Melt

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Melt! Festival
Melt! Festival
Allgemeine Informationen
Ort Gräfenhainichen
Genre Elektro, Indie, Pop, HipHop
Website http://www.meltfestival.de
Besucherzahlen
2015 20.000
2014 20.000
2013 20.000
2012 20.000
2011 20.000
2010 20.000
2009 20.000
Vorherige Veranstaltungsorte
1998 Lärz
1997 Velten

Das Melt (in Eigenschreibweise Melt!, deutsch Schmilz!) ist ein Musikfestival, das erstmals im Jahr 1997 veranstaltet wurde. Seit 1999 findet das Festival bei Gräfenhainichen in der „Stadt aus Eisen“ Ferropolis statt.

Geschichte[Bearbeiten]

Melt! 2014
Main Stage und Förderbagger beim Melt! 2015
Feuershow an einem Förderbagger beim Melt! 2015
Installation auf dem Melt! 2015

Schauplatz des ersten Melt-Festivals war der Bernsteinsee in Velten in Brandenburg, das zweite Mal wurde das Festival auf dem Flugplatz Lärz ausgerichtet. 1999 fand das Melt erstmals auf dem Ferropolis-Gelände bei Gräfenhainichen statt, wo es bis heute einmal jährlich gastiert.

2003 musste das Festival aufgrund von zurückhaltendem Sponsorenverhalten sowie widrigen Wetterverhältnissen pausieren. Nach einem Engagement der Zeitschrift Intro kehrte das Melt 2004 mit einem überarbeiteten Konzept zurück. Das Melt-Festival vereint elektronische Musik und Rocksound.

Die Wahl des Veranstaltungsortes macht zum Teil auch die Besonderheit des Melt aus: Die Live-Acts spielen im Freiluftmuseum für Braunkohletagebau, der „Ferropolis“ in Gräfenhainichen, zwischen gigantischen Baggern. Im Zentrum des Veranstaltungsortes öffnet sich eine Arena, die an ein römisches Amphitheater erinnert. Seit 2008 ist das Amphitheater der großen Open-Air-Bühne vorbehalten. Die zweite (überdachte) große Bühne (Gemini-Stage) befindet sich seither außerhalb. Neben der Gemini-Stage und weiteren Bühnen an wechselnden Orten auf dem Gelände ist die Big-Wheel-Stage eine feste Institution. Hierbei handelt es sich um eine Open-Air-Bühne für DJs und elektronische Live-Acts, die in bzw. unter einem der großen Schaufelradbagger angeordnet ist. Vorherrschend ist hier Club- bzw. Rave-Atmosphäre.

Zwischen dem eigentlichen Festivalgelände und dem Zeltplatz befindet sich außerdem der Sleepless Floor. Hier wird am Samstag und Sonntag durchgängig gefeiert.

Bisherige Headliner auf dem Melt-Festival waren unter anderem: Underworld, Björk, The Streets, Pet Shop Boys, Bloc Party, Róisín Murphy, Bright Eyes vs. The Faint, Röyksopp, Laurent Garnier, Richie Hawtin, The Notwist, Tortoise, Mouse on Mars, Zoot Woman, Peaches, Scissor Sisters, Mando Diao, Miss Kittin, Ellen Allien, Chicks On Speed, Maxïmo Park, LTJ Bukem, Fischerspooner, Phoenix, Deichkind, GusGus und Tocotronic.

2008 fand das Melt!-Festival erstmals über volle drei Tage (von Freitag bis Sonntag) statt. Headliner waren u. a. Björk, Franz Ferdinand und Hot Chip. Mit einem erneuten Besucherrekord von über 20.000 Gästen erreichte das Festival seine Kapazitätsgrenze.

Im Jahr 2009 fand das Festival vom 17. bis 19. Juli statt. Die Headliner waren Oasis, Bloc Party sowie Aphex Twin mit Florian Hecker. Zum ersten Mal in seiner 12-jährigen Geschichte war das Festival ausverkauft.[1] Sowohl im Jahr 2008 als auch 2009 war eine neue Internationalität des Festivals festzustellen. Speziell Musikbegeisterte aus dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Skandinavien sind mittlerweile in großer Zahl beim Melt! zu finden.

Sowohl im Jahre 2010 als auch 2011 und 2012 war das Festival erneut ausverkauft.[2] Headliner waren 2011 unter anderem Hurts, Pulp, Paul Kalkbrenner, Robyn und Boys Noize.

2012 fungierten M83, Gossip, Whitest Boy Alive, Justice, Two Door Cinema Club, Modeselektor, Bloc Party, Caribou und The Bloody Beetroots als Headliner.[3]

2013 zählten The Knife, Trentemøller, Woodkid und die Babyshambles zu den Headlinern des Melt.[4]

Im Jahr 2014 zählten die Band Portishead, Röyksopp & Robyn sowie The Notwist, Moderat, Fritz Kalkbrenner, Metronomy und WhoMadeWho zu den Headlinern.[5]

2015 krönten Alt-J, Kylie Minogue, Giorgio Moroder, London Grammar, Tocotronic und über 120 weitere Acts das Line-up.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Melt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise, Quellen[Bearbeiten]

  1. MELT! ausverkauft
  2. Bereits zwei Monate vor Festivalbeginn meldete das Melt!: ausverkauft!
  3. Melt! 2012
  4. Schunkeln bis zur Ekstase in FAZ vom 23. Juli 2013, Seite 30
  5. Benjamin Reibert: Melt! bestätigt Jeff Mills, Little Dragon, Panda Bear und Seth Troxler. In: trndmusik. 18. März 2014, abgerufen am 27. April 2014.