Fils (Fluss)

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Fils
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Fils-Verlauf von Quelle bis Mündung

Fils-Verlauf von Quelle bis Mündung

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2382
Lage Baden-Württemberg, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Neckar → Rhein → Nordsee
Filsursprung südwestlich von Wiesensteig (Schwäbische Alb)
48° 32′ 58″ N, 9° 36′ 9″ O48.5493055555569.6025624.9
Quellhöhe 624,9 m ü. NN[LUBW 1]
QuellschüttungVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MNQ
MQ
MHQ
50 l/s
160 l/s
240 l/s
Mündung Bei Plochingen in Neckar48.7061111111119.4205555555556248.3Koordinaten: 48° 42′ 22″ N, 9° 25′ 14″ O
48° 42′ 22″ N, 9° 25′ 14″ O48.7061111111119.4205555555556248.3
Mündungshöhe 248,3 m ü. NN[LUBW 1]
Höhenunterschied 376,6 m
Länge 62,8 km[1] 
62,9 km[LUBW 2]
Einzugsgebiet 707 km²[1] 
706,858 km²[LUBW 3]
Abfluss am Pegel Plochingen[2]
AEo: 704 km²
Lage: 2 km oberhalb der Mündung
NNQ (28.10.1979)
MNQ 1927–2009
MQ 1927–2009
Mq 1927–2009
MHQ 1927–2009
HHQ (07.05.1931)
546 l/s
1,75 m³/s
9,68 m³/s
13,8 l/(s km²)
151 m³/s
381 m³/s
Abfluss[1] an der Mündung
AEo: 707 km²
MQ
Mq
9,85 m³/s
13,9 l/(s km²)
Linke Nebenflüsse Pfuhlbach, Butzbach, Talbach
Rechte Nebenflüsse Gos, Eyb, Lauter, Krumm, Marbach, Nassach, Ebersbach, Reichenbach
Mittelstädte Geislingen, Eislingen, Göppingen
Kleinstädte Wiesensteig, Uhingen, Ebersbach, Plochingen, Süßen
Gemeinden Gingen an der Fils, Mühlhausen im Täle, Bad Ditzenbach, Deggingen, Bad Überkingen, Kuchen, Salach, Reichenbach

Die Fils ist ein 63 Kilometer langer, rechter und östlicher Nebenfluss des Neckars in Baden-Württemberg (Deutschland). Ihr oberes Tal wird lokal Täle genannt, was sich im Zusatz einiger Namen von Talorten wiederfindet.

Geographie[Bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten]

Der Ursprung der Fils im Hasental
Der Filswasserfall in Geislingen an der Steige
Wasserkraftanlage an der Fils in Göppingen

Die Fils entspringt auf der Schwäbischen Alb rund zwei Kilometer südwestlich der Stadt Wiesensteig. Ihre Karstquelle, der Filsursprung, liegt auf 624,9 m ü. NN im naturnah gebliebenen Hasental. Dort gibt es etwas weiter abwärts noch zwei weitere Quellen, den Kleinen Filsursprung rechts und die Hasenquelle links am Hangfuß.

Der junge Fluss durchläuft – anfangs in nordöstlicher Richtung verlaufend – nach Wiesensteig die Gemeinde Mühlhausen im Täle, wo auf der linken Seite der Hohlbach mündet und die A 8 das Tal quert. Dann folgt darin Gosbach mit der Mündung der Gos auf der rechten Seite. In Bad Ditzenbach fließt die Hartel von links in den Fluss und von rechts die Ditz. In Deggingen mündet der längere Schinderbach von links und die kurzen Gewässer Sennenbach und Schüttebach von rechts in die Fils. Bei Reichenbach im Täle in dessen unterstem Tal mündet der Fischbach und in Hausen an der Fils der Rohrbach. In Bad Überkingen lässt der von rechts kommende Rötelbach die Fils weiter anwachsen. Durch Geislingen an der Steige beschreibt das Filstal einen Linksbogen von 90 Grad, in dessen Verlauf die aus dem Nordosten zufließende Eyb einmündet.

Die Eyb ist der erste längere und an der Oberfläche auch einzugsgebietsreichere Zufluss von der rechten Seite, nachdem bisher die von links von der zertalten Innenseite des Albtraufs zulaufenden Bäche ihre am Rande der ebenen Albhochfläche entstehenden Gegenüber in beiden Eigenschaften regelmäßig übertroffen haben. Die Eyb nimmt vor der Mündung noch einen nordwestlich laufenden Nebenfluss von Amstetten her auf, weshalb Geislingen in einer weiten Talspinne liegt. Fortan verläuft auch die Fils in nordwestlicher Richtung durch ihre Austrittsbucht aus der Alb in das Schwäbische Lias-Keuper-Land, in der Kuchen und dann am Zufluss des Marrbachs Gingen liegen. Inzwischen vor der Alb mündet in Süßen die rechte Lauter, der größte Nebenfluss der Fils überhaupt, auf zuletzt westsüdwestlichem Lauf. Ab hier läuft die Fils ungefähr nach Westen in ständig etwas anwachsendem Abstand vom Stufenrand der Alb zu ihrer Linken, weshalb forthin die linken und rechten Zuflüsse einander nach Länge und Einzugsgebiet ähnlicher werden.

Im nunmehr weiten Tal folgen Salach, Eislingen mit der Krumm von rechts, dem zweitgrößten Zufluss der Fils, und dem linken Weilerbach, dann Göppingen, Faurndau mit dem Marbach (rechts), Uhingen mit dem Blaubach (rechts), dem Butzbach (links) und der Nassach (rechts). Die drittletzte Ortschaft am Fluss ist Ebersbach an der Fils, wo der namengebende Ebersbach ebenso von rechts einmündet wie der folgende Kirnbach kurz vor der Gemeinde- und Kreisgrenze zu Reichenbach an der Fils. In diesem Ort münden Reichenbach und Lützelbach von rechts sowie zuletzt der Talbach von gegenüber.

Daraufhin erreicht die Fils Plochingen, wo sie auf 248,3 m ü. NN nach etwa 63 Kilometern und fast 377 Höhenmeter unter ihrer Quelle von rechts in den dortigen Linksbogen des Neckars mündet; sie hat damit ein mittleres Sohlgefälle von etwa 6 ‰.. Ihr Einzugsgebiet umfasst etwa 707 km². Nach Länge ist sie der fünftgrößte, nach Einzugsgebiet der viertgrößte Neckarzufluss.

Zuflüsse der Fils[Bearbeiten]

Die folgende, noch unvollständige Tabelle enthält die bedeutenderen Zuflüsse der Fils.
Mit der Stationierung (Stat.) des Zuflusses[A 1], dessen Gewässerkennzahl[A 2][LUBW 4], der Zuflussseite, seiner Länge[LUBW 2], der Fläche des von ihm beigetragenen Teileinzugsgebiets (EZG)[LUBW 5], dem Mündungsort und der Mündungshöhe[LUBW 6] sowie dem Quellort und der Quellhöhe[LUBW 6]. Andere Quellen für die Angaben sind jeweils vermerkt.
Zur besseren Lesbarkeit wurde in die Gewässerkennzahl hinter dem allen Zuflüssen gemeinsamen Präfix, das die Gewässerkennzahl der Fils selbst ist, ein Trenner (-) eingefügt. Zum Vergleich wurde auch die Fils selbst farblich unterlegt mit aufgenommen.
Zuflusslänge grundsätzlich mit der Oberlauffolge auf dem Hauptstrang[A 3], auch wo dieser anders heißen mag.
Mühlgräben und andere abgehende und wieder zurücklaufende Nebenzweige wurden nicht berücksichtigt. Im Falle ein Zufluss in einen solchen mündet, wurde die genannte Stationierung durch Überpausung auf den Hauptlauf bestimmt.
Zuflüsse der Fils
Stat.
[m]
GKZ[A 2] Name von Länge
[km]
EZG
[km²]
Mündungsort Mündungshöhe
[m ü. NN]
Quellort Quellhöhe
[m ü. NN]
Bemerkung
00.000 2382- Fils n. a. 62,9 ca. 706,9 Plochingen ca. 248,3 Wiesensteig-Papiermühle, S, Hasental ca. 624,9 [LUBW 1] [LUBW 1]
ab Filsursprung
62.556 2382-11112 (Oberlauf im Hasental) oberhalb 01,1 ca. 011,7 Wiesensteig-Papiermühle, S, Filsursprung ca. 624,9 Wiesensteig-Papiermühle, SW, Hasental ca. 645,0 [LUBW 1] [LUBW 6]
61.551 2382-11114 (Quellablauf Hasenquelle) links 00,1 ca. 000,2 Wiesensteig-Papiermühle, S, Hasental ca. 614,0 Wiesensteig-Papiermühle, S, Hasental ca. 630,0 [LUBW 7]
mehrere Quellen
60.678 2382-1112 Autalbach links 01,0 ca. 001,9 Wiesensteig-Papiermühle, N ca. 601,4 Wiesensteig-Ziegelhof ca. 700,0 [LUBW 1] [LUBW 6]
59.315 2382-1114 (Quellabfluss Wolfsklinge) rechts 00,2 ca. 000,1 Wiesensteig, vor Straße Schwedengraben ca. 590,0 Wiesensteig, Wolfsklinge ca. 630,0
58.794 2382-112 Gießbach rechts 01,0 ca. 001,6 Wiesensteig, Gießbachstraße ca. 585,0 Wiesensteig-Lämmerbuckel, NNW in Klinge ca. 690,0 passiert Jakobsbrunnen
~ 57.531 2382-1142 Schönbach links 02,8 ca. 005,0 Wiesensteig, Filsbrücke des Schöntalwegs ca. 575,0 Wiesensteig-Bläsiberg, N, Klingenwaldhang Regenbogen ca. 650,0 [LUBW 5][LUBW 7]
mündet in Seitenarm
56.930 2382-11912 Todsburger Bach rechts 00,4 ca. 000,5 Mühlhausen im Täle-Tod(t?)sburg, ca. 558,0 Mühlhausen-Tod(t?)sburg, S, an A 8 ca. 615,0 [LUBW 7]
54.402 2382-1192 Eselbächle rechts 01,0 ca. 000,7 Mühlhausen, bei Exenmühle ca. 535,0 Mühlhausen, SW am Waldrand ca. 615,0 [LUBW 7]
53.826 2382-12 Hohlbach, auch Hollbach links 07,4 ca. 020,2 Bad Ditzenbach-Gosbach, W, zwischen den Filsbrücken der A 8 ca. 530,0 Gruibingen, S Boßler beim Wolfsbühlhaus ca. 705,0 [LUBW 8]
Hauptstrang-Oberlauf Erlenbach
52.719 2382-132 Gos rechts 04,0 ca. 019,2 Bad Ditzenbach-Gosbach ca. 520,0 Drackenstein-Unterdrackenstein, W, Impferloch ca. 660,0 Oberlauf Impferlochbach
50.855 2382-14 Hartel links 05,9 ca. 010,3 Bad Ditzenbach ca. 505,0 Bad Ditzenbach-Auendorf, NW ca. 620,0 Hauptstrang-Oberlauf Wettenbach
50.566 2382-152 Ditz rechts 02,0 ca. 010,0 Bad Ditzenbach ca. 503,0 Bad Ditzenbach, S, am Ofen ca. 635,4 [LUBW 1]
49.056 2382-154 Schinderbach links 02,9 ca. 004,4 Deggingen, Westrand ca. 490,0 Deggingen, oberes Dürrental ca. 587,0
48.176 2382-1552 Sennenbach rechts 00,8 ca. 001,3 Deggingen, nahe Adalbert-Stifter-Straße ca. 484,0 Deggingen, NW unter Burgruine Berneck ca. 600,0
47.791 2382-156 Schüttebach rechts 01,2 ca. 001,8 Deggingen, nahe der Schweberstraße ca. 480,0 Deggingen, NO unter Burgruine Berneck ca. 590,0
47,554 2382-158 Dürrenbach links 00,7 ca. 000,5 Deggingen, Filsbrücke unterhalb Jahnstraße ca. 479,0 Deggingen, untere Waldgrenze am Sommerberg.Hang ca. 555,0
~ 46.469 2382-15922 Fischbach links 05,2 ca. 008,0 Deggingen, Pulvermühle ca. 472,0 Deffingen, SSO Fuchseck ca. 633,0 mündet in Seitenarm
45.316 2382-15992 Greutbrunnenbach rechts 00,3 ca. 000,1 Bad Überkingen-Hausen an der Fils, W ca. 462,0 Bad Überkingen-Hausen, SW, Hangwald Greut ca. 510,0 [LUBW 7]
44.936 2382-15994 Schadbrunnenbach rechts 00,7 ca. 000,3 Bad Überkingen-Hausen, W, nach Kanalabgang ca. 461,0 Bad Überkingen-Hause, S, Wurmhalde ca. 610,0
~ 44.020 2382-162 Rohrbach links 05,2 ca. 008,4 Bad Überkingen-Hausen ca. 454,0 Bad Überkingen, N-Fuß Dalisberg ca. 592,0 Hauptstrang-Oberlauf Talbach; mündet in Seitenarm
~ 42.040 2382-1722 Autalbach rechts 01,8 ca. 003,9 Bad Überkingen, W ca. 443,0 Geislingen an der Steige-Aufhausen, N, an Kläranlage ca. 700,0 [LUBW 7]
mündet in Seitenarm
41.233 2382-18 Rötelbach rechts 01,9 ca. 003,8 Bad Überkingen ca. 440,0 Bad Überkingen, O unter Ruine der Burg Bühringen ca. 635,0
40.473 2382-192 (Klingen- und Hangbach) links 00,8 ca. 000,9 Bad Überkingen, Nordrand ca. 434,0 Bad Überkingen, Osthang des Schotten ca. 570,0 [LUBW 7]
38.409 2382-194 Diebholzbrunnen rechts 01,1 ca. 000,7 Geislingen an der Steige, Wiesensteiger Straße/B 466 ca. 421,0 Geislingen, Friesenhalde O ca. 565,0 [LUBW 7][LUBW 1]
36.303 2382-2 Eyb rechts 12,8 ca. 116,5 Geislingen, N-Rand ca. 410,0 Böhmenkirch-Treffelhausen, S-Rand ca. 600,0 [LUBW 9]
mündet in die Fils-Kehre
34.604 2382-32 Seetalbach links 02,1 ca. 002,6 Kuchen, Bad ca. 394,3 Bad Überkingen-Michelsberg, Abhang im O ca. 575,0 kreuzt sich zuletzt mit dem Attenriedbach
34.557 2382-3312 Attenriedbach links 01,9 ca. 002,2 Kuchen, nach Bad ca. 394,1 Geislingen-Altenstadt, W, unter Hohenhalde ca. 505,0 [LUBW 7]
kreuzt sich zuletzt mit dem Seetalbach
33.661 2382-3314 Tegelberggraben rechts 00,8 ca. 000,2 Kuchen, Ringstraße/Staubstraße ca. 391,0 Kuchen, O Graben neben Wirtschaftsweg zum Pferch ca. 468,0 [LUBW 7]
33.503 2382-332 Pferchgraben rechts 01,1 ca. 001,1 Kuchen, N0-Rand ca. 390,1 Kuchen, NO, Pferch ca. 478,0 [LUBW 7]
32.681 2382-3332 Michelfeldbach links 01,2 ca. 000,4 Kuchen, N-Saum ca. 387,1 Kuchen, WNW, Schafenberg, Waldrand zum Michelfeld ca. 460,0 [LUBW 7]
32.670 2382-334 Schafenberggraben links 00,8 ca. 000,2 Kuchen, N, kurz vor Gemeindegrenze ca. 387,0 Kuchen, NW, Schafenberg ca. 363,0 [LUBW 7]
32.577 2382-336 Beutelbach rechts 00,7 ca. 000,4 Kuchen, N, Grenze zu Gingen ca. 386,0 Kuchen, N, Beuteltal ca. 434,0 [LUBW 7]
31.888 2382-338 (Bach vom Strang) rechts 00,9 ca. 000,3 Gingen an der Fils, S-Rand ca. 382,0 Gingen, SO, Fuß des Hohenstein ca. 428,0 [LUBW 7]
31.349 2382-34 Barbarabach links 03,4 ca. 004,8 Gingen, Filsbrücke ca. 379,0 Bad Überkingen, O-Hang Fränkel ca. 579,0
31.242 2382-352 Schmaler Gassenbach rechts 01,2 ca. 000,6 Gingen, kurz nach Filsbrücke ca. 378,0 Gingen. W-Unterhang Hohenstein ca. 483,0 [LUBW 7]
30.898 2382-36 Marrbach rechts 02,9 ca. 002,5 Gingen, ggü. Silcherstraße ca. 376,0 Gingen, NO-Hang Hohenstein ca. 544,4 [LUBW 10]
29.914 2382-372 Kaitobel(bach) rechts 01,3 ca. 000,7 Gingen, NW-Ende ca. 370,0 Donzdorf, W-Hang Marren ca. 435,0 [LUBW 7]
28.638 2382-38 Krebsbach rechts 02,8 ca. 001,2 Süßen, O-Rand, Straße An der Lauter ca. 364,3 Donzdorf, NW-Hang Marren ca. 510,0 mit Oberlauf Hüblesbach
28.476 2382-4 Lauter rechts 16,3 ca. 068,4 Süßen, O-Rand, Lauterstraße ca. 364,0 Schwäbisch Gmünd-Degenfeld, unterm Furtlepass ca. 610,0 [LUBW 9]
27.917 2382-5112 Eichenholzbach rechts 01,6 ca. 001,0 Süßen, Brücke der Heidenheimer Straße ca. 361,1 Salach, SW der Burg Staufeneck im Eichholz ca. 415,0 [LUBW 7]
27.899 2382-5114 Binsenbach links 04,0 ca. 004,0 Süßen, Brücke der Heidenheimer Straße ca. 361,0 Gingen-Grünenberg, NO in Waldklinge ca. 530,0 [LUBW 7]
Kreuzt linken Mühlgraben.
26.692 2382-5132 Pfaffenhaldenbach rechts 01,4 ca. 000,7 Salach, SO-Rand ca. 352,0 Salach, an Steige zur Burg Staufeneck ca. 430,0 [LUBW 7]
25.566 2382-514 Dorfbach rechts 02,6 ca. 001,3 Salach, Ende der Friedrichstraße ca. 348,0 Salach-Kapfhöfe, Hang im O ca. 495,0 [LUBW 7]
mit Oberlauf Braunhaldenbach
24.655 2382-52 Schweinbach links 06,4 ca. 007,0 Eislingen/Fils, O-Rand ca. 342,0 Gingen-Grünenberg, W-Hang ca. 525,0
23.507 2382-532 Unterbach links 01,9 ca. 000,9 Eislingen, vor Filsbrücke ca. 336,0 Eislingen, N-Hang Riedwald ca. 375,0 [LUBW 7]
22.254 2382-54 Krumm rechts 12,6 ca. 029,7 Eislingen, W, vor Filsbrücke Steinbeisstraße ca. 329,0 Schwäbisch Gmünd-Rechberg (Schwäbisch Gmünd), S-Fuß Rechberg ca. 482,0 [LUBW 8]
22.084 2382-56 Weilerbach links 09,5 ca. 018,2 Eislingen, W, Filsbrücke Steinbeisstraße ca. 328,0 Bad Überkingen--Unterböhringen, SO-Hang Wasserberg ca. 595,0 [LUBW 8]
21.449 2382-572 Steinenbach rechts 02,2 ca. 001,3 Göppingen-O, Ende Fabrikstraße, oh. 1. Wehr ca. 321,0 Göppingen, O, bei Alfons-Feifel-Straßen-Endring ca. 373,0 [LUBW 7]
21.116 2382-574 Rossbach rechts 04,7 ca. 003,5 Göppingen-O, vor Voralbbahn-Brücke ca. 316,0 Göppingen, SW-Fuß Hörnle ca. 490,0 [LUBW 7]
20.596 2382-58 Eckbach, tlw. auch Katzen- oder Heubach links 11,0 ca. 021,1 Göppingen, Ende Maybachstraße ca. 315,0 Heiningen, O-Hang Sielenwang ca. 620,0 [LUBW 8]
19.095 2382-592 Brühlbach rechts 02,2 ca. 002,1 Göppingen, Bahnhof ca. 311,0 Göppingen, N-Rand zum Oberholz ca. 370,0 [LUBW 7]
17.950 2382-594 Stozenbach rechts 02,1 ca. 001,1 Göppingen, Metzgerstraße ca. 307,0 Göppingen. W-Rand Oberholz ca. 377,0 [LUBW 7]
16.532 2382-6 Marbach rechts 13,2 ca. 058,6 Göppingen-Faurndau ca. 303,0 Lorch-Hetzenhof ca. 433,0 [LUBW 9]
16.220 2382-712 Silcherbächle rechts 00,5 ca. 000,5 Göppingen-Faurndau ca. 302,0 Göppingen-Faurndau, Panoramastraße ca. 325,0 [LUBW 7]
15.279 2382-72 Pfuhlbach, auch Heimbach links 12,6 ca. 029,0 Uhingen-O, obere Brücke der B 297 ca. 298,0 Dürnau, unterer N-Hang Kornberg ca. 685,0 [LUBW 8]
Heimbach nach anderem Oberlauf
14.300 2382-732 Blaubach rechts 05,0 ca. 005,4 Uhingen, ggü. Friedhof ca. 295,0 Wangen, NW, Gemeindehaubuckel ca. 415,0 [LUBW 7]
mit Oberlauf Seebach
13.422 2382-7392 Tobelbach links 01,2 ca. 000,9 Uhingen, Nach Filsbrücke Sparwieser Straße ca. 293,0 Uhingen-Charlottenhof, Ausfluss Charlottensee ca. 363,0 [LUBW 7]
12.847 2382-74 Butzbach links 16,5 ca. 031,2 Uhingen-W, vor unterer Brücke der B 297 ca. 288,0 Gruibingen, ONO des Boßlers neben A 8 ca. 610,0 [LUBW 8]
mit Oberlauf Teufelslochbach
~ 12.600 2382-79122 Unterlochbach rechts 01,9 ca. 002,4 Uhingen, Johannesstraße/Kanalstraße ca. 287,0 Uhingen-Holzhausen, O-Rand ca. 346,0 [LUBW 7]
mündet in den Bleichereikanal
11.416 2382-7914 Riedenbach rechts 01,6 ca. 001,1 Uhingen-W, Umspannwerk ca. 283,0 Uhingen-Holzhausen, W, Eichhalde ca. 343,0 [LUBW 7]
durchläuft in der Filsaue den Epplesee
11.311 2382-7916 Rennenbach links 00,6 ca. 000,4 Uhingen-W, ggü. Umspannwerk ca. 282,0 Ebersbach an der Fils-Bünzwangen, O-Rand ca. 344,0 [LUBW 7]
10.990 2382-8 Nassach rechts 09,2 ca. 025.3 Uhingen-W, Kläranlage ca. 281,0 Schorndorf-Schlichten, NO ca. 453,0 [LUBW 9]
mit Oberlauf Herrenbach
10.383 2382-9112 Diegelsberger Bach rechts 00,7 ca. 000,4 Ebersbach, O-Rand ca. 280,0 Ebersbach-Diegelsberg, Hang im S ca. 331,0 [LUBW 7]
~ 09.821 2382-9114 Strutbach rechts 01,8 ca. 001,1 Ebersbach-O, Hans-Zinser-Straße ca. 278,0 Ebersbach-Krapfenreut, SO am Waldrand ca. 423,0 [LUBW 7]
~ 09.599 2382-912 Bünzwanger Bach links 02,1 ca. 001,7 Ebersbach, vor Filsbrücke Fabrikstraße ca. 277,0 Ebersbach-Bünzwangen, SSO ca. 362,0 [LUBW 7]
~ 09.448 2382-9132 (Bach aus der Kroatenklinge) rechts 01,1 ca. 000,4 Ebersbach, Filsbrücke Fabrikstraße ca. 276,0 Ebersbach, N des Bads im Hart ca. 345,0 [LUBW 7]
~ 08.440 2382-914 Sulpach links 03,3 ca. 003,7 Ebersbach, Filsbrücke Albstraße ca. 274,0 Albershausen, NW in Wald Hagenreute ca. 374,0 [LUBW 7]
mit Oberlauf in Allgäuerwiesenklinge
~ 08.319 2382-92 Ebersbach rechts 03,3 ca. 004,0 Ebersbach, vor Steg zum Gentenriedweg ca. 273,0 Ebersbach-Krapfenreut, NW im Steigenhau ca. 422,0
~ 07.433 2382-9312 Hölzbach links 01,0 ca. 000,3 Eberbach, Siedlungsrand W ca. 270,0 Ebersbach-Weiler ob der Fils, N ca. 337,0 [LUBW 7]
~ 07.233 2382-932 Benfingbächle rechts 01,5 ca. 001,1 Ebersbach, W-Rand ca. 269,0 Ebersbach, NW im Brand ca. 360,0 [LUBW 7]
mit Oberlauf in Allgäuerwiesenklinge
~ 06.462 2382-94 Kirnbach rechts 005,3 ca. 007,3 Ebersbach, Kläranlage ca. 266,1 Lichtenwald-Thomashardt, O im Asang-Wald ca. 468,0 mit Oberlauf Geigerbach
~ 06.356 2382-952 Krebsbach links 02,1 ca. 001,4 Ebersbach-Weiler, NW ca. 266{,0 Ebersbach-Weiler, S ca. 332,0 [LUBW 7]
~ 06.188 2382-954 Engelsbach rechts 01,7 ca. 001,0 Reichenbach an der Fils, O, Gemarkungsgrenze ca. 264,0 Lichtenwald, SO Wanderheim Schurwaldhaus ca. 365,0 [LUBW 7]
~ 05.988 2382-9552 Rinnenbach rechts 00,8 ca. 000,3 Reichenbach, O ca. 263,0 Reichenbach, O, Waldrand des Bergteil ca. 340,0 [LUBW 7]
~ 05.485 2382-9554 Unterer Rinnenbach rechts 00,3 ca. 000,3 Reichenbach, O ca. 261,0 Reichenbach, O ca. 293,0 [LUBW 7]
~ 05.192 2382-956 Kuhnbach links 01,1 ca. 001,1 Reichenbach, O, 1. Filsbrücke der B 10 ca. 260,0 Hochdorf-Ziegelhof, O-Rand Osterhau ca. 300,0 [LUBW 7]
~ 04.785 2382-958 (Bach aus dem Schlat) links 01,1 ca. 000,9 Reichenbach, Sportplätze am linken Filsufer ca. 259,0 Hochdorf-Ziegelhof, S-Rand ca. 285,0 [LUBW 7]
~ 04.322 2382-9592 Probstbach rechts 01,4 ca. 000,8 Reichenbach, ggü. Kanalstraße ca. 258,0 REcihenbach, NO Danziger Straße im Wald Probst ca. 360,0 [LUBW 7]
~ 03.296 2382-96 Reichenbach rechts 08,0 ca. 014,6 Reichenbach, nach 2. Filsbrücke der B 10 ca. 256,9 Baltmannsweiler-Hohengehren, NO, Rietwiesenhau ca. 392,0 [LUBW 1]
ab Oberlauf Riedwiesenbach (!)
~ 03.063 2382-972 Lützelbach rechts 05,4 ca. 008,4 Reichenbach, vor Steg Hannestobelstraße ca. 255,4 Plochingen, Weißer Stein, O ca. 408,0 mit Oberlauf Schachenbach
~ 03.002 2382-9792 Hannestobelbach rechts 01,9 ca. 01,1 Reichenbach, nach Steg Hannestobelstraße ca. 255,3 Plochingen-Stumpenhof, NO-Rand ca. 385,0
~ 02.583 2382-98 Talbach links 11,6 ca. 026.9 Reichenbach, vor 3. Filsbrücke der B 10 ca. 253,6 Hattenhofen, SW vor Oberholz ca. 382,0 [LUBW 8] [LUBW 1]
mit Oberlauf Teufelslochbach
~ 02.073 2382-992 Kehlbach links 01,8 ca. 001,3 Hochdorf, NW, nach Filsbrücke L 1201 ca. 252,0 Hochdorf, W ca. 322,0 [LUBW 7]
~ 01.176 2382-994 Heßlenbach links 00,8 ca. 000,8 Wernau (Neckar), NO, Rand Rotenhau ca. 250,1 Wernau (Neckar), BO, Rotenhau ca. 308,0 [LUBW 7] [LUBW 1]


Etymologie und Geschichte[Bearbeiten]

Es wurde lange angenommen, dass der Name Fils einer vorrömischen Namensschicht angehört. Zahlreiche Gewässerfunde, die insbesondere bei Göppingen und Uhingen gefunden wurden (Beile, Schwerter) – wie sie auch aus zahlreichen anderen Flüssen bekannt sind – stammen aus der Bronzezeit und könnten auf kultische Deponierungen zurückgehen. In jüngerer Zeit[3] wird eine andere Herleitung favorisiert: Die erste Erwähnung als namensgebender Teil des Filsgaues („Filiuuisgouwe“) lässt auf eine ursprüngliche Namensform *Filiuuisa schließen, und damit auf eine Ableitung vom althochdeutschen *filiuua (Felbe = Weidenbaum). Damit wäre der Name als „von Weiden gesäumter Fluss“ zu erklären.

Das untere und mittlere Filstal waren seit vorgeschichtlicher Zeit eine wichtige Ost-West-Verkehrsachse. Hier verlief eine römische Straße (siehe auch: Kastell Eislingen-Salach). Im Frühmittelalter dürfte vor allem ihretwegen bei Geislingen eine anscheinend mächtige Adelsfamilie ansässig geworden sein. Ungarische Funde aus Eislingen und Schlat deuten darauf hin, dass sie auch bei einem Vorstoß der Ungarnstürme des 10. Jahrhunderts benutzt wurde. Furten bei Süßen, Göppingen und Faurndau schlossen an sie Nord-Süd-Verbindungen an, die die Fils querten.

Heute verlaufen hier die Filstalbahn und die Bundesstraße 10 zur Geislinger Steige.

Umweltaspekte[Bearbeiten]

Weil die Fils ein seit Beginn des 20. Jahrhunderts stark industrialisiertes Gebiet durchfließt, war sie jahrzehntelang stark mit Abwässern aus Haushalten, und mehr noch aus der chemischen und lederverarbeitenden Industrie, sowie Bleichereien und Färbereien belastet.

In der Zeit zwischen den 1940er Jahren bis Mitte der 1980er Jahre wurde das Abwasser weitgehend ungeklärt direkt eingeleitet, was zu roten, blauen oder violetten Verfärbungen führte. In der Zeit der 1960er und 1970er Jahre erhöhte sich der Anteil chemischer Abwässer so, dass in der Fils kein Leben mehr existierte. In dieser Zeit hing ein Verbot aus, nachdem man das Wasser weder „betreten“ noch trinken durfte.

Seit Mitte der 1980er Jahre hat sich die Lage stark verbessert. Aufgrund neuer Umweltrichtlinien mussten viele Fabrikationen eingestellt werden, Kläranlagen wurden gebaut und Tierarten in der Fils neu angesiedelt. Allerdings sind Ufer und Grund immer noch stark mit Schwermetallen belastet. Die Ufer sind über weite Strecken verbaut, weshalb an einigen Orten versucht wird, die Fils wieder als Fluss erlebbar zu machen.

Hochwasser[Bearbeiten]

Das bisher höchste registrierte Hochwasser der Fils wurde in Höhe Plochingen mit einem Ablauf von 379 m³/s am 7. Mai 1931 registriert, gefolgt von den Hochwassern im März 1956 (ca. 350 m³/s), im April 1994 (352 m³/s), im Oktober 1998 (308 m³/s), im März 2002 (285 m³/s), im Januar 2004 (351 m³/s) und im Juni 2013 (326 m³/s). Von den sieben höchsten Filshochwassern seit 1931 sind fünf in den letzten 20 Jahren abgeflossen. Zuvor sind Hochwässer am 29. Oktober 1829, am 12. Mai 1853, am 27. Dezember 1882, am 20. Mai 1906 und am 24. Dezember 1919 überliefert.

Das Hochwasser von 1853 kostete im Bezirk Göppingen etwa 40 Menschen das Leben, etwa 200 Stück Vieh gingen zugrunde. In Uhingen und Ebersbach wurden die damals neuen Brücken weggerissen. In Faurndau stand das Wasser über 4 Fuß hoch in der Kirche. Die neue Filstalbahn wurde bei Eislingen beschädigt.

Hochwasser hat es an der Fils aber auch in früheren Zeiten gegeben. Der Ortsname Faurndau weist auf die besondere Hochwassergefahr hin, die hier eventuell durch die Talenge und die einmündenden Bäche Brunnenbach und Marbach besonders groß war. Auch bronzezeitliche Funde aus dem Kies der Fils könnten Hinweise auf Hochwasser sein – falls es sich nicht um kultische Deponierungen handelt. Bodenkundliche Untersuchungen am Rathaus in Göppingen zeigten, dass dort ein Altarm der Fils durch das fortschreitende Einschneiden des Flusses während der Bronzezeit trocken gefallen ist.

Ursache der Hochwasser sind gewöhnlich Regenereignisse, während der Effekt der Schneeschmelze durch den Karst der Alb zumindest im Oberlauf stark gemildert wird. Die Begradigung der Fils und vieler ihrer Zuflüsse verstärken den Effekt der Hochwässer. Kurz vor dem Hochwasser 1935 waren 1934 im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen umfangreiche Begradigungen und Regulierungen zwischen Süßen und Reichenbach durchgeführt worden.

Hochwasser kommt in allen Jahreszeiten vor. Im Sommer führt die Fils nach längeren niederschlagsfreien Zeiten wenig Wasser. Zu vollkommener Austrocknung kam es jedoch noch nie.

Fischarten[Bearbeiten]

Die Fils beherbergt typische Fische der Forellenregion. Nachweislich sind folgende Fischarten vertreten: Regenbogenforelle, Bachforelle, Saibling, Barbe, Gründling, Elritze, Döbel, Stichling, Mühlkoppe, Schmerle (vereinzelt: Äsche, Flussbarsch, Karpfen)

Wassersport[Bearbeiten]

Für den Wassersport ist die Fils nur im oberen Bereich von Mühlhausen bis Altenstadt und im Unterlauf ab Göppingen geeignet, im Oberlauf nur für geübte Wildwasserfahrer bei geeigneten Wasserständen.[4] Im Mittellauf wird wegen vieler Wehre und damit verbundener Gefahren von einer Befahrung abgeraten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten an der Fils und im Talbereich, in Fließrichtung:

  • Im Hasental, etwa 2 km südwestlich von Wiesensteig, liegt der Filsursprung
  • Oberhalb des Filsursprungs liegt die 232 Meter lange Schertelshöhle
  • Rechts oberhalb von Deggingen steht die Wallfahrtskirche Ave Maria
  • Bei Süßen stehen rechts die Ruine Burg Staufeneck und die Burg Ramsberg
  • In Gingen an der Fils (11 km östlich von Göppingen), steht die Johanneskirche mit der vermutlich ältesten Kircheninschrift Deutschlands
  • Am Ende des Mittellaufs liegt rechts Göppingen, die größte Stadt am Fluss, mit Stauferausstellung und Heimatmuseum
  • Es folgt links Faurndau mit romanischer Stiftskirche (13. Jahrhundert)
  • Das Schloss Filseck steht vor Uhingen links oberhalb des Tals

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur und Medien[Bearbeiten]

  • Jürgen Hagel: Das Filstal. Natur, Kultur, Geschichte, Orte. Silberburg-Verlag, Tübingen 2003, ISBN 3-87407-564-8.
  • Margret Hofheinz-Döring: Sonntagsfahrt ums Filstal. Selbstverlag, Zell u. A. 1979, DNB 930925971. (gezeichnete Ansichten fast aller Orte an der Fils, mit Textbeiträgen)
  • R. Pantle: Die Gewässer des Kreises. In: Heimatbuch des Landkreises Göppingen. Göppingen 1956, S. 53–63.
  • H. Smettan: Was der Blütenstaub unter dem Göppinger Rathaus verrät. In: Hohenstaufen & Helfenstein. Band 2, Konrad, Weissenhorn 1992, ISBN 3-87437-337-1, S. 9–20.
  • Rainer Schreg: Archäologische Funde aus der Fils. Ein Beispiel für die Problematik von Gewässerfunden in Vorgeschichte und Mittelalter. In: Hohenstaufen & Helfenstein. Band 2, Konrad, Weissenhorn 1992, ISBN 3-87437-337-1, S. 21–46.
  • Lutz Reichardt: Ortsnamenbuch des Kreises Göppingen. Kohlhammer, Stuttgart 1989, ISBN 3-17-009885-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fils – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

LUBW[Bearbeiten]

Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Karte des Laufs der Fils und ihres Einzugsgebietes
Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)
  1. a b c d e f g h i j k Höhe nach blauer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.
  2. a b Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN).
  3. Einzugsgebiet nach dem Layer Aggregierte Gebiete 04.
  4. Gewässerkennzahl nach dem Layer Gewässernetz (AWGN).
  5. a b Einzugsgebiet nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN).
  6. a b c d Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.
  7. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.
  8. a b c d e f g Einzugsgebiet aufsummiert aus den Teileinzugsgebieten nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN).
  9. a b c d Einzugsgebiet nach dem Layer Aggregierte Gebiete 05.
  10. Höhe nach schwarzer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.

Sonstige Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: Ausbaupotenzial der Wasserkraft bis 1.000 KW im Einzugsgebiet des Neckars unter Berücksichtigung ökologischer Bewirtschaftungsziele, 2011, S. 9, abger. am 29. Juni 2013 (pdf, deutsch, 1,87 MB)
  2. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Rheingebiet, Teil I 2009. Landesamt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, 2011, S. 116, abgerufen am 26. Januar 2013 (PDF, deutsch, 1,85 MB).
  3. Lutz Reichardt: Ortsnamenbuch des Kreises Göppingen, 1989.
  4. Anm.: Pegel Süßen min. 0,70 m, mit steigendem Pegel schnell zunehmender Schwierigkeitsgrad. Flussbeschreibung Fils In: Hubert Speck: Kanuführer Württemberg. Duisburg 2005, ISBN 3-924580-99-5.

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Die Stationierung eines Nebenflusses ist die Entfernung von der Flussmündung des Vorfluters, also hier der Fils, auf dessen Lauftrasse aufwärts bis zum Zufluss des betreffenden Nebenflusses.
  2. a b Die Gewässerkennzahl, in Deutschland Fließgewässerkennziffer genannt, ist ein eindeutiger Identifikator für jeden erfassten Flusslauf. Hier mit zur leichteren Lesbarkeit eingefügtem Trenner hinter dem Präfix, das einheitlich für den allen gemeinsamen Vorfluter Fils steht.
  3. Alle außer den elementarsten Fließgewässern laufen aus vielen Nebengewässern und Oberläufen zusammen. Was im gewöhnlichen Sprachgebrauch ein Fluss oder Bach genannt wird, nämlich eine maximale Fließgewässerstrecke mit gleichem Namen, ist oft im hydrologischen Sinne unvollständig – weil etwas der Abschnitt an keiner Quelle, sondern erst unterhalb beginnt, indem alle Oberläufe einen anderen Namen tragen – oder er ist nicht repräsentativ für das von ihm entwässerte Flusssystem – weil der Pfad des so benannten Abschnitts das Bachsystem aufwärts sich in den nach Wasserführung unbedeutenderen von zwei sich vereinenden Oberläufen fortsetzt. Hydrologisch relevanter als der alltäglich übliche, von den historischen Zufälligkeiten der Namengebung abhängige Laufabschnitt gleichen Namens ist deshalb der sogenannte Hauptstrang, also derjenige Strang im sich bergwärts auffiedernden Gewässersystem, der flussaufwärts betrachtet an jeder Aufteilung dem bedeutenderen Zweig folgt. Näheres steht unter Namensgebung von Haupt- und Nebenflüssen.