Boycott, Divestment and Sanctions

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Bojkotta Israel: schwedisches Plakat, das zum Boykott Israels aufruft.

Boycott, Divestment and Sanctions (dt. Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen, kurz BDS) ist eine umfassende internationale politische Kampagne, die sich geographisch gegen ganz Israel und kulturell gegen alles Israelische wendet.[1] Sie wurde am 9. Juli 2005 auf den Aufruf von etwa 170 palästinensischen Nicht-Regierungsorganisationen hin ins Leben gerufen.

Die Kampagne hat prominente Unterstützer wie Desmond Tutu und Mairead Corrigan, ist aber auch unter Palästinensern umstritten und wird u. a. von Mahmud Abbas abgelehnt. Wissenschaftler und Journalisten ordnen die Kampagne als antisemitisch und rassistisch ein. Sie betreibe den Versuch einer Delegitimierung Israels.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2005 stellte die Occupied Palestine and Syrian Golan Heights Advocacy Initiative (OPGAI) ihren Aufruf zu Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen gegen Israel beim 5. Weltsozialforum in Porto Alegre vor.[2] Am 9. Juli 2005 wurde die Kampagne offiziell mit einem Aufruf im Namen der palästinensischen Zivilgesellschaft gestartet. Der Aufruf wurde von über 170 erstunterzeichnenden palästinensischen Organisationen gemeinsam getragen, darunter Vereinigungen von in Israel, in den 1967 von Israel besetzten Gebieten oder im Exil bzw. als Flüchtlinge im Ausland lebenden Palästinensern.[3] Im November 2007 fand in Ramallah die erste palästinensische BDS-Konferenz statt, auf der das Nationale BDS-Komitee (BDS National Committee, BNC) gebildet wurde, das seitdem als palästinensische Koordinationsstelle für die weltweite Kampagne fungiert.[4]

Am 11. Dezember 2009 wandten sich christliche Bischöfe, Theologen und Laien Palästinas mit dem sogenannten Kairos-Palästina-Dokument an die „palästinensische und die israelische Gesellschaft, an die Weltgemeinschaft und an die christlichen Brüder und Schwestern in den Kirchen in aller Welt“.[5] Das Kairos-Palästina-Dokument, das sich dem BDS-Aufruf anschließt, verurteilt die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete: „Wir appellieren an die Israelis, die Besatzung zu beenden. Sie werden dann eine Welt ohne Angst und Bedrohung entdecken, in der Sicherheit, Gerechtigkeit und Frieden herrschen.“ Zu den Mitverfassern des Kairos-Dokuments gehören der lutherische Bischof von Jerusalem, Munib Younan, der damalige Patriarch Michel Sabbah sowie der Pastor der Weihnachtskirche in Bethlehem, Mitri Raheb.[6][7]

Ziele und Einordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BDS fordert das Ende der „Besatzung und Kolonialisierung allen besetzten arabischen Landes seit Juni 1967 einschließlich Ost-Jerusalems“, die Aufgabe aller israelischer Siedlungen und der israelischen Sperranlagen sowie die Durchsetzung des „Rückkehrrechts“ der palästinensischen Flüchtlinge und ihrer Nachkommen. Außerdem solle das „Grundrecht der arabisch-palästinensischen BürgerInnen Israels auf völlige Gleichheit“ anerkannt werden.[8][9] Zur Durchsetzung dieser Ziele wird zu einem umfassenden Boykott Israels aufgerufen.

Die Kampagne wird von Wissenschaftlern und Journalisten als antisemitisch und rassistisch eingeordnet.[10][11][12] Der deutsche Soziologe Samuel Salzborn beschreibt BDS und ihre Forderungen als „eine moralisch imprägnierte palästinensische Interessenartikulation, mit der international der politische Druck auf Israel erhöht und die palästinensische Politik flankiert werden soll“. Die Kampagne beziehe sich dabei zu Unrecht auf den Kampf gegen das südafrikanische Apartheidsregime und sei „nicht um Kritik bemüht […], sondern ihrer Intention nach antisemitisch“. Die Forderung des sogenannten Rückkehrrechts, das auf einer „‚Vererbbarkeit‘ des Flüchtlingsstatus“ beruht, impliziere die Vernichtung Israels. Auch bestehe „eine generelle NS-Analogie“, da BDS die Nazi-Parole „Kauft nicht bei Juden“ reaktiviert und auf Israel übertragen habe; häufig inklusive einer entsprechenden optischen Inszenierung vor den israelische Waren verkaufenden Geschäften. Die BDS-Kampagne lege doppelte Standards an, verkenne die geschichtlichen Fakten und betreibe eine „generelle Umdrehung von Ursache und Wirkung“, was „ein charakteristisches Merkmal für antizionistischen Antisemitismus“ sei. Die antisemitische Ausrichtung der Kampagne zeige sich vor allem auch darin, dass in einer „Kollektivhaftung“ „Individuen bekämpft werden, um […] den jüdischen Staat zu treffen“. Dies weise auf „ein völkisches Verständnis von Strafrecht“ hin, da nicht die Taten eines Individuums, sondern nur „seine soziopolitischen Hintergründe“ betrachtet werden.[13] Auch Alan Dershowitz sieht BDS in antisemitischer Tradition.[14]

Unterstützer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Unterstützern der Boycott Divestments Sanctions Campaign zählen der Erzbischof Desmond Tutu,[15] die Journalistin und Globalisierungskritikerin Naomi Klein,[16] Uri Davis, Jeff Halper, der israelische Politologe Neve Gordon,[17][18] der israelische Historiker Ilan Pappé,[19] die Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire,[20] Ward Churchill, der britische Schriftsteller John Berger, Arundhati Roy, der britische Filmregisseur Ken Loach, der inzwischen verstorbene britische Schriftsteller Iain Banks,[21] Evelyn Hecht-Galinski[22] sowie die amerikanische Schriftstellerin Alice Walker, die unter anderem die Übersetzung eines Buches ins Hebräische verweigerte.[23] 2013 zog der britische Physiker Stephen Hawking seine zuvor zugesagte Teilnahme an einer von Israels Staatspräsident Schimon Peres veranstalteten Konferenz in Jerusalem zurück. Er begründete seine Absage mit seiner Entscheidung, die Boykottkampagne angesichts seiner eigenen Kenntnisse zu Palästina und des einhelligen Rats seiner akademischen Kontakte vor Ort zu unterstützen, nachdem er wochenlang von vielen bedrängt wurde (u. a. Noam Chomsky).[24][25]

Zu den unterstützenden Organisationen gehören die israelische Bürgerrechtsbewegung ICAHD[26] sowie die European Jews for a Just Peace (EJJP).[27] Andere Organisationen wie die israelische Friedensinitiative Gush Shalom lehnen einen kompletten Boykott Israels ab, befürworten dagegen den Boykott von Produkten aus israelischen Siedlungen, was beispielsweise Hersteller wie SodaStream, Ahava (Kosmetikprodukte) und Carmel Agrexco (Agrarprodukte)[28][29] sowie Caterpillar und Motorola betrifft.[30][31]

Nach Umfragen des Palestinian Center for Policy and Survey Research im Jahr 2015 unterstützten mit 86 % der Befragten auch die Palästinenser selbst trotz wirtschaftlicher Verflechtung den Boykott israelischer Produkte und des akademischen und kulturellen Austauschs. [32]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diverse Analysten, Journalisten und politische Gruppierungen haben argumentiert, dass die BDS-Bewegung eine Delegitimierung Israels unterstütze und antisemitisch motiviert sei.[33][34] In der Jerusalem Post argumentierte Gil Troy, dass die BDS-Bewegung nicht auf die israelische Politik ziele, sondern stattdessen auf Israels Legitimität.[35] Vergleichsweise ähnlich argumentiert das Reut Institut, dass die Bewegung durch die Konzentration auf Israel sowie die Verwendung von doppelten Standards das Land delegitimieren würde.[36]

BDS wurde mehrfach verklagt. Im November 2015 urteilte ein französisches Gericht bezüglich eines Boykottaufrufs von BDS, dass dies eine nach französischem Presserecht verbotene „Aufstachelung zu Diskriminierung, Hass oder Gewalt“ mit rassistischer Einstellung gewesen sei. Die angeklagten BDS-Aktivisten wurden zu Geldstrafen von je 1000 Euro verurteilt. Das Urteil wurde im April 2016 in letzter Instanz vom Pariser Kassationsgericht bestätigt.[37][38]

Die Taktiken und Ziele der Bewegung werden auch von den prominenten amerikanischen Israel-Kritikern Noam Chomsky und Norman Finkelstein abgelehnt. Die beiden werfen der Organisation vor, den langjährigen internationalen Konsens einer Zweistaatenlösung entlang der Grenzen von 1967 nicht zu akzeptieren und damit den Interessen der Palästinenser eher zu schaden als zu nützen.[39][40] Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, erklärte im Dezember 2013, dass die Palästinenser einen Boykott Israels ablehnten, einzig ein Boykott von Produkten aus dem Westjordanland sei legitim.[41] Georg M. Hafner verweist darauf, dass vor allem die Palästinenser die Leidtragenden der Boykottkampagnen seien.[42]

Israelische Reaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. Juli 2011 beschloss die Regierungsmehrheit in der Knesset gegen den entschiedenen Widerstand der Oppositionsparteien ein Gesetz, das israelischen Staatsbürgern den öffentlichen Aufruf zu Boykotten gegen Israel verbietet, wenn dabei wirtschaftliche, kulturelle oder akademische Beziehungen in einer Schäden verursachenden Weise nur wegen einer mittelbaren Verbindung mit dem Staat Israel bewusst verhindert werden. Bei Zuwiderhandlung sollten Schadensersatzforderungen geltend gemacht werden können.[43] Das Anti-Boykott-Gesetz wurde in Israel über die politische Opposition hinaus scharf kritisiert, unter anderem von 32 israelischen Rechtsprofessoren mittels einer Petition. Das Oberste Gericht setzte das Gesetz am 10. Dezember 2012 vorläufig aus und forderte vom Gesetzgeber eine Neubegründung, weshalb das Gesetz nicht abgesetzt werden sollte.[44] Im April 2015 wurden wesentliche Teile des Gesetzes vom Gericht schließlich für gültig erklärt. Mit knapper Mehrheit von 5:4 entschieden die Richter auch gegen eine Ausnahme für Boykotte, die sich allein auf die seit 1967 von Israel besetzten Gebiete beziehen.[45] Allerdings wurde die Möglichkeit von Schadenersatzforderungen einstimmig als verfassungswidrig abgelehnt.[46]

Auf internationaler Ebene reagierte die israelische Regierung mit einer groß angelegten Anti-BDS-Kampagne mit Sondermitteln aus dem Staatshaushalt in Höhe von rund 23 Millionen Euro (2015). Premierminister Benjamin Netanjahu bezeichnete die BDS-Bewegung im Frühjahr 2015 als größte aktuelle Bedrohung des Landes und zog Verbindungen zum Holocaust: Angriffen auf Juden seien immer Verleumdungen von Juden vorausgegangen.[47]

Einzelne Boykottaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plakat mit durch die Parole „Boycott, Divest, Sanction“ übermalter Israelischer Flagge, gehalten von einem Demonstranten in Melbourne 2010

Die israelische Tageszeitung Ha’aretz berichtete, dass die PLO in Frankreich versuchte, Veolia und eine andere Firma gerichtlich dazu zu zwingen, das Projekt der Stadtbahn Jerusalem aufzugeben, da es gegen internationales Recht verstoße, und der Bürochef des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas rief alle arabischen Staaten dazu auf, Veolia zu boykottieren.[48] Abbas machte den Boykott von Siedlungsprodukten im April 2010 offiziell: Händlern, die solche Produkte vertreiben, droht nun eine hohe Geldstrafe.[49][50] Der palästinensische Boykott hatte bereits Auswirkungen auf Fabriken innerhalb von Siedlungen; manche verkaufen 30 % ihrer Produkte in den besetzten Gebieten.[51]

Ca. 60 prominente israelische Künstler boykottierten ein Theater in der israelischen Siedlung Ariel im Jahr 2010 und wurden darin von 150 US-amerikanischen Schauspielern in einem offenen Brief unterstützt. Des Weiteren bekamen sie Unterstützung von dem Architekten Frank Gehry sowie Daniel Barenboim.[52]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach § 7 Außenwirtschaftsverordnung (AWV) ist die Abgabe einer Boykotterklärung im Außenwirtschaftsverkehr verboten und gemäß § 81 Abs. 1 Nr. 1 AWV eine Ordnungswidrigkeit im Sinne des § 19 Abs. 3 Nr. 1a Außenwirtschaftsgesetz (AWG). Diese kann gemäß § 19 Abs. 6 AWG mit einer Geldbuße bis zu 500.000 Euro geahndet werden.

Ende 2015 wurde bekannt, dass die Robert-Bosch-Stiftung und der Jüdische Nationalfonds eine Kooperation planten. Die Robert-Bosch-Stiftung verkündete, man betrachte es als „Aufgabe, dafür zu sorgen, dass bestimmte Projekte nicht abgelehnt werden, weil sie aus Israel kommen“.[53] Nach einer sich anschließenden Kampagne von BDS trat die Robert-Bosch-Stiftung im Frühjahr 2016 von ihrem Vorhaben zurück.[54]

Dänemark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei dänische Banken beschlossen im Januar 2010, ihre gesamten Investitionen aus vier israelischen Firmen zurückzuziehen. Ihre Begründung lautete, dass diese Firmen die Besatzung unterstützen, indem sie „eine Rolle bei der Finanzierung und Unterstützung beim Bau der Mauer und der Siedlungen spielen“.[55]

Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Anschluss an die Operation Gegossenes Blei 2008 bis 2009 wurde im Februar 2009 ein Aufruf zu einem akademischen Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen gegen israelische Institutionen veröffentlicht. Im Juni 2009 versammelten sich französische Organisationen, um eine französische BDS-Kampagne gegen spezifische Ziele wie Carrefour, Ahava, Agrexco-Carmel,[56] Veolia Transport[57] und Alstom zu organisieren. Seitdem haben sich zahlreiche Organisationen und Gewerkschaften dieser Kampagne angeschlossen. Sie sahen sich jedoch zunehmend rechtlichen Schritten ausgesetzt.[58][59][60]

In mehreren Gerichtsverfahren wurden BDS-Aktivisten zu Geldstrafen verurteilt. 2012 entschied das höchste französische Gericht, dass öffentliche Boykottaufrufe gegen israelische Produkte eine Diskriminierung darstellen und nach französischem Recht verboten sind.[61]

Großbritannien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Jahresversammlung 2010 der größten akademischen Gewerkschaft Großbritanniens, der UCU (University and College Union), wurde für die BDS-Kampagne und für den Abbruch der Beziehungen mit der Histadrut, dem Dachverband der Gewerkschaften Israels, gestimmt. Tom Hickey von der Universität Brighton führte als Begründung an, dass die Histadrut den „israelischen Angriff auf Zivilisten in Gaza“ im Januar 2009 unterstützt habe und daher nicht den Namen einer Gewerkschaftsorganisation verdiene.[62]

Niederlande[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das niederländische Wasserversorgungsunternehmen Vitens beendete 2013 die Zusammenarbeit mit der israelischen Mekarot, da diese Wasser aus dem Westjordanland nach Israel pumpe und palästinensische Gemeinden dabei schlechter behandle als israelische Siedlungen.[63]

Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2015 löste die BDS-Gruppe der autonomen Region Valencia eine international beachtete Kontroverse aus, indem sie die Veranstalter des Musikfestivals Rototom Sunsplash mit einer Boykottdrohung unter Druck setzte, den jüdisch-amerikanischen Reggae-Musiker Matisyahu vom Festival auszuladen. Matisyahu sollte deshalb eine pro-palästinensische Erklärung abgeben und wurde nach seiner Weigerung ausgeladen. Von anderen Musikern wurde keine derartige Erklärung eingefordert.[64] Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder, bezeichnete die Absage als „einen klaren Fall von Antisemitismus“. Die spanische Tageszeitung El País nannte den Vorgang auf Seite eins einen „gravierende[n] Akt politischer und religiöser Diskriminierung“.[65][66] Matisyahu schrieb, es sei entsetzlich und übergriffig, dass man versucht habe, ihn zu einem politischen Statement zu zwingen. Sein Ziel sei es, „Musik für alle zu machen – egal welcher Rasse, Glaubensrichtung, egal aus welchem Land, welchem kulturellen Hintergrund“.[67] Schließlich baten die Veranstalter ihn um Entschuldigung und erneuerten die Einladung[64], woraufhin vereinzelt Künstler und politische Gruppen ihre Teilnahme absagten.[68] Das Konzert fand schließlich wie ursprünglich geplant statt.[69]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Boycotts of Israel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Walter Klitz, Nicolas Klein-Zirbes: Boykott des Friedens: Die BDS-Bewegung und der Westen (PDF-Datei) auf der Website der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit , abgerufen am 22. April 2016
  2. Highlights, Boycott-Divestment-Sanctions (BDS) against Israel, 2005–January 2006, Badil. Abgerufen am 10. November 2010. 
  3. Palästinensische Zivilgesellschaft ruft zu Boykott, Investitionsentzug und Sanktionen gegen Israel auf… Aufruf auf der Webseite der Kampagne, abgerufen am 17. August 2014
  4. Palestinian BDS National Committee, auf der Webseite der Kampagne, abgerufen am 17. August 2014 (englisch)
  5. Aufruf palästinensischer Christen und Christinnen zur Beendigung der Besetzung, Ökumenischer Rat der Kirchen. Abgerufen am 6. April 2013
  6. KairosPalestine. Abgerufen am 10. November 2010
  7. Palästinenser boykottieren jüdische Siedlungen. swissinfo. 12. Mai 2010. Abgerufen am 24. August 2010.
  8. Grundsatzerklärung
  9. Erklärung der BDS Bewegung, 29. August 2012
  10. Ira M. Sheskin, Ethan Felson: Is the Boykott, Divestment, and Sanctions Movement tainted by Anti-Semitism?, Geographical Review 106 (2), 270–275, April 2016.
  11. Karl Pfeifer: Die Israel-Boykott-Bewegung: Antisemitismus und gefälschte Zitate. In: hagalil.com. 6. Dezember 2015, abgerufen am 12. April 2016.
  12. Alexia Weiss: BDS oder: Antisemitismus in neuen Kleidern. In: wienerzeitung.at. 3. März 2016, abgerufen am 12. April 2016.
  13. Samuel Salzborn: Israelkritik oder Antisemitismus? Kriterien für eine Unterscheidung (PDF), In: Kirche und Israel. Neukirchener Theologische Zeitschrift, 28. Jahrgang, Heft 1/2013.
  14. Alan Dershowitz: Judenhass 2.0. In: juedische-allgemeine.de. 25. April 2014, abgerufen am 6. April 2016.
  15. Divesting from Injustice, Huffington Post. 13. April 2009. 
  16. On the Question of One-Sided Boycotts, Naomi Klein. 21. Januar 2009. 
  17. Kulturboykott. Die BDS-Bewegung in Israel, 3sat. 1. Oktober 2010. 
  18. BDS campaign wants Israel to abide by international law, The Guardian. 11. Juli 2010. 
  19. »Boykott ist Schritt in richtige Richtung«. Israel braucht ein starkes Signal gegen seine Besatzungspolitik. EU sollte politischen Wandel fordern, Junge Welt. 2. Dezember 2010. 
  20. Besieging Israel’s siege. In just a few years the Palestinian campaign to boycott Israeli goods has become truly global. The Guardian. 12. August 2010. Abgerufen am 26. März 2011.
  21. Iain M Banks: Iain Banks: why I'm supporting a cultural boycott of Israel. In: theguardian.com. 19. Juni 2014, abgerufen am 21. August 2015.
  22. Fazit der Palästina-Solidaritätskonferenz in Stuttgart: Boykott – Disinvestment – Sanctions, Neue Rheinische Zeitung. 8. Dezember 2010. 
  23. Author of The Color Purple refuses to authorize Hebrew version because 'Israel is guilty of apartheid'. In: haaretz.com. 19. Juni 2012, abgerufen am 7. April 2016.
  24. „In the four weeks since Hawking’s participation in the Jerusalem event was announced, he has been bombarded with messages from Britain and abroad as part of an intense campaign by boycott supporters trying to persuade him to change his mind.“, Harriet Sherwood und Matthew Kalman: Stephen Hawking joins academic boycott of Israel. In: The Guardian vom 8. Mai 2013, abgerufen am 11. August 2015 (englisch)
  25. siehe Noam Chomsky helped lobby Stephen Hawking to stage Israel boycott (Artikel auf www.theguardian.com vom 10. Mai 2013)
  26. ICAHD’s BDS Projects, ICAHD. Abgerufen am 10. November 2010. 
  27. Pro-Palestinian groups urge H&M boycott after Israel branch opens, Haaretz. 11. März 2010. 
  28. COOP und Nordiconad verkaufen keine Produkte von Agrexco mehr, bds-info.ch. Abgerufen am 10. November 2010. 
  29. The choice: settlements or export. Gush Shalom sent a letter to the management of the Agrexco Agricultural Exports Company, Gush Shalom. 23. Mai 2010. 
  30. Boykott, Desinvestment und Sanktionen, heise.de. 10. Oktober 2009. 
  31. The boycott of settlement products – renewed controversy, Gush Shalom. Abgerufen am 10. November 2010. 
  32. Walter Klitz, Nicolas Klein-Zirbes: Boykott des Friedens: Die BDS-Bewegung und der Westen (PDF-Datei) auf der Website der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit , abgerufen am 22. April 2016
  33. Martin Altmeyer: Antisemitismus von links. In: taz.de. 23. Januar 2009, abgerufen am 7. April 2016.
  34. Thomas Assheuer: Nahost-Konflikt: Verblendet. In: zeit.de. 15. Januar 2009, abgerufen am 7. April 2016.
  35. Delegitimizing the delegitimizers, Jerusalem Post. 12. November 2009. 
  36. The Reut Institute: The BDS Movement Promotes Delegitimization against Israel. Abgerufen am 10. November 2010. 
  37. Andreas Dietl: Meinung: Ein Urteil gegen die BDS-Bewegung. In: juedische-allgemeine.de. 6. April 2016, abgerufen am 6. April 2016.
  38. Frankreich: BDS-Aktivisten scheitern vor Gericht. In: haolam.de. 5. April 2016, abgerufen am 6. April 2016.
  39. Interview mit Noam Chomsky vom 2. September 2010
  40. Arguing the Boycott Divestment and Sanctions (BDS) Campaign with Norman Finkelstein
  41. Abbas: Don’t boycott Israel, Times of Israel, 13. Dezember 2013.
  42. Georg M. Hafner: Israel-Boykott: Selbstgerechte Debatte. In: juedische-allgemeine.de. 16. März 2016, abgerufen am 6. April 2016.
  43. Jonathan Lis: Israel passes law banning calls for boycott, Haaretz, 11. Juli 2011.
  44. Court freezes Anti-Boycott Law after petitions, jpost.com, 10. Dezember 2012.
  45. Yonah Jeremy Bob: How will the latest anti-boycott law ruling affect BDS? In: Jerusalem Post vom 17. April 2015, abgerufen am 11. August 2015 (englisch)
  46. Yonah Jeremy Bob: High Court upholds part of Anti-Boycott Law, strikes part and splits on '1967 Israel' In: Jerusalem Post vom 15. April 2015, abgerufen am 11. August 2015 (englisch)
  47. Peter Münch: Friedlicher Protest: Israels Angst vor dem Boykott-Gespenst. In: SZ.de vom 21. Juni 2015, abgerufen am 11. August 2015
  48. AP: Palestinians hope to derail Jerusalem light rail project; Amira Hass: Palestinians to Arab states: You can stop Jerusalem light rail (beide: Haaretz)
  49. Boykott im Westjordanland. Wie die Palästinenser jüdische Siedler mürbe machen wollen, Der Spiegel. 30. Mai 2010. 
  50. Abbas backs Palestinian boycott campaign of Israeli goods made in settlements, Haaretz. 22. Mai 2010. 
  51. Palestinian boycott of Israeli settlement goods starts to bite, The Guardian. 29. Juni 2010. 
  52. Frank Gehry, Daniel Barenboim join Ariel boycott campaign, Haaretz. 10. November 2010. 
  53. Christian Ignatzi: Stuttgart: Tikkun Olam auf Schwäbisch. In: juedische-allgemeine.de. 10. Dezember 2015, abgerufen am 7. April 2016.
  54. Christian Ignatzi und Armin H. Flesch: Keine Liebe auf den zweiten Blick, Jungle World 13/2016, 31. März 2016, aufgerufen am 7. April 2016.
  55. Danish Banks To Divest From Israeli Companies, Friends of Sabeel. 27. Januar 2010. 
  56. Campagne Agrexco/Carmel. Abgerufen am 6. April 2013.
  57. Veolia and the Jerusalem Metro, Radio France Internationale. 9. Oktober 2009. 
  58. Französische BDS-AktivistInnen vor dem Gericht in Mulhouse, bds-info.ch. Abgerufen am 10. November 2010. 
  59. French BDS Activists Request Your Help!. 9. Oktober 2010. 
  60. Court triumph for French activists who called for Israeli food boycott, Radio France Internationale. 15. Oktober 2010. 
  61. Der Boykott-Blues – Wie internationale Stars von Auftritten in Israel abgehalten werden sollen. Abgerufen am 18. August 2013.
  62. Britain’s largest academic union cuts ties with Histadrut, Jerusalem Post. 2. Juni 2010. 
  63. Dutch water giant severs ties with Israeli water company due to settlements, Ha-Aretz am 11. Dezember 2013
  64. a b Jetzt entschuldigen sie sich bei Matisyahu. In: welt.de. 19. August 2015, abgerufen am 20. August 2015.
  65. Jüdischer Musiker von Festival in Benicàssim ausgeladen, NZZ, 18. August 2015.
  66. Martin Dahms: Matisyahu: Die Ein-, Aus-, Einladung. In: Frankfurter Rundschau vom 20. August 2015
  67. „Ich will Musik für alle machen“, Artikel in der Jüdischen Allgemeinen vom 18. August 2015, abgerufen am 18. August 2015
  68. Clowns in Aufruhr. In: jungle-world.com. 27. August 2015, abgerufen am 29. August 2015.
  69. Musik: Viel Beifall und wenig Pfiffe für Matisyahu. In: Focus Online. 23. August 2015, abgerufen am 28. August 2015.