Kirchschlag (Niederösterreich)

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Marktgemeinde
Kirchschlag
Wappen Österreichkarte
Wappen von Kirchschlag
Kirchschlag (Niederösterreich) (Österreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Zwettl
Kfz-Kennzeichen: ZT
Fläche: 29,30 km²
Koordinaten: 48° 23′ N, 15° 13′ OKoordinaten: 48° 23′ 0″ N, 15° 13′ 0″ O
Höhe: 821 m ü. A.
Einwohner: 631 (1. Jän. 2022)
Bevölkerungsdichte: 22 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 3631, 3664
Vorwahl: 02872
Gemeindekennziffer: 3 25 14
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Kirchschlag 2
3631 Kirchschlag
Website: www.kirchschlag.gv.at
Politik
Bürgermeisterin: Christina Martin (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2020)
(15 Mitglieder)
11
2
2
11 
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Kirchschlag im Bezirk Zwettl
AllentsteigAltmelonArbesbachBad TraunsteinBärnkopfEchsenbachGöpfritz an der WildGrafenschlagGroß GerungsGroßgöttfritzGutenbrunnKirchschlagKottes-PurkLangschlagMartinsbergOttenschlag (Niederösterreich)PöllaRappottensteinSallingbergSchönbach (Niederösterreich)SchwarzenauSchweiggersWaldhausenZwettl-NiederösterreichLage der Gemeinde Kirchschlag (Niederösterreich) im Bezirk Zwettl (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
BW

Kirchschlag ist eine Marktgemeinde mit 631 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2022) im Bezirk Zwettl in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchschlag liegt im südlichen Waldviertel in Niederösterreich, etwa vier Kilometer südlich von Ottenschlag. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 29,30 Quadratkilometer. 46,67 % der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zehn Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2022[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Bernhardshof, Eck, Gastles, Kienings, Kirchschlag, Merkengerst, Plessberg, Roggenreith, Scheib und Schneeberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ottenschlag
Martinsberg Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Kottes-Purk
Pöggstall Raxendorf

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundlich Erwähnung stammt aus dem Jahr 1140 als Chuislach.[2]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Kirchschlag ein Bäcker, drei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, ein Landesproduktehändler, zwei Schmiede, ein Schuster, ein Tischler, zwei Viehhändler und einige Landwirte ansässig. Weiters betrieb die Sägegenossenschaft Kirchschlag ein Sägewerk.[3]

Die Erhebung zur Marktgemeinde erfolgte am 30. Juli 1983.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 717 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 738 Einwohner, 1981 795 und im Jahr 1971 883 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kirchschlag

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe nahm von 101 im Jahr 1999 auf 84 im Jahr 2010 ab. Von diesen 84 wurden 44 im Haupt-, 38 im Nebenerwerb und 2 von juristischen Personen geführt.[5] Von den rund 360 Erwerbstätigen, die im Jahr 2011 in Kirchschlag wohnten, pendelten zwei Drittel zur Arbeit aus.[6]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kirchschlag befindet sich ein Kindergarten[7] und eine Volksschule.[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BW

Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1975–2010 Karl Honeder (ÖVP)
  • 2010–2020 Johann Stieger (ÖVP)
  • seit 2020 Christina Martin (ÖVP)[15]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

12976 wurde der Gemeinde folgendes Wappen verliehen: In einem grünen Schild zwei gekreuzte auswärts gewendete silberne Hacken mit schwarzen Stielen, überdeckt von einem aus dem Schildesfuß emporwachsenden vier- bzw. achteckigen goldenen Turm mit schwarzem Fenster.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kirchschlag, Bezirk Zwettl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2022 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2022) (ODS)
  2. a b Gedächtnis des Landes - Orte: Kirchschlag. Niederösterreichische Museum BetriebsgesmbH, abgerufen am 11. November 2022.
  3. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 310
  4. Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 123. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 8. Juni 2022
  5. Ein Blick auf die Gemeinde Kirchschlag, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 13. Januar 2021.
  6. Ein Blick auf die Gemeinde Kirchschlag, Berufspendler. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 13. Januar 2021.
  7. Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 3. Oktober 2020.
  8. Schulensuche. In: Schulen online. Abgerufen am 3. Oktober 2020.
  9. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Kirchschlag. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 6. Dezember 2019.
  10. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Kirchschlag. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 6. Dezember 2019.
  11. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Kirchschlag. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 6. Dezember 2019.
  12. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Kirchschlag. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 6. Dezember 2019.
  13. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Kirchschlag. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 6. Dezember 2019.
  14. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Kirchschlag. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 31. Januar 2020.
  15. Politik – Marktgemeinde Kirchschlag (Waldviertel). Abgerufen am 13. Januar 2021 (deutsch).