A Guarda

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Gemeinde A Guarda
Wappen Karte von Spanien
Wappen von A Guarda
A Guarda (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Galicien
Provinz: Pontevedra
Comarca: O Baixo Miño
Koordinaten 41° 54′ N, 8° 52′ WKoordinaten: 41° 54′ N, 8° 52′ W
Fläche: 20,5 km²
Einwohner: 10.133 (1. Jan. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 494,29 Einw./km²
Postleitzahl: 36780
Gemeindenummer (INE): 36023 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Antonio Lomba Baz (PSdeG-PSOE)
Website: www.aguarda.es
Lage der Gemeinde
Situacion A Guarda.PNG

A Guarda (offizielle Bezeichnung in galicischer Sprache; spanisch La Guardia[2]) ist eine spanische Gemeinde der Comarca von O Baixo Miño in der Provinz Pontevedra, Galicien. Sie befindet sich an der spanisch-portugiesischen Grenze am Río Minho. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist die ärchäologische Fundstätte des Keltendorfes Castro de Santa Tegra. [3][4]

Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

A Guarda hat 10.419 Einwohner und ist in seiner Bevölkerungsentwicklung konstant.

Quelle:INE-Archiv – grafische Aufarbeitung für Wikipe

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Raúl González Puebla, Independientes/PP (1979–1987)
  • Manuel Díaz González, PP (1987–1989)
  • Purificación Álvarez Álvarez, PP (1989–1999)
  • José Manuel Domínguez Freitas, PSdeG-PSOE (1999–2000)
  • José Luis Alonso Riego, PP (2000–2007)
  • José Manuel Domínguez Freitas, PSdeG-PSOE (2007–2015)
  • Antonio Lomba Baz, PSdeG-PSOE (2015- heute)

Stadtregierung[5][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmenanteil Sitze
Partido dos Socialistas de Galicia 36,98 % 7
Partido Popular de Galicia 23,38 % 5
Bloque Nacionalista Galego 18,25 % 3
Converxencia Galega 9,06 % 1
Ciudadanos de Centro Democrático 6,07 % 1

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keltendorf Castro de Santa Trega.

Monte de Santa Tegra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Monte de Santa Tegra sind die Ruinen eines Keltendorfes zu besichtigen, das sich dort im 400 v.C. befand und etwa 3000–5000 Bewohner hatte. Auf dem Berg befinden sich außerdem eine Kapelle aus dem 12. Jahrhundert sowie ein Aussichtspunkt.

Puerto Pesquero[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Hafenfront sind die typisch für Galicien maritimen Häuserfassaden sowie das Monumento al marinero desaparecido zu sehen.

Strände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe von A Guarda befinden sich die Strände O Muíño, A Lamiña, A Armona und O Codesal, die an den Río Minho grenzen, sowie die Meeresstrände Area Grande, Fedorento und O Carreiro.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansicht von A Guarda

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Museum Masat sind Artefakte aus der Bronzezeit zu sehen, welche während der archäologischen Ausgrabungen auf dem Monte de Santa Tegra entdeckt wurden. Das Museo del Mar zeigt historische Gegenstände aus der Fischerei und der maritimen Geschichte der Stadt.[6] Das während des spanischen Unabhängigkeitskrieges 1664 erbaute Castillo de Santa Cruz ist heute als Park erhalten.[7]

Kulturelle Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtigstes kulturelles Ereignis in A Guarda ist das jährlich in der zweiten Augustwoche stattfindende „La Festa do Monte“ auf dem Berg Santa Tegra. Höhepunkt ist die Parade von Trommlern, die den Gipfel besteigen und auf diesem Weg die „bösen Geister“ vertreiben.[8]

Weitere Veranstaltungen sind „La Fiesta de la Langosta“ und „Certamen gastronómico del Pez Espada“, bei welchen vor allem die kulinarischen Spezialitäten der Stadt im Vordergrund stehen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: A Guarda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Spanisches Toponym nach CELDRÁN GOMÁRIZ: Diccionario de topónimos españoles y sus gentilicios. Espasa Calpe, 2002. ISBN 84-670-0146-1 (p. 923) "La Guardia" (gentilicio "guardés")
  3. http://galicia.costasur.com/de/castro-de-tegra.html
  4. http://www.spain.info/ven/otros-destinos/a_guarda.html?l=de
  5. Xunta de Goberno. In: aguarda.es. A Guarda, abgerufen am 19. Mai 2017 (spanisch).
  6. Museo del Mar. Abgerufen am 2. Mai 2017.
  7. Parks in A Guarda. Abgerufen am 5. Februar 2017.
  8. Festa do Monte. Abgerufen am 2. Mai 2017.