Antinatalismus

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Arthur Schopenhauer 1859

Dieser Artikel handelt vom Antinatalismus als einer Philosophie, die sich aus ethischen Gründen dafür ausspricht, keine neuen Menschen hervorzubringen. Das Wort leitet sich vom lateinischen natalis, „zur Geburt gehörig“, ab. Das Gegenteil von Antinatalismus ist der Pronatalismus. Bevor der belgische Philosoph Théophile de Giraud den Begriff "Antinatalismus"[1] zur Bezeichnung der für Kinderlosigkeit argumentierenden Philosophie gebrauchte, benutzte der französische Denker Philippe Annaba den Begriff "Antiprokreationismus".[2] Vom philosophischen Antinatalismus zu unterscheiden ist eine antinatalistische Politik: Eine Reihe von Staaten verfolgt oder verfolgte über lange Zeit eine antinatalistische Bevölkerungspolitik (Chinas Ein-Kind-Politik). Antinatalistische Positionen vertreten unter anderem der arabische Dichter Al-Ma’arri, Arthur Schopenhauer, Brother Theodore, E. M. Cioran, Matti Häyry[3][4][5], Peter Wessel Zapffe, Martin Neuffer[6], Karim Akerma[7][8][9], Gunter Bleibohm[10], David Benatar[11], Théophile de Giraud[12], Jean-Christophe Lurenbaum[13], Julio Cabrera[14], Thomas Ligotti[15], Michel Onfray[16] sowie das Voluntary Human Extinction Movement. Als radikaler Vertreter dieser Position gilt Chris Kordas in den Vereinigten Staaten als Religionsgemeinschaft anerkannte Organisation Church of Euthanasia (CoE), die mit der Forderung Thou shalt not procreate („Du sollst dich nicht fortpflanzen“) das anhaltende rapide Bevölkerungswachstum kritisiert.[17]

Bevölkerungspolitischer Antinatalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der bevölkerungspolitische Antinatalismus führt für seine Position unter anderem durch Überbevölkerung entstehende Hungersnöte[18] und Umweltprobleme an.[19] Es wird argumentiert, dass der Verzicht auf Kinder oder die Beschränkung auf kleine Familien einen Staat vor Überlastung schützt oder letztendlich dem Überleben der Menschheit diene, da die Ressourcen der Erde beschränkt seien.[19] Zu Staaten, die eine antinatalistische Politik verfolg(t)en, gehören zum Beispiel Indien[20] und die Volksrepublik China. Mit der chinesischen Ein-Kind-Politik, der zufolge eine Familie nur ein Kind haben durfte, sollte das Bevölkerungswachstum unter Kontrolle gehalten werden. In Deutschland betrieben die Nationalsozialisten laut Gisela Bock im Rahmen ihrer rassistischen Ideologie eine antinatalistische Politik, die sich gegen die Fortpflanzung verfolgter Personengruppen richtete, insbesondere gegen Bürger jüdischen Glaubens oder mit jüdischen Vorfahren.[21]

Religiöser Antinatalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Religionen sind oder waren eher weltabgewandt als weltzugewandt und lehren, dass unser Erdenleben nur kurz und unbedeutend oder eine Strafe oder Prüfung ist oder dass ein eigentliches oder besseres Leben nach einer Wiederauferstehung oder einer Wiedergeburt erst noch bevorsteht. Weil das Erdenleben vergleichsweise wertlos sei oder das Weltende unmittelbar bevorstehe, legen weltabgewandte Religionen ihren Anhängern in mehr oder minder ausgeprägtem Maße die Nachkommenlosigkeit nahe. Für religiöse Laien gilt dies häufig weniger streng als für Priester, Nonnen oder Mönche. Zu diesen weltabgewandten Religionen gehören der Jainismus, der Brahmanismus/Hinduismus und der Buddhismus.[22] Diese Religionen wollen einen Weg aus dem Kreislauf der Wiedergeburten und des Sterbenmüssens weisen. Grundlegend insbesondere für den Hinduismus wurde die Geheimlehre der Upanishaden. Auch im frühen Christentum, vor allem bei seinen gnostischen Ablegern, gab es antinatalistische Tendenzen. Sie machten sich fest an jenen Stellen im Neuen Testament, die angesichts des in Kürze eintreffenden Gottesreichs zur Ehelosigkeit aufrufen und Familienbande als Hindernis beim Erreichen der Vollkommenheit darstellen, und betrachteten Fortpflanzung angesichts dieser Naherwartung als unnötig. Eine gnostische Religion mit einer ausgeprägten antinatalistischen Tendenz war der von Mani (216–277) begründete Manichäismus.[23] Antinatalismus kennzeichnete besonders auch die Lehren der mittelalterlichen Katharer, welche die Befreiung der gefallenen Engelsseelen aus dem Gefängnis ihrer Körper als Ziel der Erlösung betrachteten. Sie verurteilten das Geborenwerden neuer Lebewesen, durch das Seelen an weitere Körper gefesselt werden, als Verzögerung dieser Erlösung. Ein religiös begründeter Antinatalismus findet sich ferner bei den amerikanischen Shakern, einer mittlerweile fast ausgestorbenen Quäkergruppierung.

Metaphysischer Antinatalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einen metaphysischen Antinatalismus vertrat Arthur Schopenhauer. Da Leben wesentlich Leiden sei, ist für Schopenhauer das Absehen von der Fortzeugung geboten. Im Kontext seiner Metaphysik vermutet er, dass mit dem Aussterben der Menschheit durch Nichtfortpflanzung die gesamte Welt als Vorstellung aufhören würde:

„Freiwillige, vollkommene Keuschheit ist der erste Schritt in der Askese oder der Verneinung des Willens zum Leben. Sie verneint dadurch die über das individuelle Leben hinausgehende Bejahung des Willens und giebt damit die Anzeige, daß mit dem Leben dieses Leibes auch der Wille, dessen Erscheinung er ist, sich aufhebt. Die Natur, immer wahr und naiv, sagt aus, daß, wenn diese Maxime allgemein würde, das Menschengeschlecht ausstürbe: und nach dem, was im zweiten Buch über den Zusammenhang aller Willenserscheinungen gesagt ist, glaube ich annehmen zu können, daß mit der höchsten Willenserscheinung auch der schwächere Widerschein derselben, die Tierheit, wegfallen würde; wie mit dem vollen Lichte auch die Halbschatten verschwinden. Mit gänzlicher Aufhebung der Erkenntnis schwände dann auch von selbst die übrige Welt in Nichts; da ohne Subjekt kein Objekt.“

Arthur Schopenhauer[24]

Als metaphysisch-religiöser Antinatalist ist Philipp Mainländer zu erwähnen. Er versteht das Verschwinden der Menschheit auf dem Wege der Geburtenlosigkeit als Gottesdienst: Laut Mainländer strebt Gott an, zu Nichts zu werden. „Diese Möglichkeit hat keiner je erwogen. Erwägt man sie aber ernstlich, so sieht man, dass in diesem einzigen Fall Gottes Allmacht, eben durch sich selbst, beschränkt, dass sie keine Allmacht sich selbst gegenüber war.“[25] Gott habe die Welt geschaffen, um zu nichts zu werden. Und Mainländer meint, „dass der Abgang der Menschheit von der Weltbühne Wirkungen haben wird, welche in der einen und einzigen Richtung des Weltalls liegen.“[26]

„Virginität ist die conditio sine qua non der Erlösung und die Verneinung des Willens zum Leben ist unfruchtbar, wenn der Mensch sie erst dann ergreift, wann er bereits seinen Willen in der Erzeugung von Kindern bejaht hat.“

Philipp Mainländer: Die Philosophie der Erlösung. Erster Band. Ethik (Anhang). S. 287

Moderner Antinatalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der moderne Antinatalismus beginnt mit der Schrift "Der Neo-Nihilismus", die Anfang des 20. Jahrhunderts unter dem Pseudonym Kurnig veröffentlicht wurde. Kurnig: „Ich betrachte das Leben des Menschen als etwas in seiner Gesamtheit Unschönes, als ein Unglück. Kein Ungeborener würde es verlangen. (…) Nicht durch gewaltsame Mittel (Mord, Krieg und dergl.), sondern auf sanftem Wege möge die Menschheit von unserem Erdball verschwinden.“ „Der einzig mögliche Fortschritt des Ganzen liegt auf dem Wege der Einstellung der Kinderzeugung – wie gesagt, der sanften Entvölkerung unseres Erdballs. Alles, was einer sanften möglichst raschen und definitiven Entvölkerung zu Gute kommt, muss befürwortet werden. Das wird die Moral der Zukunft sein.“[27]

Moraltheoretischer Antinatalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vertreter einer antinatalistischen Moraltheorie argumentieren dafür, keine neuen Menschen zu zeugen, weil Leid, Schmerz, Verlust, Trauer, Verzweiflung, die ausnahmslos jeder Mensch erfährt, nicht durch das Glück oder die Zufriedenheit kompensierbar sind, die ebenfalls jeder Mensch erfährt. Nichtkompensierbares Leid gilt den Vertretern der antinatalistischen Moraltheorie als eine unveränderliche Konstante menschlichen Daseins, unabhängig davon, ob es sich um eine reiche oder eine arme Gesellschaft handelt. Der moraltheoretische Antinatalismus möchte kommenden Generationen die Bürde der Existenz ersparen.[28]

Ethische Asymmetrien und Antinatalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf den ersten Blick ist der Utilitarismus eine pronatalistische Moraltheorie: Man solle so handeln, dass möglichst viel Glück in der Welt ist. Im Großen und Ganzen scheint zu gelten: Je mehr Menschen auf der Welt sind, desto mehr Glück ist in der Welt. In seinem Werk "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" hat Karl Raimund Popper diese Darstellung grundsätzlich kritisiert. Laut Popper wiegt Leid ethisch schwerer als Glück. Daher sei es ethisch gesehen dringlicher, das Leid in der Welt zu minimieren als das Glück zu maximieren. Popper: "Wir sollten einsehen, dass Leiden und Glückseligkeit vom moralischen Standpunkt aus nicht als symmetrisch behandelt werden dürfen..."[29] In seinem Buch "Verebben der Menschheit?" bezieht sich Karim Akerma auf diese Asymmetrie, um ein Argument für die antinatalistische Moraltheorie zu gewinnen: Das Leid in der Welt werde genau dann minimiert, wenn keine Menschen mehr hervorgebracht werden.[30]

In seinem Aufsatz "Utilitarianism and New Generations"[31] führt Hermann Vetter folgende Tabelle an, um eine ethische Asymmetrie zu veranschaulichen, die den Antinatalismus begründen soll:

Spalte 1

Kind wird mehr oder weniger glücklich sein

Spalte 2

Kind wird mehr oder weniger unglücklich sein

Kind gezeugt Keine Pflicht erfüllt oder verletzt Pflicht verletzt
Kind nicht gezeugt Keine Pflicht erfüllt oder verletzt Pflicht erfüllt

Die Tabelle soll veranschaulichen, dass die Nichtfortpflanzung niemals eine Pflicht verletzt und dass es keine Pflicht zur Fortpflanzung geben kann. Hingegen könne es eine Pflicht zur Nichtfortpflanzung geben, nämlich dann, wenn die künftige Person mehr oder weniger unglücklich sein würde. Da sich niemals im Vorwege sagen lässt, wie das Leben einer künftigen Person aussehen würde, ist es nach Vetter geboten, sich nicht fortzupflanzen.

In seinem Buch "Better never to have been" beruft sich David Benatar ebenfalls auf eine ethische Asymmetrie, um den Antinatalismus zu begründen. Benatar meint, dass im Falle der Nichtfortpflanzung die Abwesenheit von Glück (das ein weiterer Mensch erlebt hätte) nicht schlecht ist, während im Falle einer Fortpflanzung die – unvermeidliche – Anwesenheit von Leid, das ein weiterer Mensch erleben würde, schlecht sei. Deswegen sei es besser, sich nicht fortzupflanzen.

In "Antinatalismus. Ein Handbuch" von Karim Akerma wird für den Antinatalismus u. a. die in der folgenden Tabelle veranschaulichte Asymmetrie geltend gemacht:

Bestes externes Wissen: Kind wird überaus glücklich/gesund sein Bestes externes Wissen:

Kind wird unglücklich/ungesund sein

Paar zeugungswillig, da Kind gutes Leben haben werde Keine Pflicht zur Revision der Entscheidung Pflicht zur Revision der Entscheidung
Paar zeugungsunwillig, da Kind schlechtes Leben haben werde Keine Pflicht zur Revision der Entscheidung Keine Pflicht zur Revision der Entscheidung

Die ethische Asymmetrie zugunsten des Antinatalismus besteht darin, dass eine einmal getroffene Entscheidung, keine Kinder zu haben, nicht revidiert werden muss. Auch dann nicht, wenn sicher wäre, dass das betreffende Kind ein sehr gutes Leben haben würde. Hingegen bestehe eine Pflicht, eine Entscheidung für die Fortpflanzung zu revidieren, wenn sicher wäre, dass ein Kind kein gutes Leben haben würde. Wegen der Ungewissheit künftiger Existenz ergebe sich ein ethisches Übergewicht zugunsten des Antinatalismus.[32]

Anthropodizee und Antinatalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wer an einen allmächtigen, allwissenden und gütigen Gott glaubt, steht vor der Frage, warum er die Welt nicht besser eingerichtet hat und das viele Leid zugelassen hat. Den Versuch, die göttliche Schöpfung und die Erschaffung des Menschen in Anbetracht des Leids in der Welt zu rechtfertigen, nennt man Theodizee. Je weniger nun an einen allmächtigen Schöpfergott geglaubt wird (Gott-ist-tot-Theologie), desto dringlicher stellt sich die Frage, wie es in Anbetracht des für jeden Menschen zu erwartenden Leids zu rechtfertigen ist, dass Menschen einen Menschen zeugen. Dies ist die Frage nach der Anthropodizee. Für Karim Akerma[33] ist der Antinatalismus eine Konsequenz aus dem Scheitern bisheriger Anthropodizee-Versuche. Ihm zufolge gibt es keine Metaphysik oder Moraltheorie, die die Hervorbringung neuer Menschen zu rechtfertigen vermag.

Universeller Antinatalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Voluntary Human Extinction Movement spricht sich deshalb für ein Aussterben der Menschheit mittels Kinderlosigkeit aus, damit andere Lebewesen besser leben können. Andere Antinatalisten argumentieren demgegenüber für ein leidloses Aussterben nicht nur des Menschen, sondern aller schmerzempfindlichen Lebewesen. Denn auch nach dem Verschwinden des Menschen müssten sich fleischfressende Tiere von anderen schmerzempflindlichen Tieren ernähren und sie oftmals auf grausame Weise jagen und töten. „Mittels Sterilisierungen kann verhindert werden, dass die an Naturimpulse gebundenen Tiere immerfort neue Nachkommen in den Kreislauf aus Geborenwerden, Parasitenbefall, Altern, Erkranken und Sterben, Fressen und Gefressenwerden hineingebären.“[34] Indem der universelle Antinatalismus das Wildtierleid berücksichtigt, geht er über die Berücksichtigung des Leids von Nutztieren hinaus, auf das sich die Forderungen von Tierrechtlern traditionell beschränken.

Egoistischer Antinatalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinderlosigkeit könne Einzelnen oder Paaren bessere Entfaltungsmöglichkeiten bieten,[35] oder es gibt schlicht ein Missbehagen beim Zusammenleben mit Kindern.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. de Giraud, Théophile: L'art de guillotiner les procréateurs. Manifeste anti-nataliste, Nancy 2006, ISBN 2-916502-00-9
  2. Philippe Annaba: L' Antiprocréationnisme. De Schopenhauer à Cioran. Abgerufen am 13. November 2018 (französisch).
  3. M. Häyry: A rational cure for prereproductive stress syndrome. In: Journal of medical ethics. Band 30, Nummer 4, August 2004, S. 377–378, PMID 15289525, PMC 1733883 (freier Volltext).
  4. M. Häyry: The rational cure for prereproductive stress syndrome revisited. In: Journal of medical ethics. Band 31, Nummer 10, Oktober 2005, S. 606–607, doi:10.1136/jme.2005.011684, PMID 16199605, PMC 1734020 (freier Volltext).
  5. [1] Matti Häyry, Arguments and Analysis in Bioethics, Rodopi, 2010, S. 171–174.
  6. Martin Neuffer: Nein zum Leben. Fischer, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-596-11342-3.
  7. Karim Akerma: Soll eine Menschheit sein? Eine fundamentalethische Frage. Traude Junghans Verlag, Cuxhaven-Dartford 1995, ISBN 3-926848-36-7.
  8. Karim Akerma: Verebben der Menschheit? Neganthropie und Anthropodizee. Alber, Freiburg 2000, ISBN 3-495-47912-0.
  9. Karim Akerma: Antinatalismus. Ein Handbuch. epubli, Berlin 2017, ISBN 978-3-7418-9275-2.
  10. Gunter Bleibohm: Fluch der Geburt. Edition Gegensicht, Landau 2010, ISBN 978-3-9815802-7-3.
  11. David Benatar: Better Never to Have Been. Oxford University Press, USA 2006.
  12. L’art de guillotiner les procréateurs auf tabularasamagazin.de
  13. Lurenbaum, Jean-Christophe, Nâitre est-il dans l'intérêt de l'enfant?, Lulu.com, 2011, ISBN 978-1-4478-5572-9
  14. Zur Wertschaffung verurteilt – Julio Cabreras Buch DISCOMFORT AND MORAL IMPEDIMENT. Auf tabularasamagazin.de
  15. The Conspiracy against the Human Race auf tabularasamagazin.de
  16. Michel Onfray, Sagesse, Albin Michel/Flammarion 2019, das Kapitel "Engendrer" (Fortpflanzung), S. 181–201
  17. Henryk M. Broder: Macht Liebe, nicht Babies. In: DER SPIEGEL. 48/1996.
  18. BRIAN E. DIXON: In food crisis, family planning helps. 28. April 2008.
  19. a b Donella Meadows: Die neuen Grenzen des Wachstums: die Lage der Menschheit: Bedrohung und Zukunftschancen. Dt. Verl.-Anst., Stuttgart 1993, ISBN 3-421-06626-4.
  20. Heinz Werner Wessler: Indien – eine Einführung: Herausforderungen für die aufstrebende asiatische Großmacht im 21. Jahrhundert. Bundeszentrale für politische Bildung, 30. Januar 2007.
  21. Gisela Bock: Antinatalism, Maternity and Paternity in National Socialist Racism (in: David F. Crew [Hg.]: Nazism and German Society 1933–1945, Routledge 1994, S. 110–140)
  22. Zu antinatalistischen Tendenzen im Hinduismus und Buddhismus siehe Ken Coates, Anti-Natalism: Rejectionist Philosophy from Buddhism to Benatar, First Edition Design Publishing 2014, Chapter 1
  23. Zum religiösen Antinatalismus siehe: Karim Akerma, Verebben der Menschheit? Neganthropie und Anthropodizee (Freiburg 2000), Kapitel 6 (Die gnostische Ontologie des Verebbens), Kapitel 7 (Zur Hervorbringungspflicht in Bibel und Patristik), Kapitel 8 (Reflexionen zum Seinsollen der Menschheit in der philosophischen Theologie)
  24. Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung. Viertes Buch, § 68.
  25. Philipp Mainländer, Philosophie der Erlösung, 2. Auflage, Berlin 1879, S. 324f
  26. Philipp Mainländer, Philosophie der Erlösung, 2. Auflage, Berlin 1879, S. 343
  27. Kurnig: Der Neo-Nihilismus. 2. vermehrte Auflage. Max Sängewald, 1903, S. 51.
  28. Arthur Schopenhauer in: Nachträge zur Lehre vom Leiden der Welt.
  29. Karl Raimund Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (Bd. 1) 6. Aufl. München 1980, S. 316
  30. Siehe Karim Akerma, Verebben der Menschheit? Neganhropie und Anthropodizee, Alber Verlag, Freiburg 2000, Kapitel 17.5: Negativer Utilitarismus, S. 216ff
  31. Hermann Vetter: Utilitarianism and New Generations. Hrsg.: Mind. Band 80 (1971), S. 301–302, hier: 302.
  32. Karim Akerma: Antinatalismus. Ein Handbuch. epubli, Berlin 2017, S. 449.
  33. Karim Akerma, Verebben der Menschheit? Neganthropie und Anthropodizee, Verlag Karl Alber, Freiburg/München 2000
  34. Karim Akerma: Manifest zum Antinatalismus. pro iure animalis, 2014. (online)
  35. Andrew Hacker: The case against kids.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WiktionaryWiktionary: Antinatalismus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen