Hans Peter Doll

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Hans Peter Doll (* 21. Februar 1925 in Offenbach am Main; † 27. Dezember 1999 in Stuttgart) war ein deutscher Dramaturg.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Peter Doll war der Sohn eines Bankangestellten. Nach dem Besuch einer Bankfachschule studierte er an der Universität Frankfurt am Main Literatur- und Theatergeschichte.

Signatur Hans Peter Doll

1946 wurde er Dramaturg an den Städtischen Bühnen Frankfurt. 1952 wechselte er als Chefdramaturg an das Staatstheater in Braunschweig. 1953 ging er in gleicher Funktion an das Schauspielhaus in Bochum, 1959 an das Landestheater nach Hannover und 1962 an das Theater der Freien Hansestadt Bremen.

Von 1963 an arbeitete er als Intendant. Zunächst in Heidelberg und ab 1968 als Generalintendant in Braunschweig.

Von 1969 bis 1985 war er Generalintendant der Württembergischen Staatstheater. 1983 erhielt er den Titel eines Professors. Ab 1985 übernahm er zudem die Intendanz der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel, die er bis zum Sommer 1999 leitete.[1] 1990 bis 1993 war er künstlerischer Leiter der Oper Frankfurt.[2]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vorhang zu! Geschichten eines Theatermachers. Engelhorn-Verlag, Stuttgart 1990, ISBN 3-87203-081-7

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Ignée: Hans Peter Doll. Mann mit Zauberhut. In: Schiller, Peymann & Co. Hohenheim, Stuttgart 2002, ISBN 3-89850-069-1, S. 188–192
  • Wolfram Schwinger (Hrsg.): Hans Peter Doll zum 60. Geburtstag. Württembergische Staatstheater, Stuttgart 1985
  • Hans Peter Doll, Internationales Biographisches Archiv 12/2000 vom 13. März 2000, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. SPIEGEL ONLINE, Hamburg Germany: Hans Peter Doll: "Feuerwehrmann des Theaters" ist tot - SPIEGEL ONLINE - Kultur. Abgerufen am 16. August 2017.
  2. Städtische Bühnen Frankfurt, Künstlerische Leitungen seit 1900