Ayahuasca

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Dieser Artikel befasst sich mit dem halluzinogenen Getränk Ayahuasca. Für die gleichnamigen Liane siehe Banisteriopsis caapi.
Ayahuasca-Zubereitung

Ayahuasca, Yagé [jaˈhe], Yajé [jaˈhe], Natem, Cipó, Daime oder Hoasca sind Namen für einen halluzinogenen Pflanzensud aus der Liane Banisteriopsis caapi und N,N-Dimethyltryptamin-haltigen Blättern des Kaffeestrauchgewächses Psychotria viridis. In manchen Fällen ist mit der Bezeichnung Ayahuasca auch nur die Liane Banisteriopsis caapi gemeint. Der Sud enthält Harman-Alkaloide, die als Monoaminooxidase-Hemmer wirken und so den Wirkstoff N,N-Dimethyltryptamin (DMT) aktivieren. Die Angehörigen diverser Amazonas-Ethnien gebrauchen Ayahuasca in rituellen religiösen Zeremonien, um sich in einen Trance-Zustand zu versetzen. Der Gebrauch ist im amazonischen Brasilien, Bolivien, Peru, im Orinocodelta von Venezuela bis an die Pazifikküste von Kolumbien und Ecuador verbreitet.[1][2] Zudem sind im 20. Jahrhundert in Brasilien diverse Ayahuasca-Religionen entstanden, darunter União do Vegetal, Barquinha und Santo Daime, die in den Städten von der Mittelschicht frequentiert werden und inzwischen auch international präsent sind.[3][4] Der religiöse Gebrauch ist nicht nur in Brasilien rechtlich garantiert, er wurde auch am 21. Februar 2006 in den USA durch eine Entscheidung des Supreme Court infolge des Prozesses "Gonzales v. O Centro Espirita Beneficente Uniao do Vegetal" legalisiert.[5]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zubereitung von Ayahuasca in der Napo-Region von Ecuador
Aufkochen des Ayahuasca in der Napo-Region von Ecuador
Fertiges Gebräu

Ayahuasca ist, je nach Zubereitung, ein faulig-bitter oder süßlich schmeckendes Getränk. Die Farbe ist üblicherweise bräunlich, was sich aber durch beigemischte Zutaten verändern kann. Der Trank ist ein wässriger Auszug aus der Liane Banisteriopsis caapi unter Zugabe von DMT-haltigen Pflanzen. Typische pflanzliche Beimischungen sind Psychotria viridis (Chacruna), Psychotria carthagenensis und Diplopterys cabrerana (Chaliponga).[2]

Chemische Inhaltsstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende chemische Inhaltsstoffe lassen sich in Ayahuasca, je nach Beimischung, in unterschiedlichen Mengenanteilen finden: Dimethyltryptamin, 5-MeO-DMT, Harmin, Harmalin, Tetrahydroharmin, Bufotenin, N-Methyltryptamin, Harmalol, Harmol, 2-Methyl-1,2,3,4-tetrahydro-β-carbolin (2-MTHBC), DMT-NO, d4-5-MeO-DMT, Harmin-N-oxid, Harminamid, Harminsäure, Harminsäuremethylester, Harmalinsäure, 6-Methoxytryptamin, Banistenosid A, Banistenosid B, Acetylnorharmin, Ketotetrahydronorharmin, Tetrahydronorharmin, Shihunin und Dihydroshihunin.[6][7][8][1]

Gebrauch im kulturellem Kontext[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Amazonas-Indianer gebrauchen Ayahuasca in rituellen und religiösen Zeremonien, um in einen Trance-Zustand zu geraten. Sie glauben, dadurch Geister und Ahnen zu treffen oder in die Zukunft zu blicken. Ayahuasca wird auch für die Heilung von Krankheiten benutzt. Der Gebrauch ist von den Anden bis an die Pazifikküste von Kolumbien und Ecuador verbreitet.[1] Für die Schamanen ist die Wirkung des Tranks nicht auf einen Wirkstoff zurückzuführen, sondern auf die Pflanzenseelen, die sich den Menschen unter Ayahuasca-Einfluss als Lehrmeister offenbaren.[1]

In verschiedenen aus Brasilien stammenden Religionen wird das Entheogen Ayahuasca als Sakrament in Ritualen eingenommen. Hierzu gehören als größte Gemeinden die União do Vegetal und Santo Daime sowie die kleinere Barquinha. Durch das Trinken des Tees und gesungene Gebete wird eine Trance erzeugt, die die Wahrnehmung der spirituellen Realität ermöglichen soll.

Zubereitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Herstellung von Ayahuasca werden hauptsächlich folgende Pflanzen verwendet:[2][7]

sowie:

  • Chacruna (Psychotria viridis) oder
  • Chaliponga (Diplopterys cabrerana), in denen DMT enthalten ist.

Die verwendeten Pflanzen und Wurzeln werden bis zu drei Tage zu einem Sud ausgekocht.

Bei den Siona im kolumbianischen Amazonasgebiet wurden achtzehn verschiedene Yagé-Arten untersucht, von denen elf nach verschiedenen Tieren benannt sind. Banisteriopsis caapi wird von den Sikuani als Juipa bezeichnet. Eine Art davon heißt Sisipi-Juipa (Yagé-Kolibri), da Kolibris den Nektar aus seinen Blüten trinken. Das Tigri-Husaca heißt so, weil Jaguare angeblich oft seine Blätter fressen. Auch die Anaconda soll sich vom Yagé ernähren, bei dessen Konsum man ihr wiederum begegne.

Aus den Samen der Pflanze Anadenanthera peregrina, auch Dopa oder Yopo genannt, wird ein Schnupfpulver hergestellt, das man inhaliert, wenn man zuvor die geröstete Wurzel von Banisteriopsis caapi gekaut hat. Die durch westlichen Drogentourismus bekannte Rezeptur aus den oben genannten zwei Bestandteilen scheint in Bezug auf das Yagé zu kurz gegriffen, da das komplexe schamanische Stammeswissen der verschiedenen Amazonasvölker für unterschiedliche Zwecke ganz verschiedene Rezepte und Zubereitungsriten kennt. Es können zahlreiche andere Pflanzen wie Brugmansia suaveolens oder Brugmansia candida hinzugefügt werden, um bestimmte Wirkungen zu verstärken oder zu vermindern.

Bedeutung des Namens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff Ayahuasca oder Yajé stammt aus der indigenen Sprache Quechua und bedeutet übersetzt „Liane der Geister/Toten“ oder „Ranke der Seelen“/„Seelenranke“. Alternative Bezeichnungen sind Liana del Muerto (spanisch), Natem (Shuar/Achuar), Mii (Huaorani), Iyaona (Zapara), Caapí oder Dapa.

Wirkung im Menschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirkung variiert durch die Art der Banisteriopsis-Liane und der beigemischten Pflanzen. Typischerweise stellen sich nach dem Konsum des bitteren Gebräus psychedelische Zustände ein.[9][10] Der Bewegungsapparat bleibt meist kontrolliert, jedoch kann die bewusste Motorik eingeschränkt sein. Ayahuasca bewirkt unter anderem Visionen und eine subjektive Erweiterung des Bewusstseins sowie ein verschärftes Gehör. Die therapeutische Breite von üblichem DMT-haltigem Ayahuasca wird auf 20,7 geschätzt (\mathrm{560mg\over 27mg}).[9]

Für das Auftreten einer Abhängigkeit durch Einnahme von Ayahuasca gibt es keine Hinweise.[9] Deshalb wurde der Pflanzensud 2006 in Brasilien aus der Liste halluzinogener Drogen gestrichen. Bei langjährigen Ayahuasca-Trinkern im religiösen Kontext haben Wissenschaftler im Gegenteil ein anderes Phänomen festgestellt: eine stabilere Persönlichkeit, ein besseres Gedächtnis und eine bessere Integration ins gesellschaftliche Umfeld als bei der Kontrollgruppe.[11][12][13] Diese Studien untermauerten die Freigabe von Ayahuasca für den religiösen Gebrauch sowohl in Brasilien als auch den USA.[14][15]

Nebenwirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte und häufige akute Nebenwirkungen sind Erbrechen, Durchfall oder Schweißausbrüche, die subjektiv oft als reinigend empfunden werden. Es kann zu einer verminderten Kontrolle der Motorik kommen sowie zu Gleichgewichtsstörungen und Schwindel. Angstzustände und vorübergehende psychotische Zustände können bei unsachgemäßer Anwendung ausgelöst werden. Dem Gebrauch von Ayahuasca liegt eine gewisse Unsicherheit in den Ergebnissen zu Grunde. Die Reaktionen während Ayahuasca-Zeremonien rangierten zwischen dem tiefen Zustand der Ruhe und gequältem Schreien um Vergebung.[9][16][17] In Kombination mit Medikamenten und Drogen kann auf Grund der Monoaminooxidase-hemmenden Wirkung von Ayahuasca Lebensgefahr bestehen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1851 wurde die Liane im brasilianischen Dschungel vom britischen Botaniker Richard Spruce identifiziert und erforscht. Zwei Jahre später wies er in seiner Veröffentlichung Notes Of A Botanist On The Amazon And The Andes auf die halluzinogene Wirkung der Pflanze hin, schob diese allerdings auf beigemischte Zusätze. Diese Einschätzung von Spruce ist zutreffend, da die halluzinogene Wirkung von Ayahuasca aus dem DMT von Psychotria viridis und nicht aus der Liane resultiert.
  • 1966 wurden die Pflanzenteile genauer untersucht, und die stark psychoaktiv wirkenden Alkaloide Harmin, Harmalin, Tetrahydroharmin sowie DMT als Verursacher des veränderten Bewusstseinszustands erkannt.
  • 1986 lässt sich Loren S. Miller die für die Herstellung von Ayahuasca benötigte Lianenart Banisteriopsis caapi patentieren (US-Patentnummer: US PP5,751 P).[18] Er behauptet hierzu, der Entdecker der Pflanze zu sein.
  • 1986 autorisiert die brasilianische Betäubungsmittel-Behörde CONFEN (Conselho Federal de Entorpecentes) über die Resolutionen 6 und 7 die religiöse Nutzung von Ayahuasca, nachdem der Pflanzensud zwischen 1985 und 1986 verboten war.[19]
  • 2001 trat das Patent wieder in Kraft, was viele Proteste auslöste und als Beispiel für die Ausbeutung indigener Kulturen gilt. Völkerrechtlich ist das Patent unwirksam.
  • 2006 Entscheidung des Supreme Court der USA: Ayahuasca wird für den rituellen religiösen Gebrauch freigegeben.[20]
  • 2006 streicht die brasilianische Drogenpolitik-Behörde CONAD (Conselho Nacional de Políticas sobre Drogas) Ayahuasca nach 18-jähriger Untersuchungszeit endgültig von der Liste halluzinogener Drogen.[21]
  • 2008 in Peru erhält Ayahuasca mit der Resolución Directoral Nacional No.836/INC den Status eines nationalen Kulturerbes.[22]
  • 2011 finden zum 50. Jahrestag der Gründung einer der brasilianischen Ayahuasca-Religionen, Uniao do Vegetal, am 22. Juli 1961 im brasilianischen Parlament[23][24] sowie in den Landtagen mehrerer Bundesstaaten Sondersitzungen zur Ehrung der Religion statt. In einigen Bundesstaaten wird der 22. Juli als neuer gesetzlicher Feiertag ("Tag des Friedens") eingeführt.[25]

Forschung in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Abteilung für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg führt einen Forschungsbereich Ayahuasca / Santo Daime, im Rahmen dessen im Mai 2008 die dreitägige Konferenz The globalization of Ayahuasca – An Amazonian psychoactive and its users stattfand.[26][27]

Rechtsstatus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wirkstoff DMT ist in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund seiner Aufführung in der Anlage IVorlage:§§/Wartung/juris-seite BtMG ein nicht verkehrsfähiges Betäubungsmittel. Der Umgang ohne Erlaubnis ist grundsätzlich strafbar. Weitere Informationen sind im Hauptartikel Betäubungsmittelrecht in Deutschland zu finden.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in Ayahuasca enthaltene Chemikalie N,N-Dimethyltryptamin ist im Verzeichnis d (verbotene Substanzen) des Anhangs 5 BetmVV-EDI (SR 812.121.11) aufgeführt und fällt somit gemäß Art. 3 Abs. 2 lit. d BetmKV (SR 812.121.1) unter das schweizerische Betäubungsmittelgesetz (SR 812.121). Das Obergericht des Kantons Zürich hat mit Beschluss vom 24. Januar 2014 die Rechtmäßigkeit der Einziehung und Vernichtung von Ayahuasca bestätigt (ZR 113 (2014) Nr. 7, S. 23ff.).

Brasilien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Brasilien darf Ayahuasca ausschließlich für den religiösen Gebrauch verwendet werden. Der Pflanzensud darf nicht zu kommerziellen Zwecken hergestellt oder verkauft werden. Der Gebrauch ist über die Bundesbehörde CONAD geregelt.[28]

USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl Ayahuasca in den USA nach wie vor zu den regelungsbedürftigen Substanzen zählt, wurde vom Obersten Gerichtshof am 21. Februar 2006 zugunsten der freien Religionsausübung entschieden.

Schia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Fatwa des Großajatollah Sayyid Sadeq Rohani befindet Halluzinogene wie Ayahuasca als halāl und gestattet Schiiten den Gebrauch dieser unter Aufsicht von qualifizierten Experten.[29]

Konvention über psychotrope Substanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weder die Pflanzen, welche zu Ayahuasca verarbeitet werden (Psychotria viridis, Banisteriopsis caapi, etc.), noch das Getränk selber, unterliegen der Konvention über psychotrope Substanzen von 1971.[30] Eine Auffassung, die vom United Nations International Narcotics Control Board geteilt wird. Die jeweilige nationale Rechtsprechung hingegen kann unterschiedlicher Auffassung sein.

Studien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • D. J. McKenna: Clinical investigations of the therapeutic potential of ayahuasca: rationale and regulatory challenges. In: Pharmacology & therapeutics. Band 102, Nummer 2, Mai 2004, S. 111–129, doi:10.1016/j.pharmthera.2004.03.002, PMID 15163593 (Review).
  • R. S. Gable: Risk assessment of ritual use of oral dimethyltryptamine (DMT) and harmala alkaloids. In: Addiction (Abingdon, England). Band 102, Nummer 1, Januar 2007, S. 24–34, doi:10.1111/j.1360-0443.2006.01652.x, PMID 17207120 (Review).
  • P. C. Barbosa, S. Mizumoto, M. P. Bogenschutz, R. J. Strassman: Health status of ayahuasca users. In: Drug testing and analysis. Band 4, Nummer 7–8, 2012 Jul-Aug, S. 601–609, doi:10.1002/dta.1383, PMID 22761152 (Review).
  • M. Winkelman: Psychedelics as medicines for substance abuse rehabilitation: evaluating treatments with LSD, Peyote, Ibogaine and Ayahuasca. In: Current drug abuse reviews. Band 7, Nummer 2, 2014, S. 101–116, PMID 25563446 (Review).
  • J. Soler, M. Elices, A. Franquesa, S. Barker, P. Friedlander, A. Feilding, J. C. Pascual, J. Riba: Exploring the therapeutic potential of Ayahuasca: acute intake increases mindfulness-related capacities. In: Psychopharmacology. November 2015, doi:10.1007/s00213-015-4162-0, PMID 26612618.
  • E. Frecska, P. Bokor, M. Winkelman: The Therapeutic Potentials of Ayahuasca: Possible Effects against Various Diseases of Civilization. In: Frontiers in pharmacology. Band 7, 2016, S. 35, doi:10.3389/fphar.2016.00035, PMID 26973523, PMC 4773875 (freier Volltext) (Review).
  • R. G. dos Santos, F. L. Osorio u. a.: Antidepressive, anxiolytic, and antiaddictive effects of ayahuasca, psilocybin and lysergic acid diethylamide (LSD): a systematic review of clinical trials published in the last 25 years. In: Therapeutic Advances in Psychopharmacology. 2016, doi:10.1177/2045125316638008 (Review).
  • E. Domínguez-Clavé, J. Soler, M. Elices, J. C. Pascual, E. Álvarez, M. de la Fuente Revenga, P. Friedlander, A. Feilding, J. Riba: Ayahuasca: Pharmacology, neuroscience and therapeutic potential. In: Brain research bulletin. März 2016, doi:10.1016/j.brainresbull.2016.03.002, PMID 26976063 (Review).

Dokumentationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beatriz Caiuby Labate & Clancy Cavnar [Hrsg.]: The Therapeutic Use of Ayahuasca. Springer, 2014. ISBN 978-3-642-40425-2 [Print]; ISBN 978-3-642-40426-9 [eBook]
  • Alan Shoemaker: Ayahuasca Medicine: The Shamanic World of Amazonian Sacred Plant Healing. Park Street Press 2014. ISBN 978-1620551936
  • Stephan V. Beyer: Singing to the Plants: A Guide to Mestizo Shamanism in the Upper Amazon, University of New Mexico Press, 2009, ISBN 978-0826347299
  • Arno Adelaars, Christian Rätsch, Claudia Müller-Ebeling: Ayahuasca - Rituale, Zaubertränke und visionäre Kunst aus Amazonien, 2006. ISBN 978-3038002703
  • Jonathan Ott: Ayahuasca-Analoge - Pangaeische Entheogene, 1994, Edition RauschKunde, ISBN 3-930442-08-6 - Jonathan Ott beschreibt die Entdeckung unterschiedlicher Ayahuasca-Rezepte verschiedener Gruppen südamerikanischer Indios als „eine der anspruchsvollsten pharmakologischen Entdeckungen der Vorzeit“.
  • Carsten Balzer: Wege zum Heil, die Barquinha. Eine ethnologische Studie zu Transformation und Heilung in den Ayahuasca-Ritualen einer brasilianischen Religion, 2003, ISBN 3-88559-083-2
  • Jeremy Narby: Die kosmische Schlange, 2001, ISBN 3-608-93518-5 - Ein Bericht eines Anthropologen, der unter anderem die Erfahrungen mit dieser Pflanze beschreibt.
  • Ulrich Meyerratken, Nathalie Salem: Daime - Brasiliens Kult der heilenden Kraftpflanzen. München, Droemer Knaur 1998. ISBN 3-426-76165-3
  • Ralph Metzner, PhD (Hrsg.): Ayahuasca - Hallucinogens, Consciousness, and the Spirit of Nature. Thunder's Mouth Press, 1999. ISBN 1-56025-160-3
  • Govert Derix: Ayahuasca, eine Kritik der psychedelischen Vernunft. Philosophisches Abenteuer am Amazonas, 2004, Nachtschatten-Verlag, ISBN 3-03788-127-5 - Derix trank Ayahuasca erstmals 1990, reiste in entlegene Gebiete des brasilianischen Urwalds und interviewte viele Ayahuasqueiros, Meister und Schüler.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ayahuasca – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Dagmar Eigner, Dieter Scholz: Ayahuasca - Liane der Geister. In: Pharmazie in Unserer Zeit. 14, 1985, S. 65–76, doi:10.1002/pauz.19850140302.
  2. a b c Dennis J. McKenna, G.H.N. Towers, et al.: Monoamine oxidase inhibitors in South American hallucinogenic plants: Tryptamine and β-carboline constituents of Ayahuasca. In: Journal of Ethnopharmacology. 10, 1984, S. 195–223, doi:10.1016/0378-8741(84)90003-5.
  3. "Göttlich einen im Tee". In: Süddeutsche Zeitung Magazin Nr. 26 vom 2. Juli 1999, S. 14-21.
  4. Beatriz Caiuby Labate: The Internationalization of Ayahuasca. LIT Verlag Münster, 2011, ISBN 978-3-643-90148-4 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. Christian Wernicke: Religionsfreiheit – Glaubens-Droge. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 15. Juni 2015.
  6. E. H. McIlhenny, K. E. Pipkin, L. J. Standish, H. A. Wechkin, R. Strassman, S. A. Barker: Direct analysis of psychoactive tryptamine and harmala alkaloids in the Amazonian botanical medicine ayahuasca by liquid chromatography-electrospray ionization-tandem mass spectrometry. In: Journal of chromatography. A. Band 1216, Nummer 51, Dezember 2009, S. 8960–8968, ISSN 1873-3778. doi:10.1016/j.chroma.2009.10.088. PMID 19926090.
  7. a b Y. H. Wang, V. Samoylenko, B. L. Tekwani, I. A. Khan, L. S. Miller, N. D. Chaurasiya, M. M. Rahman, L. M. Tripathi, S. I. Khan, V. C. Joshi, F. T. Wigger, I. Muhammad: Composition, standardization and chemical profiling of Banisteriopsis caapi, a plant for the treatment of neurodegenerative disorders relevant to Parkinson's disease. In: Journal of ethnopharmacology. Band 128, Nummer 3, April 2010, S. 662–671, ISSN 1872-7573. doi:10.1016/j.jep.2010.02.013. PMID 20219660. PMC 2878139 (freier Volltext).
  8. R. Hänsel, K. Keller, H. Rimpler, G. Schneider (Hrsg.): Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis: Band 4: "Drogen A-D", S. 458, Springer 1992, ISBN 3-540-52688-9 doi:10.1007/978-3-642-58087-1_2
  9. a b c d R. S. Gable: Risk assessment of ritual use of oral dimethyltryptamine (DMT) and harmala alkaloids. In: Addiction (Abingdon, England). Band 102, Nummer 1, Januar 2007, S. 24–34, doi:10.1111/j.1360-0443.2006.01652.x, PMID 17207120 (Review).
  10. J. Riba: Human Pharmacology of Ayahuasca: Subjective and Cardiovascular Effects, Monoamine Metabolite Excretion, and Pharmacokinetics. In: Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics. 306, 2003, S. 73, doi:10.1124/jpet.103.049882.
  11. P. C. Barbosa, S. Mizumoto, M. P. Bogenschutz, R. J. Strassman: Health status of ayahuasca users. In: Drug testing and analysis. Band 4, Nummer 7–8, 2012 Jul-Aug, S. 601–609, doi:10.1002/dta.1383, PMID 22761152 (Review).
  12. E. Frecska, P. Bokor, M. Winkelman: The Therapeutic Potentials of Ayahuasca: Possible Effects against Various Diseases of Civilization. In: Frontiers in pharmacology. Band 7, 2016, S. 35, doi:10.3389/fphar.2016.00035, PMID 26973523, PMC 4773875 (freier Volltext) (Review).
  13. Rafael G. dos Santos, Flávia L. Osório u. a.: Antidepressive and anxiolytic effects of ayahuasca: a systematic literature review of animal and human studies. In: Revista Brasileira de Psiquiatria. 38, 2016, S. 65, doi:10.1590/1516-4446-2015-1701.
  14. C. S. Grob, D. J. McKenna, J. C. Callaway, G. S. Brito, E. S. Neves, G. Oberlaender, O. L. Saide, E. Labigalini, C. Tacla, C. T. Miranda, R. J. Strassman, K. B. Boone: Human psychopharmacology of hoasca, a plant hallucinogen used in ritual context in Brazil. In: The Journal of nervous and mental disease. Band 184, Nummer 2, Februar 1996, S. 86–94, PMID 8596116.
  15. R. G. Santos, J. Landeira-Fernandez, R. J. Strassman, V. Motta, A. P. Cruz: Effects of ayahuasca on psychometric measures of anxiety, panic-like and hopelessness in Santo Daime members. In: Journal of ethnopharmacology. Band 112, Nummer 3, Juli 2007, S. 507–513, doi:10.1016/j.jep.2007.04.012, PMID 17532158.
  16. Lovetree I. M. Liquid plum’r for the soul. In: Metzner R., editor. Ayahuasca: Human Consciousness and the Spirits of Nature. New York: Thunder’s Mouth Press; 1993, p. 116–23.
  17. Paulo Cesar Ribeiro Barbosa, Joel Sales Giglio, Paulo Dalgalarrondo: Altered States of Consciousness and Short-Term Psychological After-Effects Induced by the First Time Ritual Use of Ayahuasca in an Urban Context in Brazil. In: Journal of Psychoactive Drugs. 37, 2005, S. 193, doi:10.1080/02791072.2005.10399801.
  18. Banisteriopsis caapi (cv) `Da Vine`. The United States Patent and Trademark Office (USPTO). Abgerufen am 16. Oktober 2013.
  19. CONFEN: Resolução No. 6 vom 4. Februar 1986. Originaltext dokumentiert auf der Website der Anthropologie Bia Labate, abgerufen am 12. Juni 2015.
  20. 546 U.S.(2006) Opinion of the Court. Vollständige Urteilsbegründung, abgerufen am 12. Juni 2015.
  21. Abschlussbericht der multidisziplinären Arbeitsgruppe des CONAD. Abgerufen am 12. Juni 2015.
  22. Resolution No.836/INC vom 24. Juni 2008. Website des peruanischen Kultusministeriums, abgerufen am 12. Juni 2015.
  23. Sessão Solene Câmara dos Depútados 50 anos da UDV auf YouTube, vom 11. Juli 2011
  24. UDV 50 anos - Sessão na Câmara Federal - reportagem TV Juruá/SBT (Programa Juruá Notícias) auf YouTube, vom 14. Juli 2011
  25. Veröffentlichung im Bundesanzeiger des Staats Pará. Abgerufen am 12. Juni 2015.
  26. Konferenzprogramm
  27. Forschungsbereich Ayahuasca des Universitätsklinikums Heidelberg
  28. http://www.obid.senad.gov.br/portais/CONAD/conteudo/index.php?id_conteudo=11633&rastro=Ayahuasca+
  29. Iceers: An Iranian mystic makes the Grand Ayatollah Rohani approve the use of ayahuasca. In: news.iceers.org. 1. Februar 2014, abgerufen am 15. Juni 2015 (englisch).
  30. JPEG-Datei. In: erowid.org. Abgerufen am 22. März 2016.
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