Alberndorf in der Riedmark

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Alberndorf in der Riedmark
Wappen Österreichkarte
Wappen von Alberndorf in der Riedmark
Alberndorf in der Riedmark (Österreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Urfahr-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: UU
Fläche: 40,44 km²
Koordinaten: 48° 24′ N, 14° 25′ OKoordinaten: 48° 24′ 24″ N, 14° 25′ 1″ O
Höhe: 570 m ü. A.
Einwohner: 4.198 (1. Jän. 2022)
Bevölkerungsdichte: 104 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4211
Vorwahl: 07235
Gemeindekennziffer: 4 16 01
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Kalchgruberstraße 2
4211 Alberndorf in der Riedmark
Website: www.alberndorf.at
Politik
Bürgermeister: Martin Tanzer (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(25 Mitglieder)
13
4
4
4
13 
Insgesamt 25 Sitze
Lage von Alberndorf in der Riedmark im Bezirk Urfahr-Umgebung
Alberndorf in der RiedmarkAltenberg bei LinzBad LeonfeldenEidenbergEngerwitzdorfFeldkirchen an der DonauGallneukirchenGoldwörthGramastettenHaibach im MühlkreisHellmonsödtHerzogsdorfKirchschlag bei LinzLichtenbergLinzOberneukirchenOttenschlag im MühlkreisOttensheimPuchenauReichenau im MühlkreisReichenthalSchenkenfeldenSonnberg im MühlkreisSt. Gotthard im MühlkreisSteyreggVorderweißenbachWaldingZwettl an der RodlOberösterreichLage der Gemeinde Alberndorf in der Riedmark im Bezirk Urfahr-Umgebung (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Alberndorf vom Nord-Osten aus gesehen
Alberndorf vom Nord-Osten aus gesehen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Alberndorf in der Riedmark ist eine Gemeinde mit 4198 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2022)[1] in Oberösterreich im Bezirk Urfahr-Umgebung im oberen Mühlviertel. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Urfahr.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alberndorf in der Riedmark liegt auf einer Höhe von 570 m ü. A. im oberen Mühlviertel. Das größte Gewässer ist die Große Gusen. Sie durchfließt die Gemeinde von Norden nach Süden, wo mit 360 Meter Seehöhe der tiefste Punkt der Gemeinde liegt. Im Norden liegen mit der Schwarzau und dem Zeurzer Berg (760 m) die höchsten Erhebungen.[2]

Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,1 und von West nach Ost 8,3 Kilometer. Die Gesamtfläche umfasst 40,44 Quadratkilometer.

Flächenaufteilung:

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2022[3]):

  • Aich (44)
  • Alberndorf in der Riedmark (764)
  • Almesberg (276)
  • Berbersdorf (85)
  • Gerbersdorf (43)
  • Grasbach (341)
  • Greifenberg (10)
  • Hadersdorf (74) samt Schwarzau
  • Heinberg (47)
  • Hirschstein (28)
  • Kelzendorf (128)
  • Klamleiten (36) samt Bruckmühle
  • Kottingersdorf (64)
  • Lindach (133)
  • Loitzendorf (138)
  • Luegstetten (59)
  • Matzelsdorf (46)
  • Oberndorf (3)
  • Oberweitersdorf (65)
  • Pröselsdorf (382)
  • Riedegg (194)
  • Rinzendorf (183)
  • Schallersdorf (3)
  • Schlammersdorf (108)
  • Spattendorf (458)
  • Steinbach (48)
  • Veitsdorf (179)
  • Weikersdorf (46)
  • Zeurz (213) samt Oberzeurz und Unterzeurz

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haibach im Mühlkreis
Hellmonsödt
Ottenschlag im Mühlkreis Neumarkt im Mühlkreis
Altenberg bei Linz Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Engerwitzdorf Gallneukirchen Unterweitersdorf

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich, seit 1490 zum Fürstentum Österreich ob der Enns.

Um 1417 wird Albandorf erstmals urkundlich erwähnt, wobei der Name vom althochdeutschen Personennamen Albani herzuleiten ist. Im 17. Jahrhundert wurde der Ortsname nach der mittelhochdeutschen Bezeichnung für alber Pappel im Sinne von „Dorf bei Pappelbäumen“ volksetymologisch umgedeutet.[4]

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 wurde Oberösterreich zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur- und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Alberndorf in der Riedmark

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Seit 2003 veranstaltet die Gemeinde jährlich die Alberndorfer Kulturtage.
  • Seit 2007 vergibt die Gemeinde jährlich den Lyrik/Prosa/Märchenpreis AKUT.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftssektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 159 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 waren 70 Vollerwerbsbauern. Diese bewirtschafteten 68 Prozent der Flächen. Im Produktionssektor arbeiteten 74 Erwerbstätige in der Bauwirtschaft, 47 im Bereich Herstellung von Waren, 2 in der Wasserver- und Abfallentsorgung und 1 in der Energieversorgung. Die wichtigsten Arbeitgeber des Dienstleistungssektors waren die Bereiche soziale und öffentliche Dienste (133), Handel (56) und Beherbergung und Gastronomie (30 Mitarbeiter).[5][6][7]

Wirtschaftssektor Anzahl Betriebe Erwerbstätige
2011 2001 2011 2001
Land- und Forstwirtschaft 1) 159 173 142 117
Produktion 36 24 124 128
Dienstleistung 122 70 275 222

1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BW

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002–2013 Josef Schinagl
  • 2013–2021 Josef Moser (ÖVP)
  • seit 2021 Martin Tanzer (ÖVP)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Von Grün und Rot durch einen goldenen Ast mit je einem goldenen, oben aufwärts, unten abwärts gewendeten Blatt der Weißpappel schräg geteilt. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb-Rot.[9]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Alberndorf in der Riedmark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria – Bevölkerung zu Jahresbeginn nach administrativen Gebietseinheiten (Bundesländer, NUTS-Regionen, Bezirke, Gemeinden) 2002 bis 2022 (Gebietsstand 1.1.2022) (ODS)
  2. Zahlen und Fakten. Gemeinde Alberndorf in der Riedmark, abgerufen am 29. November 2021.
  3. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2022 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2022) (ODS)
  4. Karl Hohensinner, Peter Wiesinger, unter Mitarbeit von Hermann Scheuringer, Michael Schefbäck: Die Ortsnamen des politischen Bezirkes Urfahr-Umgebung (Mittleres Mühlviertel) (= Ortsnamenbuch des Landes Oberösterreich. Band 10). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 978-3-7001-3676-7, S. 68, Nr. 10.1.18.2.
  5. Ein Blick auf die Gemeinde Alberndorf in der Riedmark, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 29. November 2021.
  6. Ein Blick auf die Gemeinde Alberndorf in der Riedmark, Arbeitsstätten. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 29. November 2021.
  7. Ein Blick auf die Gemeinde Alberndorf in der Riedmark, Erwerbstätige. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 29. November 2021.
  8. Wahl Oberösterreich 2021 orf.at
  9. Land Oberösterreich, Geschichte und Geografie, Wappen. Abgerufen am 27. April 2019.
  10. Gemeinde Alberndorf in der Riedmark, Startseite. Abgerufen am 27. April 2019.