Joseph Bolz

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Joseph Bolz

Joseph Bolz, auch „Josef“ und/oder „Boltz“ geschrieben (* 21. Oktober 1984 in Engelskirchen) ist ein deutscher Regisseur und Drehbuchautor sowie ehemaliger Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bolz, der seine Karriere als Schauspieler begann, gab sein Filmdebüt in der Romanverfilmung Crazy (2000), für dessen Soundtrack er auch zwei Songs komponierte. Im Jahr 2003 spielte Bolz unter anderem an der Seite von Ed O’Neill in der US-amerikanischen Krimiserie Dragnet. 2003 war er auch in der ProSieben-Produktion Sex Up – Jungs haben’s auch nicht leicht als Sven neben André Kaminski und Jacob Matschenz zu sehen.

Als Partner von Jasmin Wagner spielte Joseph Bolz die Rolle von Martin, dem Mitglied einer fünfköpfigen Schülerclique, in dem sozialkritischen Kurzfilm Die Randgruppe, der 2003 beim Max-Ophüls Kurzfilm-Festival uraufgeführt wurde.[1] Der Film wurde außerdem bei den Flensburger Kurzfilmtagen gezeigt und erhielt dort eine „lobende Erwähnung der Jury“.[2] Sein von ihm selbst realisierter Experimentalfilm Regentag wurde 2007 beim Filmfestival Münster gezeigt.[3] Sein Experimentalfilm Jennifers Bewerbung erhielt 2009 den ersten Preis „Streitbarster Film“ auf dem Festival des gescheiterten Films.[4]

Seit dem 7. September 2012 betreibt Joseph Bolz einen Kanal, mit dem Namen De Changeman, auf YouTube. Dort lädt er Dokumentationen, filmische Selbstexperimente und Webserien hoch. Seit Anfang 2015 arbeitete Joseph Bolz zusammen mit Fabian Siegismund und Sebastian Weimar an der Webserie „Das Netzwerk“, die im Februar 2016 endete. Am 4. Juni 2016 gewann die Serie den Deutschen Webvideopreis in der Kategorie Comedy.

Am 30. November 2018 gewann er den Deutschen Webvideopreis für seinen YouTube-Serienpilot-Film Deborah.[5] Im Zuge dieser Produktion gründete er auch die Produktionsfirma Rottland Film.[6]

Am 26. September 2019 gewann er den Goldene Kamera Digital Award in der Kategorie Best of Comedy & Entertainment für seinen Youtube-Kanal.[7]

Im Jahr 2020 erschien auf der Plattform FYEO von ProSiebenSat.1 die Audio-Sitcom Callboy, produziert von Chinzilla Films mit Bolz als Autor.[8]

Filmografie als Schauspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie als Regisseur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Lotte TV (Webserie)
  • 2012: Holz-Lahn (Webserie)
  • 2015: Der Hausmeister (Webserie)
  • 2015–2016: Das Netzwerk (Webserie)
  • 2016: Zoo ohne Tiere (Webserie)
  • 2017: Fans (Webserie)
  • 2017: Unser Vater Markus Specht (Webserie)
  • 2017: Die Autoren (Webserie)
  • 2017: Right Exit (Webserie)
  • 2017: Leider Lustig (TV Show)
  • 2018: Placeboeffekt – Die Ärzte (Webserie)
  • 2018: Deborah (Webserie)
  • 2019: In bester Verfassung (Fernsehserie)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alexander Tavakoli bei filmportal.de
  2. @1@2Vorlage:Toter Link/www.zorrofilm.de(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Die Österreichische Methode) Kurzbiografie des Regisseurs und Drehbuchautors Alexander Tavakoli
  3. Filmfestival Münster 2007 Programm 2007
  4. Festival des gescheiterten Films Offizielle Webseite
  5. Das sind die besten deutschsprachigen Webvideos 2018. RP-Online.de. Abgerufen am 14. Dezember 2018.
  6. Joseph Bolz: Deborah. Abgerufen am 9. Februar 2021.
  7. Preisträger Best of Comedy & Entertainment: Joseph DeChangeman. Goldenekamera.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  8. Werben & Verkaufen: Markenkampagne für Audio-App Fyeo | W&V. 18. Mai 2020, abgerufen am 9. Februar 2021.