Ataquines

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Gemeinde Ataquines
Ataquines – Ortsansicht
Ataquines – Ortsansicht
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Ataquines
Ataquines (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: KastilienleonKastilien und León Kastilien und León
Provinz: Valladolid
Comarca: Tierra de Medina
Koordinaten 41° 11′ N, 4° 48′ WKoordinaten: 41° 11′ N, 4° 48′ W
Höhe: 800 msnm
Fläche: 42,60 km²
Einwohner: 584 (1. Jan. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 13,71 Einw./km²
Postleitzahl: 47210
Gemeindenummer (INE): 47011 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Website: Ataquines

Ataquines ist ein Ort und eine spanische Gemeinde mit 584 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Süden der Provinz Valladolid der Region Kastilien-León.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Ataquines liegt in der Iberischen Meseta ca. 60 km (Fahrtstrecke) südlich von Valladolid bzw. knapp 18 km südöstlich von Medina del Campo in einer Höhe von ca. 800 m ü. d. M.[2] Das Klima im Winter ist kalt aber nur selten frostig, im Sommer dagegen warm bis heiß; der spärliche Regen (ca. 400 mm/Jahr) fällt verteilt übers ganze Jahr.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1842 1900 1950 2000 2016
Einwohner 720 1.300 1.530 858 584

Der kontinuierliche Bevölkerungsrückgang in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft und den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen.[4]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohner lebten jahrhundertelang hauptsächlich als Selbstversorger von der Landwirtschaft, zu der auch ein wenig Viehzucht (Schafe, Ziegen, Hühner) und in geringem Umfang auch der Weinbau gehörte. Erwirtschaftete Überschüsse konnten auf den Märkten von Medina del Campo verkauft werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 8. Jahrhundert wurde das Gebiet von den Mauren erobert. Im 10. Jahrhundert eroberten vereinigte leonesisch-kastilische Heere unter der Führung des kastilischen Grafen Fernán González die entvölkerten Flächen südlich des Duero, doch machte der maurische Heerführer Almansor Ende des 10. Jahrhunderts die Erfolge wieder zunichte. Nach der endgültigen Rückeroberung (reconquista) durch Alfons VI. im ausgehenden 11. Jahrhundert wurde das nahezu menschenleere Gebiet neu besiedelt; der Ort Ataquines gehörte zum Königreich León. Nach vorangegangenen Versuchen vereinigte sich León im Jahr 1230 endgültig mit dem Königreich Kastilien. Seine Blütezeit erlebte der Ort im ausgehenden Mittelalter und in der frühen Neuzeit.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ataquines – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Ataquines – Karte mit Höhenangaben
  3. Ataquines – Klimatabellen
  4. Ataquines – Bevölkerungsentwicklung
  5. Ataquinas – Kirche San Juan Bautista