Herrischried

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Herrischried
Herrischried
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Herrischried hervorgehoben
Koordinaten: 47° 40′ N, 8° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Waldshut
Höhe: 884 m ü. NHN
Fläche: 37,5 km2
Einwohner: 2777 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km2
Postleitzahl: 79737
Vorwahl: 07764
Kfz-Kennzeichen: WT
Gemeindeschlüssel: 08 3 37 049
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 28
79737 Herrischried
Webpräsenz: www.herrischried.de
Bürgermeister: Christof Berger
Lage der Gemeinde Herrischried im Landkreis Waldshut
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Über dieses Bild

Herrischried ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrischried liegt am Vorderen Hotzenwald, einem Südausläufer des Schwarzwalds in der Nähe des Hochrheins.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Herrischried gehören die bis in die 1970er Jahre selbstständigen Gemeinden Großherrischwand, Hogschür, Hornberg, Niedergebisbach, Rütte und Wehrhalden. Zur ehemaligen Gemeinde Großherrischwand gehören das Dorf Großherrischwand und das Haus Jägerhaus (Jägersruhe). Zur Gemeinde Herrischried in den Grenzen vor der Gemeindereform in den 1970er Jahren gehören die Dörfer Herrischried und Lochmatt und die Weiler Mühle, Säge und Stehle. Zu den ehemaligen Gemeinden Hogschür und Rütte gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zur ehemaligen Gemeinde Hornberg gehören die Dörfer Hornberg und Obergebisbach und der Weiler Atdorf. Zur ehemaligen Gemeinde Niedergebisbach gehören das Dorf Niedergebisbach, das Gehöft Maierhöfe und die Häuser Im Murgtal. Zur ehemaligen Gemeinde Wehrhalden gehören die Dörfer Wehrhalden, Giersbach und Kleinherrischwand, die Siedlung Lochhäuser und die Häuser Klaffenbach. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Großherrischwand liegt die in Großherrischwand aufgegangene Ortschaft Schellenberg.[2]

In den früher selbstständigen, eingemeindeten Gemeinden sind Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender eingerichtet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Todtmoos und Ibach, im Osten an Görwihl, im Süden an Rickenbach, im Westen an die Stadt Wehr und im Nordwesten an den Ortsteil Gersbach der Stadt Schopfheim im Landkreis Lörrach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrischried Ortseingang
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Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden am 1. Januar 1973 die bis dahin selbstständigen Gemeinden Hogschür, Niedergebisbach, Rütte und Wehrhalden eingemeindet. Die Eingemeindung von Großherrischwand und Hornberg erfolgte am 1. Juli 1974.[3]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Herrischried existiert neben der katholischen Kirche St. Zeno auch eine evangelische Kirche mit separatem Glockenturm.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrischried-Hogschür, Kirchholzstraße

Verwaltungsgemeinschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrischried gehört der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bad Säckingen an.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl vom 23. Mai 2014 ergab sich die folgende Sitzverteilung[4]. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,8 % (2009: 52,8 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze Ergebnis 2009
CDU 40,5 % 5 39,5 %, 5 Sitze
Freie Wähler 36,3 % 4 38,1 %, 5 Sitze
Grüne 23,2 % 3 22,5 %, 2 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 setzte sich Christof Berger bei der Bürgermeisterwahl gegen sieben Konkurrenten durch. Im April 2012 wurde er mit 90,8 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der früher selbstständigen Gemeinden

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrischried unterhält seit 1978 partnerschaftliche Beziehungen zu der französischen Gemeinde Le Castellet in der Provence.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eissporthalle: Diese hat zwischen Oktober und April geöffnet und bietet auch die Möglichkeit für Eishockeyvereine, ihrem Sport nachzukommen. Im Gebäude des Eissportzentrums findet sich auch ein Hallenbad.

Außer zwei kurzen Skipisten besteht eine Eishalle. In der Umgebung werden im Winter zahlreiche Langlaufloipen präpariert.

Im Sommer bieten sich Radfahren und Wandern an. Die Rad- und Wanderwege sind gut ausgeschildert.

Unter anderem gibt es den FC Herrischried mit 306 Mitgliedern und den EHC Herrischried mit 120 Mitgliedern.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 959–961
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 503 und 523.
  4. Wahlportal des Südkuriers, abgerufen am 13. Juli 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Herrischried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien