Media Tenor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Media Tenor International
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 2005
Sitz Zürich, Schweiz[1]
Leitung Roland Schatz
Mitarbeiter 18[2]
Branche Forschung

Media Tenor International AG ist ein Schweizer Unternehmen für Medienanalysen. Das in Rapperswil-Jona (zuvor Zürich und Lugano) eingetragene Unternehmen[3][4] untersucht Medien mit der Methode der computergestützten Inhaltsanalyse. Das Unternehmen unterhält nach eigenen Angaben Standorte in Bonn, Hanoi, New York, Pretoria, Wien und Zürich. Am 30. Juni 2008 wurde der Betrieb des größten Büros in Bonn (ehemals 180 Mitarbeiter) bzw. Remagen nach einer zweiten Insolvenz eingestellt. Eigentümer und Geschäftsführer des Unternehmens ist Roland Schatz. Media Tenor wirkt unter anderem neben mehreren Organisationen an der Erstellung des FAZ-Ökonomenranking mit.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Unternehmer Roland Schatz hat seit 1985 unter verschiedenen, oft ähnlichen Namen in unterschiedlichen Ländern mehrere Firmen mit verwandten Tätigkeiten gegründet. Begonnen hat Schatz mit dem Periodikum Innovatio, dessen Erscheinen 1992 eingestellt wurde. Deren spätere Herausgeberin, die Innovatio Verlags GmbH, bestand von 1990 bis 1995.[5] 1993 gründete er den Medien Monitor-Verein für Medieninhaltsanalyse e. V. Dieser fungierte als Herausgeber der ab 1994 zunächst 14-täglich erscheinenden Publikation Medien Monitor. Aufgrund einer Intervention des WDR wegen Verwechslungsgefahr mit seinem TV-Magazin Monitor wurde der Medien Monitor nach einigen Wochen in Medien Tenor umbenannt;[6] der Verein nannte sich dann nur noch Verein für Medieninhaltsanalyse e. V.[7] Verlag des Medien Tenor Forschungsberichts wiederum war die 1987 gegründete Innovatio Verlags AG [8] mit ursprünglichem Sitz im Schweizer Fribourg. Es folgten wie bei den diversen Media-Tenor-Firmen Sitzverlegungen nach Lugano, Zürich und Rapperswil-Jona. [9]

Späterer Herausgeber des Medien Tenor Forschungsberichts war bis März 2005 die Medien Tenor Institut für Medienanalysen GmbH, die 2005 in die Insolvenz geriet. Schatz machte für die Insolvenz eine schlechte Zahlungsmoral seiner Kunden wie Fiat und Volkswagen verantwortlich,[10] umstritten war die Forderung aus einem Auftrag der Deutschen Bank.[11] Insolvenzverwalter Dirk Obermüller hingegen sah einen strategisch ungünstigen Immobilienkauf als einen der Hauptgründe der Zahlungsunfähigkeit.[12]

Beim Nachfolgeunternehmen Media Tenor Deutschland GmbH wurde Schatz zwischenzeitlich als Geschäftsführer entlassen,[13] später jedoch wieder eingestellt. In Bonn gegründet, wurde das Unternehmen im Oktober 2007 nach Rolandseck (Handelsregister Amtsgericht Koblenz) umgemeldet. Als Sitz wurde Lugano in der italienischsprachigen Schweiz angegeben, während die Unternehmensadresse nach wie vor auf Rolandseck lautete.

Am 22. November 2007 ist beim Finanzamt Bonn die vorläufige Insolvenz der Media Tenor Deutschland GmbH beantragt worden. Am 2. Januar 2008 wurde das Insolvenzverfahren über die Firma eröffnet. In Bonn klagten ehemalige Mitarbeiter gegen das Unternehmen, weil ihnen nach eigenen Angaben nicht ordnungsgemäß gekündigt wurde.[14] Mittlerweile lautet die Firmierung des Unternehmens Media Tenor International AG, die Postanschrift wird nach mehreren Adresswechseln heute in Rapperswil-Jona geführt.[3][15] Die insolvente Medien Tenor Institut für Medienanalysen GmbH wurde bis heute nicht aus dem Handelsregister des Amtsgerichts Bonn gelöscht.

Eine parallel im britischen Dover betriebene Media Tenor Limited wurde hingegen zum Januar 2005 zwangsweise aus den Registern gelöscht. Nach einem Auszug der Agentur Companies House, die dem britischen Handels- und Wirtschaftsministerium unterstellt ist, kam die Gesellschaft ihren Berichtspflichten letztmals im Frühjahr 2002 nach.[16]

Staatsanwaltliche Ermittlungen führten 2010 zur Anklage gegen Schatz. Vom 23. Februar bis 1. Juli 2010 wurde vor dem Landgericht Bonn das Verfahren wegen Untreue in 150 Fällen, betrügerischen Bankrotts, Insolvenzverschleppung und Vorenthaltens von Arbeitnehmeranteilen für die Sozialversicherung und die Pensionskasse verhandelt.[17] Schatz war am Ende geständig und wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt mit der Auflage, dass er für alle Beschäftigten die ausstehenden Sozialbeiträge nachzahlt.[18][19] Gegen das Urteil wehrt sich Schatz (2012) mit einer Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.[20]

Nach eigenen Angaben des Unternehmens wurden seit 2000 mehrere Media Tenor-Teilunternehmen gegründet:

  • 2000 Gründung Media Tenor South Afrika
  • 2005 Gründung der Media Tenor Deutschland GmbH und Übernahme aller Rechte und Pflichten der Medien Tenor Institut für Medienanalyse GmbH (Auflösung 2008)
  • 2005 Gründung der Media Tenor International AG in der Schweiz
  • 2012 Gründung Media Tenor Vietnam
  • 2015 Gründung der Media Tenor GmbH in Österreich

Methodik und Beirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Media Tenor beansprucht für sich, den Inhalt meinungsbestimmender Medien Aussage für Aussage quantitativ und qualitativ auszuwerten. Neben den einzelnen Aussagen werde auch erfasst, ob sie mit negativen oder positiven Wertungen daher kommen oder neutral bleiben. Welche Aussagen wie erfasst werden, schreibe ein „Codebuch“ vor, welches nach eigenen Angaben inzwischen 115.000 Kennzahlen umfasst. Jeder Kodierer durchlaufe eine Schulung, bevor seine Auswertungen verwendet werden. Zudem fänden stichprobenartig Reliabilitätstests statt, wodurch eine Genauigkeitsrate von mindestens 87 Prozent gewährleistet werden soll.[21] Forschungsergebnisse von Media Tenor spielten beispielsweise des Öfteren eine kontroverse Rolle in Diskussionen über die Qualität der öffentlich-rechtlichen Medien sowie über Rundfunkgebühren.[22]

Ein ehemaliger Medienanalyst des Unternehmens berichtet, dass die „Codebücher“ während laufender Untersuchungen geändert worden seien. So habe man auf Anweisung der Unternehmensleitung nachträglich die Kriterien verändert, wenn „in der Research-Abteilung, der Abteilung, in der die Auswertung gemacht wird, festgestellt wurde, dass die Auswertung gar nicht mit dem übereinstimmt, was man sich gedacht hatte“.[23]

Media Tenor unterhält einen Beirat, dem nach Eigenangabe mehrere Wissenschaftler, Journalisten und Manager aus 9 Ländern angehören. Über die konkrete Arbeitsweise und etwaige Zusammenkünfte der Beiratsmitglieder macht das Unternehmen keine Angaben. Prominente Mitglieder sind Donald Shaw (University of North Carolina at Chapel Hill) und Maxwell McCombs (University of Texas, Austin), die zu den Mitbegründern der Agenda Setting-Forschung gehören. 2008 trat der Kriminologe und frühere Justizminister von Niedersachsen, Christian Pfeiffer, aus dem Beirat aus. Auch Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, hat den Beirat verlassen.[24]

Nach Angaben des Unternehmens besteht aktuell (2016) folgender Beirat:

Beirat Organisation Eintritt
Frank Brettschneider Universität Hohenheim Januar 1999
Stephen Coleman University of Leeds Januar 1999
Eli Pollak Weizmann-Institut für Wissenschaften April 1999
Donald Shaw University of North Carolina at Chapel Hill Januar 2004
Francesco de Leo CEO Green CommChallenge, Los Angeles Januar 2004
Holli A. Semetko Emory University Januar 2004
Max McCombs University of Texas at Austin Januar 2004
Robert G. Eccles Harvard Business School Oktober 2004
Nitin Nohria Professor Business Administration of Dean Harvard Business School, Boston Januar 2005
Michael B. Goodman Director Corporate Communication Institute, New York Oktober 2006
Shiping Liu Chief Scientist & Associate Director of CAS Financial Technology Center, Chairman of GBICC, Shanghai Oktober 2006
Jan-Egbert Sturm Director, KOF, Zürich Juli 2007
Frank Go Rotterdam School of Management, Erasmus-Universität Rotterdam Januar 2009
Michel Ogrizek International Communications Expert, Paris Januar 2009
Alisa Miller CEO, Public Radio International, Minneapolis Januar 2011
Bernard Kalb former Assistant Secretary of State for Public Affairs, State Department, Washington DC Januar 2011
Christoph Frei Director General, World Energy Council, London Januar 2011
Eli Khoury Founder and CEO, Quantum Group, Saatchi & Saatchi MENA, Beirut Januar 2011
Farhad Dilmaghani President of DeutschPlus Januar 2011
Nakhle El-Hage Editor-in -Chief, Al Arabiyah, Dubai Januar 2011
Stephen Killilea Founder and CEO, Institute for Economics and Peace, Sydney Januar 2011
Ulrik Haagerup Editor-in-Chief, DR-TV, Copenhagen Januar 2011

Bekannte Tätigkeitsfelder und Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen von Media Tenor sind Grundlage für mehrere Publikationen über den Einfluss der Medien in verschiedenen Feldern.

Der Online-Mediendienst Kress nutzt das Zitate-Ranking von Media Tenor.[25][26] Media Tenor ist neben mehreren anderen Organisationen an der Erstellung des jährlichen Ökonomen-Einflussrankings beteiligt, welches 2013 zum ersten Mal für Deutschland in der FAZ [27] und seit 2014 zusätzlich für Österreich in Die Presse [28] und für die Schweiz in der NZZ [29] veröffentlicht wird.

Den Versicherungskonzern Allianz unterstützt Media Tenor bei der Reputations-Schutz-Versicherung mit. [30]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Vorläuferunternehmen Medien Tenor wurde von Kritikern vorgeworfen, Zahlen ohne wissenschaftliche Grundlagen zu veröffentlichen und die Ergebnisse für Kampagnen vor allem gegen öffentlich-rechtliche Anbieter zu nutzen. So habe Medien Tenor behauptet, ein Quotenanstieg der Tagesschau im ersten Halbjahr 2004 habe vorwiegend an den hohen Zuschauerzahlen während der Halbzeitpausen von übertragenen EM-Spielen gelegen. Tatsächlich aber wurde die Tagesschau in keiner einzigen EM-Halbzeitpause gesendet. Auch wurde behauptet, die Sendezeit der Tagesschau werde von den Zuschauern vorwiegend zum Toilettengang genutzt und die tatsächliche Zuschauerzahl sei damit deutlich geringer. Statistiken von Wasserwerken über den Verbrauch würden dies belegen. Medien Tenor konnte nach der Veröffentlichung dieser Aussagen laut dem NDR-Magazin Zapp keine entsprechende Statistik vorlegen, blieb aber bei seiner Darstellung.[31][32]

Auch die von Medien Tenor veröffentlichte Rangliste Mediendax 30 stieß auf Kritik.[33] Medien Tenor erwirkte nach eigener Angabe einstweilige Verfügungen gegen einen der Kritiker, Klaus Merten von der Universität Münster.[34]

Besondere öffentliche Aufmerksamkeit erlangte eine von der zum Springer-Verlag gehörenden Bild am Sonntag in Auftrag gegebene und im August 2006 veröffentlichte Untersuchung von Media Tenor über die TV-Berichterstattung im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah. Media-Tenor-Geschäftsführer Roland Schatz behauptete, die Berichterstattung der Nachrichtensendungen von ARD und ZDF sei einseitig und ziele darauf ab, Israel nur als Täter darzustellen.[35] Weitergehend sprach er von einer „jahrelangen negativen Darstellung Israels“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die Fernsehsender wiesen Schatz’ Behauptungen zurück und forderten ihn auf, die Methodik und die Basisdaten seiner Untersuchung öffentlich zu machen. Schatz weigerte sich jedoch, die Daten herauszugeben.[36] Die ARD verwies darauf, dass das Hans-Bredow-Institut nach Prüfung des im Internet verfügbaren Untersuchungsberichts zu dem Ergebnis kam, er sei „nicht ergebnisoffen“ und „nicht wissenschaftlich“. Außerdem dürfe die Vorgängerfirma Medien Tenor nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Köln der „Datenmanipulation“ bezichtigt werden. Nach einem von der ARD angestrengten Verfahren war Geschäftsführer Schatz aufgrund zahlreicher falscher Aussagen zu einer umfangreichen Gegendarstellung und zu Unterlassung verurteilt worden.[37]

In die Kritik geriet Media Tenor wiederholt auch wegen seines Verhaltens gegenüber seinen Beschäftigten. So wurde sowohl in Deutschland[38] als auch in der Schweiz[39] der Vorwurf verspäteter Gehaltsauszahlungen laut.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Media Tenor bei Moneyhouse
  2. Marc Allemann: Schatz will nicht aufgeben. Tagblatt, 9. März 2011.
  3. a b Eintrag der «Media Tenor International AG» im Handelsregister des Kantons St. Gallen
  4. Eintrag der «Media Tenor International AG» im Handelsregister des Kantons Zürich
  5. Gemeinsames Registerportal der Länder. Abgerufen am 4. August 2016 (Suche nach HRB 5216, Registergericht Bonn, „auch gelöschte Firmen finden“).
  6. WDR: Zoff um Zahl und Wort. In: Focus. Nr. 52, 23. Dezember 1994
  7. Gemeinsames Registerportal der Länder. Abgerufen am 27. Juli 2016 (Suche nach VR 6768, Registergericht Bonn, „auch gelöschte Firmen finden“).
  8. Innovatio Verlags AG. Abgerufen am 4. August 2016 (Noch heute heißt es im Titel der Website der Innovatio Verlags AG: „Media Tenor International ist Forschungsinstitut des INNOVATIO Verlages AG“).
  9. Easymonitoring AG: Innovatio Verlags AG. In: Easymonitoring. Abgerufen am 4. August 2016.
  10. Handelsblatt exklusiv: Forschungsunternehmen Medien-Tenor ist insolvent. In: Handelsblatt. 9. März 2005
  11. Thomas Tuma: Fragwürdige Peanuts. In: Der Spiegel. Nr. 29, 2005, S. 76–78 (online).
  12. Silke Elbern: Dienstleister Medien Tenor droht das Aus. In: General-Anzeiger. 10. März 2005
  13. Media Tenor-Geschäftsführer Roland Schatz geht. In: www.new-business.de. Abgerufen am 27. Juli 2016.
  14. Frank Rintelmann: Remagener Medienanalysefirma Media Tenor ist zahlungsunfähig. In: General-Anzeiger. 26. Februar 2008
  15. Media Tenor International AG: Impressum
  16. Wolf-Dieter Rühl: Klippen von Dover. In: prmagazin. 12/2006, S. 10 (Pressemitteilung prmagazin: Verdacht auf Steuervergehen und Untreue bei Media Tenor. 1. Dezember 2006)
  17. Rita Klein: Chef von Medien Tenor auf der Anklagebank. In: General-Anzeiger. 24. Februar 2010
  18. Rita Klein: Bewährungsstrafe für Medien-Tenor-Chef. In: General-Anzeiger. 2. Juli 2010
  19. Rufruinierter Erbsenzähler. In: die tageszeitung. 9. Juli 2010
  20. Streit um Gauls Rolle bei Media Tenor. In: prmagazin. 2. März 2012
  21. Media Tenor International AG: Arbeitsstandards (Memento vom 14. März 2013 im Internet Archive)
  22. Jörg Becker, Götz Frank, Ulrich Meyerholt: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk zwischen Wettbewerb und Kultur. Gutachten zur Situation und Zukunft der Medien, des Medienrechts und der Medienpolitik in Deutschland und der EU. Bundestagsfraktion der Linkspartei, 2007 (PDF; 6,9 MB)
  23. Steffen Grimberg: Zweifelhafte Auswerter „Media Tenor“: „Gezwungen zu manipulieren“. In: die tageszeitung. 16. April 2008
  24. Steffen Grimberg: Ex-Mitarbeiter verklagen Analysefirma: Media Tenor in Insolvenz. In: die tageszeitung. 16. Januar 2008
  25. Kress: Media-Tenor-Jahresranking: Was bringen Zitate, Herr Schatz
  26. Kress: Meistzitierte Medien im ersten Quartal 2016: „Bild“ vor „Spiegel“
  27. FAZ: Ökonomieranking 2015
  28. DiePresse: Top 23: Diese Ökonomen prägen Österreich
  29. Neue Zürcher Zeitung (NZZ): Ökonomen-Einfluss-Ranking 2015
  30. Allianz: Ankündigung der Reputations-Schutz-Versicherung
  31. Pressemitteilung NDR Norddeutscher Rundfunk: „Zapp“: Institut Medien Tenor betreibt Kampagne - Experten sprechen von „Manipulation“. 24. September 2004
  32. Das NDR-Magazin «Zapp» wirft Medien Tenor Manipulation vor. In: Klein Report. 26. September 2004
  33. Klaus Merten, Christina Dahm, Tanja Spriestersbach, Jasmin Top & Philipp Winterberg: Medien, Dachse & Tenöre. Zur Ethik und Methodik von Medienresonanzanalysen. Ein Weißbuch zum Mediendax 30. Lit, Münster 2005, ISBN 3-8258-8478-3
  34. Media Tenor International: Medien Tenor erwirkt dritte Einstweilige Verfügung gegen Klaus Merten. 20. Oktober 2004
  35. Peter Nowak: Emotion und Interesse. In: Telepolis. 16. August 2006
  36. Pressemitteilung NDR Norddeutscher Rundfunk: Media Tenor schickt dem NDR keine Untersuchungsdaten. 18. August 2006
  37. Nahost-Berichterstattung einseitig? ARD wehrt sich. In: quotenmeter.de. 8. August 2006
  38. Silke Leuckfeld: Bei Nacht und Nebel. In: ver.di Publik. 10/2008, S. 4 f.
  39. Media Tenor: Chaos und falsche Versprechen. In: m comedia magazin. 4/2008