Lady Macbeth (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher TitelLady Macbeth
OriginaltitelLady Macbeth
ProduktionslandVereinigtes Königreich
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2016
Länge89 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
Stab
RegieWilliam Oldroyd
DrehbuchAlice Birch
ProduktionFodhla Cronin O’Reilly
MusikDan Jones
KameraAri Wegner
SchnittNick Emerson
Besetzung

Lady Macbeth ist ein britisches Filmdrama von William Oldroyd, das am 10. September 2016 beim Toronto International Film Festival seine Premiere feierte. Der Kostümfilm basiert auf dem Roman Die Lady Macbeth von Mzensk von Nikolai Semjonowitsch Leskow. Am 14. Juli 2017 kam der Film in die die US-amerikanischen und am 2. November 2017 in die deutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im viktorianischen England in einer ländlichen Gegend im Jahre 1865. Katherine und Alexander haben geheiratet, und nach einer ersten Nacht mit ihrem neuen Mann zeigt sich, dass dieser von ihrer Ehe nicht begeistert ist und auch keinerlei Interesse am Körper seiner neuen Frau hat, auch wenn sein Vater Boris auf die Liebe pocht. Der doppelt so alte Alexander verbietet ihr, das Haus zu verlassen, weil es seiner Ansicht nach draußen zu kalt ist. Im Haus gefangen liegt Katherine meist auf ihrem Sofa und ist oft müde. Doch als junge Lady darf sie nicht müde und soll ihrem Ehemann stets zu Willen sein, wie ihr Boris beständig erklärt, denn der reiche Besitzer einer Mine hat Katherine gekauft, damit sie seinem Sohn und auch ihm selbst einen Erben schenkt. Katherine droht in der lieblosen Umgebung zu ersticken, und ihr eintönige Leben langweilt sie.

Als ihr Schwiegervater und ihr Gatte eines Tages verreisen, hat Katherine erstmals wieder Luft zum Atmen und nutzt die Gelegenheit, dem ihr auferlegten Hausarrest zu entkommen. Sie erkundet die Gegend, wo sie Sebastian kennenlernt, einen jungen Arbeiter, der auf dem Anwesen ihres Mannes tätig ist. Sie stürzt sich in eine leidenschaftliche Affäre mit Sebastian, der in ihr ein neues Feuer entfacht und dessen Rohheit und Direktheit sie fasziniert.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film basiert auf der russischen Novelle Lady Macbeth Of The Mtsensk[2][3] beziehungsweise Die Lady Macbeth von Mzensk von Nikolai Semjonowitsch Leskow[4], die sich auf William Shakespeares Tragödie Macbeth bezieht[5] und von Alice Birch adaptiert wurde. Regie führte William Oldroyd. Lady Macbeth ist das Filmdebüt von Oldroyd, der zuvor am Theater gearbeitet hat.

Florence Pugh übernahm die Rolle von Katherine, Paul Hilton spielt ihren neuen Mann Alexander und Christopher Fairbank dessen Vater Boris. Die Rolle des Hausmädchens Anna wurde mit Naomi Ackie besetzt, und Cosmo Jarvis spielt Katherines Liebhaber Sebastian.

Die deutsche Synchronisation entstand unter der Dialogregie von Hilke Flickenschildt bei der Cinephon Filmproduktions GmbH, Berlin.

Die Dreharbeiten fanden im englischen Northumberland, in Seaham Beach, im Cow Green Reservoir und am Lambton Castle im County Durham, bei Rowlands Gill, in Burnopfield, Gateshead, Tyne and Wear statt.

Die Filmmusik wurde von Dan Jones komponiert.[6] Über das Sounddesign im Film sagt Gunda Bartels vom Tagesspiegel: „Hallende Schritte in leeren Korridoren, knarzende Treppenstufen, zuschnappende Fensterflügel. William Oldroyd versteht es, diesem klaustrophobischen Leben einen Sound zu geben.“[7]

Der Film feierte am 10. September 2016 beim Toronto International Film Festival seine Premiere. Ab 25. September 2016 wurde der Film im Rahmen des Zurich Film Festivals erstmals in der Schweiz und am 24. Juni 2017 beim Filmfest München erstmals in Deutschland vorgestellt. Am 29. Juni 2017 kam der Film in die österreichischen, am 14. Juli 2017 in die die US-amerikanischen und am 2. November 2017 in die deutschen Kinos.[8][9]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altersfreigabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA erhielt der Film von der MPAA wegen einiger gewalttätiger und Nacktszenen und vorkommenden sexuellen Handlungen ein R-Rating, was einer Freigabe ab 17 Jahren entspricht. In Deutschland ist der Film FSK 12. In der Freigabebegründung heißt es: „Der Film ist überwiegend ruhig und in stilisierten Bildern erzählt. Die bedrückend-bedrohliche Atmosphäre kann im Zusammenspiel mit einigen Gewaltdarstellungen Kinder unter 12 Jahren überfordern, da sie die Zusammenhänge noch nicht verstehen. 12-Jährige sind aufgrund ihrer bereits gesammelten Medienerfahrung in der Lage, die Hauptfigur und ihr Handeln in den gesellschaftlichen Kontext einzuordnen und eigenständig zu bewerten. Da die Bildebende des Films sowohl bei Gewalt- wie bei Sexszenen sehr dezent ist und die ruhige Erzählweise sowie das historische Setting die Distanzierung erleichtern, besteht für 12-Jährige kein Risiko einer Beeinträchtigung.“[10]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film konnte bislang 88 Prozent der Kritiker bei Rotten Tomatoes überzeugen und erhielt hierbei eine durchschnittliche Bewertung von 7,7 der möglichen 10 Punkte.[11]

Regie führte William Oldroyd

Sascha Westphal von epd Film meint, William Oldroyd zeichne in seinem Spielfilmdebüt mit einer geradezu schneidenden Kälte und Klarheit das Bild einer pervertierten Gesellschaft: „Die starren patriarchalen Strukturen der viktorianischen Ära deformieren letztlich Oldroyds gesamtes Figurenensemble. Paul Hiltons Alexander ist ein Monster der Schwäche. Die Gier und die Unbeugsamkeit seines Vaters Boris [...] haben ihn innerlich verkrüppelt. Er kennt nur die Macht des Geldes, und die ist praktisch grenzenlos. Also demütigt er die ihm aufgezwungene Frau und zeigt ihr so seine Verachtung.“ Westphal erklärt, die Gewalt pflanze sich im Film systematisch fort, und so wie sie von Boris und Alexander behandelt wird, gehe Katherine wiederum mit der schwarzen Hausangestellten Anna um. Oldroyds Verfilmung sei so härter und um einiges eisiger als Nikolai Semjonowitsch Leskows Novelle, so Westphal: „Florence Pughs Lady Macbeth wird nicht mehr von Visionen geplagt, und sie droht auch nicht wahnsinnig zu werden. Ihre Morde haben Methode und sind im Rahmen der gesellschaftlichen Verhältnisse konsequent.“ Weiter sagt Westphal, die rigiden Symmetrien der Einstellungen und die schon chirurgische Präzision der Filmschnitte machten die Gewalt auf der formalen Ebene erfahrbar, und die analytische Schärfe der Inszenierung und ­Pughs Spiel, das Emotionen höchstens erahnen lässt, verleihe Oldroyds Debüt eine opake Brillanz, die einem Bewunderung abnötige, einen aber auch kalt lasse.[12]

Oliver Kaever von Spiegel Online beschreibt den Film als ein intimes, grandios gefilmtes Drama, mit dem zwei große Talente ein furioses Debüt geben. Der Film ziehe den Zuschauer mit karger Schönheit in eine sich konstant von nebelgrau zu nachtschwarz verdüsternde Geschichte über Unterdrückung und Befreiung, Sex und Gewalt, so Kaever weiter. Es handele sich um ein überragendes Drama des jungen britischen Kinos; scheinbar hermetisch und fest in der Welt des 19. Jahrhunderts verankert und doch so offen gestaltet, das es mit der Gegenwart kommuniziert. Über die Arbeit des Regisseurs sagt Kaever, Oldroyd mache aus Leskows Novelle ein intimes Kammerspiel, dessen Bilder die Starre und Enge der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts so sinnlich vermitteln, dass man sie förmlich körperlich zu spüren vermeine: „Die starre Kamera zeigt an sich berückend schöne Einstellungen: Gemälde, Tische, Stühle ergeben eine perfekte Symmetrie. Die Luft zum Atmen allerdings ist ihnen gänzlich ausgetrieben. Die Figuren werden zu Teilen des Dekors, das Haus zur Bühne für ein Stück, das Leben lediglich imitiert.“ Kaever meint weiter, der eigentliche Ort des Geschehens bleibe genauso unsichtbar, wie die Fäden, an denen alle Figuren mit Ausnahme vom Katherine agieren. Zudem bemerkt Kaever, Oldroyd verzichte auf Musik und über weite Strecken auch Worte, doch wenn gesprochen werde, knallten die Dialoge wie Peitschenhiebe.[4]

Auch Dieter Oßwald von der Augsburger Allgemeinen bemerkt in seiner Kritik Oldroyds Verzicht auf jegliche Musik als Geschmacksverstärker. Lieber setze dieser auf den unterschätzten Spezialeffekt von Pausen, und visuell biete er hübsch komponierte Tableaus statt genreüblicher Ausstattungsorgien. Über die Figuren im Film sagt Oßwald, diese seien mit wenigen, sehr präzisen Federstrichen gezeichnet, und überraschende Wendungen hielten die Spannung souverän unter Strom.[13]

Über die Hauptdarstellerin Florence Pugh sagt Annett Scheffel von der Süddeutschen Zeitung, diese spiele die Lady Macbeth wunderbar vieldeutig zwischen boshaftem Kind und eisiger Psychopathin, und die 21-jährige Schauspielerin sei in der Rolle dieser jugendlich-kühnen Antiheldin eine echte Entdeckung. Gemeinsam mit ihr erneuere Oldroyd in Lady Macbeth ein ganzes Genre, so Scheffel: „Sein Kostümdrama ist eine minimalistisch-strenge Angelegenheit – und ein viktorianischer Psychothriller im englischen Hochmoor. Oldroyds trockener Stil erinnert mehr an die Coen-Brüder als an eine Jane-Austen-Verfilmung.“ Bemerkenswert sei das vor allem, weil der Zuschauer schon von der Komplexität der weiblichen Hauptfigur völlig in den Bann geschlagen werde, so Scheffel weiter: „Katherine trägt die strengen Kleider und Flechtfrisuren zwar so, wie es von einer sittsamen Ehefrau verlangt wird, aber sie weigert sich, ihr Unglück schweigend hinzunehmen. Es ist köstlich, wie viel Unverschämtheit und heimliche Verachtung Florence Pugh in das kleine Wort 'Sir' legen kann.“ Man kenne das Bild dieser Frau aus Kostümfilmen und den Gesellschaftsromanen des 19. Jahrhunderts, so Scheffel, doch sei Katherine anders und vieles auf einmal: „Sie ist Madame Bovary und Anna Karenina, eine leidenschaftliche Frau und Gefangene der bürgerlichen Verhältnisse. [...] Und sie ist unter den schweren, viktorianischen Stoffschichten eine moderne Femme fatale, waghalsig und skrupellos.“ Dass der psychologische Reiz der Geschichte nie verloren geht, liegt für Scheffel vor allem an Pughs elektrisierendem Schauspiel und ein paar raffinierten Wendungen im Drehbuch von Alice Birch. Zudem werde Lady Macbeth durch das Auftauchen schwarzer Figuren zu einer scharfsinnigen Analyse der Dynamik von Klasse, Geschlecht und Rasse, und durch deren Einbindung breche Oldroyd mit der Konvention des Kostümfilms als abgeriegeltem Terrain einer rein weißen Gesellschaft.[14]

Im August 2017 wurde bekannt, dass sich der Film auf der Longlist befindet, aus der die Nominierten für den 30. Europäischen Filmpreis bestimmt werden.[15]

Einspielergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die weltweiten Einnahmen des Films aus Kinovorführungen belaufen sich bislang auf rund 5 Millionen US-Dollar.[16]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde Anfang November 2017 in 15 Kategorien für den British Independent Film Award nominiert.[17] Die folgende Auflistung enthält eine Auswahl der bekanntesten Preisverleihungen.

British Independent Film Awards 2017

  • Nominierung als Bester britischer Independentfilm
  • Auszeichnung für das Beste Drehbuch (Alice Birch)
  • Nominierung für die Beste Regie (William Oldroyd)
  • Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin (Florence Pugh)
  • Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Naomi Ackie)
  • Auszeichnung als Beste Nachwuchsdarstellerin (Naomi Ackie)
  • Nominierung als Bester Nachwuchsdarsteller (Cosmo Jarvis)
  • Nominierung für den Douglas Hickox Award für das Beste Regiedebüt (William Oldroyd)
  • Nominierung für das Beste Erstlingsdrehbuch (Alice Birch)
  • Nominierung als Beste Nachwuchsproduzentin (Fodhla Cronin O’Reilly)
  • Nominierung für das Beste Casting (Shaheen Baig)
  • Auszeichnung für die Beste Kamera (Ari Wegner)
  • Nominierung für das Beste Make-up und Haarstyling (Sian Wilson)
  • Nominierung für das Beste Szenenbild (Jacqueline Abrahams)
  • Auszeichnung für die Besten Kostüme (Holly Waddington)
  • Auszeichnung für die Beste Kamera (Ari Wegner)[18]

Dublin International Film Festival 2017

  • Auszeichnung als Beste Schauspielerin mit dem Dublin Film Critics Award (Florence Pugh)

Europäischer Filmpreis 2017

  • Nominierung als Beste Darstellerin (Florence Pugh)
  • Bester Erstlingsfilm („Europäische Entdeckung – Prix FIPRESCI“)[19]

Filmfest München 2017

  • Nominierung für den CineVision Award (William Oldroyd)

Independent Spirit Awards 2018

  • Nominierung als Bester internationaler Film (William Oldroyd)[20]

London Film Festival 2016

  • Nominierung mit dem Sutherland Award im First Feature Competition (William Oldroyd)

National Board of Review Awards 2017

  • Aufnahme in die Top 10 Independent Movies[21]

San Sebastián International Film Festival 2016

  • Auszeichnung mit dem FIPRESCI-Preis (William Oldroyd)
  • Nominierung als Bester Film für die Golden Seashell (William Oldroyd)[22][23]

Toronto International Film Festival 2016

  • Nominierung für den Platform Prize (William Oldroyd)

World Soundtrack Awards 2017

  • Nominierung in der Kategorie Discovery of the Year (Dan Jones)[24]

Zurich Film Festival 2016

  • Auszeichnung mit dem Critics' Choice Award (William Oldroyd)
  • Special Mention als internationaler Spielfilm (William Oldroyd)
  • Nominierung als Bester internationaler Spielfilm für das Golden Eye (William Oldroyd)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lady Macbeth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Lady Macbeth. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüfnummer: 169835/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Nancy Tartaglione: 'Lady Macbeth' Leads British Independent Film Awards Nominations In: deadline.com. 1. November 2017.
  3. https://www.williamoldroyd.com/lady-macbeth/
  4. a b http://www.spiegel.de/kultur/kino/lady-macbeth-kritik-zum-britischen-kammerspiel-a-1175618.html
  5. http://www.focus.de/kultur/kino_tv/film-duesteres-drama-lady-macbeth_id_7783614.html
  6. Dan Jones Scoring 'Lady Macbeth' In: filmmusicreporter.com, 23. August 2016.
  7. Gunda Bartels: 'Lady Macbeth' im Kino: Eine heißkalte Frau In: Der Tagesspiegel, 3. November 2017.
  8. https://www.spio.de/media_content/1494.pdf
  9. Starttermine Deutschland In: insidekino.com. Abgerufen am 25. Oktober 2017.
  10. Freigabebegründung für Lady Macbeth In: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Abgerufen am 2. November 2017.
  11. Lady Macbeth In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 14. Oktober 2017.
  12. Sascha Westphal: Kritik zu 'Lady Macbeth' In: epd Film.
  13. http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Lady-Macbeth-Aussergewoehnlich-starkes-Kino-Debuet-id43135091.html
  14. http://www.sueddeutsche.de/kultur/kostuemfilm-von-wegen-schwaches-geschlecht-1.3731418
  15. Arun Kakar: European Film Awards selects 51 titles for nominations longlist In: screendaily.com, 22. August 2017.
  16. Lady Macbeth In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 12. September 2017.
  17. New Talent Nominations 2017 In: bifa.film, 1. November 2017.
  18. Peter White: 'The Death Of Stalin' Wins Three British Independent Film Awards In: deadline.com, 23. November 2017.
  19. EFA European Discovery – Prix Fipresci In: europeanfilmawards.eu. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  20. Hilary Lewis: 2018 Independent Spirit Award Nominations Revealed In: The Hollywood Reporter, 21. November 2017.
  21. Anthony D'Alessandro: National Board Of Review Winners: 'The Post' Comes Up Strong With Best Pic, Best Actress Meryl Streep, Best Actor Tom Hanks In: deadline.com, 28. November 2017.
  22. https://www.sansebastianfestival.com/2017/sections_and_films/official_selection/7/652410/in
  23. 65th San Sebastian Film Festival 2017 Awards In: sansebastianfestival.com. Abgerufen am 1. Oktober 2017.
  24. World Soundtrack Awards Discovery of the Year & Public Choice Nominees Announced In: filmmusicreporter.com, 13. September 2017.