Autópálya M1

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M1-es autópálya in Ungarn
M1
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Karte
Verlauf der M 1
Basisdaten
Betreiber: Nemzeti Infrastruktúra Fejlesztő Zrt.
Gesamtlänge: 171 km

Megyék (Komitate):

AutobahnM1.JPG
Ansicht nach Budapest in Richtung Tatabánya

Autópálya M1 (ungarisch für ,Autobahn M1‘) ist eine in Ost-West-Richtung verlaufende Autobahn in Ungarn und Teil der Europastraßen 60, 65 sowie 75. Sie beginnt im Westen der Landeshauptstadt Budapest und führt vorbei an Tatabánya, Győr und endet bei Hegyeshalom an der Staatsgrenze zu Österreich. Dort schließt sie an die Ost Autobahn (A4) an.

Die M1 stellt von Budapest die direkte Straßenverbindung mit den Hauptstädten von Österreich, Wien, und der Slowakei, Bratislava (via M15), her. Daher ist sie eine der wichtigsten Fernverkehrsstraßen in Ungarn.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staatlich gebaute Sektionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste 12 km lange Abschnitt der Autobahn M7 wurde 1964 gebaut. Ab 1973 wurde in Törökbálint auf der Standspur die linke Spur gewertet und 1978 die richtige Spur in Betrieb genommen.

Von der Ausfahrt Tatabánya-Nord bis zur Ausfahrt Komárom wurde die linke Seite der Strecke 1975 fertiggestellt. Die Strecke zur Ausfahrt Győr-Ost (Kilometer 105) wurde 1977 dem Verkehr übergeben.

Der 1964 in Budaörs gebaute Abschnitt der M1 und gleichzeitig auch der M7, wurde von 1977 bis 1978 mit zwei Takten auf die heutige Breite erweitert.

Zwischen den Kilometern 12 und 16 wurde von 1979 bis 1981 die rechte Spur fertiggestellt. Im Jahr 1982 wurde die Autobahn zwischen Kilometer 38 und 66 auf die volle Breite der Straße ausgebaut. Im Jahr 1985 wurden die Abschnitte von Kilometer 25 bis 38, sowie 1987 von 16 bis 25 fertiggestellt. Im Jahr 1990 wurde auch die fehlende rechtsseitige Straße von Kilometer 66 bis 105 gebaut.

In Konzession gebaute Sektionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 erhielt Ungarn das Recht, die Weltausstellung von 1996 zu organisieren. Die Vereinbarung machte es notwendig, die Autobahn M1 so schnell wie möglich fertig zu stellen. Aufgrund der sich abzeichnenden Wirtschaftskrise verfügte das Land jedoch nicht über die Ressourcen, die für den Bau der Straße erforderlich waren. Daher wurde eine Ausschreibung für private Investoren durchgeführt. Am 13. April 1993 unterzeichnete der Staat einen Vertrag mit dem Privatinvestor, der die Erste Ungarische Konzessionsautobahn Rt. Gegründet hatte. Die neue Gesellschaft hat das Recht erworben, die Fahrbahn 35 Jahre lang zu betreiben.

Im Jahr 1996 wurde die Autobahn vollständig fertiggestellt. Dies war der erste Autobahnabschnitt in Ungarn, wo Grünbrücken eingerichtet wurden.

Gebührenpflichtige Strecken auf der M1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die M1 in Ungarn ist fast komplett gebührenpflichtig. Von Ausfahrt 15 bei Biatorbagy (Verknüpfung mit der M0) bis zur Grenze nach Österreich (Grenzstadt in Ungarn: Hegyeshalom-nyugat) ist alles gebührenpflichtig für PKW und LKW. Der Beginn in Budapest bis zur Ausfahrt 15 ist das einzige kleine Stückchen, das nicht gebührenpflichtig ist.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: M1 (Ungarn) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien