Diskussion:Deutschland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wikipedia-logo-v2.svg Dieser Artikel war am 3. Oktober 2010 der Artikel des Tages.
Archivübersicht Archiv

Wie wird ein Archiv angelegt?
Automatische Archivierung
Auf dieser Seite werden Abschnitte automatisch archiviert, wenn sie mit {{Erledigt|1=~~~~}} markiert sind und deren jüngster signierter Beitrag mehr als 15 Tage zurückliegt. Um die Diskussionsseite nicht komplett zu leeren, verbleibt mindestens ein Abschnitt.

"Weimarer Republik (1919-1933)" -- überarbeitungswürdig[Quelltext bearbeiten]

Im Abschnitt zur Weimarer Republik fehlen die 1 Mio. Hungertoten aufgrund britischer -- völkermörderischer, völkerrechtswidriger -- Seeblockade im WK I (sogar noch nach Beginn des Waffenstillstands mit UK -- bis Juli 1919!).

Und dass dort im weiteren Text steht: "Unzureichende Reparationsleistungen", ist schon recht negativ-suggestiv/-tendenziös formuliert in Anbetracht der Tatsache, dass erstens diese Reparationszahlungen nicht absolut unzureichend, sondern die Raten nur im zeitlichen Verlauf zu gering ausfallend waren, zweitens dies daran lag, dass das DR von den Siegern massiv daran gehindert wurde, seine Produkte zu verkaufen, um die Reparationszahlungen leisten zu können, und drittens die mittlerweile zur Genüge widerlegte Alleinschuldthese des Versailler Vertrags von den Siegern dem DR diese horrenden Schuldsummen auferlegt hatte. Das heißt, der Vorwand, diese saftigen Stücke Deutschlands zu besetzen und auszubeuten, wurde von Frankreich selbst (mit)herbeigeführt.

Übrigens fehlt auch die Nennung der Regierungsform des DR zur Zeit der Weimarer Republik. --2A02:908:1963:180:E5CC:E9CA:5B7:9316 03:12, 12. Nov. 2018 (CET)

abendländischer POV[Quelltext bearbeiten]

Ich bin eben über die quellenlose polemische Kostbarkeit

Die Kultur Deutschlands ist vielfältig und wird neben zahlreichen Traditionen, Institutionen und Veranstaltungen beispielsweise in der Auszeichnung als UNESCO-Welterbe in Deutschland, in Kulturdenkmälern und als immaterielles Kulturerbe erfasst und gewürdigt.

gestolpert. Meinungen? Ergänzungen? Ist Deutschland UNESCO Weltkulturerbe? Oder nur Erbe? Ich bin begeistert. Pfeiff auf das Elbtal. Warum bin ich nur ausgewandert...--Ulf 23:50, 19. Feb. 2019 (CET)

  1. So weit mein Griechisch reicht, heißt polemós „Krieg“, und ich kann im Zitat nichts Polemisches erkennen.
  2. Der Ausdruck UNESCO-Welterbe in Deutschland behauptet nicht, dass Deutschland UNESCO-Welterbe sei. Lieben Gruß —LiliCharlie (Disk.) 00:08, 20. Feb. 2019 (CET)
Partiell allgemeinplatzig und etwas holprig formuliert isser ja schon der Satz, aber inhaltlich sicher korrekt und weder „polemisch“ noch POVig (vielleicht haben Ulfs Deutschkenntnisse und sein POV ja unter der Auswanderei etwas gelitten)... --Gretarsson (Diskussion) 02:54, 20. Feb. 2019 (CET)
Etwas im falschen Film...Ironie nicht verstanden worden...das mit dem Elbtal wohl auch nicht... Vielleicht ermöglicht mir meine Auswanderei eben gerade einen objektiveren Blick (Stichwort: den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen). Wenn ich jetzt deswegen schon Ziel von Gespött werde, prost Mahlzeit, Sohn des Gretar. Die von mir bemängette Passage könnte ebenso bei den Nazis, im früheren Neuen Deutschland (Lobhudelei von DDR und Staatsführung) oder bei jedem anderen Staat stehen, der sich selber als das Überragende geriert. Würdet ihr das gleiche bei Putin über Russland lesen mögen? Meint ihr, hier in Tschechien ist kein UNESCO-Erbe, keene „vielfältige“ Tradition usw.??? Ich stoße mich an „vielfältig“, „zahlreich“, (alles relative, quantitativ nicht belegte POV Worte), „Auszeichnung“ (Weltkulturerbe ist ein Titel, keine Auszeichnung, und wird vom Staat selber beantragt!). Dass Deutschland gerne zahlreiche Institutionen hat, wissen wir. Ist das per se Kultur? Oder gar das erwähnte immaterielle Kulturerbe? Etwas über den Tellerrand schauen, meine Damen und Herren. --Ulf 10:42, 20. Feb. 2019 (CET)
Geh mal davon aus, dass ich dich ungefähr verstanden habe. Die Totalitarismus-Keule darfst du also stecken lassen.
1) Kann man auch als Deutscher in Deutschland ein distanziertes Verhältnis zur deutschen Kultur haben, und trotzdem an dem Satz inhaltlich nichts besonders POViges finden (btw. bis in die Gegend von Trutnov hat’s dich verschlagen, wow, da hast du Deutschland und dem „Abendland“ aber mal so richtig den Rücken gekehrt, was?).
2) Stellt der Satz keine Kausalität zwischen UNESCO-Welterbe und „vielfältiger Kultur“ und „zahlreichen Traditionen“ her. Das ist ein Strohmann.
3) Auch Russland hat, als noch größeres Land und Vielvölkerstaat, sicher eine enorm vielfältige Kultur. Was sollte ich dagegen haben, dass das so im Russland-Artikel steht? Und was hat das mit Putin zu tun? Noch ein Strohmann, also.
4) Dass „vielfältige Kultur“ und „zahlreiche Traditionen“ im Grunde Allgemeinplätze sind, die in dieser Form die Kultur jedes größeren Flächenstaates beschreiben könnten, erwähnte ich ja bereits. Falsch sind diese Aussagen dennoch sicher nicht. Die Vielfalt ergibt sich schon aus dem historischen Partikularismus. Darin dürfte ein deutlicher Unterschied zu Tschechien bestehen, dem ich aber „vielfältige Kultur“ und vor allem „zahlreiche Traditionen“ trotzdem nicht absprechen wollen würde (wenngleich die Vielfalt sicher nicht ganz so groß ist, was sich schon aus der geringeren Größe des Landes zwangsläufig ergibt).
5) Kann ein Titel selbstverständlich als Auszeichnung (oder wie es eigentlich da steht: Würdigung) verstanden werden. Ein Doktortitel ist eine Würdigung der Leistung, die man im Rahmen des Doktoratsstudiums erbringt, der Titel „Olympiasieger“ ist eine Würdigung für besondere sportliche Leistung im Rahmen eines olympischen Wettkampfes usw. Und weder Doktoranden noch Olympiasieger bekommen ihre Würdigung, ohne dass sie selbst was dafür tun. Niemand wird zum Doktoratsstudium oder zu Olympischen Spielen einfach so eingeladen. Ebenso wird nicht jedem Antrag auf Anerkennung als UNESCO-Welterbe einfach so stattgegeben. Dass du hier darüber spekulierst, was wohl immaterielles Kulturerbe sei, zeigt m.E., dass du anscheinend zumindest teilweise gar nicht weißt, wovon du überhaupt redest... --Gretarsson (Diskussion) 14:04, 20. Feb. 2019 (CET)
Wie kann man nur so wortreich und einigermaßen rechthaberisch über einen so absolut überflüssigen Satz streiten. Er ist unnötig, weil das, was da drin steht, nicht nur selbstverständlich ist, sondern wortgleich für jedes andere Land gilt. Wieso derlei also hier hervorheben? Jedes Land der Erde hat UNESCO-Welterbe-Titel, materielle und immaterielle. --Camelotrose (Diskussion) 14:47, 20. Feb. 2019 (CET)
Wie kann man sich nur einigermaßen selbstgerecht über einen Streit echauffieren, bei dem man am Ende doch mitstreitet. Falls du es nicht mitbekommen hast: Ich rede i.e.L. gegen die Behauptung an, dass es sich bei fraglichem Satz um „abendländischen POV“ handelt. Dass der Satz im Wesentlichen Allgemeinplätze kolportiert, erwähnte ich ebenfalls. Wenn sich Konsens darüber herstellen lässt, den Satz aus ebendiesem Grund zu streichen, könnte ich wohl damit Leben. Du hast ihn ja nun erstmal rausgenommen. Mal sehen, was passiert. Im Übrigen gibt es durchaus noch Staaten ganz ohne UNESCO-Welterbe [1]... --Gretarsson (Diskussion) 19:17, 20. Feb. 2019 (CET)
Nein, selbstgerecht sollte das nicht herüberkommen, nur sehr sehr sehr verwundert. Auch glaub ich nicht, dass ich mich vergleichbar echauffiert hätte verglichen mit deinem erstens bis fünftens. Also lassen wir's jetzt mal so, wenn Du einverstanden bist. Ja klar gibt es noch Staaten, vor allem in Afrika, die noch kein akkreditiertes „Weltkulturerbe“ besitzen, ich nehme mal an, das ist deshalb so, weil die halt andre Sorgen haben und sich inzwischen keiner um das „Kulturerbe“ kümmern mag; aber natürlich haben sie trotzdem eins. --Camelotrose (Diskussion) 21:06, 20. Feb. 2019 (CET)
(Einschub) Spar dir doch bitte einfach von vorn herein dein verwundertes getue und vor allem Attributierungen wie „rechthaberisch“ (das „einigermaßen“ macht es nicht besser). Dies hier ist eine Diskussionsseite, also wird dort auch diskutiert. Ich werd ja wohl noch versuchen dürfen, dem TO seine Denkfehler und logischen Fehlschlüsse aufzuzeigen, ohne dass ein Dritter sich berufen fühlt, das als „Rechthaberei“ zu titulieren. Und ja, das kommt selbstgerecht rüber. Und jetzt meinetwegen Schwamm drüber... --Gretarsson (Diskussion) 00:56, 21. Feb. 2019 (CET)
Ich finde es gut, wenn der inhaltsarme Satz entfällt. Lasst uns ein ordentliches Kapitel zur Kultur Deutschlands verfassen, dann können wir darüber nachdenken, was so signifikant ist, dass es in der Einleitung auftauchen sollte (ich könnte mir etwa vorstellen: die durch die förderale Struktur und kleinteilige Geschichte reiche Theater- und Musiklandschaft). --Andropov (Diskussion) 21:24, 20. Feb. 2019 (CET)
Ja, den Partikularismus als historische Ursache für kulturelle Diversität (und auch ein relativ diverses kulturelles Erbe) hab ich ja oben schon anklingen lassen. --Gretarsson (Diskussion) 00:56, 21. Feb. 2019 (CET)
Solange wir hier diskutieren, kann die vorherige Status-quo-Fassung ruhig drinbleiben. Ich habe die einseitige Löschung durch Camelotrose daher zurückgesetzt. Ich sehe das auch anders als er, denn es sind in dem Satz zwei Deutschland-bezogene Lemmata verlinkt, sodass ein konkreter sachlich gerechtigter Zusammenhang mit diesem Länderartikel hergestellt wird. Zudem ist Deutschland darin häufiger vertreten als andere Nationen. Das bedeutet jedoch nicht, dass man an der Aussage nicht noch feilen könnte. Benatrevqre …?! 09:40, 21. Feb. 2019 (CET)
Konsensloses Revertieren ist keine gute Idee, Benatrevqre. --Andropov (Diskussion) 09:43, 21. Feb. 2019 (CET)
Die ersatzlose vorgepreschte Löschung noch viel weniger, diese war jdfs. keine gute Lösung. Und wie diese Disk. zeigt, nicht von der Mehrheit gedeckt. Ich teile daher die Auffassung keinesfalls, diesen Satz als überflüssig zu bezeichnen. Und substantiierte Gründe, die ihn gänzlich hinfällig machen würden (außer dem nicht hilfreichen PA "einigermaßen rechthaberisch" als Replik auf eine gut vorgebrachte Begründung) habe ich hier bislang noch keine gelesen, die eine sofortige Streichung notwendig machen würden. --Benatrevqre …?! 09:47, 21. Feb. 2019 (CET)

Na da bin ich ja ins Wespennest getreten. Glückwunsch zur teilweise sachlichen Diskussion. Vielleicht lasst ihr euch mal von einem „außenstehenden“ raten (der hier weiterhin von einer Person heftig verspottet wird...Honi soit qui mal y pense). Manchmal sind vermeintliche Mehrheitsentscheidungen nicht zielführend. Manchmal ist etwas bescheidene Zurückhaltung sympathischer, andernfalls könnten nicht-deutsche Nationalgefühle verletzt werden (zumindest liest hier die Schweiz und Österreich mit). Andere Argumente wie „nichtssagend“ oder „zu überarbeiten“ seien natürlich ebenfalls ausdrücklich begrüßt.--Ulf 17:39, 27. Feb. 2019 (CET)

Anmerkung zu Doktoren, Sohn des Gretar: etwas differenzierter scheint mir das mit dem Welterbe doch zu sein. Ich wurde durchaus eingeladen, meinen Doktor zu machen, und es ist nichts weiter als ein akademischer Grad. Kein Titel (wie die UNESCO vergibt) und erst recht keine Würdigung (das ist das mit dem Ehrendoktor) oder Auszeichnung (wie im Sport). Nun, um einen UNESCO Welterbetitel zu „erringen“, muss man beantragen, werben, netzwerken und smalltalken. Und natürlich ganz nebenbei etwas vorzuweisen haben, was „man“ allerdings nicht selber erarbeiten kann, sondern was (materiell oder immateriell) bereits durch etliche Generationen hinweg bestand (sonst hieße es ja nicht Erbe). Eigentlich sollte es ja im Sinne der WE-Erfinder so sein, dass diese WE-Titel nicht erkämpft werden, sondern neutral vergeben werden. Leider unrealistisch, siehe die Bemerkung mit Afrika. Tatsächlich wäre es hilfreich, Staaten wie Deutschland oder andere würden dazu eingeladen, etwas betiteln zu lassen. Dann wäre das auch gleich viel klarer, dass es überhaupt nicht um Staaten und deren Verdienste geht, sondern eben um...das Welterbe. Und es wäre klar, dass „viel Welterbe“ kein Merkmal oder „Verdienst“ eines Staates (wie Deutschland) ist. Das war jetzt bewusst ganz ohne Humor oder Ironie, denn so ist es vielleicht für dich verständlicher.--Ulf 18:03, 27. Feb. 2019 (CET)

Sorry, Ulf, aber du bist hier der einzige, der da irgend einen unzulässigen POV sieht. Die übrigen „Gegner“ der Formulierung stoßen sich sämtlich lediglich daran, dass es sich um nicht besonders inhaltsreiche Aussagen handelt, und diese Auffassung teile ich sogar zu einem gewissen Grade. Nur weil „vermeintliche Mehrheitsentscheidungen [mitunter] nicht zielführend“ sein müssen, heißt das im Umkehrschluss nicht, dass Ulfbastels Minderheitenmeinung hier zielführend ist, zumal du diese überwiegend durch Strohmann- und/oder Ad-Emotion-„Argumente“ stützt... --Gretarsson (Diskussion) 19:03, 27. Feb. 2019 (CET)
Hi, es ist vollkommen ausreichend, wenn die Passage wegen „nicht besonders inhaltsreicher Aussagen“ rausgenommen wird. Vielleicht kannst du das „zu einem gewissen Grade“ tun. POV und Deutschtümelei sind im Übrigen nicht unzulässig, sondern nur peinlich. Ebenso wie dein „feindlich-negativer“ Umgang mit mir. EOD--Ulf 14:26, 1. Mär. 2019 (CET)
Wer hier mit wem „feindlich-negativ“ umspringt und wessen POV hier tatsächlich der peinliche(re) ist, überlass ich mal dem Urteil der geneigten (Mit-)Leser dieser Diskussionseite... --Gretarsson (Diskussion) 18:26, 1. Mär. 2019 (CET)

Nach "kurzem Drüberlesen" sieht es so aus, als hätte der Kritikpunkt des Initiators nicht bestätigt. Richtig zusammengefasst? Gruß! GS63 (Diskussion) 11:33, 6. Apr. 2019 (CEST)

Formulierungen zum Abschnitt Wiedervereinigtes Deutschland (seit 1990)[Quelltext bearbeiten]

Hallo @Antemister: Deine Umformulierungen im letzten Geschichtsabschnitt finde ich nur teilweise gelungen: Du änderst Inhalte und fügst Angaben über Kausalbeziehungen ein, die nicht trivial sind und deshalb eines Belegs bedürften. Auch die Formulierungen finde ich nicht in allen Teilen besser. Kannst du deine Motivation ausführlicher begründen und Belege angeben? Danke und Gruß, --Andropov (Diskussion) 09:39, 25. Apr. 2019 (CEST)

Puh, was genau man hier schreibt bzw. welche Belege man angibt ist in so einem Fall immer zu einem gewissen Grad arbiträr bzw. TF. Was gneua meinst mit Kausalbeziehungen? Also es sind zwei drin, 1) der Wirtschaftsboom erleichtert die Bewältigung von Flüchtlings- und Eurokrise, und 2) diese sorgten für den Aufsteig von AfD und Pegida. Letztere ist allgemein als trivial bekannt, ersteres an sich ja auch, wird aber nicht immer so angesprochen. Meine ursprüngliche Intention war eigentlich, die imho sehr grenzwertige Nebeneinanderstellung von Snowdon-Affäre mit der Euro- und Fluchtlingskrise zu entfernen (erste war nur zeitweiliger Aufrur, letztere bedeutet nachhaltige Hundertmilliardenkosten), dann hab ich einfach weitergemacht. Was konkret passt aus deiner Sicht nicht? Kannst es ja entsprechend ändern, wie gesagt, was genau man hier schreibt ist arbiträr.--Antemister (Diskussion) 20:05, 25. Apr. 2019 (CEST)
Der Abschnitt ist sicher in der jetzigen Form nicht gut und müsste belegt werden, aber folgende Eingriffe machen ihn in meinen Augen nicht besser:
  • Hartz4 in den Augen der Betroffenen ungerecht: Halte ich für eine unzutreffende Verengung: Auch viele Nichtbetroffene fanden das ungerecht.
  • Dass die Arbeitslosigkeit erst nach der Überwindung der Finanzkrisen-Rezession signifikant sank, halte ich nicht für zutreffend, siehe die Grafik: Bis auf einen leichten Anstieg 2009
  • Vielleicht noch signifikanter als die Arbeitslosenzahlen ist der deutliche Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse, siehe die Grafik. Da aber auch das nur Theoriefindung ist, wäre ich dafür, die Determiniertheit des Abschnitts, die du erhöht hast, eher zu verringern und Literatur zu suchen, etwa Andreas Rödder mit 21.0: Es gibt ja durchaus Zeithistoriker, die sich mit unserer Gegenwart beschäftigen.
  • Ich würde die Wertung „wichtigste“ ganz rausnehmen, das ist eigentlich nur im Rückblick klärbar, vielleicht sind Klimawandel, Dieselverbote, Fridays for Future viel wichtiger?
  • Dass die Wirtschaftsentwicklung die Bewältigung der großen Krisen „wesentlich erleichtert“, klingt unmittelbar plausibel, ist aber erstmal Spekulation, oder kannst du das belegen? Gruß, --Andropov (Diskussion) 00:02, 26. Apr. 2019 (CEST)
  • 1) früher hieß es "von vielen", eine klassische Wieselei, die man besser einordnen müsste. Spontan fiel mir nichts besseres als dass ein, Hartz IV hat(te) Freunde und Feinde von ganz rechts bis ganz links.
  • 2) das ist ganz klar richtig und wusste ich auch, aber in D ist die Hochkonjunktur zwischen Dotcam/911-Krise und Finanzkrise ja ganz kurz gewesen, so 2006, 2007, sodass man den nachhaltigen Rückgang der Arbeitslosigkeit schon erst in die Zeit nach der großen Rezession einordnen kann. Das die Zahl der SV-pflichtigen Stellen ansteigt ist eig. ein Korollar, aber gemeinhin wird halt die Arbeitslosenquote Konjunkturindikator herangezogen.
  • 3) "wesentlichste" wäre wohl besser, aber letztlich ist das schon ein Rückblick. Welche inzwischen (bzgl. der Akutphase) weitgehend abgeschlossenen Ereignisse seit der Finanzkrise könnten den wichtiger sein? Klimawandel ist seit Jahrzehnten laufend, Dieselverbote eine Posse, FFF (bisher!) Theater.
  • 4) ich könnte jetzt anfangen zu suchen und werde sicher irgendwas (ein Paper, einen journalistischen Kommentar, mindestens eine Politikerrede) finden das mir diese Ansicht bestätigt. Nur wäre das wieder relativ arbiträr, ich hätte nur gezeigt dass das irgendein Wissenschaftler auch so sieht. Mir erscheint dieser Zusammenhang subjektiv als extrem wichtig, Deutschland durchlebt zwei massive Krisen, Kosten von mehreren %/BIP Krisen, und das geht recht spurlos am Land vorbei, lässt sich fast aus der Portokasse bezahlen, weil eben die Wirtschaft unabhängig und unbeeindruckt davon, boomt.--Antemister (Diskussion) 23:55, 26. Apr. 2019 (CEST)
Wir kommen da offensichtlich nicht zusammen; was du als Korollar oder als arbiträr kennzeichnest, ist es in meinen Augen nicht. Ohne Belege sollte das so jedenfalls nicht bleiben, mal schauen. --Andropov (Diskussion) 22:57, 28. Apr. 2019 (CEST)

Gründung der Staaten[Quelltext bearbeiten]

Deutschland und Polen z.B. Gründungsjahre aufweisen die nicht dem heutigen Staat entsprechen. Länder wie Irak, Ägypten und viele weitere müssen die Unabhängigkeit als Gründungsjahr nehmen. Dabei wurde Polen erst nach dem 2.Weltkrieg unabhängig. Genau so wie Deutschland. Ich finde Wikipedia sollte einheitlich sein. Entweder man nimmt das richtige Gründungsjahr eines Staates, z.B. Irak und Ägypten paar Jahrtausende vor Christus oder man setzt es bei allen Staaten um, also das Gründungsjahr der modernen Version. Die Bundesrepublik wurde nämlich nicht 1871 gegründet. Und hat nichts mit dem Kaiserreich zutun. HDI2001 (Diskussion) 13:34, 1. Mai 2019 (CEST)

Während ich bei Deutschland mit 1871 bzw. 1867 noch konform ginge, befremdet mich das Gründungssatum Polens mit 960–992 n. Chr. dann doch etwas. Will man das moderne Polen tatsächlich in Kontinuität mit dem mittelalterlichen Königreich Polen sehen? Zwar gab es in der Geschichte Polens keine jahrhundertelange partikularistische Phase, aber die Teilungen im 18. Jh. stellen doch eine so erhebliche historische Zäsur dar, dass man den Beginn des modernen Polens eigentlich auf 1919 datieren müsste... --Gretarsson (Diskussion) 13:44, 1. Mai 2019 (CEST)
Wenn man noch dazu bedenkt das Polen eine Zeit lang gar nicht mal existierte.. Nicht falsch verstehen. Ich bin einfach dafür das alle Staaten einheitlich behandelt werden. Für Japan steht z.B. 6. Jahrhundert vor Christus. HDI2001 (Diskussion) 13:57, 1. Mai 2019 (CEST)
Steht ja auch eine Erklärung dabei. Hier geht es aber um den deutschen Staat und der wurde nun einmal 1871 gegründet. Polen 1918. --j.budissin+/- 14:37, 1. Mai 2019 (CEST)
Es gab auch schon früher das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, das bis 1806 existierte. Eine staatsrechtliche Kontinuität besteht aber erst seit 1867 bzw. 1871. --BurghardRichter (Diskussion) 16:57, 1. Mai 2019 (CEST)
Beim Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation habe ich das „Deutscher Nation“ immer für einen Übersetzungsfehler gehalten, oder zumindest eine Nichtanpassung an neue politische und sprachliche Gegebenheiten. Im Namen Sacrum Romanum Imperium nationis teutonicae bezieht sich teutonicae selbstverständlich nicht nur auf Deutsche, sondern ebenso sehr auf die Westfranken, aus denen die Niederländer und Belgier hervorgegangen sind und die für Frankreich namensgebend waren (obwohl sie nur Nordfrankreich bis zur Loire besiedelten). Im Französischen kommt dieser nicht ganz unwesentliche Unterschied etwas besser zur Ausdruck, hier heißt es nicht Saint-Empire romain allemand „deutsch“, sondern Saint-Empire romain germanique, also „germanisch“, und im Niederländischen hat Duits (ältere Schreibung: Duitsch) bis heute eine historische Bedeutung, die die Westfranken mit einschließt, z. B. am Anfang der Nationalhymne der Niederlande. Lieben Gruß —LiliCharlie (Disk.) 17:58, 1. Mai 2019 (CEST)

Nein, Leute, so geht das nicht. Wir können hier kein subjektives Wohlfühlstaatsgründungsdatum nehmen. Hier wird der Staat BRD behandelt und daher kann es sich bei einer Infobox-Information "Gründung" nur um die Staatsgründung handeln. Und die war nun mal nicht 1949. Die dort gesetzte Fußnote [6] macht's auch nicht besser/ wieder gut: "Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Grundlagenvertrag (Urteil vom 31. Juli 1973, Absatz-Nr. 54 – 2 BvF 1/73 – BVerfGE 36, S. 1 ff.: „Mit der Errichtung der Bundesrepublik Deutschland wurde nicht ein neuer westdeutscher Staat gegründet, sondern ein Teil Deutschlands neu organisiert“)." Erstens spricht es insgesamt gegen das, was es belegen soll (nämlich: "Gründung: Bundesrepublik Deutschland: 23. Mai 1949"), zweitens suggeriert der Text vor der Klammerpassage wiederum das Gegenteil davon und drittens kann das Urteil hier so oder so nicht als Beleg für irgendwas herhalten. Die Angabe "Bundesrepublik Deutschland: 23. Mai 1949" ist aus der Infobox zu entfernen. --80.187.80.142 00:51, 11. Jun. 2019 (CEST)

Zum Artikelgegenstand siehe Lemma! Gruß! GS63 (Diskussion) 01:03, 11. Jun. 2019 (CEST)
Es gab ab 1949 zwei deutsche Staaten. 1949: Gründung der BRD und der DDR [2] [3]--Fidgetspinnerrambling (Diskussion) 07:45, 11. Jun. 2019 (CEST)
Aber nur einer davon ist heute noch existent und Gegenstand dieses Artikels. --j.budissin+/- 13:16, 11. Jun. 2019 (CEST)
Das Lemma bezeichnet Deutschland, nicht irgendwelche Staaten! Gruß! GS63 (Diskussion) 07:47, 12. Jun. 2019 (CEST)
Was bitte soll Deutschland sein, wenn kein Staat? --j.budissin+/- 12:09, 12. Jun. 2019 (CEST)
Lustige Frage! Macht mal schön weiter hier ... Gruß! GS63 (Diskussion) 19:02, 12. Jun. 2019 (CEST)
Der Artikel behandelt den mitteleuropäischen Staat Deutschland. Und dessen Existenz ist unabhängig von den amtlichen Namen, die er und seine Teile im Laufe seiner Geschichte trugen, darunter Deutsches Reich, Deutsche Demokratische Republik und Bundesrepublik Deutschland. Lieben Gruß —LiliCharlie (Disk.) 12:41, 12. Jun. 2019 (CEST)
Ich wette, das ist schon x-mal diskutiert worden. An dieser Diskussion vor gut 2 Jahren hab ich sogar selbst teilgenommen.
Das ist im Grunde trivial. Und dass hier alle paar Jahre mal ein Schlauberger vorbeikommt, der meint, das infrage stellen zu können, weil er unfallfrei das BVerfG zitieren kann, ändert da sicher nix dran. --Gretarsson (Diskussion) 18:00, 11. Jun. 2019 (CEST)
Soso, Schlauberger. Ohne persönliche Angriffe kommst du nicht aus, was? Deine Enzyklopädiearbeitsfähigkeit hier erscheint dadurch zweifelhaft ... Nochmal: In diesem Artikel geht es um den Staat BRD. Das geht eindeutig aus der einleitenden Zusammenfassung hervor. Daher ist "Gründung" 1949 falsch. 1949 wurde eine Staatsform/-ordnung zur Reorganisierung des bestehenden Staates geschaffen (was auch völkerrechtlich so anerkannt ist -- und dies ist die Instanz, die Staatlichkeit, Untergang und Fortbestand eines Staates bestimmt). Das mögen einige sture oder fühlige Historiker anders sehen (sie mögen doch bitte zur Kenntnis nehmen, dass "Staat" in Zeiten des Völkerrechts ein Rechtsstatus ist und dementsprechende historische Konsequenzen zeitigt), wenngleich sie auch nur Minderheitsmeinungen vertreten. So wie es jetzt da steht, kann es nicht bleiben. Mindestens gehört über/vor die Angabe: "Bundesrepublik Deutschland: 23. Mai 1949" eine Bestimmung wie: "Fortbestand in Form der", "[Teil]neuorganisation als", "Errichtung neuer Staatsordnung:" oder "Neue Staatsform:". --109.91.34.114 22:51, 15. Jun. 2019 (CEST)

Vergleichbarkeit "Infobox Staat"[Quelltext bearbeiten]

Hallo zusammen,

zunächst einmal: Ich finde es toll, dass es die Infobox Staat überhaupt gibt. Sie macht es wirklich einfach Staaten zu vergleichen.

Ich finde es aber verwirrend wenn die Werte des BIP in verschiedenen Formaten angegeben werden. $ 3.123 Milliarden gegenüber 4,567 Bio. USD

Sowohl die Währung als auch die Zahldarstellung sind unterschiedlich. Könnte man das nicht vereinheitlichen, um eine noch bessere Vergleichbarkeit zu erreichen?

So z.B.

$ 3.123 Milliarden gegenüber $ 4.567 Milliarden

oder so

3,123 Bio. USD gegenüber 4,567 Bio. USD

Als Beispiele dienen die Einträge zu Deutschland und Japan.

Vielen Dank und beste Grüße (nicht signierter Beitrag von 2003:e6:f22:f00:a151:9867:81c3:dd4b (Diskussion) 16:07, 13. Mai 2019 (CEST))