Halden (Kempten)

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Halden
Koordinaten: 47° 44′ 45″ N, 10° 17′ 46″ O
Höhe: 700 m
Einwohner: 1043 (25. Mai 1987)
Eingemeindung: 1. Oktober 1934
Postleitzahl: 87439
Vorwahl: 0831

Halden (auch Auf der Halde oder Halde) ist der amtliche Name eines Stadtteils der kreisfreien Stadt Kempten (Allgäu). Es befindet sich im Norden der Stadt in der Nähe zu Heiligkreuz und Neuhausen sowie den Stadtteilen Breiten, Lotterberg und Thingers. Westlich des Stadtteils, dessen Namen eine nordsüdlich verlaufende Erhebung ergibt, befinden sich die Schwabelsberger Weiher.

Die Halde ist ein Hang zwischen der Rottach und dem Kollerbach. Mehrere Siedlungen werden als auf der Halde bezeichnet: Schwabelsberg (siehe auch St. Anna (Schwabelsberg)), Stölzlings und Wegflecken.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erwähnt wurde Halden 1447 als Kunz Riedlin im Ried vom Stiftskonvent die Benutzung eines Brunnens auf dem Feld „zur Haldun“ erlaubt bekam. 1451 gab es ein stiftkemptisches Lehen „uff der Haldun“. 1593 befanden sich auf der Halde wohl zwei Güter.

Halden gehörte zur Hauptmannschaft Neuhausen, deren Gebiet 1818 bei der Gemeindebildung zur Ruralgemeinde Sankt Lorenz kam.[1]

Am 1. Oktober 1934 wurde Halden als Einöde, die 1925 zwei Einwohner hatte, aus der Ruralgemeinde Sankt Lorenz ausgemeindet und zusammen mit weiteren Ortschaften der Stadt Kempten angeschlossen.

Im Mai 1987 lebten in diesem Stadtteil 1043 Einwohner verteilt auf 466 Wohneinheiten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Blickle: Historischer Atlas von Bayern: Kempten. München 1968, S. 342

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]