Sonnberg im Mühlkreis

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Sonnberg im Mühlkreis
Wappen Österreichkarte
Wappen von Sonnberg im Mühlkreis
Sonnberg im Mühlkreis (Österreich)
Sonnberg im Mühlkreis
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Urfahr-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: UU
Fläche: 12,6 km²
Koordinaten: 48° 28′ N, 14° 17′ OKoordinaten: 48° 27′ 34″ N, 14° 17′ 27″ O
Höhe: 740 m ü. A.
Einwohner: 941 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 75 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4180
Vorwahl: 07212
Gemeindekennziffer: 4 16 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Sonnberg 70
4180 Sonnberg im Mühlkreis
Website: www.sonnberg.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Leopold Eder (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
7
3
3
Insgesamt 13 Sitze
Lage der Gemeinde Sonnberg im Mühlkreis im Bezirk Urfahr-Umgebung
Alberndorf in der RiedmarkAltenberg bei LinzBad LeonfeldenEidenbergEngerwitzdorfFeldkirchen an der DonauGallneukirchenGoldwörthGramastettenHaibach im MühlkreisHellmonsödtHerzogsdorfKirchschlag bei LinzLichtenbergLinzOberneukirchenOttenschlag im MühlkreisOttensheimPuchenauReichenau im MühlkreisReichenthalSchenkenfeldenSonnberg im MühlkreisSt. Gotthard im MühlkreisSteyreggVorderweißenbachWaldingZwettl an der RodlOberösterreichLage der Gemeinde Sonnberg im Mühlkreis im Bezirk Urfahr-Umgebung (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Sonnberg im Mühlkreis ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Urfahr-Umgebung im oberen Mühlviertel mit 941 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Urfahr.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonnberg im Mühlkreis liegt auf einer Höhe von 740 m ü. A. im oberen Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,2 km und von West nach Ost 4,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 12,7 km².

Flächenverteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Albrechtschlag
  • Dreiegg
  • Rudersbach
  • Sonnberg

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwettl an der Rodl Reichenau im Mühlkreis
Nachbargemeinden
Kirchschlag bei Linz Hellmonsödt

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Blau hinter einem grünen Hügel, darin vier silberne, bogenförmig nach dem Unterrand gestellte Scheiben, aufgehend eine goldene Sonne. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Grün.

Das 1987 verliehene Gemeindewappen versinnbildlicht mit der Sonne und dem Berg als redendes Wappen den Ortsnamen. Die silbernen Scheiben beziehen sich auf eine lokale Sage, nach der der Teufel beim Bernstein einen Silberschatz vergraben haben soll und verweisen mit der Anzahl auf die vier Ortschaften Albrechtsschlag, Dreiegg, Rudersbach und Sonnberg.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wurde er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Während der Napoleonischen Kriege mehrfach besetzt, gehört der Ort seither wieder zu Oberösterreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 wurde Oberösterreich zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Im Jahre 1875 wurde Sonnberg der Gemeinde Hellmonsödt angegliedert. Seit 1919 ist Sonnberg wieder eigenständig.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Veränderung prozentuelle
Veränderung
2001 794 +78 +10,9 %
1991 716    

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammensetzung des Gemeinderates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Daten von der Homepage des Landes Oberösterreich


Ergebnis der Wahl vom 28. September 2003

Wahlberechtigt: 576 (+45), Gültige Stimmen: 476 (+33), Wahlbeteiligung: 87,3 % (-1,2 %)

Partei Prozent Stimmen Mandate
ÖVP 70,8 % -6,9 % 337 -7 9 -1
SPÖ 29,2 % +6,9 % 139 +40 4 +1

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein neues Gemeindezentrum wurde im Sommer 2004 errichtet, dazu ein neuer Sportplatz und neues Feuerwehrhaus. Die gesamten Kosten betrugen etwa 90.000 Euro. Die Hälfte des Geldes stammte aus privaten Arbeitsstunden. Die neue Dorfhalle entstand 2006 unter tatkräftiger Mithilfe der Bevölkerung. Anschließend fand im Rahmen eines Festes die Einweihungsfeier statt. Die Kosten dieses Projektes betrugen ungefähr 180.000 Euro.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sonnberg im Mühlkreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 7. Nachtrag (1984–1987). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 4, 1988, S. 244 (PDF; 7,4 MB)