Ferrer aus. Die Saison konnte er auf dem elften Platz der Weltrangliste beenden.

2016 schied er bei den Australian Open im Achtelfinale gegen Ferrer aus. Bei den French Open schied Isner ebenfalls im Achtelfinale gegen den späteren Finalisten Andy Murray aus. Auch in den weiteren Turnieren verlor er oft früh, so wie in Wimbledon, als er in der dritten Runde nach einem langen Match Jo-Wilfried Tsonga unterlag. In Atlanta konnte er wiederum das Finale erreichen, dieses verlor er diesmal gegen Nick Kyrgios. Die Olympischen Spiele 2016 ließ er aus. Bei den US Open verlor er in der dritten Runde gegen Kyle Edmund. Gemeinsam mit Jack Sock im Doppel gewann er das Masters in Shanghai. Später erreichte er das Finale des Masters in Paris, dort unterlag Isner Andy Murray in drei Sätzen. Das Jahr beendete er auf Platz 19 der Weltrangliste. 2017 kam er bei allen Grand Slams nicht über die dritte Runde hinaus. Beim Masters in Rom verlor er im Halbfinale gegen den späteren Sieger Alexander Zverev. In Newport gewann Isner den ersten Titel der Saison, im Finale besiegte er Matthew Ebden mit 6:3, 7:6. In Atlanta konnte er mit einem 7:6, 7:6 über Ryan Harrison erneut triumphieren. Die Saison beendete Isner auf Platz 17.

Ab 2018: Erster Masters-Titel und Grand-Slam-Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Jahr 2018 begann für Isner schlecht mit dem Aus in der ersten Runde der Australian Open. Mit Jack Sock konnte er anschließend erneut ein Masters im Doppel gewinnen, nämlich das Turnier von Indian Wells. In Miami gewann er kurze Zeit später zum ersten Mal ein Masters im Einzel, nachdem er Finale Alexander Zverev mit 6:7, 6:4, 6:4 besiegen konnte. Bei den French Open schied er im Achtelfinale aus. In Wimbledon erreichte Isner sein erstes Grand-Slam-Halbfinale seiner Karriere. Das verlor er gegen Kevin Anderson nach über sechs Stunden Spielzeit mit 7:6, 6:7, 6:7, 6:4, 24:26. Es war damit das längste Grand-Slam-Match-Halbfinale der Geschichte sowie das drittlängste Match der Tennisgeschichte.[1] Danach konnte er zum fünften Mal das Turnier in Atlanta gewinnen, im Finale setzte er sich mit 5:7, 6:3, 6:4 gegen Ryan Harrison durch, gegen den er an gleicher Stelle im Vorjahr verlor. Im Juli erreichte er mit Rang 8 seine beste Platzierung in der Weltrangliste.

Persönliches und Kurioses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Isner studiert Sprachwissenschaften an der University of Georgia und hat zwei ältere Brüder.

Nach seinem Sieg über Tommy Haas verlangte der Deutsche scherzhaft eine Größenbeschränkung für ATP-Spieler.[2] Isner ist mit 2,08 m Körpergröße nach dem Kroaten Ivo Karlović der zweitgrößte Spieler auf der ATP-Tour.

Am 24. Juni 2010 stellten Isner und der Franzose Nicolas Mahut beim Erstrundenspiel in Wimbledon einen historischen Rekord auf. Erst nach einer Gesamtspielzeit von elf Stunden und fünf Minuten war das Match zugunsten von Isner entschieden. Der entscheidende fünfte Satz allein dauerte über acht Stunden an und endete 70:68. Begonnen hatte die Partie bereits am 22. Juni. Wegen einbrechender Dunkelheit war sie jedoch zweimal – nach dem vierten sowie beim Stand von 59:59 im fünften Satz – unterbrochen worden. Nicht nur in der Länge, sondern auch in der Zahl der Asse stellte das Spiel neue Rekorde auf: Isner gelangen 112, Mahut 103 Asse. Nie zuvor hatte ein Spieler in einem Match eine dreistellige Anzahl von Assen erreicht.[3]

2011 trafen beide erneut in der ersten Runde in Wimbledon aufeinander.[4] Diesmal war das Spiel in drei Sätzen entschieden: Isner gewann mit 7:6 (7:4), 6:2 und 7:6 (8:6).[5]

Am 13. Juli 2018 bestritt Isner auch das zweitlängste Wimbledon-Match der Geschichte. In einer Spielzeit von 6:36 Stunden und fünf Sätzen (6:7 (6:8), 7:6 (7:5), 7:6 (11:9), 4:6, 24:26) verlor er gegen Kevin Anderson im zugleich längsten Halbfinale des Turniers.[6] Damit hält er den Rekord für das längste und drittlängste Match der Tennisgeschichte.

Am 6. März 2016 schlug Isner in seiner Davis-Cup-Partie gegen Bernard Tomic mit 253 km/h auf, womit ihm der schnellste gemessene Aufschlag oberhalb der Challenger-Tour-Ebene gelang. Zuvor hielt Ivo Karlović (251,4 km/h) den Rekord.[7] Den Rekord des schnellsten Aufschlags hält Samuel Groth mit 263 km/h, den er auf der Challenger Tour aufstellte.

Im Dezember 2017 heiratete er seine langjährige Freundin Madison McKinley.[8]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000 (4)
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500 (1)
ATP International Series
ATP World Tour 250 (12)
ATP Challenger Tour (5)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (12)
Sand (2)
Rasen (3)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 16. Januar 2010 NeuseelandNeuseeland Auckland (1) Hartplatz FrankreichFrankreich Arnaud Clément 6:3, 5:7, 7:62
2. 10. Juli 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Newport (1) Rasen BelgienBelgien Olivier Rochus 6:3, 7:66
3. 27. August 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Winston-Salem (1) Hartplatz FrankreichFrankreich Julien Benneteau 4:6, 6:3, 6:4
4. 15. Juli 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Newport (2) Rasen AustralienAustralien Lleyton Hewitt 7:61, 6:4
5. 25. August 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Winston-Salem (2) Hartplatz TschechienTschechien Tomáš Berdych 3:6, 6:4, 7:69
6. 14. April 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Houston Sand SpanienSpanien Nicolás Almagro 6:3, 7:5
7. 28. Juli 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta (1) Hartplatz SudafrikaSüdafrika Kevin Anderson 6:73, 7:62, 7:62
8. 11. Januar 2014 NeuseelandNeuseeland Auckland (2) Hartplatz Chinesisch TaipehChinesisch Taipeh Lu Yen-hsun 7:64, 7:67
9. 28. Juli 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta (2) Hartplatz IsraelIsrael Dudi Sela 6:3, 6:4
10. 2. August 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta (3) Hartplatz Zypern RepublikZypern Marcos Baghdatis 6:3, 6:3
11. 23. Juli 2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Newport (3) Rasen AustralienAustralien Matthew Ebden 6:3, 7:64
12. 30. Juli 2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta (4) Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Harrison 7:66, 7:67
13. 1. April 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami Hartplatz DeutschlandDeutschland Alexander Zverev 6:74, 6:4, 6:4
14. 29. Juli 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta (5) Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Harrison 5:7, 6:3, 6:4
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 29. Juli 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lexington Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian Wilson 6:79, 6:3, 6:4
2. 28. September 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lubbock Hartplatz KanadaKanada Frank Dancevic 7:62, 4:6, 6:2
3. 25. April 2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tallahassee Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Donald Young 7:5, 6:4

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 5. August 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington, D.C. (1) Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick 4:6, 6:74
2. 21. Februar 2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Memphis Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Querrey 7:63, 6:75, 3:6
3. 9. Mai 2010 SerbienSerbien Belgrad Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Querrey 6:3, 6:74, 4:6
4. 25. Juli 2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta (1) Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish 6:4, 4:6, 6:74
5. 24. Juli 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta (2) Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish 6:3, 6:76, 2:6
6. 18. März 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 6:77, 3:6
7. 15. April 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Houston Sand ArgentinienArgentinien Juan Mónaco 2:6, 6:3, 3:6
8. 4. August 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington, D.C. (2) Hartplatz ArgentinienArgentinien Juan Martín del Potro 6:3, 1:6, 2:6
9. 18. August 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cincinnati Hartplatz SpanienSpanien Rafael Nadal 6:78, 6:73
10. 9. August 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington, D.C. (3) Hartplatz JapanJapan Kei Nishikori 6:4, 4:6, 4:6
11. 7. August 2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta (3) Hartplatz AustralienAustralien Nick Kyrgios 6:73, 6:74
12. 6. November 2016 FrankreichFrankreich Paris Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray 3:6, 7:64, 4:6

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 7. Juli 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Newport Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish IndienIndien Rohan Bopanna
PakistanPakistan Aisam-ul-Haq Qureshi
6:4, 7:61
2. 21. Februar 2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Memphis Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Querrey Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins
AustralienAustralien Jordan Kerr
6:4, 6:4
3. 15. Mai 2011 ItalienItalien Rom Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Querrey Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick
kampflos
4. 16. Oktober 2016 China VolksrepublikVolksrepublik China Shanghai Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jack Sock FinnlandFinnland Henri Kontinen
AustralienAustralien John Peers
6:4, 6:4
5. 18. März 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jack Sock Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
7:64, 7:62
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 21. Oktober 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Calabasas Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian Wilson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robert Kendrick
PhilippinenPhilippinen Cecil Mamiit
7:610, 4:6, [10:8]
2. 4. November 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Louisville Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Travis Parrott Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Richard Bloomfield
SchwedenSchweden Michael Ryderstedt
6:4, 6:4

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 2. Mai 2010 ItalienItalien Rom Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Querrey Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
2:6, 3:6
2. 10. April 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Houston Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Querrey Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
7:64, 2:6, [5:10]
3. 17. März 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Querrey SpanienSpanien Marc López
SpanienSpanien Rafael Nadal
2:6, 6:73
4. 5. März 2017 MexikoMexiko Acapulco Hartplatz SpanienSpanien Feliciano López Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Murray
BrasilienBrasilien Bruno Soares
3:6, 3:6
5. 8. Oktober 2017 China VolksrepublikVolksrepublik China Peking Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jack Sock FinnlandFinnland Henri Kontinen
AustralienAustralien John Peers
3:6, 6:3, [7:10]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier1 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005

Gesamt
Australian Open 1R 2R AF 3R 1R 3R 3R AF 1R 1R

0
French Open AF 3R AF 2R AF 3R 2R 1R 3R 1R

0
Wimbledon HF 2R 3R 3R 3R 2R 1R 2R 2R 1R

0
US Open VF 3R 3R AF 3R 3R 3R VF 3R AF 1R 3R

0
ATP Finals2  

0
Indian Wells Masters 2R 3R AF AF HF 2R F 3R AF AF 2R

0
Miami Masters S 3R 2R HF AF 3R 3R AF 3R 2R 1R

1
Monte Carlo Masters AF 1R

0
Madrid Masters3 VF VF AF 2R 2R 2R AF

0
Rom Masters 2R HF AF 1R 1R 2R 1R 2R

0
Hamburg Masters4 nicht ausgetragen

0
Kanada Masters AF 1R 2R VF 1R 1R HF 2R 2R

0
Cincinnati Masters 1R HF 2R 1R AF F 1R 2R 2R 2R 1R

0
Shanghai Masters   AF 1R AF AF 2R AF 2R 1R nicht ausgetragen 0
Paris Masters   HF F VF 2R AF 2R HF 2R 2R

0
Olympische Spiele

n. a.

nicht ausgetragen

VF nicht ausgetragen

nicht ausgetragen

0
Davis Cup5   VF VF PO PO VF HF VF PO

0
Turnierteilnahmen6 18 23 21 25 23 24 21 22 21 18 19 5 0 0

237
Erreichte Finals 2 2 2 2 2 4 4 3 4 0 0 1 0 0

26
Gewonnene Einzel-Titel 2 2 0 1 2 2 2 2 1 0 0 0 0 0

14
Hartplatz-Siege/-Niederlagen 18:10 25:15 23:14 31:16 29:13 27:16 27:12 26:13 29:13 25:17 9:12 8:4 0:0 0:0

276:155
Sand-Siege/-Niederlagen 7:5 7:4 5:5 10:6 6:5 8:5 10:7 4:7 8:10 2:1 1:3 0:0 0:0 0:0

69:58
Rasen-Siege/-Niederlagen 5:1 6:3 5:2 4:3 4:2 4:3 8:2 6:1 1:1 0:0 1:4 0:1 0:0 0:0

44:23
Teppich-Siege/-Niederlagen7 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0

0:0
Gesamt-Siege/-Niederlagen8 30:16 38:22 33:21 45:25 39:20 39:24 45:21 36:21 38:24 27:18 11:19 8:5 0:0 0:0

389:236
Weltranglistenpunkte 2930 2265 1850 2495 1890 2150 2215 1800 1850 1067 304 407 14 2

N/A
Jahresendposition (10) 17 19 11 19 14 14 18 19 34 144 106 843 967

N/A

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1R, 2R, 3R = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin (Gruppenphase)

1 Turnierresultat in Klammern bedeutet, dass der Spieler das Turnier noch nicht beendet hat; es zeigt seine aktuelle Runde im Turnier an. Wenn der Spieler das Turnier beendet hat, wird die Klammer entfernt.
2 vor 2009 Tennis Masters Cup
3 Das Masters-Turnier von Madrid wurde vor 2002 in Stuttgart, Essen und Stockholm ausgetragen. 2009 erfolgte ein Belagwechsel von Hartplatz zu Sand.
4 Das Turnier von Hamburg ist seit 2009 nicht mehr Teil der Masters-Serie
5 PO = Playoff (Auf- und Abstiegsrunde in der Davis-Cup-Weltgruppe).
6 Im Gegensatz zum ATP Ranking werden hier (sowie bei der Anzahl Finalteilnahmen und gewonnener Titel) nur Turniere der ATP World Tour sowie die vier Grand-Slam-Turniere und die ATP World Tour Finals gezählt, d. h. keine Challenger- oder Future-Turniere oder Mannschaftswettbewerbe (Davis Cup oder World Team Cup). Letztere zählen jedoch in den Sieg/Niederlagen-Statistiken.
7 Seit der Saison 2009 werden keine ATP-Turniere mehr auf Teppich ausgetragen
8 Stand: 10. September 2018

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: John Isner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wimbledon 2018: Kevin Anderson beats John Isner in record-breaking semi-final. In: bbc.com. 13. Juli 2018, abgerufen am 23. August 2018 (englisch).
  2. dpa: Haas verzweifelt gegen Nummer 416. In: FAZ.net. 4. August 2007, abgerufen am 19. Dezember 2014.
  3. Wimbledon - 70:68! Tennis-Wahnsinn zu Ende. In: .eurosport.yahoo.com. 24. Juni 2010, archiviert vom Original am 15. November 2012; abgerufen am 17. Januar 2017.
  4. Jörg Allmeroth: Wimbledon 2011: Das Spiel, das niemals endet. In: fr-online.de. Frankfurter Rundschau, 20. Juni 2011, archiviert vom Original am 19. Dezember 2014; abgerufen am 19. Dezember 2014.
  5. Sprint statt Marathon: Isner gewinnt gegen Mahut. In: Focus Online. Focus, 18. Juli 2013, abgerufen am 19. Dezember 2014.
  6. Kevin Anderson steht nach historischem Sechs-Stunden-Halbfinale im Endspiel. In: Spiegel Online. Spiegel, 13. Juli 2018, abgerufen am 14. Juli 2018.
  7. 253 km/h – Isners “Geschoss” landet im Rekordbuch. In: eurosport.de. 9. März 2016, abgerufen am 2. August 2017.
  8. John sagt „Ja“. In: Tennisnet. spox.de, 3. Dezember 2017, abgerufen am 4. Dezember 2017.