Bride Wars – Beste Feindinnen

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Filmdaten
Deutscher TitelBride Wars – Beste Feindinnen
OriginaltitelBride Wars
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2009
Länge90[1] Minuten
AltersfreigabeFSK 0[1]
JMK 6[2]
Stab
RegieGary Winick
DrehbuchGreg DePaul,
June Diane Raphael,
Casey Wilson
ProduktionKate Hudson,
Alan Riche,
Peter Riche,
Julie Yorn
MusikEd Shearmur
KameraFrederick Elmes
SchnittSusan Littenberg
Besetzung
Synchronisation

Bride Wars – Beste Feindinnen ist ein Film aus dem Jahr 2009, bei dem Gary Winick Regie führte und Greg DePaul, June Diane Raphael sowie Casey Wilson das Drehbuch schrieben.[3] Die Hauptrollen übernahmen dabei Kate Hudson, Anne Hathaway, Candice Bergen, Bryan Greenberg, Chris Pratt und Kristen Johnston. Der deutsche Kinostart war am 5. Februar 2009.[4]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emma und Liv sind beste Freundinnen, die seit ihrer Kindheit jedes Detail ihrer Hochzeit geplant haben. Als beide kurz vor ihrer Hochzeit stehen, erfahren die beiden, dass ihre Hochzeiten aufgrund eines Fehlers am gleichen Tag stattfindet. Zum ersten Mal entwickelt sich ein Streit, da die sonst nachgiebige Emma diesen Tag einmal für sich haben möchte und Liv über den ungewohnten Widerstand sauer wird. Die zuvor besten Freundinnen bestehen beide auf diesen Hochzeitstermin und sind gleichzeitig sehr wütend, dass die Andere nicht bereit ist, für einen selber den Tag aufzugeben. Die zukünftigen Ehemänner Daniel und Fletcher halten sich aus diesem Streit heraus, da ihnen weder der Tag wichtig ist noch sie glauben, dass Emma und Liv langfristig zerstritten bleiben. Da beide Hochzeiten von der gleichen Managerin geplant werden, machen die Frauen ein ähnliches Programm durch; sie müssen sich gleichzeitig jemand alternatives als Trauzeuge aussuchen (anfangs war jeweils die Andere geplant), entscheiden zur selben Zeit über Torten und gehen beide zur Maniküre. Dabei bricht ein Wettstreit los, denn sowohl Emma als auch Liv wollen eine perfekte Hochzeit erleben und nicht hinter der anderen zurückstehen. Emma hat dabei Probleme, weil sie lange nicht so gut finanziell dasteht wie Liv. Nach und nach läuft der Streit immer mehr aus dem Ruder und beide beginnen, die Hochzeit der Anderen zu sabotieren. Als Emma schließlich mit oranger Haut aus den Bräunungsstudio und Liv mit blauen Haaren vom Friseur kommt, merken beide, dass sie zu weit gegangen sind. Die Ehemänner sind nicht so offen; nur Daniel hat volles Zutrauen in Liv, während Fletcher zunehmend genervt reagiert. Vor der Hochzeit sind Liv und Emma beide sehr unglücklich und bereuen ihre Taten sichtbar.

Am Hochzeitstag versucht Liv daher, eine auf der Hochzeitsfeier zu zeigende DVD, welche sie zuvor in böser Absicht ausgetauscht hat, zurück zu tauschen. Der Tausch gelingt aber nicht. Die „böse“ DVD zeigt Emma betrunken auf dem Spring Break, worauf hin es zum Eklat, insbesondere mit dem Bräutigam, kommt. Emma wird wütend und stürmt auf Livs Hochzeit. Sie und Liv sprechen sich aus und vertragen sich. Währenddessen hat Emma erkannt, dass sie und Fletcher nicht zusammen passen, da sie sich im Laufe der Jahre verändert haben. In einem kurzen Gespräch trennen sie sich und Fletcher geht. Livs Hochzeit beginnt nun noch einmal, diesmal mit Emma als Trauzeugin.

Nach Livs Heirat tanzt Emma mit Nate, Livs Bruder. Schon vorher hatte sie ihm geholfen, einen Smoking für die Hochzeit auszusuchen, wobei es zwischen den beiden knisterte.

Ein Jahr später ist Emma mit Nate verheiratet und sie und Liv merken, dass sie schwanger sind, und ihr Termin am selben Tag ist, worüber beide begeistert sind.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

June Diane Raphael und Casey Wilson schrieben das auf einem Skript von Greg DePaul beruhende[5] Drehbuch, bevor der Streik der Drehbuchautoren in den USA begann.[6] Karen McCullah Lutz and Kirsten Smith waren ebenso am Drehbuch beteiligt.[3][6]

Einige größere Aufnahmen erfolgten im Peabody Essex Museum in Salem, Massachusetts.[7] Der Großteil der Aufnahmen wurde in New York City, Boston sowie Salem gedreht.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Filmmusik zu Bride Wars wurde von Ed Shearmur geschrieben, der diese mit einem 77-köpfigen Orchester der Hollywood Studio Symphony aufnahm.[8]

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darsteller Rolle Sprecher
Anne Hathaway Emma Marie Bierstedt
Kate Hudson Liv Bianca Krahl
Chris Pratt Fletcher Sascha Rotermund
Candice Bergen Marion St.Clair Dagmar Dempe
Kristen Johnston Deb Franziska Pigulla
Steve Howey Daniel Robin Kahnmeyer
Michael Arden Kevin Alexander Doering
Bryan Greenberg Nate Gerrit Schmidt-Foß
Lauren Bittner Amie Dascha Lehmann
June Raphael Amanda Giuliana Jakobeit
Hettienne Park Marissa Victoria Sturm
John Pankow John Allan Dieter Memel
Andre Holland DJ Jazzles Julien Haggége
Kelly Coffield Park Kathy Liane Rudolph
Casey Wilson Stacy Isabelle Schmidt
Daniel Raymont Colorist Frank Schaff
Bruce Altman Simmons Peter Reinhardt
Victor Slezak Colson Frank Muth
Paul Scheer Ricky Coo Gerald Schaale
Zoe O'Grady Junge Liv Paulina Ociepka
Shannon Ferber Junge Emma Emely Hasper
Jonathan C. Daly I.Headset Frank-Otto Schenk
Sarah Kate Jackson Salesgirl Natascha Geisler
Robert Capron Robert Sebastian Fitzner

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christina Krisch schreibt in der Kronen-Zeitung vom 5. Februar 2009, dass in Bride Wars „zwei der süßesten Hollywood-Jungstars ihr komödiantisches Talent“ beweisen. Der Film habe „etwas vom nostalgischen Charme slapstickhafter Screwball Comedies“.[9]

„Neben den biestigen Teufeleien setzt er [der Film] dabei ganz auf die Chemie zwischen den beiden entzückenden Hauptdarstellerinnen, die sich die rachegetränkten Bälle genüsslich gegenseitig zuwerfen. Bei all dem ganzen Furienzauber kann man als Mann nur das tun, was man bei der Planung seiner Hochzeit ebenfalls machen sollte: sich zurücklehnen und staunen. Fazit: Turbulenter Showdown vor dem Traualtar, dessen seichte Story von Kate Hudson und Anne Hathaway mit Charme und Esprit überspielt wird.“

„Die Komödie nutzt ihr satirisches Potenzial nur in Ansätzen, um Anachronismen und Spannungen aktueller Geschlechterrollen zu beleuchten. Stattdessen vergeudet der Film sein Pulver im ‚Zickenkrieg‘, dessen misogyne Klischees es nahezu unmöglich machen, an den Hauptfiguren und ihrem Konflikt Anteil zu nehmen.“

„Regisseur Winnick […] kitzelt aus der eher dünnen Story das Optimum an Pointen heraus.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Freigabebescheinigung für Bride Wars – Beste Feindinnen. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Januar 2009 (PDF; Prüf­nummer: 116 672 K).
  2. Alterskennzeichnung für Bride Wars – Beste Feindinnen. Jugendmedien­kommission.
  3. a b Tatiana Siegel: Bergen hitches ‚Bride‘. In: Variety, 6. April 2008; abgerufen am 9. August 2008.
  4. a b Bride Wars - Beste Feindinnen - Filmkritik bei TV Spielfilm.de; abgerufen am 20. März 2011
  5. Michael Fleming: ‚Bride‘ nears the altar. In: Variety, 12. November 2006; abgerufen am 4. September 2008.
  6. a b Michael Fleming, Tatiana Siegel: Hathaway hops on ‚War‘ path. In: Variety, 6. Dezember 2007; abgerufen am 9. August 2008.
  7. Chris Cassidy, Tom Dalton: Heard Around Town: The six degrees of Lizzie Borden. In: The Salem News, 25. Juli 2008; abgerufen am 9. August 2008.
  8. Dan Goldwasser: Edward Shearmur scores Bride Wars. In: ScoringSessions.com, 14. Januar 2009; abgerufen am 14. Januar 2009.
  9. Christina Krisch: Kampf der Bräute. „Bride Wars – Beste Feindinnen“. krone.at
  10. cinema.de
  11. Bride Wars – Beste Feindinnen. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.