Weitramsdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Weitramsdorf
Weitramsdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weitramsdorf hervorgehoben
Koordinaten: 50° 15′ N, 10° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Coburg
Höhe: 300 m ü. NHN
Fläche: 33,72 km2
Einwohner: 4918 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km2
Postleitzahl: 96479
Vorwahlen: 09561, 09567
Kfz-Kennzeichen: CO, NEC
Gemeindeschlüssel: 09 4 73 175
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ummerstadter Str. 11
96479 Weitramsdorf
Webpräsenz: www.weitramsdorf.eu
Bürgermeister: Wolfgang Bauersachs (Bürger für Bürger)
Lage der Gemeinde Weitramsdorf im Landkreis Coburg
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Über dieses Bild

Weitramsdorf ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Coburg mit rund 5000 Einwohnern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitramsdorf liegt etwa fünf Kilometer westlich von Coburg. Der Ort ist von Wäldern umgeben und liegt in einem Seitental der Rodach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Weitramsdorf besteht aus den acht Gemeindeteilen Altenhof, Gersbach, Hergramsdorf, Neundorf, Schlettach, Tambach, Weidach und Weitramsdorf. Außerdem gehört der Ort Weidach-Vogelherd, an den Coburger Stadtteil Scheuerfeld angrenzend, zu der Gemeinde. Weitramsdorf ist Sitz der Verwaltung.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Wechsel nach Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitramsdorf wurde erstmals 1177 urkundlich erwähnt. Als Teil des Coburger Landes gehörte die Siedlung im 13. Jahrhundert zur Landesherrschaft der Henneberger, die im 14. Jahrhundert auf die Wettiner überging. Bis 1920 war Weitramsdorf Teil von Sachsen-Coburg, anschließend kam es zum Freistaat Bayern.

Der Ortsteil Tambach wurde bereits 874 als „Tanbah“ erwähnt.

Grenzstein Dreiherrenstein (Königreich Bayern - Herzogtum Sachsen-Meiningen - Herzogtum Sachsen-Coburg) bei Weitramsdorf

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitramsdorf, Schlettach und Gersbach bildeten ab 1869 eine Gemeinde. Am 1. Januar 1972 wurde Altenhof eingemeindet. Die ehemalige Gemeinde Neundorf (vorher im Landkreis Staffelstein) kam am 1. Juli 1972 hinzu.[3] Schließlich wurde Weidach am 1. Mai 1978 eingegliedert.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 20 Mitglieder:

  • CSU 4 Sitze
  • Freie Wähler-Bürgerverein 5 Sitze
  • SPD 3 Sitze
  • Dorfgemeinschaft Neundorf 2 Sitze
  • Überparteiliche Wählergruppe 3 Sitze
  • Bürger für Bürger 3 Sitze

(Stand: 2016)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • vor 2005–2014: Christian Gunsenheimer (Freie Wähler/Bürgerverein)
  • seit 2014: Wolfgang Bauersachs (Bürger für Bürger)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1876 von Michael Albrecht gegründete und 1997 nach Insolvenz geschlossene Möbelfabrik Albrecht war zeitweise mit über 400 Arbeitnehmern der größte Arbeitgeber im Ort. Aus einer Schreinerei war ein Unternehmen hervorgegangen, das auf einem Areal von über 75.000 Quadratmetern Möbel und Inneneinrichtungen produzierte. Im Zweiten Weltkrieg wurden auch Lastensegler hergestellt.[5] Daneben gab es die Möbelfabriken Hilmar Franz und Heinz Kräußlich. Insgesamt hatten die drei Betriebe in den 1960er, 1970er und 1980er Jahren weit über 700 Mitarbeiter.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Weitramsdorf führen Straßen nach Seßlach, Coburg, Meeder, Bad Rodach und ins thüringische Ummerstadt.

Bilder aus der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dialekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Weitramsdorf wird das Itzgründische als Unterform des Mainfränkischen gesprochen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayerische Landesbibliothek Online - Ortsdatenbank
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 442.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 680.
  5. Wolfgang Braunschmidt: Was wird aus der Albrecht-Fabrik? Die Geschichte eines ehemaligen Möbelherstellers - Auf dem Areal soll Handelszentrum entstehen. In Neue Presse, 20. August 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weitramsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Webseite der Gemeinde