Itzgrund

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Itzgrund.
Für den gleichnamigen bzw. namensgebenden Naturraum siehe hier.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Itzgrund
Itzgrund
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Itzgrund hervorgehoben
Koordinaten: 50° 9′ N, 10° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Coburg
Höhe: 320 m ü. NHN
Fläche: 33,08 km2
Einwohner: 2286 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km2
Postleitzahl: 96274
Vorwahlen: 09533, 09573
Kfz-Kennzeichen: CO, NEC
Gemeindeschlüssel: 09 4 73 138
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 4
96274 Itzgrund
Webpräsenz: www.itzgrund.de
Bürgermeister: Werner Thomas (SPD)
Lage der Gemeinde Itzgrund im Landkreis Coburg
Callenberger Forst-West Gellnhausen Landkreis Haßberge Coburg Landkreis Kronach Landkreis Lichtenfels Weitramsdorf Weidhausen bei Coburg Untersiemau Sonnefeld Rödental Bad Rodach Niederfüllbach Neustadt bei Coburg Meeder Lautertal (Oberfranken) Itzgrund Grub am Forst Großheirath Ebersdorf bei Coburg Dörfles-Esbach Ahorn (Landkreis Coburg) Seßlach Landkreis Bamberg ThüringenKarte
Über dieses Bild
Schloss in Lahm

Itzgrund ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Coburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Mittleren Itzgrund an der Bundesstraße 4 zwischen Coburg und Bamberg in einer abwechslungsreichen Landschaft, links und rechts des Flusses Itz.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt (von Nordwesten beginnend im Uhrzeigersinn) an die Stadt Seßlach, die Gemeinde Großheirath (beide Landkreis Coburg), die Stadt Bad Staffelstein, den Markt Ebensfeld (beide Landkreis Lichtenfels), den Markt Rattelsdorf (Landkreis Bamberg) und die Gemeinde Untermerzbach (Landkreis Haßberge, Unterfranken).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen (ehem. Gemeinden mit ihren damaligen Ortsteilen):

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Itzgrund entstand am 1. Mai 1978 im Rahmen der Gemeindegebietsreform aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Gleußen, Kaltenbrunn (mit dem am 1. Juli 1972 eingegliederten Herreth, bis 1863 „Kleinhereth“)[2], Lahm, Schottenstein und Welsberg[3], die bis zum 30. Juni 1972 dem Landkreis Staffelstein angehört hatten.

Bis zum 1. Januar 1980 war die Gemeinde Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Untersiemau.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelischen Christen in der Gemeinde verteilen sich auf die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Lahm, Gleußen, Schottenstein und Bad Staffelstein mit Herreth des Dekanates Michelau der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Die Katholiken gehören zu den Pfarreien Altenbanz des Dekanates Lichtenfels bzw. Kaltenbrunn und Seßlach des Dekanates Coburg in der Erzdiözese Bamberg.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1840 1.968 1950 2.635 1995 2.047
1871 2.079 1961 1.941 2005 2.317
1900 1.914 1970 1.866 2010 2.303
1925 1.860 1987 1.825 2015 2.286
1939 1.723 1991 1.946

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2014 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat (Vergleich zur Wahl 2008)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Werner Thomas von der SPD.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: „Unter von Rot und Silber im Spitzenschnitt geviertem Schildhaupt in Gold ein schwarzgekrönter und -bewehrter roter Basilisk mit aufwärts gedrehtem Pfeilschwanz, der seine linke Kralle auf einen von Silber und Rot gevierten Schild stützt“.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Oskar-Schramm-Schule Itzgrund im Ortsteil Bodelstadt ist eine Grundschule.

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Bohla (1891–1928), Politiker (Reichstagsabgeordneter) und Journalist, geboren im Ortsteil Herreth
  • Torsten Oehrl (* 1986), Fußballspieler

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Itzgrund wird der mainfränkische Dialekt Itzgründisch gesprochen. Die Dialektbezeichnung steht allerdings für ein viel größeres Sprachgebiet und ist wesentlich älter als die Gemeinde Itzgrund.

Kirchenbilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 575.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 680.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Itzgrund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien