Meyernberg

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Schloss Meyernberg

Meyernberg ist ein Ortsteil der Stadt Bayreuth.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Meyernberg liegt im Westen der Stadt am Südhang des Roten Hügels.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsmitte Meyernberg mit altem Wirtshaus

Keimzelle des Ortskerns war ein einzelner Hof, der 1398 unter dem Namen „Poxreuth“ erstmals erwähnt wurde. 1753 wurde der von Johann Gottlob von Meyern zum Rittergut umgestaltete Hof in Meyernberg umbenannt. Um 1850 war Herzog Alexander von Württemberg Eigentümer des erneut umgestalteten Gebäudes, das deshalb auch als „Herzogliches Schloss“ bezeichnet wird.

Im 18. Jahrhundert ließ von Meyern unterhalb des Schlosses mehrere Trüpfhäuser errichten, um die Seidenraupenzucht zu fördern. In der Folge entstanden bergab weitere Häuser, die den alten Ortskern darstellen. Der am Hang gelegene Ort war nie ein Bauerndorf, sondern herrschaftliches Rittergut.

Bis zur Eingemeindung nach Bayreuth am 1. April 1939[1] blieb Meyernberg ein kleines Dorf, das erst in den 1960er Jahren dynamisch zu wachsen begann.[2]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das heutige Meyernberg besteht überwiegend aus Nachkriegsbebauung, deren Spektrum vom Einfamilienhaus bis zum Hochhaus reicht. Ältestes Gebäude ist das Schloss, das als Stadtgartenamt und von der Freiwilligen Feuerwehr genutzt wird. Die Gaststätte am Beginn der Donndorfer Straße ist seit ca. 1750 nachweisbar, die ersten Kleinsiedlungshäuser am Sterntalerring entstanden in der Zeit des Dritten Reichs.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptachse ist die Meyernberger Straße. Der Ortsteil wird von den Buslinien 305 und 309 des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) erschlossen.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Meyernberg (Bayreuth) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 600
  2. Herbert Popp: Bayreuth – neu entdeckt, S. 168
  3. Herbert Popp: Bayreuth – neu entdeckt, S. 170

Koordinaten: 49° 56′ 11,7″ N, 11° 32′ 2,9″ O