John Heard

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Dieser Artikel behandelt den Schauspieler. Zum Jazzbassisten und Bildhauer siehe John Heard (Bassist).

John Heard (* 7. März 1945 in Washington, D.C.; † 21. Juli 2017 in Palo Alto, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John Heard absolvierte im Jahr 1964 die Gonzaga College High School in Washington (D.C.) und im Jahr 1968 die Clark University in Worcester (Massachusetts). Er debütierte als Filmschauspieler in dem Fernsehdrama Valley Forge aus dem Jahr 1975. In der Komödie Hals über Kopf (1979) übernahm er die Hauptrolle. Eine weitere Hauptrolle spielte er neben Nastassja Kinski und Malcolm McDowell in dem Thriller Katzenmenschen (1982). Für seine Rolle in der Miniserie Tender Is the Night (1985) war er 1987 für einen CableACE Award nominiert. In den Komödien Kevin – Allein zu Haus (1990) und Kevin – Allein in New York (1992) spielte er die Rolle von Peter McCallister, den Vater von Kevin McCallister, den Macaulay Culkin verkörperte.

In dem Thriller Die Killer-Brigade spielte Heard an der Seite von Gene Hackman, Joanna Cassidy und Tommy Lee Jones und in Die Akte (1993) war er neben Julia Roberts in der Rolle eines FBI-Agenten zu sehen. In der Komödie Desert Blue (1998) übernahm er die Rolle von Prof. Lance Davidson, dem Vater von Skye Davidson (Kate Hudson). Für seine Auftritte in der Fernsehserie Die Sopranos wurde er im Jahr 1999 für einen Emmy nominiert. Von 2005 bis 2006 trat er in zehn Episoden der Fernsehserie Prison Break auf. Sein Schaffen umfasst mehr als 170 Film- und Fernsehproduktionen.

Heard erhielt 1976/77 einen Theatre World Award für seine Rolle als Ivy Leaguer Micah Broadstreet[1] in G.R. Point, einem Theaterstück über den Vietnamkrieg von David Berry.[2]

Heard heiratete im Jahr 1979 die Schauspielerin Margot Kidder, von der er im selben Jahr wieder geschieden wurde. Später heiratete er Sharon Heard; aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Aus seiner Verbindung mit der Schauspielerin Melissa Leo ging ein Sohn hervor.

John Heard wurde am 21. Juli 2017 in einem Hotelzimmer in Palo Alto tot aufgefunden. Er war zwei Tage nach einem kleinen Eingriff an seinem Rücken einem Herzinfarkt erlegen.[3]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1977 Theatre World Award für G.R. Point
  • 1976–77 Obie Award für G.R. Point
  • 1979–80 Obie Award für Othello und Split
  • 1999 Emmy-Nominierung für Die Sopranos
  • 2003 wurde er in die Gonzaga College High School Theatre Hall of Fame aufgenommen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thomas S. Hischak: American theatre. A chronicle of comedy and drama, 1969–2000. Oxford University Press, 2001, S. 116.
  2. Previous Theatre World Award Recipients
  3. FOCUS Online: Daran verstarb „Kevin - Allein zu Haus“-Star John Heard. In: FOCUS Online. (focus.de [abgerufen am 16. August 2017]).