Eggingen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zu einem Stadtteil von Ulm siehe Eggingen (Ulm); zu einer Wüstung dieses Namens siehe Büsingen am Hochrhein
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Eggingen
Eggingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eggingen hervorgehoben
Koordinaten: 47° 42′ N, 8° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Waldshut
Höhe: 459 m ü. NHN
Fläche: 13,95 km²
Einwohner: 1693 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79805
Vorwahl: 07746
Kfz-Kennzeichen: WT
Gemeindeschlüssel: 08 3 37 124
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bürgerstraße 7
79805 Eggingen
Webpräsenz: www.eggingen.de
Bürgermeister: Karlheinz Gantert
Lage der Gemeinde Eggingen im Landkreis Waldshut
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Über dieses Bild

Eggingen ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Eggingen liegt zwischen Südschwarzwald und Klettgau direkt an der Grenze zum Schweizer Kanton Schaffhausen auf 430 m bis 680 m Meereshöhe.

Untereggingen liegt an der Wutach, einem Nebenfluss des Rheins.

Obereggingen liegt in einem Seitental der Wutach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Eggingen besteht aus den ehemaligen Gemeinden Obereggingen und Untereggingen. Zur ehemaligen Gemeinde Obereggingen gehört das Dorf Obereggingen. Zur ehemaligen Gemeinde Untereggingen gehören das Dorf Untereggingen, die Siedlung Schönbrunnen und die Häuser Grafenwiesen, Greutwiesen und Im Heidelbach.[2]

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggingen wurde im Jahre 884 erstmals in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erwähnt. Besiedelt ist das Gemeindegebiet jedoch schon viel länger. In römischer Zeit befand sich hier ein frührömisches Militärlager, ein römischer Gutshof und seit dem 5. Jahrhundert siedelten Alemannen im Egginger Gebiet.
siehe auch Ruine Untereggingen

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Gemeinde wurde am 1. Dezember 1971 durch Vereinigung der Gemeinden Obereggingen und Untereggingen gebildet.

Wappen der früheren Gemeinden

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggingen hat sich mit der benachbarten Gemeinde Wutöschingen zu einer Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft zusammengeschlossen.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Eggingen hat 10 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,1 % (2009: 54,0 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Freie Wähler 58,5 % - 6 Sitze, 2009: 46,7 % - 5 Sitze
CDU 41,5 % - 4 Sitze, 2009: 44,7 % - 5 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister von Eggingen ist Karlheinz Gantert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche von Eggingen
  • In Obereggingen befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Gallus.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggingen liegt an der B 314, die die Hochrheinautobahn A 98 mit dem Autobahnkreuz Singen (Hohentwiel) (A 81) verbindet.

Durch den Ortsteil Untereggingen verläuft die bekannte Wutachtalbahn, auf der es Zubringerverkehre zur Museumsbahn nach Weizen gibt. Seit dem 15. Dezember 2014 verkehrt zudem eine Regionalbahn einmal täglich kurz nach 13 Uhr von Waldshut nach Eggingen, der vor allem für Schüler gedacht ist.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Eggingen ist die Monopolzeitung Südkurier mit ihrem Ableger Alb-Bote vertreten. Dazu kommen die Anzeigenblätter "WOM" und "Anzeiger Hochrhein".

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ferdinand Hasenfratz (* 7. Juli 1858 in Untereggingen; † 1. Mai 1943), Heimatdichter
  • Anton Hilbert (* 24. Dezember 1898 in Untereggingen; † 16. Februar 1986 in Stühlingen), Politiker (CDU), Landtags- und Bundestagsabgeordneter

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 1049–1050

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eggingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien