Merveille Biankadi

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Merveille Biankadi
im Trikot von Eintracht Braunschweig (2020)
Personalia
Geburtstag 9. Mai 1995
Geburtsort MünchenDeutschland
Größe 181 cm
Position Flügel / Offensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000 FC Phönix München
0000–2012 FC Bayern München
2012–2014 FC Augsburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2014–2015 FC Augsburg II 30 0(5)
2015–2017 SV Elversberg 50 0(2)
2015 SV Elversberg II 1 0(0)
2017–2018 FC Rot-Weiß Erfurt 34 0(1)
2018–2019 Hansa Rostock 37 (10)
2019– 1. FC Heidenheim 6 0(0)
2020 → Eintracht Braunschweig (Leihe) 17 0(3)
2021–2022 → TSV 1860 München (Leihe) 55 (11)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2021/22

Merveille Biankadi (* 9. Mai 1995 in München) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Offensivspieler steht beim 1. FC Heidenheim unter Vertrag und wechselte im Winter 2020/21 für eineinhalb Jahre auf Leihbasis zum TSV 1860 München.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biankadis in München lebende Eltern stammen aus der Demokratischen Republik Kongo, daher sein französischer Vorname.[1] Mit dem Fußballspielen begann er beim FC Phönix München und wechselte später in die Jugendabteilung des FC Bayern München. Für die B-Jugend, für die er am 14. August 2011 debütierte, bestritt er bis 2012 26 Spiele in der B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest. Von 2012 bis 2014 spielte er für die A-Jugend des FC Augsburg, für die er 12 Tore in 49 Spielen in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest erzielte.

Zur Saison 2014/15 rückte er in die zweite Mannschaft auf und erzielte fünf Tore in 30 Punktspielen, wobei er bereits als A-Jugendspieler am 18. Mai 2013 sein erstes Spiel bestritt.

Zur Saison 2015/16 nahm ihn der Regionalligist SV Elversberg unter Vertrag,[2] für den er am 2. August 2015 (1. Spieltag) beim 2:2 im Auswärtsspiel gegen Eintracht Trier sein erstes von 16 Punktspielen bestritt.

In der Folgesaison kam er in 34 von 36 Punktspielen zum Einsatz; sein erstes von zwei Toren erzielte er am 10. September 2016 (8. Spieltag) mit dem Führungstreffer beim 1:1 im Auswärtsspiel gegen den KSV Hessen Kassel.

Zur Saison 2017/18 verpflichtete ihn der Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt,[3] für den er 22. Juli 2017 (1. Spieltag) beim 1:1 im Heimspiel gegen Preußen Münster sein Debüt im Profibereich gab. Am 12. August 2017 spielte er bei der 0:1-Niederlage im Erstrundenspiel des DFB-Pokal-Wettbewerbs gegen die TSG Hoffenheim, erstmals gegen eine Bundesligamannschaft. Nach bereits einer Saison und 34 Ligaeinsätzen für den FC Rot-Weiß Erfurt endet für ihn die Zeit in Erfurt.

Ab der Saison 2018/19 lief Biankadi für Hansa Rostock auf. Er erhielt einen Zweijahresvertrag bei den Ostseestädtern.[4] Unter Trainer Pavel Dotchev gab er sein Startelfdebüt am 1. Spieltag der Drittligasaison beim Auswärtsspiel in Cottbus (0:3). Als Stammspieler absolvierte der Mittelfeldakteur wettbewerbsübergreifend 45 Partien und konnte 17 Tore sowie elf Vorlagen beisteuern. Außerdem gewann er mit der Mannschaft den Mecklenburg-Vorpommern-Pokal.

Auf diese Leistungen wurde im Sommer 2019 auch der Zweitligist 1. FC Heidenheim, der bereits Mannschaftskollege Oliver Hüsing verpflichtet hatte, aufmerksam und stattete Biankadi mit einem bis Juni 2023 gültigen Vertrag aus.[5] Für Heidenheim absolvierte der Mittelfeldspieler sechs Zweitligapartien sowie zwei Spiele im DFB-Pokal. Zur Erlangung weiterer Spielpraxis wurde er Ende Januar 2020 bis Saisonende zurück in die 3. Liga an Eintracht Braunschweig verliehen.[6] Bei den Niedersachsen war Biankadi regelmäßig auf beiden offensiven Flügeln im Einsatz, am häufigsten gemeinsam mit Marcel Bär. Ab dem 21. Spieltag verpasste er nur eine Partie und steuerte acht Scorerpunkte bei. Braunschweig belegte den 3. Tabellenrang, durfte aber durch die Meisterschaft des nicht aufstiegsberechtigten FC Bayern München II direkt in die zweite Liga aufsteigen.

Nach seiner Rückkehr nach Heidenheim setzte Trainer Frank Schmidt auf den Außenbahnen auf Patrick Schmidt, Robert Leipertz oder Neuzugang Florian Pick und nominierte Biankadi für den Rest des Jahres 2020 lediglich für die erste Partie im DFB-Pokal.

In der Wintertransferperiode kehrte Biankadi in seine Heimatstadt und zum TSV 1860 München zurück, bedingt durch ein Leihgeschäft mit dem 1. FC Heidenheim bis Sommer 2022.[7]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hansa Rostock

Eintracht Braunschweig

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leihlöwe Merveille Biankadi: Zurück im Kinderzimmer, abendzeitung-muenchen.de vom 14. Januar 2021, abgerufen am 24. August 2021
  2. SV Elversberg verpflichtet Merveille Biankadi. In: 4-liga.com. 21. Juli 2015, abgerufen am 28. August 2017.
  3. Biankadi schließt sich Erfurt an. In: kicker.de. 26. Juni 2017, abgerufen am 28. August 2017.
  4. Biankadi schließt sich Hansa an. In: liga3-online.de. 14. Mai 2018, abgerufen am 14. Mai 2018.
  5. Der FCH verpflichtet Merveille Biankadi vom FC Hansa Rostock, fc-heidenheim.de, abgerufen am 18. Juli 2019
  6. Löwen verpflichten Merveille Biankadi, eintracht.com, abgerufen am 23. Januar 2020
  7. Der FCH leiht Merveille Biankadi für eineinhalb Jahre zu 1860 München aus, fc-heidenheim.de, abgerufen am 23. Dezember 2020