Alina Ilnasowna Sagitowa

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Alina Sagitowa Eiskunstlauf
Alina Zagitowa beim JPG Final (2016)
Voller Name Alina Ilnasowna Sagitowa
Nation RusslandRussland Russland
Geburtstag 18. Mai 2002 (16 Jahre)
Geburtsort Ischewsk, Russland
Größe 152 cm
Karriere
Disziplin Einzellauf
Trainer Eteri Tutberidse und Sergei Dudakow
Choreograf Eteri Tutberidse und Daniil Gleichengauz
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
EM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Silber0 Pyeongchang 2018 Team
0Gold0 Pyeongchang 2018 Damen
ISU Eiskunstlauf-Europameisterschaften
0Gold0 Moskau 2018 Damen
Persönliche Bestleistungen
 Gesamtpunkte 239,57 Olympia 2018
 Kür 158,08 Olympia 2018
 Kurzprogramm 82,92 Olympia 2018
Platzierungen im Eiskunstlauf Grand Prix
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Grand-Prix-Finale 1 0 0
 Grand-Prix-Wettbewerbe 2 0 0
letzte Änderung: 23. Februar 2018
Fettschrift = Weltrekord

Alina Ilnasowna Sagitowa (tatarisch Алинә Илназ кызы Заһитова; russisch Алина Ильназовна Загитова; * 18. Mai 2002 in Ischewsk) ist eine russische Eiskunstläuferin. Sie ist Olympiasiegerin in Pyeongchang 2018 sowie Europameisterin von 2018 in Moskau.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Vater Ilnas Sagitow ist ein Eishockey-Trainer mit tatarischen Vorfahren. Sagitowa hat eine jüngere Schwester Sabina. Sie selbst war ein Jahr lang ohne Vornamen und erhielt ihn dann nach der rhythmischen Sportgymnastin Alina Kabajewa.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit fünf Jahren begann sie mit dem Eiskunstlauf. Heute wird sie von Eteri Tutberidse und Sergei Dudakov in Moskau trainiert. International debütierte sie im August 2016 mit dem ersten Platz beim Wettbewerb ISU Junior Grand Prix (JGP) in Saint-Gervais-les-Bains. Das JGP-Finale gewann sie ebenso. Sagitowa wurde die erste Juniorin in der Geschichte, die mehr als 200 Punkte bekam.[1] Bei den russischen Meisterschaften 2016/17 in Tscheljabinsk wurde sie Vizemeisterin. In der Saison 2016/17 konnte Sagitowa wegen ihres Alters international noch nicht bei den Damen starten.[2]

Zu Beginn ihrer ersten Seniorensaison 2017/18 gewann sie auf Anhieb ihre beiden Grand Prix, dann das Grand-Prix-Finale als auch die Europameisterschaft. Anschließend wurde sie die zweitjüngste Olympiasiegerin nach Tara Lipinski.

Sagitowas Trainer sind Eteri Tutberidse und Sergei Dudakow.

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

GP: ISU Grand Prix; CS: ISU Challenger Serie; JGP: ISU Junior Grand Prix

Wettbewerb/Saison 2015–16 2016–17 2017–18 2018–19
International
Olympische Winterspiele (Einzel) 1.
Olympische Winterspiele (Team) 2.
Weltmeisterschaften 5.
Europameisterschaften 1.
Juniorenweltmeisterschaften 1.
Grand-Prix-Finale 1.
GP Cup of China 1.
GP Trophée Eric Bompard 1.
JGP Finale 1.
JGP Frankreich 1.
JPG Slowenien 3.
National
Russische Meisterschaften 2. 1.
Russische Juniorenmeisterschaften 9. 1.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Юниорка Алина Загитова из Ижевска стала лучшей фигуристкой серии Гран-при aifudm.net, Russisch, 10. Dezember 2016, abgerufen am 27. Dezember 2016.
  2. Алина Загитова: «Медведева меня мотивирует» sportbox.ru, Russisch, 24. Dezember 2016, abgerufen am 27. Dezember 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alina Zagitova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien