Bundestagswahlkreis Nordfriesland – Dithmarschen Nord

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Wahlkreis 2: Nordfriesland – Dithmarschen Nord
Bundestagswahlkreis 2-2013.svg
Staat Deutschland
Bundesland Schleswig-Holstein
Wahlkreisnummer 2
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten
Partei CDU
Stimmanteil 30,4 %

Der Bundestagswahlkreis Nordfriesland – Dithmarschen Nord (Wahlkreis 2) ist ein Wahlkreis in Schleswig-Holstein für die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Er umfasst den Kreis Nordfriesland und vom Kreis Dithmarschen die Stadt Heide sowie die Ämter Büsum-Wesselburen, Kirchspielslandgemeinden Eider und Kirchspielslandgemeinde Heider Umland.[1]

Bundestagswahl 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2021 – WK Nordfriesland – Dithmarschen-Nord
(Zweitstimmen in %)
 %
30
20
10
0
26,3
24,6
15,7
12,7
6,6
6,1
8,0
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
+3,8
−13,7
+4,7
−0,4
+6,6
−0,4
−0,5
Direktkandidat[2] Partei[3] Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Astrid Damerow CDU 30,4 24,6
Jens Peter Jensen SPD 27,8 26,3
Gyde Jensen-Bornhöft FDP 9,7 12,7
Denise Loop GRÜNE 14,3 15,7
Andrej Clasen AfD 5,7 6,1
Hartmut Otto Jensen DIE LINKE 2,8 3,1
- Die PARTEI - 0,9
Traymont Wilhelmi FREIE WÄHLER 1,0 0,7
- NPD - 0,1
- ÖDP - 0,1
- MLPD - 0,0
Sandor Stolz dieBasis 1,6 1,3
- DKP - 0,0
- du. - 0,0
Axel Frey LKR 0,2 0,0
- Die Humanisten - 0,1
- Tierschutzpartei - 1,1
Sybilla Lena Nitsch SSW 6,5 6,6
- Team Todenhöfer - 0,2
- Volt - 0,2
- V-Partei³ - 0,1

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2017 – WK Nordfriesland – Dithmarschen-Nord
(Zweitstimmen in %)[4]
 %
40
30
20
10
0
38,3
22,5
13,1
11,0
6,5
6,2
2,3
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
−5,1
−7,2
+6,7
+2,9
+2,7
+1,8
± 0,0

Bei der Bundestagswahl 2017 waren 186.568 Einwohner wahlberechtigt, von denen 139.194 zur Wahl gingen. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 74,6 % und hatte folgendes Ergebnis:[5][4]

Direktkandidat Partei Erststimmen Zweitstimmen
Anzahl % Anzahl %
Astrid Damerow CDU 62.256 45.1 52.928 38.3
Matthias Ilgen SPD 34.685 25.2 31.120 22.5
Arfst Wagner GRÜNE 13.026 9.4 15.144 11.0
Berthold Brodersen FDP 11.105 8.1 18.050 13.1
Michael Schilke DIE LINKE 7.102 5.2 8.589 6.2
Jürgen Izdebski AfD 8.117 5.9 9.030 6.5
NPD 301 0.2
Michael Potthast FREIE WÄHLER 1.606 1.2 867 0.6
MLPD 63 0.0
BGE 430 0.3
ÖDP 173 0.1
Die PARTEI 1.376 1.0
Gesamt 137.897 100 138.071 100

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2013 – WK Nordfriesland – Dithmarschen-Nord
(Zweitstimmen in %)[6]
 %
50
40
30
20
10
0
43,4
29,7
8,1
6,4
4,4
3,8
1,9
2,3
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
+6,9
+5,2
−3,3
−10,8
−2,3
+3,8
+0,2
+0,3

Zur Bundestagswahl am 22. September 2013[7] hat der Wahlkreis seinen bisherigen Zuschnitt unverändert beibehalten.[8]

Bei der Wahl waren 186.177 Einwohner wahlberechtigt, von denen 131.527 zur Wahl gingen. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 70,6 % und hatte folgendes Ergebnis:[6][9]

Direktkandidat Partei Erststimmen Zweitstimmen
Anzahl % Anzahl %
Ingbert Liebing CDU 64.678 49,8 56.383 43,4
Matthias Ilgen SPD 41.714 32,1 38.590 29,7
Ulrich Schmück FDP 3.172 2,4 8.321 6,4
Arfst Wagner GRÜNE 8.465 6,5 10.547 8,1
Norbert Meixner DIE LINKE 4.653 3,6 5.733 4,4
Oliver Sippel PIRATEN 2.467 1,9 2.413 1,9
Volker Wiethüchter AfD 3.973 3,1 4.994 3,8
RENTNER 561 0,4
Jürgen Wilhelm Otto Töpke NPD 757 0,6 733 0,6
FREIE WÄHLER 755 0,6
MLPD 45 0,0
Tierschutzpartei 969 0,7
Gesamt 129.879 100 130.044 100

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 187.047 Einwohner wahlberechtigt, von denen 134.671 zur Wahl gingen. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 72,0 %. Das Direktmandat gewann wie 2005 Ingbert Liebing (CDU).[10][11]

Direktkandidat Partei Erststimmen Zweitstimmen
Anzahl % Anzahl %
Ingbert Liebing CDU 56.751 43,2 47.947 36,5
Hanno Fecke SPD 36.642 27,9 32.239 24,5
Ulrich Schmück FDP 15.184 11,6 22.605 17,2
Valentin Seehausen GRÜNE 12.840 9,8 14.927 11,4
Harry Otto Adolf Voß DIE LINKE 8.208 6,3 8.836 6,7
Arne Kaehne NPD 1.231 0,9 1.126 0,9
PIRATEN 2.233 1,7
RENTNER 1.293 1,0
DVU 194 0,1
MLPD 53 0,0
Sönke Albertsen Einzelbewerber 433 0,3
Gesamt 131.289 100 131.453 100

Bundestagswahl 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2005 waren 184.580 Einwohner wahlberechtigt, von denen 143.778 zur Wahl gingen. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 77,9 % und hatte folgendes Ergebnis:[12][13]

Direktkandidat Partei Erststimmen Zweitstimmen
Anzahl % Anzahl %
Ingbert Liebing CDU 67.786 47,9 59.034 41,7
Ralf Heßmann SPD 56.380 39,8 51.307 36,2
Veronika Kolb FDP 5.907 4,2 14.270 10,1
Irene Fröhlich GRÜNE 5.670 4,0 8.854 6,2
Uwe Wendt Die Linke.PDS 4.542 3,2 5.475 3,9
Uwe Schäfer NPD 1.213 0,9 1.190 0,8
FAMILIE 1.508 1,1
MLPD 82 0,1
Gesamt 141 498 100 141 720 100

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlkreis Nordfriesland – Dithmarschen Nord hieß bei den Bundestagswahlen 1965 und 1969 Wahlkreis Husum. Er wurde für die Bundestagswahl 1965 aus dem ehemaligen Wahlkreis Husum – Südtondern – Eiderstedt und dem nördlichen Teil des ehemaligen Wahlkreises Norder- und Süderdithmarschen neu gebildet. Er hatte bei den Wahlen von 1965 bis 1972 die Nummer 3 und trägt seit der Bundestagswahl 1976 die Nummer 2. Von 1972 bis einschließlich 1998 wurde zwischen Dithmarschen und Nord ein Bindestrich gesetzt.

Das Gebiet des Wahlkreises bestand 1965 und 1969 aus dem Gebiet der Kreise Husum, Südtondern, Eiderstedt und Norderdithmarschen. Nach der Kreisreform in Schleswig-Holstein wurde der Wahlkreis für die Wahl 1972 aus dem neu gebildeten Kreis Nordfriesland und dem nördlichen Teil des ebenfalls neu gebildeten Kreises Dithmarschen zusammengesetzt. In dieser Form besteht der Wahlkreis bis heute.

Bisherige Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Husum bzw. Nordfriesland – Dithmarschen Nord waren

Jahr Name Partei Anteil der Erststimmen
2021 Astrid Damerow CDU 30,4 %
2017 Astrid Damerow CDU 45,1 %
2013 Ingbert Liebing CDU 49,8 %
2009 Ingbert Liebing CDU 43,2 %
2005 Ingbert Liebing CDU 47,9 %
2002 Peter Harry Carstensen CDU 44,3 %
1998 Manfred Opel SPD 46,2 %
1994 Peter Harry Carstensen CDU 48,4 %
1990 Peter Harry Carstensen CDU 49,1 %
1987 Peter Harry Carstensen CDU 47,1 %
1983 Peter Harry Carstensen CDU 52,7 %
1980 Wolfgang Rayer SPD 44,9 %
1976 Willi-Peter Sick CDU 48,1 %
1972 Willi-Peter Sick CDU 46,5 %
1969 Hermann Glüsing CDU 53,2 %
1965 Hermann Glüsing CDU 57,0 %

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung beim Bundeswahlleiter (Memento vom 24. Mai 2016 im Internet Archive)
  2. 002: Nordfriesland – Dithmarschen. Kreiswahlvorschläge. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 10. September 2021.
  3. Schleswig-Holstein. Landeslisten der Parteien. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 11. September 2021.
  4. a b Bundeswahlleiter: Endgültiges Endergebnis der Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 002: Nordfriesland – Dithmarschen-Nord
  5. Kandidaten bei der Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 2, abgerufen am 28. Juli 2021
  6. a b Bundeswahlleiter: Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 002 – Nordfriesland – Dithmarschen Nord (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive)
  7. Bundeswahlleiter: Wahl zum 18. Deutschen Bundestag – Wahlergebnisse zur Bundestagswahl (Memento vom 25. März 2016 im Internet Archive)
  8. Bundeswahlleiter: Bundestagswahl 2013 – Wahlkreiseinteilung – Wahlkreis 002 „Nordfriesland – Dithmarschen Nord“ (Memento vom 4. April 2015 im Internet Archive)
  9. Kandidaten bei der Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 2, abgerufen am 28. Juli 2021
  10. Kandidaten bei der Bundestagswahl 2009 im Wahlkreis 2, abgerufen am 26. Juli 2021
  11. Bundeswahlleiter: Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2009 im Wahlkreis 002 – Nordfriesland – Dithmarschen Nord (Memento vom 25. Dezember 2015 im Internet Archive)
  12. Kandidaten bei der Bundestagswahl 2005 im Wahlkreis 2, abgerufen am 26. Juli 2021
  13. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein: Bundestagswahl in Schleswig-Holstein am 18. September 2005 – Endgültiges Ergebnis –, S. 8–9, abgerufen am 26. Juli 2021