Anton Smolski

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Anton Smolski Biathlon
Verband BelarusBelarus Belarus
Geburtstag 16. Dezember 1996 (24 Jahre)
Geburtsort PjassotschnajeBelarusBelarus Belarus
Karriere
Beruf Athlet
Verein RCOP Raubitschy
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2017
Debüt im Weltcup 2017
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JEM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze 2017 Brezno Verfolgung
IBU Biathlon-Junioreneuropameisterschaften
Bronze 2017 Nové Město Einzel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 26. (2020/21)
Einzelweltcup 32. (2020/21)
Sprintweltcup 25. (2020/21)
Verfolgungsweltcup 30. (2020/21)
Massenstartweltcup 35. (2020/21)
Continental-Cup-Bilanz
Gesamt-IBU-Cup 47. (2019/20)
letzte Änderung: 5. August 2020

Anton Smolski (belarussisch Антон Смольскі, * 16. Dezember 1996 in Pjassotschnaje, Rajon Kapyl, Minskaja Woblasz[1]) ist ein belarussischer Biathlet.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anton Smolski bestritt sein erstes internationales Rennen bei den Juniorenweltmeisterschaften 2015 in seinem Heimatland in Minsk. Im Sprint wurde er 53. und konnte sich in der anschließenden Verfolgung auf den 42. Rang verbessern. In der folgenden Saison startete er in zwei Rennen im erstmals ausgetragenen IBU-Junior-Cup. In der Saison 2016/17 nahm er dann an allen Rennen des Junior-Cups teil, konnte zwei Podestplätze erzielen und wurde Achter in der Gesamtwertung. In den den Junior-Cup abschließenden Junioren-Europameisterschaften und Juniorenweltmeisterschaften lief er erstmal auf das Podest. Bei den Junioren-Europameisterschaften in Nové Město gewann Smolski Bronze im Einzel und bei den Juniorenweltmeisterschaften in Osrblie konnte er sich, nach einem vierten Platz im Sprint, in der Verfolgung um einen Platz verbessern und wurde Dritter. Nachdem der Junior-Cup mit den Juniorenweltmeisterschaften beendet war, startete Smolski erstmals im IBU-Cup. Seine besten Ergebnisse in dieser Restsaison waren ein 24. Platz im Sprint sowie zwei Top-Ten-Ergebnisse mit der Mixed- beziehungsweise Single-Mixed-Staffel.

Erster Weltcupeinsatz und Olympische Spiele (seit 2017/18)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn der olympischen Saison 2017/18 startete Smolski zum ersten Mal im Weltcup. Zusammen mit Iryna Kryuko bestritt er das erste Rennen und wurde Elfter im Single-Mixed-Staffel-Wettbewerb. In Annecy startete er im Sprint zum ersten Mal in einem Einzelwettbewerb und erreichte den 90. Platz. Die ersten beiden Rennen im neuen Jahr bestritt er dann im IBU-Cup und startete in Ruhpolding wieder im Weltcup und wurde 85. im Einzel. Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang erreichte er im Sprint den 35. und in der Verfolgung den 33. Platz. Mit der belarussischen Staffel wurde er Achter, dies war das beste Ergebnis seit zwei Jahren für die Staffel. Dieses Staffelergebnis konnte in Oslo wiederholt werden. Mit einem 41. Platz im Sprint in Tjumen verfehlte er seine ersten Weltcuppunkte um einen Platz.

Die Saison 2018/19 begann für Smolski mit Ergebnissen außerhalb der Punkteränge. Zu Beginn des zweiten Trimesters in Oberhof erreichte er dann mit einem 26. Platz erstmals die Punkteränge, dies blieben aber auch die einzigen Punkte in dieser Saison. Bei seinen ersten Weltmeisterschaften in Östersund war sein bestes Ergebnis ein 58. Platz im Einzel. Im nächsten Winter erreichte Smolski gleich zum Weltcupauftakt in Östersund mit einem 35. Platz Weltcuppunkte. Sein bestes Saisonergebnis erzielte er im März in Kontiolahti, wo er den 14. Rang in der Verfolgung belegte. Als bester Athlet des belarussischen Teams stand er am Saisonende auf Rang 36 des Gesamtweltcups.

In der folgenden Saison konnte Smolski seine besten Ergebnisse zwar nicht unterbieten, lief aber in fast jedem Einzelrennen, in dem er eingesetzt wurde, in die Punkteränge. Mit der Mixed-Staffel gelang ihm in Oberhof mit einem vierten Platz das beste Ergebnis in fast sechs Jahren. Vor allem läuferisch zeigte Smolski Verbesserungen zur letzten Saison. Er konnte am Ende der Saison auf den 26. Platz in der Gesamtwertung vorrücken und war damit wie im Vorjahr bester Belarusse.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biathlon-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixedstaffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10 8 8
Punkteränge 2 5 2 20 29
Starts 6 19 9   20 54
Stand: Saisonende 2019/20

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Olympische Winterspiele Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel
Jahr Ort
2018 Korea SudSüdkorea Pyeongchang 35. 33. 8.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse bei den Weltmeisterschaften:

Weltmeisterschaften Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel Single-Mixedstaffel
Jahr Ort
2019 SchwedenSchweden Östersund 58. 77. 10. 13.
2020 ItalienItalien Antholz 34. 15. 38. 9. 12.

Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse bei den Europameisterschaften:

Europameisterschaften Einzel Sprint Verfolgung Mixedstaffel Single-Mixed-Staffel Supersprint
Jahr Ort
2018 ItalienItalien Ridnaun 57. DNS
2019 BelarusBelarus Minsk 63. 22. 7.
2020 BelarusBelarus Minsk 7. 15. 4. 11.

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse bei den Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften:

Weltmeisterschaften Einzel Sprint Verfolgung Staffel
Jahr Ort
2015 BelarusBelarus Minsk 53. 42.
2017 SlowakeiSlowakei Osrblie 20. 4. 3. 7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Антон Смольский. Персональные данные. In: biathlon.com.ua. Abgerufen am 19. Januar 2020 (russisch/ukrainisch).