Isabell Herlovsen

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Isabell Herlovsen

Isabell Herlovsen (2007)

Informationen über die Spielerin
Voller Name Isabell Lehn Herlovsen
Geburtstag 23. Juni 1988
Geburtsort MönchengladbachBundesrepublik Deutschland
Position Sturm
Vereine als Aktive
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2004–2008
2009–2011
2011–
Kolbotn IL
Olympique Lyon
Lillestrøm SK Kvinner
88 (54)
13 0(3)
58 (38)
Nationalmannschaft2
2003–2004
2004–2007
2008
2006
2007
2005–
Norwegen U-17
Norwegen U-19
Norwegen U-20
Norwegen U-21
Norwegen U-23
Norwegen
12 0(1)
13 0(3)
4 0(2)
2 0(0)
2 0(0)
103 (43)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 20. Oktober 2013
2 Stand: 11. Juni 2015

Isabell Lehn Herlovsen (* 23. Juni 1988 in Mönchengladbach) ist eine norwegische Fußballspielerin. Sie ist eine Tochter des ehemaligen Bundesliga-Profis Kai Erik Herlovsen, der zwischen 1982 und 1990 bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stand.

Werdegang[Bearbeiten]

Die Stürmerin spielte zunächst für Kolbotn IL und später in Frankreich bei Olympique Lyon. Mit Lyon stand sie 2010 im Champions-League-Finale gegen Turbine Potsdam; beim dortigen Elfmeterschießen, nach dessen Abschluss Potsdam den Pokal erhielt, verschoss sie ihren Strafstoß. Auch im Europapokal der folgenden Saison wurde sie noch in zwei Spielen eingesetzt; als Olympique das Endspiel gewann, war sie allerdings bereits nach Norwegen zurückgekehrt, wo sie aktuell für Lillestrøm SK Kvinner antritt.

Isabell Herlovsen wurde bereits im Alter von 16 Jahren in die Frauen-Nationalmannschaft ihres Landes berufen. Der internationale Durchbruch gelang ihr bei der EM 2005 in England, als sie mit zwei Toren maßgeblichen Anteil daran hatte, dass sich Norwegen für das Finale des Turniers qualifizieren konnte. Mit einem Alter von 16 Jahren und 351 Tagen beim Spiel gegen Frankreich am 9. Juni 2005 ist sie die bisher jüngste Torschützin bei einer Europameisterschaft.[1]

Herlovsen gehörte als jüngste Spielerin auch dem Kader ihres Teams bei der WM 2007 in China an. Ihr gelang dabei jeweils ein Treffer im Vorrundenspiel gegen Ghana und im Viertelfinalspiel gegen China. Kein Tor erzielte sie beim Turnier der Olympischen Spiele 2008 in Peking. Bei der EM 2009 in Finnland absolvierte sie fünf Spiele und erreichte mit ihrer Mannschaft das Semifinale, in dem ihr gegen Deutschland der 1:0-Führungstreffer gelang. Das Spiel ging jedoch 1:3 verloren.

Sie gehörte auch zum norwegischen Aufgebot für die WM-Endrunde 2011 in Deutschland, wo sie, einen entsprechenden Turnierverlauf vorausgesetzt, im Halbfinale sogar in ihrer Geburtsstadt auf dem Rasen hätte stehen können. Dazu kam es aber nicht, da Norwegen erstmals bei einer WM in der Vorrunde ausschied. Herlovsen kam in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz, konnte aber kein Tor erzielen.

Für die EM 2013 wurde sie nur als Reservespielerin benannt, wurde dann aber nicht berücksichtigt. Nach der EM wurde sie wieder für die WM-Qualifikationsspiele nominiert und in den Spielen gegen Belgien und Albanien jeweils eingewechselt.

Am 23. Mai 2015 machte sie beim 2:3 im WM-Vorbereitungsspiel gegen Belgien ihr 100. Länderspiel.

Erfolge[Bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. uefa.com: Facts and figures
  2. NORGESMESTERE KVINNER 1978-2010