Chojnów

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Chojnów
Wappen von Chojnów
Chojnów (Polen)
Chojnów
Chojnów
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Legnicki
Fläche: 5,32 km²
Geographische Lage: 51° 16′ N, 15° 56′ OKoordinaten: 51° 16′ 0″ N, 15° 56′ 0″ O
Höhe: 170 m n.p.m
Einwohner: 13.904
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 59-225
Telefonvorwahl: (+48) 76
Kfz-Kennzeichen: DLE
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK94 LegnicaBolesławiec
Schienenweg: Legnica–Zgorzelec
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Einwohner: 13.904
(30. Jun. 2015)[1]
Gemeindenummer (GUS): 0209011
Verwaltung (Stand: 2011)
Bürgermeister: Jan Serkies
Adresse: Plac Zamkowy 1
59 - 225 Chojnów
Webpräsenz: www.chojnow.pl



Chojnów (deutsch Haynau) ist eine Stadt im Powiat Legnicki in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Skora (Schnelle Deichsa) rund 18 Kilometer westlich der Kreisstadt Legnica (Liegnitz).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Vorhaus um 1860, Sammlung Alexander Duncker
St.-Peter-und-Paul-Kirche
Der Weberturm

Der Ort Haynau wurde 1272 erstmals erwähnt und erhielt 1333 das Stadtrecht. Die Stadt teilte die Zugehörigkeit Schlesiens zu Polen, Böhmen und dem Deutschen Reich, wobei sie 1742 aus österreichischem in preußischen Besitz überging.

Während der Befreiungskriege besiegte im Gefecht bei Haynau am 26. Mai 1813 ein preußischer Reiterverband unter Blücher das französische Korps Maison.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Haynau 1945 zusammen mit dem übrigen östlich der Oder-Neiße-Grenze gelegenen Schlesien Bestandteil Polens und erhielt den Namen Chojnów. Seine Bewohner wurden vertrieben und die Stadt mit polnischen Einwanderern neu besiedelt.

Landgemeinde Chojnów[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt befindet sich auch der Sitz der Gmina Chojnów, der die Stadt aber nicht angehört.

Hauptartikel: Gmina Chojnów

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • St.-Peter-und-Paul-Kirche: Ein erstes Kirchengebäude wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Die heutige eintürmige Kirche wurde im 15. Jahrhundert im gotischen Stil neu erbaut und ist die größte dreischiffige Backsteinkirche Schlesiens. Der Hauptaltar stammt aus dem Jahr 1400, der Chor wiederum von 1413. Im 16. Jahrhundert wurde die Sakristei angebaut und der Turm erhielt eine Spitze.[2]
  • Rathaus: Das Rathaus wurde zwischen 1878 und 1891 im Stil der Neorenaissance erbaut.
  • Weberturm: Beim Weberturm handelt es sich um einen Wehrturm aus der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Er stammt aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Bevor der Turm 1905 für ein Museum umgebaut wurde, befand sich hier das städtische Gefängnis. Heute befindet sich in dem Turm ein Teil des städtischen Museums. Es steht am heutigen Plac Zamkowy (dt. Schlossplatz). [3]
  • Schloss Haynau (heute: Zamek - Muzeum Regionalne)
  • Der Haynauer Ring (poln. Rynek)
  • Ehemaliges Schützenhaus (heute: Miejski Ośrodek Kultury, Sportu i Rekreacji)
  • Hauptpostgebäude
  • Bahnhofsgebäude von 1910
  • Pfarrkirche zur Jungfrau Maria
  • Ehemaliger Hohenzollern-Jubiläumsbrunnen (heute: Pomnik fontana)

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank Bauer: Haynau 26. Mai 1813 (Kleine Reihe Geschichte der Befreiungskriege, H. 35), Potsdam 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Ansichten der Peter und Paul Kirche (poln.)
  3. Weberturm (poln.)