Emily Dische-Becker

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Emily Dische-Becker (* 1983 in Berlin[1]) ist eine deutsche Journalistin und Veranstaltungskuratorin. Daneben hat sie sich unter anderem auch als Filmproduzentin und Übersetzerin betätigt. Im Zusammenhang der Debatten um die documenta fifteen kam es 2022 in den Medien auch zu heftigen Auseinandersetzungen um Dische-Becker, die für eine – in Art und Umfang umstrittene – beratende Funktion vorgesehen war.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dische-Becker ist die in Berlin aufgewachsene Tochter der Schriftstellerin Irene Dische und des Rechtsanwalts Nicolas Becker. Ihr älterer Bruder ist der Übersetzer Léon Dische Becker.

Sie studierte Geschichte am privaten Bard College. Von 2006 bis 2012 lebte sie als freie Journalistin in Beirut und schrieb u. a. für das Magazin Der Spiegel.[2] Nach eigenen Angaben war sie von Ende 2010 bis Ende 2012 bei der englischsprachigen Webseite der Zeitung al-Akhbar „als Researcherin an den WikiLeaks-Enthüllungen, die mit dem arabischsprachigen Raum zu tun hatten“, tätig.[3][4] Sie habe den Libanon verlassen, zum Teil, weil sie die Verfolgung durch die Hisbollah fürchtete, sagte sie gegenüber der Tageszeitung. Vor allem ihr Mann sei durch seine Kritik an der islamistisch-schiitischen Partei in Gefahr gewesen.[5] Von 2013 bis 2014 betrieb sie gemeinsam mit Hisham Ashkar den englischsprachigen, gemäß Eigendefinition “modest blog” exit left.[6]

Emily Dische-Becker schrieb außerdem über den Holocaustüberlebenden Fred Terna für Die Welt,[7] für Die Zeit,[8] Frankfurter Allgemeine Zeitung,[9] Übermedien[10], Krautreporter,[11] Block Magazin,[12][13] 60pages[14] und Harper’s Magazine.[15][16][17][18] Für das investigative Institut Forensic Architecture arbeitete sie an einer Rekonstruktion des rechtsextremen Terroranschlags in Hanau 2020 mit.[19]

Gemeinsam mit dem Kameramann und Regisseur Karam Ghossein produzierte sie dessen 22 Minuten langen Kurzfilm Street of Death.[20] Die libanesisch-deutsche Koproduktion wurde auf der Berlinale 2017 im Programm Berlinale Shorts gezeigt und dessen Regisseur Karam Ghossein dafür mit dem Audi Short Film Award ausgezeichnet.[21][22] Der Film lief auch auf zahlreichen weiteren Festivals in Europa und Lateinamerika.[23][24]

Zusammen mit Susan Neiman und Stefanie Schüler-Springorum konzipierte sie die internationale Konferenz „Hijacking Memory“, die vom 9. bis 12. Juni 2022 im Haus der Kulturen in Berlin stattfand[25][26] und sich mit der Vereinnahmung des Holocaust durch die Neue Rechte beschäftigte.[27] Die Konferenz wurde konzeptionell sowie hinsichtlich der Inhalte der Vorträge teilweise stark kritisiert und in den Medien kontrovers diskutiert.[28][29] Dische-Becker, die sich als „linke deutsche Jüdin“[30] bezeichnet, gehörte zu den Initiatoren der Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus und ist Mitglied der Koordinationsgruppe dieser Initiative.[31][32]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zusammenhang mit Kunstwerken mit antisemitischen Elementen bei der documenta fifteen brachte die damalige Generaldirektorin Sabine Schormann am 13. Juli 2022, drei Tage vor ihrem Rücktritt, Emily Dische-Becker ins Gespräch. Man habe „auf Empfehlung unter anderem des BKM“ die „Koordination“ eines fünfköpfigen Beraterteams zur Unterstützung der Künstlerischen Leitung und der Künstlerinnen sowie der gGmbH an Dische-Becker übertragen. Die Aufgaben dieses Gremiums seien „umfassende Beratung zu (auch medialen) Fragen mit Bezug zu Antisemitismus und dem israelisch-palästinensischen Verhältnis sowie umfassende Unterstützung bei der Planung, Durchführung und Organisation der geplanten Expert*innen-Foren“ gewesen. Die Mitglieder des Gremiums habe Dische-Becker „aufgestellt“, darunter Anselm Franke (damals Leiter des Bereichs Bildende Kunst und Film, Haus der Kulturen der Welt) und Ofer Waldmann (Autor, Redner und Berater zu deutsch- bzw. europäisch-israelischen Fragestellungen).[33] Dische-Becker behauptete bei einem Gespräch wenige Tage nach der Ernennung, an dem Schormann versuchte, ihren Posten zu verteidigen, nichts von der ihr übertragenen Koordination des Beraterteams zu wissen.[34]

Am Freitag, dem 14. Juli, am selben Tag erschien ein Artikel in der SZ, führte Die Zeit ein Interview mit Emily Dische-Becker und Anselm Franke, der ihrem ehemaligen documenta-Beraterteam angehörte. Franke ging auf Schormanns Erklärung ein und betonte, dass nun ein fehlerhafter Eindruck zur Bedeutung des Beraterteams entstanden sei, nämlich der: „dieses Team sei als Ersatz für ein Antisemitismus-Expertengremium engagiert worden. Es habe vielmehr eine beratende, vermittelnde Funktion innerhalb der documenta gehabt, definitiv keine öffentliche und auch keine im Sinne eines Antisemitismus-Expertengremiums.“ Dische-Becker und Franke gaben an, nicht als Experten zur Verfügung gestanden zu haben und sich dementsprechend auch verhalten zu haben. Sie bezeichnete ihre Beteiligung in der als We-need-to-talk bekanntgewordene Runde der documenta-Guides als ein informelles Gespräch und betonte, dass sie niemals zuvor eine Schulung geleitet habe, auch nicht zu Themen, die Antisemitismus zum Inhalt haben. In dem Interview stellte Dische-Becker die rhetorische Frage nach den Verantwortlichen der Situation und sagte: „Ich möchte nicht der Sündenbock sein, weder für Inkompetenz bei Verantwortlichen der documenta noch für den deutschen Diskurs.“ Im weiteren Verlauf der Interview legte Dische-Becker ihre persönliche Ansichten zum Thema Antisemitismus und dem Diskurs dazu in Deutschland und ging auf ihre persönliche Positionierung ein: „Als Mensch mit jüdischem Familienhintergrund empfinde es als Zumutung, dass ich für irgendwelche Deutschen mein Jüdischsein performen soll, bevor ich etwas Kritisches oder Sinnvolles sagen darf. Ich möchte allerdings auch keine innerjüdischen Diskurse für Deutsche performen.“ Sie betonte in diesem Kontext insbesondere ihre Positionierung als linke deutsche Jüdin.[3]

Am 17. Juli veröffentlichte die in Beirut lebende Redakteurin Lena Bopp für die Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) in ihrem Feuilleton (als Reaktion auf den SZ-Artikel) einen Text, der Dische-Becker eine Nähe zu Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) als auch zur israelfeindlichen libanesischen Hisbollah unterstellte. In dem Artikel geht es darum, dass Dische-Becker für ihre Beraterfunktion und insbesondere die Ausführung von Online-Seminaren für documenta-Guides ungeeignet sei. Bopp berichtete, dass Dische-Becker in Beirut gelebt hatte und dort für die libanesische Zeitung Al Akh­bar tätig war. Al Akh­bar war laut Bopp 2006 Teil der arabischen Linken und näherte sich unter einer neuen Chefredaktion in späteren Jahren stark der islamistischen, antiisraelischen Hizbullah an. Des Weiteren kritisierte Bopp in ihrem Artikel die Kommunikation Disches während des Seminars der documenta-Guides. Sie wirft Dische vor, mit „fragwürdigen Ratschlägen auf den Um­gang mit Vorwürfen des Antisemitismus“ eingegangen zu sein. Bopp betonte, dass kurioserweise „Texte von Emily Dische-Becker für „Al Akhbar“ im Internet kaum zu finden seien“.[35] In einem zweiten Artikel der FAZ wenig später wurde zu Discher-Becker berichtet, dass sie von 2006 bis 2015 Mitarbeiterin der libanesischen Zeitung „Al Akhbar“ war.[36] Der ursprüngliche Titel lautete vorerst Der Hizbullah verbunden und wurde später in Schreiben in Hizbullah-Nähe umgewandelt. Emily Dische-Becker äußerte sich im Interview mit der Zeit, dass sie der Hisbollah ablehnend gegenüberstehe, und sagte, dass es kaum Inhalte zu ihrer Zeit bei „Al Akhbar“ gebe, da sie nur einen einzigen Artikel als Co-Autorin verfasst hätte. Auch widersprach sie, dass sie von 2006 bis 2015 für diese tätig war. Sie gab an, von Ende 2010 bis Ende 2012 als Researcherin für die englischsprachige Plattform Al-Akhbar English an den WikiLeaks-Enthüllungen im arabischsprachigen Raum beteiligt gewesen zu sein. Dische-Beckers Anwalt stellte am 20. Juli Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen die FAZ bezüglich Lena Bopps Artikels Schreiben in Hizbullah-Nähe.[3]

Am 20. Juli 2022 verteidigte Jürgen Kaube, Herausgeber der FAZ, die Vorwürfe gegen Dische-Becker.[37]

In einem Artikel in der ZEIT vom 21. Juli 2022 betonte Thomas E. Schmidt erneut die Mitarbeit von Dische-Becker bei Al-Akhbar und bezeichnete Dische-Becker als eine „im postkolonialen Milieu bekannte Autorin“, sieht bei ihr aber keinerlei Verantwortung für den Antisemitismus-Eklat bei der documenta.[38]

Einen Bezug zur McCarthy-Ära hergestellt hatte zuvor der Journalist Georg Diez in Zusammenhang mit der Kritik an Dische-Becker. In der tageszeitung kritisierte er sachliche Fehler in der Berichterstattung über Dische-Becker und insgesamt eine diskursive „Enge“ im Umfeld der BDS-Thematik.[39] Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, äußerte sich am 21. Juli 2022 im Hörfunksender Deutschlandfunk Kultur ambivalent: Emily Dische-Becker sei „mit ihrer klaren antiisraelischen Haltung […] vermutlich nicht die richtige Person“ gewesen, um „mit dem Antisemitismusvorwurf gegen die documenta umzugehen“. Es gebe aber keine Berechtigung der „Diffamierung“. Viele der Vorwürfe, insbesondere die Nähe zu Hisbollah, seien sachlich falsch gewesen.[40]

Maximilian Steinbeis (Verfassungsblog) kritisierte die seiner Meinung nach hier unseriöse Berichterstattung der F.A.Z. („voller Halb- und Unwahrheiten“) und bezieht sich, was den Lebenslauf von Dische-Becker angeht, u. a. auf „eidesstattliche Versicherungen aus der damaligen Al-Akhbar-Redaktion“.[41]

Auf Qantara.de war rückblickend von einer „Rufmordkampagne gegen die Journalistin Emily Dische-Becker […]“ die Rede.[42]

Übersetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Emily Dische-Becker: Libanon. Eine Stadt macht weiter. In: Die Zeit. online 3. August 2006, S. 7 (zeit.de).
  2. Emily Dische-Becker: Bomben, Trümmer und Poeten. Die Bevölkerung in Beirut arrangiert sich mit dem Krieg. In: Der Spiegel (Magazin). 30/2006, S. 139.
  3. a b c Dirk Peitz: Am Rande. Der deutsche Diskurs über Antisemitismus und Israel scheint rettungslos. Das zeigt der Umgang mit der Autorin Emily Dische-Becker und ihrer Rolle bei der documenta. Zeit.de, 29. Juli 2022
  4. Siehe auch Kurzbiografie auf Shadowproof (4. September 2020): “Emily Dische-Becker, a journalist who was working in Beirut at the relevant time, in a media partnership with WikiLeaks. She deals with the impact of the revelations and the work done to minimise risk to opposition activists.”
  5. Georg Diez: Kontroverse um die Documenta15. Anklagepunkt „BDS-Nähe“, Taz, 20. Juli 2022
  6. Als Gegenstand des Blogs bezeichnen die beiden Betreiber “Media analysis, visual politics & investigations, mostly related to Syria”. Die gekürzte Fassung eines der auf exit left publizierten Essays erschien später in Forensis. The Architecture of Public Truth (Hrsg.: Forensic Architecture), Sternberg Press, Berlin, 2014, S. 471–480.
  7. Emily Dische-Becker: Worüber sich ein Überlebender in Dachau wundert. In: DIE WELT. Nr. 109, 12. Mai 2015, S. 21.
  8. Emily Dische-Becker: Ohne Humor ist man bestens integriert. Zwischen helau und halal: funk, das Jugendangebot von ARD und ZDF, will eine Brücke in eine diverse Gesellschaft bauen. Wird sein Umgang mit Muslimen dem gerecht? Hrsg.: Die Zeit. 30. Juli 2017 (zeit.de).
  9. Emily Dische-Becker, Kurzporträt von Theresia Enzensberger auf blogs.faz.net
  10. Emily Dische-Becker: Massenhafte „Tod den Juden“-Rufe am Brandenburger Tor? In: Übermedien. 19. Dezember 2017, abgerufen am 4. August 2022.
  11. Emily Dische-Becker: Du sagst Salafist, ich sag Selfie. Abgerufen am 30. Juli 2022.
  12. Barbara Nolte: Wiederentdeckung der Langsamkeit. In: Der Tagesspiegel. 12. Mai 2015, abgerufen am 8. August 2022.
  13. Siehe Beitrag auf Schmiertiger.de über Ausgabe 3/2017, in dem es heißt, „einer der stärksten Beiträge“ der vorliegenden Nummer sei Jenseits des Guten von Emily Dische-Becker (Dominic Schmiedl: Block Magazin: Immer mit der Ruhe!, 7. Juni 2017).
  14. Protocols
  15. Haus der Kulturen der Welt: Emily Dische-Becker. 1. Juni 2022, abgerufen am 20. Juli 2022 (englisch).
  16. Emily Dische-Becker, Sami Khatib, Jumana Manna: Palestine, Antisemitism, and Germany’s “Peaceful Crusade”. In: PROTOCOLS. 13. Dezember 2020, abgerufen am 20. Juli 2022 (amerikanisches Englisch).
  17. 20. Januar 2014. Abgerufen am 20. Juli 2022.
  18. Emily Dische-Becker: Eine Stadt macht weiter. Hamsterkäufe, Bombennächte, Partys in den Bergen: Emily Dische-Becker über den absurden Alltag in Beirut. Abgerufen am 30. Juli 2022.
  19. Forensic Architecture. Abgerufen am 20. Juli 2022.
  20. Street of Death auf filmportal.de
  21. Audi Short Film Award an Karam Ghossein: Internationale Kurzfilmjury der Berlinale zeichnet Ghossein-Film „Street of Death“ aus, kulturexpress.info, 18. Februar 2017
  22. Audi Short Film Award geht an „Street of Death“ von Karam Ghossein. Der Preis ist mit 20.000€ dotiert., rbb24, 18. Februar 2017
  23. Street of Death (PDF; 1,4 MB) auf passaggidautore.it (italienisch)
  24. 'Film screening and Q&A with Karam Ghossein and Emily Dische-Becker ’04, Street of Death, hrp.bard.edu, 5. February 2019.
  25. Hijacking Memory. Der Holocaust und die Neue Rechte, Selma-Stern-Zentrum
  26. Ayala Goldmann und Joshua Schultheis: Hat Sabine Schormann gelogen? In: www.juedische-allgemeine.de. 14. Juli 2022, abgerufen am 21. Juli 2022.
  27. „Hijacking Memory“: Wie die neue Rechte den Holocaust vereinnahmt, SWR2 Kultur aktuell, 9. Juni 2022, ARD-Audiothek
  28. The Challenge of Defending Memory in Germany. Abgerufen am 21. Juli 2022 (englisch).
  29. „Hijacking Memory“, Presseschau-Absätze im Perlentaucher
  30. Dirk Peitz: Am Rande. Der deutsche Diskurs über Antisemitismus und Israel scheint rettungslos. Das zeigt der Umgang mit der Autorin Emily Dische-Becker und ihrer Rolle bei der documenta. In: Zeit Online. 29. Juli 2022.
  31. Leander F. Badura: People’s Justice: Das war kein Betriebsunfall. In: der Freitag. 19. Juli 2022, abgerufen am 1. August 2022.
  32. The Jerusalem Declaration on Antisemitism. Abgerufen am 30. Juli 2022 (amerikanisches Englisch).
  33. Sabine Schormann: documenta Geschäftsführerin: documenta hat angemessene Maßnahmen nach Vorwürfen ergriffen. In: documenta-fifteen.de. 13. Juli 2022, abgerufen am 21. Juli 2022.
  34. Lisa Berins: Ist die Documenta noch zu retten? In: www.fr.de. 15. Juli 2022, abgerufen am 4. August 2022.
  35. Lena Bopp: Schreiben in Hizbullah-Nähe. In: www.faz.net. Abgerufen am 4. August 2022.
  36. Stefan Trinks: Nach der Sintflut. In: www.faz.net. 17. Juli 2022, abgerufen am 4. August 2022.
  37. Jürgen Kaube: Streit um Documenta-Schulungsvideo: Manifest unwahr. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 22. Juli 2022]).
  38. Thomas E. Schmidt: Die Gesellschaft hat geantwortet. In: Die Zeit. Nr. 30, S. 49.
  39. Georg Diez: Kontroverse um die Documenta15: Anklagepunkt „BDS-Nähe“. In: Die Tageszeitung: taz. 20. Juli 2022, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 21. Juli 2022]).
  40. deutschlandfunkkultur.de: Noch Hoffnung für die Documenta? Debatte um Antisemitismus Emily Dische-Becker. Abgerufen am 22. Juli 2022.
  41. Maximilian Steinbeis: Die Fakten wissen wollen. In: Verfassungsblog. 29. Juli 2022, abgerufen am 2. August 2022.
  42. René Wildangel: Nachhilfe für die Erinnerungsweltmeister. In: Qantara.de. 2. August 2022, abgerufen am 4. August 2022.