Haibach im Mühlkreis

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Haibach im Mühlkreis
Wappen Österreichkarte
Wappen von Haibach im Mühlkreis
Haibach im Mühlkreis (Österreich)
Haibach im Mühlkreis
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Urfahr-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: UU
Fläche: 14,57 km²
Koordinaten: 48° 27′ N, 14° 22′ OKoordinaten: 48° 26′ 41″ N, 14° 21′ 32″ O
Höhe: 780 m ü. A.
Einwohner: 919 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 63 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4204
Vorwahl: 07211
Gemeindekennziffer: 4 16 10
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Reichenau 23
4204 Haibach im Mühlkreis
Website: www.haibach.at
Politik
Bürgermeister: Josef Reingruber (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
11
2
11 
Insgesamt 13 Sitze
Lage von Haibach im Mühlkreis im Bezirk Urfahr-Umgebung
Alberndorf in der RiedmarkAltenberg bei LinzBad LeonfeldenEidenbergEngerwitzdorfFeldkirchen an der DonauGallneukirchenGoldwörthGramastettenHaibach im MühlkreisHellmonsödtHerzogsdorfKirchschlag bei LinzLichtenbergLinzOberneukirchenOttenschlag im MühlkreisOttensheimPuchenauReichenau im MühlkreisReichenthalSchenkenfeldenSonnberg im MühlkreisSt. Gotthard im MühlkreisSteyreggVorderweißenbachWaldingZwettl an der RodlOberösterreichLage der Gemeinde Haibach im Mühlkreis im Bezirk Urfahr-Umgebung (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Haibach im Mühlkreis ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Urfahr-Umgebung im unteren Mühlviertel mit 919 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haibach im Mühlkreis liegt auf 780 m Höhe im unteren Mühlviertel. Die Gemeinde gehörte bis 2012 zum Gerichtsbezirk Leonfelden und ist seit dem 1. Jänner 2013 Teil des Gerichtsbezirks Freistadt. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,3 km und von West nach Ost 4,5 km.

Flächenverteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Affenberg (143)
  • Aigen (49)
  • Altenbergerstraße (57)
  • Baumgarten (68) samt Weignersdorf
  • Blaßberg (45)
  • Gusental (44) samt Gusen
  • Haibach im Mühlkreis (77) samt Brandstatt und Gänsbach
  • Kaindorf (62)
  • Mistelbach (74)
  • Oberbaumgarten (95)
  • Renning (125) samt Karlsberger
  • Schubertweg (41)
  • Wirth (39)

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichenau im Mühlkreis Ottenschlag im Mühlkreis
Hellmonsödt Nachbargemeinden
Alberndorf in der Riedmark

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Durch einen silbernen Schräglinksbalken, belegt mit einer blauen Wellenleiste, geteilt; oben in Grün eine silberne Scheibe, belegt mit einer roten, heraldischen Rose mit silbernem Butzen, unten in Rot eine silberne, mit einem grünen Dreieck belegte Scheibe. Die Gemeindefarben sind Rot-Weiß-Blau

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich, seit 1490 zum Fürstentum Österreich ob der Enns.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1356 in Form von „vnser hueb gelegen zu Haichenpach in Gallennevnchiricher pharr“, wobei der Ortsname vom althochdeutschen Personennamen Heicho herzuleiten ist und mittels Haypach und Haipach schließlich zu Haibach geformt wurde.[2]

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt, ist seither wieder bei Oberösterreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 wurde Oberösterreich zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Veränderung prozentuelle
Veränderung
2001 783 +115 +17,2 %
1991 668    

Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haibach besitzt seit 1946 eine Freiwillige Feuerwehr.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammensetzung des Gemeinderates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnis der Wahl von 2003

Wahlberechtigt: 614 +60, Gültige Stimmen: 505 +31, Wahlbeteiligung: 86,2 % -1,9 %

Partei Prozent Stimmen Mandate
ÖVP 69,7 % -5,2 % 352 -3 9 -1
SPÖ 30,3 % +5,2 % 153 +34 4 +1

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Haibach im Mühlkreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Karl Hohensinner, Peter Wiesinger: Ortsnamenbuch des Landes Oberösterreich 10. Die Ortsnamen des politischen Bezirks Urfahr-Umgebung (Mittleres Mühlviertel).Wien 2006