Müglitztal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Müglitztal
Müglitztal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Müglitztal hervorgehoben

Koordinaten: 50° 56′ N, 13° 50′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Verwaltungs­gemeinschaft: Dohna-Müglitztal
Höhe: 278 m ü. NHN
Fläche: 21,01 km2
Einwohner: 1910 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km2
Postleitzahl: 01809
Vorwahlen: 035027, 035206 (Maxen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: PIR, DW, FTL, SEB
Gemeindeschlüssel: 14 6 28 250
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 11
01809 Dohna
Website: www.gemeinde-mueglitztal.de
Bürgermeister: Michael Neumann (parteilos)
Lage der Gemeinde Müglitztal im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Altenberg (Erzgebirge)Bad Gottleuba-BerggießhübelBad SchandauBahretalBannewitzDippoldiswaldeDohmaDohnaDorfhainDürrröhrsdorf-DittersbachFreitalGlashütteGohrischHartmannsdorf-ReichenauHeidenauHermsdorfKlingenbergHohnsteinSebnitzKönigstein (Sächsische Schweiz)KreischaLiebstadtLohmenMüglitztalNeustadt in SachsenPirnaKlingenbergRabenauRathenRathmannsdorfReinhardtsdorf-SchönaRosenthal-BielatalDippoldiswaldeSebnitzSebnitzStadt WehlenStruppenStolpenTharandtWilsdruffSachsenTschechienLandkreis BautzenDresdenLandkreis MeißenLandkreis MittelsachsenKarte
Über dieses Bild
Blick auf Schloss Weesenstein, die bekannteste Sehenswürdigkeit der Gemeinde Müglitztal

Müglitztal ist eine Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, liegt aber geografisch gesehen im Erzgebirgsvorland. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Dohna-Müglitztal. Verwaltungssitz ist Weesenstein. Das Zentrum der Landeshauptstadt Dresden liegt 22 Kilometer nordwestlich von Müglitztal.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Müglitztal, die an der Müglitz liegt, befindet sich bis auf die Ortsteile Maxen und Burkhardswalde im gleichnamigen tief eingeschnittenen Tal im hügeligen Vorland des Osterzgebirges. Die Gemeindeteile Burkhardswalde und Maxen liegen auf einer Hochfläche westlich des Tales oberhalb von Mühlbach.

Der höchste Punkt des Gemeindegebietes befindet sich mit 396 m ü. NN an den Drei Linden oberhalb von Mühlbach. Der tiefste Punkt befindet sich im Müglitztal auf einer Höhe von 153 m ü. NN.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Burkhardswalde, Crotta, Falkenhain (mit Ploschwitz), Maxen, Mühlbach (mit Häselich), Schmorsdorf und Weesenstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu DDR-Zeiten erholten sich Kinder in einem Ferienlager, das in der Hartmannmühle eingerichtet wurde.

Im Zuge einer Gemeindegebietsreform schlossen sich am 1. März 1994 die Gemeinden Burkhardswalde, Maxen, Mühlbach und Weesenstein zur neuen Gemeinde Müglitztal zusammen.

Das Gemeindegebiet, insbesondere Weesenstein, wurde durch Hochwasser der Müglitz in der Vergangenheit wiederholt schwer in Mitleidenschaft gezogen. Schwere Schäden traten vor allem 1927 und 2002 auf. Dabei wurde die Bahnlinie für längere Zeit unterbrochen, Wohnhäuser und Brücken zerstört und der Park von Schloss Weesenstein verwüstet.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlergebnisse Gemeinderatswahlen
2009[2] 2014[3] 2019[4]
Wahlberechtigte 1787 1625 1585
Wähler 1033 983 1166
Wahlbeteiligung 57,8 % 60,5 % 73,6 %
Stimmen Anteil Stimmen Anteil Stimmen Anteil
CDU 979 34,0 796 28,7 435 13,2
WVFFW1 506 17,6 636 23,0 312 9,4
VS2 444 15,4 212 7,7  - -
Faber 257 8,9 - - -  -
HV Maxen3 697 24,2 655 23,6  695 21,0
WVN4 - - 162 5,8 -  -
HeFe5 - - 310 11,2 189  5,7
WVL6 - - - - 108 3,3
AfD - - - - 543 16,4
FW7 - - - - 46 1,4
FF8 - - - - 119 3,6
FuK9 - - - - 281 8,5
HVB10 - - - - 579 17,5
1 Wählervereinigung der Freiwilligen Feuerwehr Müglitztal
2 Volkssolidarität
3 Heimatverein Maxen e.V.
4 Wählervereinigung Nachgefragt
5 Heimat- und Feuerwehrvereins Weesenstein-Falkenhain e.V.
6 Aktiv vor Ort – Wählervereinigung Lehmann
7 Falkenhainer Wähler
8 Für Falkenhain
9 Für unsere Kinder
10 Heimatverein Burkhardswalde

Gemeinderatswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009 verteilen sich die 11 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 4 Sitze
  • Heimatverein Maxen e.V. (HVM): 2 Sitze
  • Faber: 1 Sitz
  • Wählervereinigung der Freiwilligen Feuerwehr Müglitztal (WVFFW): 2 Sitze
  • Volkssolidarität (VS): 2 Sitze

Gemeinderatswahl 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014
Wahlbeteiligung: 60,5 %
 %
30
20
10
0
28,7 %
23,6 %
23,0 %
7,7 %
5,8 %
11,2 %
HVM
WVFFW
VS
WVNe
WVH
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
e Wählervereinigung Nachgefragt

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 4 Sitze
  • Heimatverein Maxen e.V. (HVM): 3 Sitze
  • Wählervereinigung der Freiwilligen Feuerwehr Müglitztal (WVFFW): 3 Sitze
  • Heimat- und Feuerwehrvereins Weesenstein-Falkenhain e.V. (HeFe): 1 Sitz
  • Volkssolidarität (VS): 1 Sitz

Gemeinderatswahlen 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 verteilen sich die 11 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 2 Sitze
  • Heimatverein Maxen e.V. (HVM): 3 Sitze
  • Wählervereinigung der Freiwilligen Feuerwehr Müglitztal (WVFFW): 1 Sitz
  • AfD: 1 Sitz
  • Für unsere Kinder: 1 Sitz
  • Heimatverein Burkhardswalde: 3 Sitze

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Tal verläuft die Staatsstraße 178 und die Müglitztalbahn (HeidenauAltenberg).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Weesenstein mit Park Weesenstein
  • Heimatmuseum Maxen am Dorfplatz
  • Naturbühne Maxen: Freilichttheater in ehemaligen Marmorbruch
  • Kalkofen an der Naturbühne: Technisches Denkmal von 1856 mit Aussichtsplattform und Ausstellung von Mineralien im Sommer
  • Kalkofen an der Winterleite: Technisches Denkmal zwischen Maxen und dem Bahnhof Burkhardswalde-Maxen
  • Blaues Häusel, ein Pavillon in Form einer Moschee, einziges Gebäude im javanischen Stil in Europa, erbaut für den Maler Raden Saleh
  • Friedensdenkmal an den Drei Schmorsdorfer Friedenslinden, Aussichtspunkt zwischen Maxen und Schmorsdorf
  • Lindenmuseum Clara Schumann, kleinstes freistehendes Museum Deutschlands (6,85 m²) in Schmorsdorf
  • Maxener Schloss[5]

Naturdenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gymnastik: SV Sachsen Müglitztal
  • Heimat- und Feuerwehrverein Mühlbach
  • Feuerwehrverein Burkhardswalde

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sagenhaftes Müglitztal. Alte und neue Geschichten von Zinnwald bis Heidenau. Verlag Niggemann & Simon Maxen 2003. ISBN 3-9808477-1-3

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe auch: Persönlichkeiten Weesensteins

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Müglitztal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Müglitztal im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung des Freistaates Sachsen nach Gemeinden am 31. Dezember 2019 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen (Hrsg.): Wahlen – Gemeinderäte – Vorläufige Ergebnisse 2009. Juni 2009, ISSN 1435-8689, S. 141 (mpifg.de [PDF]).
  3. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014
  4. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2019
  5. Peter Flache: Startseite. 2. März 2019, abgerufen am 5. Juli 2020.