Care-Arbeit

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Kinderbetreuung ist Care-Arbeit
… ebenso die Sorge für alte Menschen

Care-Arbeit oder Sorgearbeit bezeichnet Tätigkeiten des Sorgens und Sichkümmerns.

Der Begriff Care-Arbeit („care work“) hat sich seit den 1990er Jahren, zunächst im englischen Sprachraum[1], entwickelt und schließt an feministische Theorien und Diskurse um Reproduktionsarbeit im Zuge der Zweiten Frauenbewegung an. Dort wurde unbezahlte Hausarbeit als gesellschaftlich notwendige und zumeist von Frauen geleistete Arbeit sichtbar gemacht und ihre Bedeutung für die Wiederherstellung der Arbeitskraft herausgearbeitet.[2] Mit dem „Care“-Begriff wurden nun stärker der Arbeitsinhalt und die Beziehungsaspekte von Sorgearbeit reflektiert. Care-Arbeit umfasst bezahlte und unbezahlte Arbeit. Sie orientiert sich an den Bedürfnissen anderer Personen („other centred work“[3]).

Unter Care-Arbeit fällt beispielsweise Kinderbetreuung oder Altenpflege, es werden aber auch familiäre Unterstützung, Häusliche Pflege und freundschaftliche Hilfen als Care-Arbeit verstanden. Überwiegend wird Care-Arbeit von Frauen geleistet. Bis in die Gegenwart werden die verschiedenen Stränge nicht als ein gesellschaftspolitisch zentrales, zusammenhängendes Politikfeld gesehen, oder entsprechend bearbeitet.

Begriffsbedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die akademischen und politischen Diskussionen um Care thematisieren die grundlegende gesellschaftliche Bedeutung von Care-Arbeit, die spezifische inhaltliche Ebene dieser Tätigkeiten und Abhängigkeiten von Menschen als Bedingung ihrer Existenz.

Im Englischen kann das Wort care in unterschiedlichen Kontexten genutzt werden; es wird gebraucht im Sinne von caring about, also des emotionalen sich Sorgens um, aber bedeutet mit taking care of auch aktives Tun oder macht mit take care of yourself auf Aspekte der Selbstsorge aufmerksam.[4] Care ist als Haltung der Verantwortlichkeit und fürsorgliche Praxis zu verstehen.[5]

Care-Arbeit kann bezahlt oder unbezahlt und ebenso im privaten, häuslichen Bereich wie in öffentlichen Institutionen oder als marktförmige Dienstleistung erbracht werden. Sie findet in Interaktionen und zwischenmenschlichen Beziehungen statt. Nach Margrit Brückner umfasst sie „den gesamten Bereich weiblich konnotierter, personenbezogener Fürsorge und Pflege, d.h. familialer und institutionalisierter Aufgaben der Versorgung, Erziehung und Betreuung und stellt sowohl eine auf asymmetrische Beziehungen beruhende Praxisform als auch eine ethische Haltung dar“.[6] Allerdings werden in verschiedenen Studien unterschiedliche Abgrenzungen und Akzentuierungen von Care-Arbeit vorgenommen. Umstritten ist beispielsweise, ob Care-Arbeit stets in Situationen starker einseitiger Abhängigkeit stattfindet, ob ihr eine spezifische Haltung der Care-Leistenden innewohnen muss oder ob auch Selbstsorge Bestandteil von Care-Arbeit sein kann. Unterschieden wird teilweise auch zwischen direkter und indirekter Care-Arbeit, also Tätigkeiten die nicht unmittelbar mit, sondern für eine andere Person geleistet werden – wie Kochen, Putzen, Einkaufen. Unbestritten ist jedoch, dass menschliche Gesellschaften ohne Care-Arbeit nicht vorstellbar sind. Denn alle Menschen sind in hohem Maße z.B. in der Kindheit oder bei Krankheit, aber auch im Alltag auf Unterstützung anderer angewiesen.[7][8][9][10]

Care-Ökonomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch ökonomisch spielt Care-Arbeit eine wichtige Rolle. In Deutschland sind beispielsweise 19 % der Beschäftigten im Jahr 2010 in klassischen Care-Sektoren tätig gewesen, nämlich: 6,2 % in den Bereichen Erziehung und Bildung, 10,6 % im Gesundheits- und Sozialwesen und 2,2 % in häuslichen Dienstleistungen.[11] Wird aber nicht nur die bezahlte, sondern auch die unbezahlte Care-Arbeit untersucht, steigt ihre ökonomische Relevanz noch einmal deutlich. Für die Schweiz hat die Ökonomin Mascha Madörin ein Stundenvolumen der unbezahlten Hausarbeit, Kinderbetreuung und Pflege von 7697 Stunden gegenüber einem Gesamtvolumen der bezahlten Arbeitszeit von 6974 Stunden errechnet.[12] Und in einer umfangreichen Zeiterhebungsstudie des Statistischen Bundesamtes wurde erhoben, dass die unbezahlte Arbeitszeit in der BRD jene der bezahlten Arbeit um das 1,7-Fache übersteigt.[13]

In der Care-Ökonomie wird Care-Arbeit vor allem als personenbezogene Dienstleistung in den Blick genommen, als „eine Dienstleistung, die ohne Gegenwart der EmpfängerIn der Dienstleistung nicht möglich ist“.[14] Diese direkten Care-Dienstleistungen werden in Subjekt-Subjekt-Beziehungen geleistet. Daher ist die verwendete Zeit selbst integraler Bestandteil der Leistung. Für qualitativ gute Care-Arbeit ist außerdem die Berücksichtigung der Bedürfnisse und Wünsche der jeweiligen Care-Empfänger/In notwendig, was Gespräche und Zeit notwendig macht.[15] Personenbezogene Dienstleistungen können daher auch im Lohnarbeitssektor nur in geringem Umfang rationalisiert werden. Sie bedürfen eines hohen Arbeits- und Personalaufkommens, das nicht beliebig gekürzt werden kann. In Relation zu anderen Wirtschaftssektoren spricht der Wirtschaftstheoretiker William Baumol daher bereits im Jahr 1967 von einer Kostenkrankheit dieser Branchen.

Care-Arbeit und Geschlechterverhältnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Care-Arbeit ist gesellschaftlich nicht gleichmäßig verteilt, vielmehr wird sie zum überwiegenden Teil von Frauen geleistet. Dies gilt sowohl für den Bereich der unbezahlten Care-Arbeit als auch für den bezahlten Bereich.

In den Gesundheitsberufen arbeiten beispielsweise über 80 % Frauen.[16] Die Entlohnung in diesem Sektor ist, von einigen Ausnahmen wie den Arztberufen abgesehen, niedrig und die körpernahen Sorgearbeiten gehen mit geringer gesellschaftlicher Anerkennung einher. Gleiches gilt für den Bereich der unbezahlten Care-Arbeit. Auch hier übernehmen Frauen einen deutlich höheren Anteil an Sorgearbeit in der Familie, obwohl immer weniger Frauen sich an einer reinen Hausfrauenrolle orientieren können oder wollen. Laut der Zeitverwendungsstudie des Statistischen Bundesamtes wenden „[e]rwerbstätige Frauen mit Kindern unter 6 Jahren […] für die Betreuung ihres Nachwuchses mit 2 ¼ Stunden doppelt so viel Zeit auf wie erwerbstätige Männer, nicht erwerbstätige Frauen mit 3 ¼ Stunden sogar etwa das Dreifache.“[17] Aber auch die unbezahlte, familiale Pflege wird zu etwa 2/3 von Frauen geleistet und bleibt als „typische Frauenarbeit“ im Privaten weitgehend unsichtbar.[18] In der Care-Arbeit ist also deutlich eine geschlechterhierarchische Arbeitsteilung erkennbar.

Care-Arbeit und Migration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verknüpfung von Care-Arbeit und Migration wird mit dem Schlagwort der „globalen Betreuungsketten“ diskutiert.[19] Konstatiert wird in dieser Diskussion, dass Care-Arbeit zunehmend an Migrantinnen ausgelagert wird. Während diese Frauen sorgende Tätigkeiten für Kinder oder alte Menschen in den Industriestaaten leisten, bleiben ihre eigenen Kinder und Angehörigen in den Herkunftsländern zurück. Dort werden sie zumeist von anderen weiblichen Familienangehörigen versorgt, teilweise jedoch auch wiederum von Migrantinnen oder Frauen aus ärmeren Schichten. Die amerikanische Soziologin Rhacel Parreñas spricht daher von einer „internationalen Teilung der Reproduktionsarbeit“.[20]

Für Deutschland wird in der feministischen Care-Debatte insbesondere auf die Auslagerung von familialer Pflege- und Betreuungsarbeit an osteuropäische Frauen hingewiesen, die unter schlechten Arbeitsbedingungen und in prekären Situationen Sorgearbeit leisten.[21][22][23]

Care-Arbeit und Soziale Ungleichheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Konzeption von vier unterschiedlichen Reproduktionsmodellen hat Gabriele Winker darauf hingewiesen, dass sich die Möglichkeiten, wie Care-Arbeit in Familien organisiert werden kann, je nach ökonomischer Situation deutlich unterscheiden. Sie skizziert erstens ein ökonomisiertes Modell, in welchem die Familienmitglieder unbefristet und vollbeschäftigt berufstätig sind und ihre Care-Arbeit an eine bezahlte Haushaltshilfe auslagern können. Zweitens beschreibt sie ein paarzentriertes Modell, in dem zumeist der Mann Vollzeit arbeitet, während die Frau für Reproduktionsarbeiten zuständig bleibt und in Teilzeit arbeitet. Care-Arbeit kann hier nur zu geringeren Anteilen ausgelagert werden. In einem dritten, dem prekären Reproduktionsmodell, entfällt eine derartige Möglichkeit komplett. Die eigene Reproduktion sowie die Sorge für Angehörige und Kinder findet unter erheblichen Belastungen statt; die Arbeitsverhältnisse sind oftmals durch Unsicherheiten, geringe Löhne und hohe Flexibilitätsanforderungen gekennzeichnet. Schließlich macht Winker als viertes Modell die subsistenzorientierte Reproduktion aus. Diese Personen bewegen sich an der Armutsgrenze, sie können aus unterschiedlichen Gründen ihre Arbeitskraft nicht verkaufen und sind auf die Nutzung von Grundsicherung angewiesen.[24][25]

Die Übernahme von unbezahlter Care-Arbeit wirkt jedoch auch selbst als Armutsrisiko, u.a. da sie oftmals mit der Einschränkung der eigenen Berufstätigkeit einhergeht. Dies hat nicht nur akut, sondern auch über den Lebensverlauf hinweg Effekte und erhöht die Gefahr sowohl von eigener Erwerbsarmut als auch von Altersarmut.[26]

Care-Krise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den letzten Jahren und im Kontext der ökonomischen Krisen seit 2008 wird vermehrt auch auf Krisenmomente und Versorgungs-Lücken im Care-Bereich hingewiesen und eine Care-Krise bzw. eine Krise der sozialen Reproduktion konstatiert.[27][28][29][30] Diese Diagnose wird anhand unterschiedlicher Entwicklungen verdeutlicht. So verschlechtern sich mit Kürzungen im Sozialbereich und der wachsenden Bedeutung marktwirtschaftlicher Kriterien im Gesundheits- und Pflegebereich die Arbeitsbedingungen in diesen Sektoren. Enge zeitliche Taktungen, chronischer Personalmangel und eine hohe Arbeitsbelastung machen qualitativ gute Care-Arbeit zunehmend schwierig. Gleichzeitig führen die hohen Arbeitsbelastungen beispielsweise in der Altenpflege und im Kita-Bereich zu sehr hohen krankheitsbedingten Fehlzeiten von knapp 29 bzw. knapp 23 Tagen im Jahr.[31] Der Unmut hierüber äußerte sich im Jahr 2009 in einem monatelangen Streik der Erzieherinnen und Erzieher für höhere Löhne und einen verbesserten Gesundheitsschutz.[32]

Aber auch im privaten Bereich stehen Menschen mit Care-Verpflichtungen unter großen Belastungen. So hat ein Großteil der pflegenden Angehörigen ihre Belastungsgrenzen erreicht oder überschritten und etwa 40 % der pflegenden Angehörigen zeigen Symptome eines Burnout.[33] Auch Eltern stellt sich die schwierige Frage einer Vereinbarkeit von Familie und Beruf, während sie gleichzeitig in der Kindererziehung durch neue Bildungsanforderungen wachsende Aufgaben meistern müssen. Die Ursache der skizzierten Krisentendenzen sieht Gabriele Winker in einem „zugespitzten Widerspruch zwischen Profitmaximierung und der Reproduktion von Arbeitskraft“.[34] Unter dem Schlagwort der „Care Revolution“ stellt sie daher eine politische Transformationsstrategie vor, die sich von der Logik kapitalistischer Warenproduktion abwendet. „Das Ziel der Care Revolution ist eine an menschlichen Bedürfnissen, insbesondere an der Sorge füreinander, orientierte – radikal demokratisch gestaltete Gesellschaft“.[35] Als mögliche Schritte einer gesellschaftlichen Veränderung im Sinne der Care Revolution beschreibt Gabriele Winker die Vernetzung von Care-Aktivisten und die Umverteilung von Care-Arbeit, die Durchsetzung einer Existenzsicherung auch ohne Lohnarbeit (z.B. durch Bedingungsloses Grundeinkommen), Arbeitszeitverkürzung und den Ausbau sozialer Infrastruktur; eine gesellschaftliche Aufwertung von Care-Arbeit und schließlich die Demokratisierung der Care-Infrastruktur und die Vergesellschaftung aller Produktionsmittel. Notwendig hierfür wäre die Etablierung einer Kultur der Solidarität und des Miteinanders.[36]

Ganz in diesem Sinne fand im März 2014 als Reaktion auf die vielfältigen Krisenaspekte im Care-Bereich eine Aktionskonferenz „Care Revolution“ statt. Dabei trafen sich in Berlin etwa 500 Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Care-Arbeit und politischer Initiativen. Ihr Anliegen war es sich auszutauschen, zu vernetzen und aktiv zu werden. In einer abschließenden Resolution wurde deutlich gemacht, dass Care-Arbeit „zu einem zentralen Gegenstand politischer Aushandlung zu machen“ sei.[37] Hierfür gründete sich im Folgenden das Netzwerk „Care Revolution“ als bundesweiter Zusammenschluss von über 70 Gruppen und Initiativen mit regionalen Vernetzungen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reimer Gronemeyer, Charlotte Jurk (Hrsg.): Entprofessionalisieren wir uns! Ein kritisches Wörterbuch über die Sprache in Pflege und sozialer Arbeit. transcript, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8394-3554-0.
  • Gabriele Winker: Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft. transcript Verlag, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8376-3040-4.
  • Brigitte Aulenbacher; Maria Dammayr (Hrsg.): Für sich und andere sorgen. Krise und Zukunft von Care in der modernen Gesellschaft. Beltz Juventa, Weinheim und Basel 2014
  • Brigitte Aulenbacher; Birgit Riegraf; Hildegard Theobald (Hrsg.): Sorge: Arbeit, Verhältnisse, Regime. Sonderband 20. Soziale Welt. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2014
  • Barbara Thiessen: Vom Versuch private Care-Arbeit öffentlich zu steuern. Entwicklungen und Herausforderungen der Familienpolitik, in: Dorothea Christa Krüger, Holger Herma, Anja Schierbaum (Hrsg.): Familie(n) heute : Entwicklungen, Kontroversen, Prognosen. Beltz Juventa, Weinheim 2013, S. 175–189
  • Das Argument 292: Care – eine feministische Kritik der politischen Ökonomie? 2011, 53. Jg., Heft 3
  • Ursula Apitzsch; Marianne Schmidbaur (Hrsg.): Care und Migration. Die Ent-Sorgung menschlicher Reproduktionsarbeit entlang von Geschlechter- und Armutsgrenzen. Verlag Barbara Budrich, Opladen 2010
  • Vera Moser, Inga Pinhard (Hrsg.): Care – Wer sorgt für wen? Jahrbuch der Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft. 6/2010. Budrich, Opladen 2010
  • Jane Lewis: Work family balance, gender and policy. Cheltenham : Elgar, 2009 [Lewis ist Hochschullehrerin an der LSE].
  • Daniela Gottschlich: Care Economy. Nachhaltiges Wirtschaften aus feministischer Perspektive, in: Gottschlich, Daniela et al. (Hrsg.): Reale Utopien. Perspektiven für eine friedliche und gerechte Welt, PapyRossa Verlag, Köln 2008, S. 123–134.
  • Madonna Harrington Meyer (Hrsg.): Care work : gender, class, and the welfare state. Routledge, New York 2000
  • Gisela Bock, Barbara Duden: Arbeit aus Liebe – Liebe als Arbeit: zur Entstehung der Hausarbeit im Kapitalismus, in: Frauen und Wissenschaft. Beiträge zur Berliner Sommeruniversität für Frauen Juli 1976, Berlin 1977

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Emily K. Abel; Margaret K. Nelson: Circles of Care: Work and Identity in Women's Lives. State University of New York Press, 1990
  2. Haidinger, Bettina; Knittler, Käthe: Intro – Feministische Ökonomie. mandelbaum kritik & utopie, Wien 2014, S. 75–86
  3. Lynch, Kathleen; Walsh, Judy: Love, Care and Solidarity: What Is and Is Not Commodifiable. In: Lynch, Kathleen; Baker, John; Lyons, Maureen (Hrsg.): Affective Equality. Love, Care and Injustice. Palgrave Macmillan, Basingstoke 2009, S. 36
  4. Margrit Brückner: Entwicklungen der Care-Debatte – Wurzeln und Begrifflichkeiten. In: Apitzsch, Ursula; Schmidbaur, Marianne (Hrsg.): Care und Migration. Die Ent-Sorgung menschlicher Reproduktionsarbeit entlang von Geschlechter- und Armutsgrenzen. Verlag Barbara Budrich, Opladen 2010, S. 43
  5. Gubitzer, Luise; Mader, Katharina: Care-Ökonomie. Ihre theoretische Verortung und Weiterentwicklung. In: Kurswechsel 4/2011, S. 7–21
  6. Brückner, Margrit: Entwicklungen der Care-Debatte – Wurzeln und Begrifflichkeiten. In: Apitzsch, Ursula; Schmidbaur, Marianne (Hrsg.): Care und Migration. Die Ent-Sorgung menschlicher Reproduktionsarbeit entlang von Geschlechter- und Armutsgrenzen. Verlag Barbara Budrich, Opladen 2010, S. 43
  7. Winker, Gabriele: Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft. transcript Verlag, Bielefeld 2015, S. 22–27
  8. Gubitzer, Luise; Mader, Katharina: Care-Ökonomie. Ihre theoretische Verortung und Weiterentwicklung. In: Kurswechsel. Zeitschrift für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen, 2011, Nr. 4, S. 7–21
  9. Chorus, Silke: Care-Ökonomie im Postfordismus. Perspektiven einer integralen Ökonomie-Theorie. Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2013, S. 33–40
  10. Knobloch, Ulrike: Sorgeökonomie als kritische Wirtschaftstheorie des Sorgens. In: Denknetz. Jahrbuch 2013, S. 10–12. PDF, abgerufen am 19. Mai 2015
  11. Winker, Gabriele: Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft. transcript Verlag, Bielefeld 2015, S. 24
  12. Madörin, Mascha: Care-Ökonomie – eine Herausforderung für die Wirtschaftswissenschaften. In: Bauhardt, Christine; Çağlar, Gülay (Hrsg.): Gender and Economics. Feministische Kritik der politischen Ökonomie. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, S. 94
  13. Statistisches Bundesamt: Wo bleibt die Zeit? Die Zeitverwendung der Bevölkerung in Deutschland 2001/02. 2003, S. 11
  14. Madörin, Mascha: Care-Ökonomie – eine Herausforderung für die Wirtschaftswissenschaften. In: Bauhardt, Christine; Çağlar, Gülay (Hrsg.): Gender and Economics. Feministische Kritik der politischen Ökonomie. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, S. 97
  15. Madörin, Mascha: Care-Ökonomie – eine Herausforderung für die Wirtschaftswissenschaften. In: Bauhardt, Christine; Çağlar, Gülay (Hrsg.): Gender and Economics. Feministische Kritik der politischen Ökonomie. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, S. 81–104
  16. Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeitsmarkt in Deutschland. Gesundheits- und Pflegeberufe. Arbeitsmarktberichterstattung – 2011. 2011, S. 8
  17. Statistisches Bundesamt: Wo bleibt die Zeit? Die Zeitverwendung der Bevölkerung in Deutschland 2001/02. 2003 S. 25
  18. Backes, Gertrud M.; Wolfinger, Martina; Amrhein, Ludwig: Geschlechterungleichheit in der Pflege. In: Bauer, Ulrich; Büscher, Andreas (Hrsg.): Soziale Ungleichheit und Pflege. Beiträge sozialwissenschaftlich orientierter Pflegeforschung. 2008, S. 132–153
  19. Hochschild, Arlie Russell: Globale Betreuungsketten und emotionaler Mehrwert. In: Giddens, Anthony; Hutton, Will (Hrsg.): Die Zukunft des globalen Kapitalismus. Campus, Frankfurt am Main, New York 2001, S. 157–176
  20. Parreñas, Rhacel: Internationale Teilung reproduktiver Arbeit: Philippinische Haushälterinnen. In: Betram, Hans; Ehlert, Nancy (Hrsg.): Familie, Bindungen und Fürsorge. Familiärer Wandel in einer vielfältigen Moderne. Verlag Barbara Budrich, Opladen 2011, S. 173–196
  21. Lutz, Helma: Vom Weltmarkt in den Privathaushalt. Die neuen Dienstmädchen im Zeitalter der Globalisierung. Verlag Barbara Budrich, Opladen 2007
  22. Apitzsch, Ursula; Schmidbaur, Marianne (Hrsg.): Care und Migration. Die Ent-Sorgung menschlicher Reproduktionsarbeit entlang von Geschlechter- und Armutsgrenzen. Verlag Barbara Budrich, Opladen 2010
  23. Hess, Sabine: Globalisierte Hausarbeit. Au-Pair als Migrationsstrategie von Frauen aus Osteuropa. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005
  24. Winker, Gabriele: Soziale Reproduktionin der Krise – Care Revolution als Perspektive. In: Das Argument 53, 2011, Nr. 252, S. 333–344
  25. Winker, Gabriele: Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft. transcript Verlag, Bielefeld 2015, S. 56–71
  26. Backes, Gertrud M.; Wolfinger, Martina; Amrhein, Ludwig: Geschlechterungleichheit in der Pflege. In: Bauer, Ulrich; Büscher, Andreas (Hrsg.): Soziale Ungleichheit und Pflege. Beiträge sozialwissenschaftlich orientierter Pflegeforschung. 2008, S. 132–153
  27. Jürgens, Kerstin: Deutschland in der Reproduktionskrise? In: Leviathan, 2010, 38 (4), S. 559–587
  28. Jurczyk, Karin: Care in der Krise? Neue Fragen zu familialer Arbeit. In: Apitzsch, Ursula; Schmidbaur, Marianne (Hrsg.): Care und Migration. Die Ent-Sorgung menschlicher Reproduktionsarbeit entlang von Geschlechter- und Armutsgrenzen. Verlag Barbara Budrich, Opladen 2010, S. 59–76
  29. Becker-Schmidt, Regina; Krüger, Helga: Krisenherde in gegenwärtigen Sozialgefügen: Asymmetrische Arbeits- und Geschlechterverhältnisse – vernachlässigte Sphären gesellschaftlicher Reproduktion. In: Aulenbacher, Brigitte; Riegraf, Birgit; Theobald, Hildegard (Hrsg.): Sorge: Arbeit, Verhältnisse, Regime. Sonderband 20, Soziale Welt. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2014, S. 12–41
  30. Winker, Gabriele: Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft. transcript Verlag, Bielefeld 2015, S. 56–71
  31. Winker, Gabriele: Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft. transcript Verlag, Bielefeld 2015, S. 74, 77
  32. Rudzio, Kolja: Der Kita-Kampf. In: Die Zeit, 12. Juni 2009, 22, online unter: http://www.zeit.de/2009/22/Argument-Kita-Streik [abgerufen am 19. Mai 2015]
  33. Gröning, Katharina; Kunstmann, Anne-Christin; Rensing, Elisabeth: In guten wie in schlechten Tagen : Konfliktfelder in der häuslichen Pflege. Mabuse Verlag, Frankfurt am Main 2004, S. 37–42
  34. Winker, Gabriele: Erschöpfung des Sozialen. In: Luxemburg. Gesellschaftsanalyse und linke Praxis, 2012, Heft 4, S. 6–13; Online unter: http://www.zeitschrift-luxemburg.de/erschopfung-des-sozialen/ [abgerufen am 19. Mai 2015]
  35. Winker, Gabriele: Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft. transcript Verlag, Bielefeld 2015, S. 143
  36. Winker, Gabriele: Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft. transcript Verlag, Bielefeld 2015
  37. Aktionskonferenz Care Revolution: Resolution der Aktionskonferenz Care Revolution. Vor der Care Revolution kommt die Care Resolution. 2014 Online unter: http://care-revolution.org/veroeffentlichungen/ [abgerufen am 19. Mai 2015]