Jarchau

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Jarchau
Stadt Stendal
Koordinaten: 52° 39′ 24″ N, 11° 53′ 32″ O
Höhe: 35 m ü. NN
Fläche: 6,67 km²
Einwohner: 598 (31. Dez. 2003)
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2005
Postleitzahl: 39576
Vorwahl: 03931
Jarchau (Sachsen-Anhalt)
Jarchau
Jarchau
Lage in Sachsen-Anhalt

Jarchau ist ein Ortsteil der Kreisstadt Stendal im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt nur 7 km nördlich von Stendal und ist in jüngerer Zeit durch die Erschließung von Baugebieten zu einer Art Wohnvorort der Kreisstadt geworden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt. Die evangelische Kirche von Jarchau, entstanden um 1200 und vermutlich St. Andreas geweiht, ist ein kleiner romanischer Feldsteinsaal mit eingezogenem Chor.[1] Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Jarchau mit Ausnahme des Vorwerks Glänemäker mit der Landgemeinde Jarchau vereinigt.[2] Das 1835 gegründete Schäfereivorwerk[3] Glänemäker wurde am 30. September 1928 mit der Landgemeinde Sanne vereinigt.[2] Die einst politisch selbstständige Gemeinde wurde am 1. Januar 2005 in die Kreisstadt Stendal eingemeindet.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es verkehren Linienbusse und Rufbusse der Regionalverkehr Westsachsen (RVW) unter dem Markennamen stendalbus.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen-Anhalt 1. Deutscher Kunstverlag, München 2002, ISBN 3-422-03069-7, S. 446.
  2. a b Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 209.
  3. J. A. F. Hermes, M. J. Weigelt: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Topographischer Teil. Verlag Heinrichshofen, 1842, Band 2, S. 296