Herbert Terpitz

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Freiberg. Chemisches Institut für Anorganische Chemie der Bergakademie. Erbaut 1951–1954.
Freiberg. Chemisches Institut für Anorganische Chemie der Bergakademie. Vestibül. Erbaut 1951–1954.
Altenberg. Verwaltungsgebäude des VEB Zinnerz am Zentralen Platz. Erbaut 1952–1955.
Altenberg. Wohnungsbau am Zentralen Platz der Stadt. Erbaut 1952–1955.
Dresden um 1960. Südliche Bebauung der Ernst-Thälmann-Straße kurz nach Fertigstellung des Bürohochhauses am Pirnaischen Platz.
Dresden. Innenhof im Block B-Süd der Ernst-Thälmann-Straße. Erbaut 1957–1958.
Dresden. Gänsediebbrunnen in der Weißen Gasse. Im Hintergrund die Neubauten Weiße Gasse 1–8. Erbaut 1956–1958.
Dresden 1961. Schüler zeichnen am Rande der Baugrube für die nordöstliche Neubebauung der Ernst-Thälmann-Straße. Jenseits der Straße die Bebauung Ernst-Thälmann-Straße 3–7. Erbaut 1958–1961.
Dresden 1972. Verkehrslärmmessung am Pirnaischen Platz. Im Hintergrund das Bürohochhaus Ernst-Thälmann-Straße 3 und die Neubauten Ringstraße 3–11.
Dresden. Springbrunnen auf der nordöstlichen Seite der Ernst-Thälmann-Straße. Im Hintergrund die Bebauung Ernst-Thälmann-Straße 3–7. Erbaut 1958–1961.
Dresden. Schaufenster Löwenapotheke. Südliche Bebauung Ernst-Thälmann-Straße 5. Erbaut 1958–1961. Löwenplastik von Wilhelm Lachnit.
Dresden. Neues Rathaus mit wiederaufgebautem Festsaalflügel. Erbaut 1962–1965.
Dresden. Portal des wiederaufgebauten Festsaalflügels des Neuen Rathauses. Erbaut 1962–1965. Im Vordergrund einer der beiden Schildlöwen von Georg Wrba.
Dresden. Portalfassade des wiederaufgebauten Landhauses. Erbaut 1963–1965.

Herbert Terpitz (* 8. März 1903 in Radeberg; † 18. Juni 1967 in Dresden)[1] war ein deutscher Architekt.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung und Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herbert Terpitz absolvierte ein Studium an der von Martin Hammitzsch geleiteten Sächsischen Staatsbauschule für Hochbau und Tiefbau in Dresden, das er 1925 abschloss.

Von 1929 bis 1933 studierte er Architektur in der Meisterklasse für Baukunst an der Kunstakademie Dresden bei Wilhelm Kreis,[2] der 1926 zeitgleich mit der Auftragserteilung für den Bau des Hygienemuseums die Nachfolge von Heinrich Tessenow in der Meisterklasse angetreten hatte. Von den Studenten ließ Kreis in einer systematischen Reihenfolge Aufgaben aus allen Bereichen des Bauens bearbeiten, die meistens in Form von Studentenwettbewerben durchgeführt wurden. Stets drang er auf eine technisch-konstruktive Durchbildung der Entwürfe, ohne dass jedoch ein „allzu großer theoretischer Ausbildungsapparat den klaren Blick für das Notwendige und Nützliche erschwert“.[3] Kreis propagierte eine sachliche Gestaltung. Der absoluten Technikgläubigkeit, wie sie damals von vielen Protagonisten der Moderne vertreten wurde, stand er eher verhalten gegenüber:

„Die neue Baukunst muß aus der Technik hervorgehen, aber ist nicht in ihr enthalten. (…) (Es) muß das Bauwerk zum Kunstwerk in persönlicher Künstlerschaft gesteigert werden.“

Wilhelm Kreis[4]

Selbständigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit Hans Edlich nahm Terpitz noch im Jahr seines Studienabschlusses 1933 an dem Wettbewerb für die Reichsführerschule Neu-Grünwald bei München teil. Einstimmig entschied das Preisgericht 1934, die Preissumme von 30.000 Reichsmark auf zwei Preiskategorien zu verteilen. Von den insgesamt 700 eingereichten Arbeiten wurden 20 Entwürfe mit je 1.000 Reichsmark und 20 Entwürfe – darunter auch die Arbeit von Terpitz und Edlich – mit je 500 Reichsmark prämiert. Alle Preisträger sowie weitere 60 auch in die engere Wahl gezogene Architekten wurden zu einer zweiten Wettbewerbsstufe eingeladen.[5]

In Arbeitsgemeinschaft mit Alfred Müller-Moreitz (Leipzig) nahm Terpitz im Herbst 1934 am Wettbewerb für das Gauforum Dresden teil. Auf den Güntzwiesen, zwischen Hygienemuseum und Großem Garten gelegen, sollte der neue Adolf-Hitler-Platz erstellt werden, um den sich die „Monumentalbauten des Staates, der Partei und der Stadt, wie sie aus den Bedürfnissen des Dritten Reiches erwachsen“[6] gruppieren sollten. Der Beitrag von Terpitz und Müller-Moreitz war bei der Jurierung 1935 ursprünglich für den 1. Preis vorgesehen gewesen. Nach Entschlüsselung der Autorenschaft der Wettbewerbsbeiträge wurde die Arbeit jedoch aus der offiziellen Bewertung ausgeschlossen und nur mit einem Ankauf außer Wertung bedacht (dotiert mit 1.000 Reichsmark), weil einer der beiden Autoren nicht Mitglied in der Reichskammer der bildenden Künste war.[7][8] Für Herbert Terpitz ist die Mitgliedschaft in der Reichskammer der bildenden Künste, die nach dem 1934 erlassenen Architektengesetz formale Voraussetzung für eine selbständige Berufsausübung war, erst für 1938 belegt.[9] Sein Architekturbüro befand sich im Erdgeschoss des eigenen Wohnhauses in der Clausen-Dahl-Str. 7 in Dresden-Leubnitz.

Zusammen mit seinem ehemaligen Kommilitonen Horst Grabner nahm Terpitz 1936 an einem städtebaulichen Wettbewerb für eine Siedlung auf dem Gelände des gerodeten Kaditzer Tännichts entlang der Kötzschenbroder Straße teil. Der Beitrag wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet und die beiden Architekten daraufhin mit der Ausführung beauftragt, die sich bis 1938 erstreckte.[10] 1939 nahm er wiederum zusammen mit Horst Grabner an einem ausschließlich unter Dresdner Architekten ausgeschriebenen Wettbewerb für eine Gemeinschaftsanlage der soeben fertiggestellten Siedlung teil. Die Arbeitsgemeinschaft gewann den mit 1.800 Reichsmark dotierten 1. Preis und wurde wiederum mit der Ausführung beauftragt.[11][12]

Im Rahmen der Dresdner Jahresschau „Garten und Heim“ von 1937 baute Terpitz ein kleines eingeschossiges Wochenendhaus mit traditionellem Schrägdach, gelegen im Garten in bewegtem Gelände. Die Ausstellung war als Fortsetzung der Reichsgartenschau Dresden 1936 konzipiert, thematisch ergänzt um das für breite Volkskreise erschwingliche Eigenheim. Im Auftrag des Gauheimstättenamtes waren auf 300.000 m² Parkfläche im Großen Garten in unmittelbarer Nachbarschaft zum ursprünglichen Ausstellungsgelände am Stübelplatz (dem heutigen Straßburger Platz) zahlreiche Siedlungs- und Wochenendhäuser verschiedenster Größe und Bauweise im Kostenrahmen von 6.000 bis 16.000 Reichsmark erstellt wurden. Dem Ausstellungstitel entsprechend wurde sehr viel Wert auf eine kontextuelle Einbindung der Bauten in den Garten und die Landschaft gelegt. In der Publikumszeitschrift Innendekoration wurde dem kleinen Bau lobend attestiert, diesem Anspruch vorbildhaft zu entsprechen. Auch auf die gelungene Innengestaltung und die einfache aber sorgfältige Grundrissbildung wurde hingewiesen.[13]

Lehrer an der Akademie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1938 übernahm Herbert Terpitz als Nachfolger von Oskar Menzel die Lehrstelle für Raumkunst an der Akademie für Kunstgewerbe Dresden.[14] Nach der am 23. Februar 1940 verordneten Zusammenlegung der Kunstakademie Dresden und der Akademie für Kunstgewerbe Dresden zur Staatlichen Kunsthochschule Dresden wurde er als Lehrer in die von Wilhelm Kreis geleitete Abteilung für Baukunst eingegliedert.[15] Zeitgleich wurde er aber auch von der Ordnungspolizei im Generalgouvernement zum „langfristigen Notdienst“ in Krakau einberufen. Daher wurde er zwar offiziell von 1940 bis 1945 im Personalkader der Hochschule geführt und auch von dieser besoldet, wurde aber als Lehrer in der ab 1942 von Paul Fliether geleiteten Abteilung de facto nicht tätig.[16]

Rehabilitation und Neuorientierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach kurzer Kriegsgefangenschaft kehrte Herbert Terpitz 1945 nach Dresden zurück. Da in den unmittelbaren Nachkriegsjahren Mangel an erfahrenen Architekten für die schier unlösbar erscheinende Aufgabe des Wiederaufbaus bestand, fand er unmittelbar Anstellung in dem zentral geleiteten Planungsbüro Industrie-Entwurf Dresden. Der Rückgriff auf einen erfahrenen Architekten wie ihn, der im Dritten Reich seine Karriere erfolgreich vorangetrieben hatte, war unverzichtbar und durchaus kein Einzelfall. Selbst im Ensemble der „Architekten der ersten Stunde“ waren mit Architekten wie z. B. Hans Gericke, Otto Selbst und Kurt W. Leucht Personen mit ähnlichem biografischen Hintergrund tätig.[17]

Eine Rückkehr in die Selbständigkeit als Architekt war für ihn zu dieser Zeit nicht möglich. Mit der Gründung der Deutschen Wirtschaftskommission (DWK) im Juni 1947 begann der Prozess des wirtschaftlichen und damit auch des politischen Umbaus mit dem Ziel, eine gesamtstaatliche Wirtschaftsplanung über die Länderhoheiten hinweg zu entwickeln, die später zur Planwirtschaft umgeformt werden sollte. Auch das Bauwesen wurde auf planwirtschaftliche Strukturen umgestellt. Einhergehend mit der rigorosen Einschränkung der privaten Besitzstände wurde auch die Abschaffung der freien Berufsstände als mittelfristiges Ziel angestrebt. Mit dem fortschreitenden Ausbau der staatlichen Entwurfsbüros und dem volkseigenen Sektor des Bauwesens wurden die noch verbliebenen freiberuflichen Architekten sukzessive in ihrer Aktivität eingeschränkt. Ab 1950 wurden überhaupt keine privaten Architekturbüros mehr zugelassen. Die Zukunft des Baugeschehens in der DDR gehörte konkurrenzlos den Volkseigenen (VE) Projektierungsbüros.[18]

Anstellung im Entwurfsbüro für Industriebau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1945 arbeitete Terpitz als angestellter Architekt im Entwurfsbüro für Industriebau Dresden I[19] (ab 1957 umbenannt in Entwurfsbüro des VEB Industrie-Projektierung Dresden I). Von 1945 bis 1951 war der Posten des Chefarchitekten mit Emil Leibold besetzt, ab 1951 löste Bernhard Klemm diesen ab.

Die Aufgabenbereiche des Entwurfsbüros für Industriebau waren in den frühen Jahren der DDR vielfältig. So wurden von 1951 bis 1953 bei der Projektierung der Montagehalle des Transformatoren- und Röntgenwerkes Dresden erste Experimente mit der Konstruktion von geschosshohen Betonfertigteilen bei mehrgeschossigen Gebäuden durchgeführt und damit der erste Plattenbau der DDR realisiert.[20] Neben klassischen Industriebau-Aufgaben wurde das Büro aber auch immer wieder mit Entwurfs- und Ausführungsaufgaben für andere Bereiche beauftragt (z. B. Schwimmhalle der Deutschen Hochschule für Körperkultur und Sport Leipzig, Physiologisches Institut der Karl-Marx-Universität).

1951 war Terpitz als Mitarbeiter im Kollektiv an der Projektierung und Realisierung des Neubaus für das Institut für Anorganische Chemie der Bergakademie Freiberg tätig, der nach dem bekannten Wissenschaftler Clemens Winkler benannt wurde. Die nach dem Krieg schnell ansteigende Studentenzahl hatte für die Bergakademie einen Ausbauplan mit neuen Institutsbauten notwendig gemacht. Herausragender Akzent des Komplexes ist der große Hörsaal, aufbauend auf einem trapezförmigen Grundriss, wie er typisch für die frühen 1950er Jahre war. Die dynamisierte Form, die gleichwohl leicht klassizistische Elemente in der Front nicht ausschließt, ist offensichtlich inspiriert von dem 1939 von Walter Gropius und Maxwell Fry erstellten Village College in Impington, Großbritannien.[21]

Weiterhin war Terpitz am Projekt für den Wiederaufbau des Ortszentrums von Altenberg im Erzgebirge beteiligt. Am alten, kriegszerstörten Marktplatz entstand dort in den Jahren 1952 bis 1955 das Ensemble „Platz des Bergmanns“, das aus dem Verwaltungsgebäude des VEB Zinnerz (zugleich auch als Rathaus konzipiert und genutzt) und einem Wohngebäude besteht.

Die Ereignisse um den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 tangierten auch das Entwurfsbüro und führten zu einschneidenden personellen Veränderungen. Nachdem die Betriebsleitung unter dem damaligen Direktor Kurt Borges noch im Nachgang des Aufstandes an zentraler Stelle Forderungen nach Freizügigkeit, Reisefreiheit ins kapitalistische Ausland, freien Literaturbezug u. a. erhoben hatte, wurden Borges und drei weitere Führungskräfte zu Freiheitsstrafen verurteilt.[22] Die Leitung des Büros wurde daraufhin dem jungen Architekten Hellmuth Bräuer übertragen,[23] der zudem noch im selben Jahr der erste Vorsitzende der Bezirksgruppe Dresden des neu gegründeten Bundes Deutscher Architekten in der DDR wurde.[24] Terpitz selbst war dort auch Mitglied und zudem langjähriges Vorstandsmitglied.[25]

Unter Bräuers Leitung arbeitete Terpitz dann auch im Kollektiv am Beitrag des Entwurfsbüros für den vom Stadtplanungsamt der Stadt Dresden am 10. September 1953 ausgeschriebenen beschränkten Ideenwettbewerb für „die weitere städtebauliche und architektonische Gestaltung des Zentralen Platzes in Dresden“ mit. Die Wettbewerbsaufgabe bestand im Wiederaufbau des Dresdner Altmarktes zu einem zentralen Aufmarschplatz mit einem Hochhaus an der Nordseite, einem Hotel an der Ostseite, verschiedenen Ladeneinheiten, dem Haus der Partei auf der Südseite des Platzes sowie einer Gastwirtschaft und einem Kaufhaus am Ende der Prager Straße. Nach nur vierwöchiger Bearbeitung tagte das Preisrichterkollegium am 20. Oktober 1953 unter der Leitung von Edmund Collein und zeichnete den Beitrag der Gruppe Hermann Räder von der HAB Weimar mit dem 1. Preis aus.[26]

Bereits im November 1952 war unter drei Kollektiven des VEB (Z) Projektierung Sachsen ein „Wettbewerb zur städtebaulichen und architektonischen Gestaltung der Aufbaumaßnahmen im Zentrum“ ausgetragen wurden. Das Anliegen des Konkurrenzverfahrens war, den Platz auf 20.000 Quadratmeter zu erweitern, ein Haus für den Rat der Stadt auf der Nordseite und ein Haus der SED auf der Südseite zu bauen. Weil die Teilnehmer alle gegen die grundlegende Zielsetzung verstießen, einen großen Demonstrationsplatz anzubieten, konnte keiner der vier eingereichten Beiträge die Jury vollends überzeugen und es wurde demonstrativ kein 1. Preis vergeben. Da zumindest der zweitplatzierte Beitrag vom Kollektiv Herbert Schneider und der drittplatzierte Beitrag vom Kollektiv Johannes Rascher gewisse Grundzüge der nationalen Tradition und der angestrebten städtebaulichen Konstellation aufwiesen, wurden die beiden zur Überarbeitung der Entwürfe gebeten.[27]

Beiden Wettbewerben war eine jahrelange Debatte um den angemessenen Ort sowie die richtige Form und Größe des zukünftigen zentralen Demonstrationsplatzes vorausgegangen, wie er in den Sechzehn Grundsätzen des Städtebaus postuliert war. Nachdem von offizieller Stelle der Altmarkt dafür festgelegt worden war, stieß das geplante Hochhaus auf der Nordseite des Platzes und die Erweiterung der historischen Platzform nach Süden nicht nur in Fachkreisen sondern auch in der breiten Bevölkerung auf heftige Kritik.[28] Auf der Sitzung des Architekturbeirates am 5. August 1953 forderten Herbert Terpitz und Helmut Köckeritz die Abschirmung der Kreuzkirche gegen den Altmarkt.[29]

Anstellung im Entwurfsbüro für Hochbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1954 arbeitete Terpitz als leitender Architekt im Entwurfsbüro für Hochbau Dresden I[30] (1959 umbenannt in Entwurfsbüro des VEB Hochbauprojektierung Dresden I), wo er hauptsächlich mit Aufgaben des Wiederaufbaus für das kriegszerstörte Dresdner Stadtzentrum betraut wurde. Zum Zeitpunkt von Terpitz’ Eintritt war Johannes Rascher einer der amtierenden Chefarchitekten des Entwurfsbüros. Nach dessen Flucht in die Bundesrepublik Deutschland (1961, am Tage des Mauerbaus) übernahm Wolfgang Hänsch seinen Posten.

Als mit der Auflösung der Länder in der DDR 1952 das Entwurfsbüro Teil des Stadtplanungsamt des Rates des Bezirks Dresden wurde, unterstand es quasi direkt dem Einfluss der Stadt. Als ständiger Teilnehmer der Entwurfsratssitzungen, in denen die Abteilungsleiter die Arbeitsstände der einzelnen Projekte vorstellten, beteiligte sich der damals amtierende Chefarchitekt der Stadt Herbert Schneider aktiv an der Diskussion und brachte somit direkt seine Vorstellungen ein.[31] Der Chefarchitekt der Stadt Dresden, auch Stadtarchitekt genannt, unterstand unmittelbar dem Oberbürgermeister, war verantwortlich für die Durchführung der Stadtplanungsarbeiten und zentrale Schlüsselfigur für alle architektonischen und städtebaulichen Belange der Stadt. Fachlich wurde er angeleitet durch das Ministerium für Aufbau.[32] Die Stelle des Chefarchitekten war im Zusammenhang mit der Umstrukturierung des Bauwesens der DDR 1955 geschaffen worden, die als Konsequenz auf die Allunionskonferenz 1954 in der Sowjetunion erfolgte. In einer bahnbrechenden Rede hatte sich Chruschtschow dort radikal vom bisherigen Bauen im Stil der Nationalen Tradition distanziert und die sofortige Hinwendung zu rationalisierten Bauweisen in der Sowjetunion proklamiert. Unmittelbar nach der Konferenz erfolgte in der DDR eine offizielle, auf die spezifischen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse angepasste Exegese.

1956 bis 1961 führte das Kollektiv Entwurfsgruppe II unter der Leitung von Terpitz und Heinz Mersiowsky die drei östlich des Altmarktes errichteten Baublöcke A-Süd, B-Süd und D-Süd mit den inneren Fußgängerzonen aus. Der Block C-Süd wurde vom Kollektiv Entwurfsgruppe I unter der Leitung von Wolfgang Hänsch und Gerd Dettmar erstellt.[33] Die Hochbauentwürfe basierten auf den vom Stadtarchitekten Herbert Schneider und dessen Kollektiv vom Stadtbauamt erstellten und 1957 amtlich bestätigten Stadtbebauungsplan. Dieser sah vor, an die historische Struktur des Stadtzentrums anzuknüpfen. Selbstverständlich sollte nicht das alte Bild der Stadt vor der Zerstörung wiederhergestellt werden, sondern vielmehr etwas von der früheren urbanen Atmosphäre bewahrt und der Charakter des einst dicht und hoch bebauten Altstadtkerns in die neuen, modernen Strukturen übertragen werden. Als besonders wirkungsvoller Akzent wurde an der nordöstlichen Ecksituation des Quartiers am Kreuzungspunkt von Ernst-Thälmann-Straße (heute wieder Wilsdruffer Straße) und Ringstraße ein achtgeschossiges Büro- und Geschäftshaus erstellt.[34] Besondere Sorgfalt wurde bei der Anpassung der neuen Bebauung an die bereits Jahre zuvor erstellten Bauten am Altmarkt verwendet. So tragen die Bauten trotz der ab 1955 offiziell propagierten Zuwendung zur industriellen Bauweise immer noch die Züge des Stiles der Nationalen Tradition, wenn auch durchaus nur noch in verhaltener Form. Terpitz ging darauf wie folgt ein:

„Die Bebauung des Komplexes mußte in ihrer Baukörperbildung und im architektonischen Ausdruck an die Bebauung am Altmarkt anklingen, um die Einheitlichkeit der Bebauung im zentralen Bezirk nicht mit diesen Bauten gleicher Zweckbestimmung zu durchbrechen. Ein konsequentes Absetzen könnte höchstens bei Bauten besonderer Art und an speziellem Standort erfolgen. Trotzdem wurde versucht, die sich allerorts immer mehr durchsetzenden Erkenntnisse einer starken Vereinfachung aufzunehmen. Ist dieses Eingliedern und sich Bescheiden gelungen, so wird dies im Gesamtbild des neuen Dresden von morgen nur förderlich sein.“

Herbert Terpitz 1960[35]

1962 bis 1965 realisierte Terpitz als leitender Architekt zusammen mit Manfred Arlt und Kollektiv den Neuaufbau des Festsaalflügels des Neuen Rathauses. Der in der Bombennacht vom 13./14. Februar heftig zerstörte Festsaalflügel war ab 1948 in vereinfachter Form wiederaufgebaut wurden. Mit dem Neuaufbau erhielt das Stadtparlament wieder einen intakten Plenarsaal. Im Neubau wurden zudem noch ein neuer Festsaal und der Ratskeller untergebracht.[36] Die Beauftragung des Entwurfsbüros mit dieser prominenten Aufgabe stand im Zusammenhang mit dem in Folge des V. Parteitags der SED im Juni 1958 gefällten Politbüroentschlusses, unter Einbeziehung oder Beseitigung der vorhandenen Ruinen historischer Gebäude die noch zerstörten Bereiche des Stadtzentrum Dresdens wieder aufzubauen. Die städtebauliche Überarbeitung sollte ursprünglich allein das Stadtplanungsamt unter der Leitung von Hans Bronder erstellen, in der Dresdner Bevölkerung als „Rotes Stadtbauamt“ bezeichnet. Da dieses aber in den Augen der SED nicht in der Lage war, mit der notwendigen Schnelligkeit und Rigorosität auf die neuen Beschlüsse zu reagieren, wurde auf direkte Weisung der SED-Stadtleitung eine „Brigade“ im Stadtplanungsamt installiert, die unter anderem aus Parteitagsdelegierten der SED bestand.[37]

Terpitz’ Entwürfe aus der Zeit im Entwurfsbüro für Hochbau sind geprägt durch den Willen, alte Architekturelemente in die modernen Bauten einzubeziehen. Als Leiter eines BdA-Arbeitskreises setzte er sich für die Erhaltung oder Restaurierung historischer Bauwerke im Bezirk Dresden sowie für die Sanierung alter Stadtkerne unter Berücksichtigung der Erhaltung kunsthistorisch wertvoller Substanz ein. Dieses Gremium genoss in Fachkreisen so große Reputation, dass es vom Institut für Denkmalpflege gern für fachliche Unterstützung konsultiert wurde. In Zusammenarbeit wurden geborgene wertvolle Architekturschätze des alten Dresden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.[38] Ein besonders herausragendes Beispiel für diese fruchtbare Zusammenarbeit ist die Integration von aus den Trümmern geborgenen Spolien in die Neubauten der östlich des Altmarktes errichteten Blockrandbebauung.

Auch nachdem Terpitz wegen einer schweren Erkrankung nicht mehr an seinen Arbeitsplatz zurückkehren konnte, blieb sein Enthusiasmus und seine Hingabe für die Architektur ungebrochen. Mit Interesse verfolgte er weiterhin die Arbeit der Kollegen und nahm bis kurz vor seinem Tod 1967 an fast allen wichtigen Veranstaltungen der Bezirksgruppe des BdA teil.[38]

Bauten und Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1933–1934: Wettbewerbsentwürfe im zweistufigen Wettbewerb für die Reichsführerschule der NSDAP in Neu-Grünwald bei München (in Zusammenarbeit mit Hans Edlich)[39]
  • 1934–1935: Wettbewerbsentwurf für das Gauforum Dresden (in Zusammenarbeit mit Müller-Moreitz; ursprünglich für den 1. Preis vorgesehen, dann Ankauf außer Wertung)[40][41]
  • 1936–1939: Siedlung Dresden-Kaditz, Kötzschenbroder Straße (nach mit dem 1. Preis prämierten Wettbewerbsentwurf, zusammen mit Horst Grabner)[42]
  • 1939: Gemeinschaftsanlage in der Siedlung Dresden-Kaditz, Kötzschenbroder Straße (nach mit dem 1. Preis prämierten Wettbewerbsentwurf, zusammen mit Horst Grabner)[43]
  • 1937: Wochenendhaus im „Garten in bewegtem Gelände“ auf der Dresdner Jahresschau „Garten und Heim“[44]
  • 1951–1954: Institut für Anorganische Chemie der Bergakademie Freiberg (zusammen mit Otto Merwitz und Hellmuth Bräuer, Entwurfsbüro für Industriebau)
  • 1952–1955: Ensemble „Platz des Bergmanns“ in Altenberg (Erzgebirge), mit dem Verwaltungsgebäude für den VEB Zinnerz und Wohngebäude (Mitarbeit im Kollektiv unter der Leitung von Hans Jährig, Helmut Köckeritz und Paul Neumann, Entwurfsbüro für Industriebau)[45]
  • 1953: Wettbewerbsentwurf für die weitere städtebauliche und architektonische Gestaltung des Zentralen Platzes in Dresden (Mitarbeit am Beitrag des Kollektivs Entwurfsbüro für Industriebau Dresden, unter der Leitung von Hellmuth Bräuer, mit Helmut Köckeritz, Hans Jährig, Rudolf Dietz und Hans Kranke, nicht ausgeführt)[46]
  • 1956–1958: Wohn- und Geschäftshäuser Weiße Gasse 1–8 und Ernst-Thälmann-Straße (Wilsdruffer Straße) 9–13 in Dresden (als kollektivleitender Architekt zusammen mit Gerhard Müller und Architektenkollektiv Entwurfsgruppe II, VEB Hochbauprojektierung Dresden)[47]
  • 1957: Bebauungsplan und Typenentwurf für das Wohnungs-Sonderbauprogramm in Dresden-Johannstadt (im Architektenkollektiv mit Wolfgang Hänsch und Johannes Rascher, VEB Hochbauprojektierung Dresden)[48][49]
  • 1957–1958: Wohn- und Geschäftshäuser Gewandhausstraße 1–7 in Dresden (als kollektivleitender Architekt zusammen mit Gerd Dettmar, Heinz Zimmermann und Architektenkollektiv Entwurfsgruppe II, VEB Hochbauprojektierung Dresden)[50]
  • 1958–1961: Wohn- und Geschäftshäuser Ringstraße 3–11 und Ernst-Thälmann-Straße (Wilsdruffer Straße) 3–7 in Dresden (als kollektivleitender Architekt zusammen mit Heinz Mersiowsky, Manfred Arlt und Architektenkollektiv Entwurfsgruppe II, VEB Hochbauprojektierung Dresden)[51]
  • 1962–1965: Neuaufbau des Festsaalflügels des Neuen Rathauses in Dresden (in neuer Entwurfsfassung, als kollektivleitender Architekt zusammen mit Manfred Arlt und Kollektiv)[52]
  • 1963–1965: Wiederaufbau des Landhauses als Museum für Geschichte der Stadt Dresden (als leitender Architekt zusammen mit Manfred Arlt und Kollektiv)[53][54]
  • 1963–1966: Wiederaufbau des Georgenbaus des Dresdner Schlosses (als leitender Architekt zusammen mit Manfred Arlt und Kollektiv)[55]

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Wolfgang Hänsch und Johannes Rascher: Wohnungs-Sonderbauprogramm in Dresden-Johannstadt. In: Deutsche Architektur. 6. Jahrgang 1957, Heft 3, S. 121 f.
  • Aufbau der Ernst-Thälmann-Straße in Dresden. In: Deutsche Architektur. 9. Jahrgang 1960, Heft 4, S. 191 f.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herbert Roth: Dresdner Jahresschau „Garten und Heim“. In: Innendekoration. Jahrgang 1937, Heft 7.
  • Walter May, Werner Pampel, Hans Konrad: Architekturführer DDR, Bezirk Dresden. VEB Verlag für Bauwesen, Berlin 1979.
  • Manfred Altner: Dresden. Von der Königlichen Kunstakademie zur Hochschule für Bildende Künste. Dresden 1990, ISBN 3-364-00145-6.
  • Christiane Wolf: Gauforen – Zentren der Macht. Zur nationalsozialistischen Architektur und Stadtplanung. Verlag Bauwesen, Berlin 1999, ISBN 3-345-00694-4.
  • Carl Hirschmann: Der Dresdner Wettbewerb. In: Deutsche Bauzeitung. Jahrgang 1935, Heft 25.
  • Hans Reichow: Wettbewerb Adolf-Hitler-Platz in Dresden. In: Zentralblatt der Bauverwaltung. 55. Jahrgang 1935, Heft 31, S. 593–602.
  • Anna Teut: Architektur im Dritten Reich 1933–1945 (= Bauwelt-Fundamente, 19). Ullstein, Berlin 1967, ISSN 0522-5094.
  • Otto Baer: Betrachtungen zum Städtebau in Dresden in den fünfziger Jahren (im Inhaltsverzeichnis benannt: Aspekte des Städtebaus in Dresden in den fünfziger Jahren). In: Dresdner Hefte. Nr. 28 (April 1991), ISBN 3-910055-12-5.
  • Christine Hannemann: Industrialisierter Wohnungsbau in der DDR. Verlag Schiler, Berlin 2005, ISBN 3-89930-104-8.
  • Tanja Scheffler: Charme und Esprit statt Monotonie. In: Wolfgang Kil (Hrsg.): Wolfgang Hänsch – Architekt der Dresdner Moderne. 2. Auflage. form+zweck Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-935053-53-2.
  • Werner Durth, Jörn Düwel, Niels Gutschow: Architektur und Städtebau der DDR. Band 1. Ostkreuz: Personen, Pläne, Perspektiven. Campus Verlag, Frankfurt am Main / New York 1998, ISBN 3-593-35933-2.
  • Thomas Topfstedt: Der Wiederaufbau des Dresdner Stadtzentrums während der 1950er und 1960er Jahre. Urbane Muster der Nachkriegsmoderne in der DDR. In: Adrian von Buttlar, Christoph Heuter (Hrsg.): denkmal!moderne. Architektur der 60er Jahre. Wiederentdeckung einer Epoche. Jovis Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-939633-40-2.
  • Jan von Havranek: Das neue Dresden 1919–1949. Dissertation. Dresden 2001.
  • Holger Barth, Thomas Topfstedt u. a.: Vom Baukünstler zum Komplexprojektanten. Architekten in der DDR. Dokumentation eines IRS-Sammlungsbestandes biografischer Daten (= Dokumentenreihe des IRS. Band 3). Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, Erkner 2000, ISBN 3-934669-00-X.
  • Matthias Lerm: Abschied vom alten Dresden. Verluste historischer Bausubstanz nach 1945. Forum Verlag, Leipzig 1993, ISBN 3-86151-047-2.
  • Wolfgang Kil, Wolfgang Hänsch: Wir mussten doch zu Ergebnissen kommen! In: Wolfgang Kil (Hrsg.): Wolfgang Hänsch – Architekt der Dresdner Moderne. 2. Auflage. form+zweck Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-935053-53-2.
  • Andreas Butter: Waldidyll und Fensterband. Die Moderne im Schulhausbau der SBZ/DDR von 1945 bis 1951. In: Holger Barth (Hrsg.): Projekt Sozialistische Stadt. Beiträge zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-496-01190-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Architektur, 16. Jahrgang 1967, S. 631.
  2. Altner: Dresden. Von der Königlichen Kunstakademie zur Hochschule für Bildende Künste. 1990, S. 657.
  3. Altner: Dresden. Von der Königlichen Kunstakademie zur Hochschule für Bildende Künste. 1990, S. 290.
  4. Über die Zusammenhänge von Kultur, Zivilisation und Kunst. Die Baukunst vor dem Kriege und heute. In: Wilhelm Kreis (= Neue Werkkunst). F. E. Hübsch, Berlin / Leipzig / Wien 1927, S. VIII, XII.
  5. Zentralblatt der Bauverwaltung, 54. Jahrgang 1934, S. 247.
  6. Zentralblatt der Bauverwaltung, 55. Jahrgang 1935, Nr. 31, S. 593–602.
  7. Wolf: Gauforen – Zentren der Macht. Zur nationalsozialistischen Architektur und Stadtplanung. 1999, S. 130–134.
  8. Hirschmann: Der Dresdner Wettbewerb. In: Deutsche Bauzeitung. Jahrgang 1935, Heft 25, S. 483 f.
  9. Eintrag im Dresdner Adressbuch 1938, S. 845 (Digitalisat).
  10. Deutsche Bauzeitung, Jahrgang 1939, Nr. 8, S. 254.
  11. Deutsche Bauzeitung, Jahrgang 1939, Nr. 73, S. #.
  12. Baugilde, 21. Jahrgang 1939, Heft 3, S. #.
  13. Roth: Dresdner Jahresschau „Garten und Heim“. In: Innendekoration. Jahrgang 1937, S. 248 f.
  14. Die Kunst, 79. Jahrgang 1939, S. 79.
  15. Altner: Dresden. Von der Königlichen Kunstakademie zur Hochschule für Bildende Künste. 1990, S. 360.
  16. Altner: Dresden. Von der Königlichen Kunstakademie zur Hochschule für Bildende Künste. 1990, S. 372, 657.
  17. Barth u. a.: Vom Baukünstler zum Komplexprojektanten. Architekten in der DDR. Dokumentation eines IRS-Sammlungsbestandes biografischer Daten. 2000, S. 9.
  18. Barth u. a.: Vom Baukünstler zum Komplexprojektanten. Architekten in der DDR. Dokumentation eines IRS-Sammlungsbestandes biografischer Daten. 2000, S. 10.
  19. Deutsche Architektur, 16. Jahrgang 1967, S. 631.
  20. Hannemann: Industriealisierter Wohnungsbau in der DDR. 2005, S. 67.
  21. Butter: Waldidyll und Fensterband. Die Moderne im Schulhausbau der SBZ/DDR von 1945 bis 1951. In: Projekt Sozialistische Stadt. Beiträge zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR. 1998, S. 83.
  22. Baer: Betrachtungen zum Städtebau in Dresden in den fünfziger Jahren. In: Dresdner Hefte. Nr. 28 (April 1991), S. 32.
  23. Werner Durth u. a.: Architektur und Städtebau der DDR. Band 1. Ostkreuz: Personen, Pläne, Perspektiven. 1998, S. 209.
  24. Baer: Betrachtungen zum Städtebau in Dresden in den fünfziger Jahren. In: Dresdner Hefte. Nr. 28 (April 1991), S. 32.
  25. Deutsche Architektur. 16. Jahrgang 1967, S. 631.
  26. Werner Durth u. a.: Architektur und Städtebau der DDR. Band 1. Ostkreuz: Personen, Pläne, Perspektiven. 1998, S. 347.
  27. Werner Durth u. a.: Architektur und Städtebau der DDR. Band 1. Ostkreuz: Personen, Pläne, Perspektiven. 1998, S. 332 f.
  28. Werner Durth u. a.: Architektur und Städtebau der DDR. Band 1. Ostkreuz: Personen, Pläne, Perspektiven. 1998, S. 334, 336 f.
  29. Matthias Lerm: Abschied vom alten Dresden. Verluste historischer Bausubstanz nach 1945. 1993, S. 244, Anmerkung 2.
  30. Deutsche Architektur, 16. Jahrgang 1967, S. 631.
  31. Wolfgang Kil: Wir mussten doch zu Ergebnissen kommen! 2009, S. 20.
  32. Werner Durth u. a.:Architektur und Städtebau der DDR. Band 1. Ostkreuz: Personen, Pläne, Perspektiven. 1998, S. 353.
  33. Terpitz in: Deutsche Architektur. 9. Jahrgang 1960, Heft 4, S. 191.
  34. Thomas Topfstedt: Der Wiederaufbau des Dresdner Stadtzentrums während der 1950er und 1960er Jahre. Urbane Muster der Nachkriegsmoderne in der DDR. In: denkmal!moderne. Architektur der 60er Jahre. Wiederentdeckung einer Epoche. 2007, S. 71.
  35. Herbert Terpitz: Aufbau der Ernst-Thälmann-Straße in Dresden. In: Deutsche Architektur. 9. Jahrgang 1960, Heft 4, S. #.
  36. May u. a.: Architekturführer DDR, Bezirk Dresden. 1979, S. 24, Nr. 8 (Neues Rathaus, Dr.–Külz–Ring 19).
  37. Matthias Lerm: Abschied vom alten Dresden. Verluste historischer Bausubstanz nach 1945. 1993, S. 142.
  38. a b Deutsche Architektur, 16. Jahrgang 1967, S. 631.
  39. Zentralblatt der Bauverwaltung, 54. Jahrgang 1934, S. 247.
  40. Wolf: Gauforen – Zentren der Macht. Zur nationalsozialistischen Architektur und Stadtplanung. 1999, S. 130–134.
  41. Hirschmann: Der Dresdner Wettbewerb. In: Deutsche Bauzeitung. Jahrgang 1935, Heft 25, S. 483 f.
  42. Deutsche Bauzeitung, Jahrgang 1939, Nr. 8, S. 254.
  43. Deutsche Bauzeitung, jahrgang 1939, Nr. 73, S. #.
  44. Roth: Dresdner Jahresschau „Garten und Heim“. In: Innendekoration. Jahrgang 1937, S. 248 f.
  45. May u. a.: Architekturführer DDR, Bezirk Dresden. 1979, S. 129, Nr. 222(2) Verwaltungsgebäude und 222(3) Wohngebäude.
  46. Werner Durth u. a.: Architektur und Städtebau der DDR. Band 1. Ostkreuz: Personen, Pläne, Perspektiven. 1998, S. 347.
  47. May u. a.: Architekturführer DDR, Bezirk Dresden. 1979, S. 24, Nr. 9 (Weiße Gasse 1–8).
  48. Scheffler: Charme und Esprit statt Monotonie. In: Wolfgang Hänsch – Architekt der Dresdner Moderne. 2009, S. 57.
  49. Herbert Terpitz: Aufbau der Ernst-Thälmann-Straße in Dresden. In: Deutsche Architektur. 9. Jahrgang 1960, Heft 4, S. 191 f.
  50. May u. a.: Architekturführer DDR, Bezirk Dresden. 1979, S. 24, Nr. 10 (Wohnbauten Gewandhausstr. 1–7).
  51. May u. a.: Architekturführer DDR, Bezirk Dresden. 1979, S. 25, Nr. 12 (Wohnbebauung Ringstr. 3–11, Ernst-Thälmann-Str. 3–7).
  52. May u. a.: Architekturführer DDR, Bezirk Dresden. 1979, S. 24, Nr. 8 (Neues Rathaus, Dr.–Külz–Ring 19).
  53. Deutsche Architektur, 16. Jahrgang 1967, S. 631.
  54. Deutsche Architektur, 17. Jahrgang 1968, Heft 4.
  55. Barth u. a.: Vom Baukünstler zum Komplexprojektanten. Architekten in der DDR. Dokumentation eines IRS-Sammlungsbestandes biografischer Daten. 2000, S. 33.
  56. a b Deutsche Architektur, 16. Jahrgang 1967, S. 631.
  57. Neues Deutschland vom 28. Juni 1966.