Ferrari 340F1

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Der Ferrari 340F1 war ein Formel-1-Rennwagen, gebaut und eingesetzt von der Scuderia Ferrari.

Wie im Ferrari 275F1 kam auch im 340F1 der neue V-12-Motor von Aurelio Lampredi zum Einsatz. Lampredi, der ein Verfechter von Motoren ohne Aufladung war, hatte diesen Anfang der 1950er-Jahre entwickelt. Die Variante im 340F1 hatte bei 4,1 Liter Hubraum 320 PS (235 kW). Im Unterschied zum 275 F1, der ein Fahrgestell nach altem Muster hatte, wurde für die Typen 340F1 und 375F1 ein neues Fahrgestell entworfen. Der Rennwagen hatte vorne doppelte Querlenker und Querblattfedern und hinten eine starre De-Dion-Achse mit einer einzelnen Querblattfeder.

Der 340F1 gab sein Debüt beim Großen Preis der Nationen in Genf am 30. Juni 1950. Seinen ersten Einsatz bei einem Weltmeisterschaftslauf hatte der 340F1 beim Großen Preis von Italien 1950 mit Dorino Serafini am Steuer, der das Rennen als Zweiter beenden konnte. Beim selben Rennen gab aber auch schon der 375F1, das Schwestermodell mit der 4,4-Liter-Variante des Lampredi-Motors, sein Renndebüt. Diesen Wagen pilotierte Alberto Ascari. Der 375F1 wurde in der Saison 1951 das gängige Einsatzfahrzeug der Scuderia in der Weltmeisterschaft. Die 340F1 wurden in den vielen Rennen, die keinen WM-Status hatten, dem 375F1 oft vorgezogen. Vor allem bei Straßenrennen und auf Stadtkursen vertraute man lieber auf den 4,1-Liter-Motor, da das Aggregat im 375F1 bereits 380 PS hatte. Mit dem 340F1 konnten 1951 bei diesen Rennen einige Erfolge eingefahren werden.

Literatur und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]