Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main ist ein deutscher Kulturpreis.

Die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main wurde 1932 begründet und war ursprünglich als Erinnerungsgabe für Persönlichkeiten gedacht, die sich um die Gestaltung und Durchführung der Tagungen und Veranstaltungen zu Goethes 100. Todestag 1932 verdient gemacht haben. Einer der ersten Träger war Albert Schweitzer. In den Folgejahren wurde die Plakette „[…] für Verdienste auf kulturellem Gebiet, insbesondere um die Frankfurter Bühnen und die Römerbergfestspiele und tätige Anteilnahme aus Anlaß von Goetheveranstaltungen […]” verliehen.[1]

1947 wurde die Auszeichnung vom Magistrat der Stadt Frankfurt am Main neu gegründet. Die von Georg Krämer gestaltete Goetheplakette wird an „Dichter, Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten des kulturellen Lebens […], die durch ihr schöpferisches Wirken einer dem Andenken Goethes gewidmeten Ehrung würdig sind“. Sie wird in der Regel im Kaisersaal des Frankfurter Römers verliehen.

Die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main ist nicht zu verwechseln mit der Goethe-Plakette des Landes Hessen, sowie dem ebenfalls von der Stadt Frankfurt verliehenen Goethepreis.

Preisträger[Bearbeiten]

Vor 1945 (Auswahl):

Seit 1947:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eva Dambacher: Literatur- und Kulturpreise (= Schiller-Nationalmuseum und Deutsches Literaturarchiv: Verzeichnisse, Berichte, Informationen. Band 19). Deutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar 1996, ISBN 978-3-92914643-1.
  2. Maria Freifrau von Tiesenhausen: Kolbe, Georg. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 12, Duncker & Humblot, Berlin 1980, ISBN 3-428-00193-1, S. 445 f. (Digitalisat).
  3. Hanna Leitgeb: Der ausgezeichnete Autor: städtische Literaturpreise und Kulturpolitik in Deutschland, 1926-1971 (= European cultures. Philosophie und Wissenschaft, Transdisziplinare Studien Band 4). Walter de Gruyter, Berlin 1994, ISBN 3110144026, S. 157 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Wilhelm Schäfer, rheinische-literaturnachlaesse.de, abgerufen am 29. Juni 2014