Joanne Love

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Jo Love
Joanne love.jpg
Love 2009 im Trikot der Nationalmannschaft
Personalia
Name Joanne Love
Geburtstag 6. Dezember 1985
Geburtsort PaisleyVereinigtes Königreich
Position Mittelfeld
Juniorinnen
Jahre Station
Largs Girls
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2000–2006 Kilmarnock Ladies
2006 Cocoa Expos
2006–2007 Doncaster Rovers Belles
2007–2010 Celtic Glasgow LFC
2011– Glasgow City LFC 44 (28)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2000 Schottland U-18
2002– Schottland 168 (12)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 7. November 2013

2 Stand: 8. April 2016

Joanne „Jo“ Love (* 6. Dezember 1985 in Paisley) ist eine schottische Fußballspielerin. Die Mittelfeldspielerin spielt in der Scottish Women’s Premier League für Glasgow City LFC. Für die schottische Fußballnationalmannschaft spielt sie seit 2002 international. Sie ist die britische Feldspielerin mit den meisten Länderspielen.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Love begann bei den Largs Girls mit dem Fußballspielen. Mit 15 Jahren wechselte sie in die Nachbarstadt zu den Kilmarnock Ladies für die sie sechs Jahre spielte und je zweimal schottischer Meister, Pokalsieger und Ligapokalsieger sowie in dieser Zeit Nationalspielerin wurde. Im UEFA Women’s Cup 2002/03 und UEFA Women’s Cup 2003/04 schied sie mit ihrer Mannschaft aber jeweils in der Gruppenphase aus. 2006 wechselte sie für eine Saison zu den Cocoa Expos in die USL W-League. Danach spielte sie bis 2007 für die Doncaster Rovers Belles in der National Division der FA Women’s Premier League, der damals höchsten Liga im englischen Frauenfußball, und wechselte dann zu Celtic Glasgow LFC. Mit Celtic wurde sie zweimal schottischer Vizemeister und gewann 2010 den Ligapokal. 2011 wechselte sie zum Stadtrivalen und Serienmeister Glasgow City LFC und wurde mit der Mannschaft viermal in Folge Meister der Scottish Women’s Premier League. Zudem gewann sie mehrmals den schottischen Pokal der Frauen und den Ligapokal. Die Glasgowerinnen mussten in der UEFA Women’s Champions League aber immer in die Qualifikation, die sie jeweils souverän meisterten. In der Saison 2011/12 erreichte sie mit ihrer Mannschaft das Achtelfinale der UEFA Women’s Champions League, wo sie aber mit 0:10 und 0:7 dem deutschen Meister 1. FFC Turbine Potsdam unterlag. Ein Jahr später unterlagen sie bereits im Sechzehntelfinale dem dänischen Vizemeister Fortuna Hjørring. Im darauffolgenden Jahr war dann im Achtelfinale Endstation, wo sie dem englischen Meister Arsenal unterlagen. 2014/2015 gelang sogar der Einzug ins Viertelfinale, wo sie dem späteren Finalisten Paris Saint-Germain unterlagen. Dabei hatte Love nach einer 1:2-Niederlage im Achtelfinale gegen FC Zürich Frauen mit dem Tor zum zwischenzeitlichen 3:2 im mit 4:2 gewonnenen Rückspiel entscheidenden Anteil am Viertelfinaleinzug.[1] Ein Jahr später waren sie dann automatisch für die K.-o.-Runde qualifiziert, scheiterten aber bereits in der ersten Runde am englischen Meister Chelsea.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits mit 14 Jahren wurde sie im März 2000 in die schottische U-18-Mannschaft berufen.[2] Für die schottische Fußballnationalmannschaft debütierte Love am 1. März 2002 mit 16 Jahren gegen Kanada bei der bisher einzigen Algarve-Cup-Teilnahme der Schottinnen.[3] Neun Jahre später machte sie am 2. März 2011 ebenfalls gegen Kanada – aber diesmal beim Zypern-Cup – mit 25 Jahren als vierte Schottin nach Pauline Hamill, Julie Fleeting und Gemma Fay ihr 100. Länderspiel. Mittlerweile hat sie die beiden Feldspielerinnen in der Zahl der Länderspiele übertroffen und nur Torhüterin Gemma Fay hat mehr Länderspiele. Sie ist damit die britische Feldspielerin mit den meisten Länderspielen. Bisher konnte sie sich mit der Nationalmannschaft aber noch für kein großes Turnier qualifizieren. In der Qualifikation für die EM 2009 scheiterten sie in den Playoffs an Russland, in der Qualifikation für die EM 2013 in den Playoffs durch ein Last-Minute-Tor an Spanien und in der Qualifikation für die WM 2015 in der ersten Runde der Entscheidungsspiele an den Niederländerinnen. Love kam dabei in allen Playoffspielen zum Einsatz. Besser stehen die Chancen in der Qualifikation für die EM 2017: Nach fünf Siegen in fünf Spielen sind die Schottinnen Gruppenerster und zudem wurde die Anzahl der Endrunden-Teilnehmer auf 16 erhöht.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Glasgow City FC - FC Zürich Frauen 4:2
  2. WOMEN TO MEET FRANCE IN YOUTH MATCH
  3. Canada - Scotland 3-0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Joanne Love – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien