Berkenbrück

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Berkenbrück führt kein Wappen
Berkenbrück
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Berkenbrück hervorgehoben
Koordinaten: 52° 21′ N, 14° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oder-Spree
Amt: Odervorland
Höhe: 42 m ü. NHN
Fläche: 17,85 km2
Einwohner: 1005 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15518
Vorwahl: 033634
Kfz-Kennzeichen: LOS, BSK, EH, FW
Gemeindeschlüssel: 12 0 67 040
Adresse der Amtsverwaltung: Bahnhofstraße 3
15518 Briesen (Mark)
Webpräsenz: www.berkenbrueck-spree.de
Bürgermeister: Andy Brümmer (Berkenbrücker-Bürger-Forum)
Lage der Gemeinde Berkenbrück im Landkreis Oder-Spree
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Über dieses Bild
Dorfkirche in Berkenbrück

Berkenbrück ist eine Gemeinde im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg nahe der Stadt Fürstenwalde/Spree. Sie wird vom Amt Odervorland verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 70 km südöstlich des Berliner Stadtzentrums, ca. 7 km östlich von Fürstenwalde/Spree und ca. 31 km von Frankfurt (Oder) entfernt. Sie liegt direkt an der Spree und ist vollständig von Waldgebieten umgeben.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Berkenbrück gehören die Wohnplätze Haasenloos und Roter Krug.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wird das Dorf 1285 als Birkenbrücke in einer Grenzurkunde der Gemarkung Fürstenwalde erwähnt. Das Fließ, das man Hauptgraben nennt, wird mehrmals als Grenze der Gemarkung angeführt. An anderer Stelle wird berichtet, dass durch Berkenbrück die alte Heer- und Handelsstraße (auch Frachtstraße genannt) von Berlin nach Frankfurt (Oder) führte. Wahrscheinlich führte diese alte Straße über eine Holzbrücke, welche die Ufer des Fließes miteinander verband. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich die Schreibweise des Ortsnamens mehrfach. Seit 1775 heißt der Ort, so wie heute üblich, Berkenbrück. 1842 passierte der erste Zug Berlin–Frankfurt (Oder) Berkenbrück mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h. 1859 bekam Berkenbrück ein Bahnhofsgebäude und damit einen Haltepunkt. Die Autobahn Berlin–Frankfurt (Oder) wurde 1937 eröffnet. Die an Berkenbrück vorbeiführende Strecke bildet heute eine der Hauptverkehrsadern im Transitverkehr zwischen West- und Osteuropa.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 417
1890 481
1910 597
1925 806
1933 884
1939 1033
1946 882
1950 972
Jahr Einwohner
1964 1032
1971 1042
1981 966
1985 917
1989 830
1990 807
1991 798
1992 828
1993 864
1994 918
Jahr Einwohner
1995 922
1996 921
1997 917
1998 944
1999 976
2000 978
2001 1002
2002 1002
2003 1013
2004 1003
Jahr Einwohner
2005 1017
2006 1002
2007 1014
2008 1028
2009 1023
2010 1003
2011 999
2012 985
2013 972
2014 996
Jahr Einwohner
2015 998
2016 1005

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[3][4] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Berkenbrück besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[5]

  • Unabhängige Wählergemeinschaft Berkenbrück 5 Sitze
  • Berkenbrücker-Bürger-Forum 4 Sitze
  • Einzelbewerber Mirko Nowitzki 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998–2008: Wolfgang Stephan (SPD)[6]
  • 2008–2014: Joachim Köhn[7]
  • seit 2014: Andy Brümmer (Berkenbrücker-Bürger-Forum)

Brümmer wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 15. Juni 2014 mit 51,2 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[8] gewählt.[9]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Gemeinde

Das Original des Wappens hängt im Festsaal des Bürgerhauses.

Das Grün symbolisiert Wiesen und Wald. Das Blau steht für das Wasser der Spree und des Dehmsees. Die Erwerbsquelle jener Zeit war die Landwirtschaft, diese wird durch die Garbe, Sense und Harke dargestellt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Berkenbrück und in der Liste der Bodendenkmale in Berkenbrück stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Berkenbrück führt die Landesstraße L 38 von Fürstenwalde nach Treplin an der Bundesstraße 5. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Fürstenwalde-Ost an der A 12.

Der Haltepunkt Berkenbrück an der Bahnlinie Berlin–Frankfurt (Oder) wird von der Regionalexpresslinie RE 1 Magdeburg–Berlin–Frankfurt (Oder) bedient.

Durch die Gemeinde führt auf einer Länge von 3,3 km der Europawanderweg. Auch der Spree-Radweg durchquert Berkenbrück.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Berkenbrück – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2016 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oder-Spree. S. 14–17
  4. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014 (Memento des Originals vom 3. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistik-berlin-brandenburg.de
  5. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  6. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Oder-Spree
  7. Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28.09.2008. Bürgermeisterwahlen, S. 10
  8. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  9. Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 15. Juni 2014