Birdy (Sängerin)

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Birdy (2013)

Birdy (* 15. Mai 1996 als Jasmine van den Bogaerde in Lymington, Vereinigtes Königreich) ist eine englische Popsängerin.

Leben[Bearbeiten]

Jasmine van den Bogaerde, die niederländisch-belgischer Abstammung ist, wurde 1996 in Lymington, Hampshire als Tochter des Autors Rupert und der Konzertpianistin Sophie van den Bogaerde geboren. Sie ist sie die Großnichte des Schauspielers Dirk Bogarde. Mit sieben Jahren lernte sie von ihrer Mutter das Klavierspielen und begann mit acht Jahren, eigene Songs zu schreiben.

Ihren Spitznamen Birdy bekam sie von ihren Eltern, da sie bereits als Baby den Mund so weit aufsperrte wie ein hungriger Vogel im Nest, der gefüttert werden wollte.

Karriere[Bearbeiten]

Mit zwölf Jahren nahm sie am Open Mic UK 2008 teil, einem Talentwettbewerb, der lokal mit tausenden Teilnehmern begann und mit dem Finale der 22 Qualifizierten am 29. November 2008 in Portsmouth endete. Dort gewann sie sowohl die Kategorie „unter 18“ als auch die Gesamtwertung Grand Prize mit dem Titel Be Free, den sie selbst geschrieben hatte.[1] Als Preis für ihren Sieg bekam sie sechstägige Studioaufnahmen geschenkt. Zwei Jahre später folgten die ersten Veröffentlichung unter ihrem Spitznamen Birdy. Im März 2011 erschien Skinny Love, eine Coverversion eines Songs von Bon Iver, die sie in die Top 20 der britischen Singlecharts brachte. Auch ihre zweite Single Shelter, im Original von The xx, kam im Juni in die Charts.

Ihr erstes im November 2011 veröffentlichtes Album Birdy erreichte 2012 in den Niederlanden, im flämischen Teil Belgiens und in Australien für jeweils eine Woche die Spitzenposition der Charts. Im Juni 2012 nahm Birdy gemeinsam mit der britischen Band Mumford & Sons den Titel Learn Me Right auf, der auf dem Soundtrack des Pixar-Films Merida – Legende der Highlands zu hören ist. Zuvor sang sie für den Film Die Tribute von Panem das Lied Just a Game.

In Deutschland kam der kommerzielle Durchbruch für Birdy im Dezember 2012. Sie trat im Finale der Casting-Show The Voice of Germany auf und sang zusammen mit der Finalistin Isabell Schmidt People Help the People (eine Coverversion der Band Cherry Ghost). Danach erreichte die Single Platz drei der Media-Control-Charts und Platz zwei in der Schweiz. Am 16. Februar 2013 trat sie beim Sanremo-Festival, dem bekanntesten italienischen Musikfestival auf. Am 27. September 2013 erschien ihr Album Fire Within, aus dem Birdy vorab die Songs Wings und No Angel auf iTunes zum Verkauf freigab.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2011 Birdy 14 Platin
(35 Wo.)
14
(23 Wo.)
3 Gold
(84 Wo.)
13 Gold
(27 Wo.)
62
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. November 2011
2013 Fire Within 5 Gold
(33 Wo.)
7
(15 Wo.)
1 Gold
(32 Wo.)
8 Silber
(21 Wo.)
24
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. September 2013

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2011 Skinny Love
Birdy
73
(6 Wo.)
15
(27 Wo.)
19 Gold
(47 Wo.)
17 Platin
(65 Wo.)
Gold Erstveröffentlichung: 30. Januar 2011
Shelter
Birdy
50
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Juni 2011
People Help the People
Birdy
3 Platin
(33 Wo.)
7 Gold
(21 Wo.)
2 Platin
(40 Wo.)
33
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2011
2013 Wings
Fire Within
15 Gold
(33 Wo.)
3
(22 Wo.)
3 Gold
(24 Wo.)
8* Gold
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Juli 2013
*Wiedereinstieg im Juni 2015 nach der Verwendung in einem Werbespot für die Lloyds Bank[3]
2014 Words as Weapons
Fire Within
63
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. März 2014
2016 Keeping Your Head Up 100
(1 Wo.)
68
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Januar 2016

Weitere Veröffentlichungen

  • 2012: 1901
  • 2013: No Angel
  • 2013: Light Me Up

Als Gastmusikerin[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2014 I’ll Keep Loving You
Listen
96
(1 Wo.)
Albumveröffentlichung: 21. November 2014
(David Guetta & Jaymes Young featuring Birdy)
2015 Let It All Go
Wishes
14
(… Wo.)
58
(1 Wo.)
Albumveröffentlichung: 4. September 2015
(Rhodes featuring Birdy)
Nummer-eins-Singles
Top-10-Singles 1 2 2 1
Singles in den Charts 5 3 4 6

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten]

Land Silver.png Silber Gold record icon.svg Gold Platinum.png Platin Quellen
DeutschlandDeutschland Deutschland 0 2 2 musikindustrie.de
OsterreichÖsterreich Österreich 0 1 0 ifpi.at
SchweizSchweiz Schweiz 0 4 2 swisscharts.com
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 0 1 0 riaa.com
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 2 1 bpi.co.uk
Insgesamt 1 10 5

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Indy Almroth-Wright: Twelve year-old 'Birdy' wins UK talent contest Auf: BBC news, online vom 6. Dezember 2008. Abgerufen am 6. Januar 2012 (englisch)
  2. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US
  3. David Zowie’s House Every Weekend brings the Friday feeling to the Official Chart summit, Rob Copsey, Official Charts Company, 10. Juli 2015

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Birdy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien