Fikkefuchs

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Filmdaten
OriginaltitelFikkefuchs
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2017
Länge104 Minuten
AltersfreigabeFSK 16[1]
Stab
RegieJan Henrik Stahlberg
DrehbuchJan Henrik Stahlberg,
Wolfram Fleischhauer
ProduktionSaralisa Volm,
Patrick Volm-Dettenbach
MusikRainer Oleak
KameraFerhat Yunus Topraklar
SchnittSarah Clara Weber
Besetzung

Fikkefuchs ist eine deutsche Filmkomödie mit schwarzem Humor aus dem Jahr 2017 von und mit Jan Henrik Stahlberg.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thorben wird nach einer versuchten Vergewaltigung in einer psychiatrischen Klinik therapeutisch behandelt. Er bricht dort aus und fährt per Anhalter nach Berlin. Nachdem er sich am Holocaust-Mahnmal kurzweilig auf Frauenjagd begibt, besucht er seinen Vater Richard „Rocky“ Ockers. Dieser war laut Angaben seiner Mutter ein Frauenheld und als der „Stecher von Wuppertal“ bekannt. Er spielte französische Chansons und alle Frauen lagen ihm reihenweise zu Füßen. Das ist zwar längst vorbei, aber als Thorben vor seiner Tür steht, kehrt der nun 49-Jährige aus dem Ruhestand zurück. Der junge Mann, der sich als seinen bis dato nicht bekannter Sohn vorstellt, braucht dringend Hilfe beim Thema Frauen. Und so beginnt eine absurde Jagd, bei der das Vater-Sohn-Gespann von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt. Nachdem Richard und Thorben einen Abend lang erfolglos Frauen in Kneipen und auf Dancefloors angebaggert haben, bekommt Thorben von seinem Freund Kevin die Empfehlung, den weiblichen, älteren Pick-Up-Coach „Wilson“ aufzusuchen. Richard und Thorben besuchen schließlich einen mehrtägigen Verführungs-Workshop für Männer, bei dem Richard scheinbar eine junge Frau namens Milena erfolgreich verführt. Thorben entdeckt, dass es sich bei Milena jedoch um eine Prostituierte handelt und erpresst damit Wilson. Die Teilnehmer des Workshops verbringen schließlich zusammen mit Milena ihren Urlaub in Griechenland. Richard feiert seinen 50. Geburtstag und stirbt schließlich an Prostatakrebs.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Fikkefuchs handelt es sich um eine No-Budget-Produktion, die lediglich durch Crowdfunding-Einnahmen verwirklicht wurde. Dabei wurden auf der Plattform Startnext von März bis Mai 2015 über 70.000 Euro gesammelt.[2][3]

Gedreht wurde von April bis Mai 2015 in Berlin und Griechenland.[4][5]

Der Film feierte am 23. Juni 2017 beim Filmfest München seine Premiere und kam am 16. November 2017 bundesweit in die Kinos.

Soundtrack[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Film wurden neben der Musik von Rainer Oleak unter anderem auch die Songs „Deine Mutter“ und „Fotzen im Club“ der Hip-Hop-Band SXTN verwendet. Daneben wurden unter anderem auch Lieder Taktloss und MC Bomber verwendet, die ebenfalls aus Berlin stammen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Fikkefuchs. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 170822/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Fikkefuchs Crowd – Crowdfunding Projekt. Startnext, abgerufen am 1. Oktober 2017.
  3. Christian Henning: „Hotel Desire“-Star produziert Crowdfunding-Film. Bild, 4. Mai 2015, abgerufen am 1. Oktober 2017.
  4. Komödie, aber kein Klamauk. In: Blickpunkt:Film. Nr. 15/15, S. 36.
  5. Gunda Bartels: Setbesuch: Jan Henrik Stahlsberg dreht „Fikkefuchs“: Der Aufschrei des Würstchens. Der Tagesspiegel, 27. April 2015, abgerufen am 1. Oktober 2017.