Historische Innenstadt (Bayreuth)

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Kämmereigasse

Die historische Innenstadt von Bayreuth darf nicht mit dem weit außerhalb des Zentrums gelegenen Stadtteil Altstadt (bis ins 19. Jahrhundert Altenstadt) verwechselt werden. Aus diesem Grund wäre die Bezeichnung Altstadt für den Stadtkern irreführend und ist daher nicht gebräuchlich.[1]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenmarkt Maximilianstraße

Als historische Innenstadt wird hier der Bereich innerhalb des heutigen Stadtkernrings behandelt. Er umfasst den alten Stadtkern intra muros, der bis zur Markgrafenzeit mit der Stadt quasi identisch war, und die Erweiterungen in diesem Gebiet, wie z. B. Oberes Tor und Dammallee.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maximilianstraße 1891

Der älteste Kern des Städtchens Bayreuth, 1231 erstmals als civitas (Stadt) erwähnt, entstand um den langgezogenen Straßenmarkt. Mit den südlich anschließenden Gassen um die „Pfarr peyr Reut“,[2] den Vorgängerbau der Stadtkirche, bildete er eine bescheidene ummauerte Stadtanlage. Erst im Spätmittelalter kamen Keimzellen von Vorstädten außerhalb der Stadtmauer hinzu.

Im Jahr 1430 wurde die Stadt von den Hussiten stark zerstört, die Kirchen, das Rathaus und viele Bürgerhäuser wurden niedergebrannt. Die stadtgeschichtlich bedeutenden Dokumente aus der davorliegenden Zeit gingen dabei weitgehend verloren.[3]

Zwei große Stadtbrände in den Jahren 1605 und 1621 vernichteten große Teile der Bausubstanz (Holzhäuser), im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1634 und 1640 geplündert und teilweise zerstört. Die Grundrissstruktur der mittelalterlichen Straßen, Gassen und Parzellen blieb jedoch weitgehend erhalten.

Neben der Stadtkirche gehören die Burggüter zu den ältesten noch vorhandenen Gebäuden. 1398 sind das Nanckenreuther Haus (Kanzleistraße 15) und das Seckendorffer Haus (Kanzleistraße 13) belegt, letzteres wurde ab 1511 nahezu neu gebaut.[4] 1461 ist die Plassenberger Hofstatt (Sophienstraße 22) nachweisbar.[5]

Einen Wachstumsschub erfuhr die Stadt als Residenzstadt der Markgrafen. Der Sitz des Fürstentums war 1603 von Kulmbach nach Bayreuth verlegt worden. In den Regierungszeiten der Markgrafen Christian Ernst (1655–1712) bis Friedrich (1735–1763) erlebte die Stadt als kleines Zentrum absolutistischer Herrschaftsausübung[6] eine kulturelle und städtebauliche Blüte. Sie hat das Stadtbild nachhaltig geprägt.

Auf eine erneute Phase weitgehenden Stillstands folgte ab Mitte des 19. Jahrhunderts eine vorwiegend gewerblich geprägte Stadtentwicklung, der in der Innenstadt bis in die jüngste Zeit immer wieder alte Häuser zum Opfer fielen. In bescheidenerem Umfang wurde nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs historische Substanz wie die Fassade des Alten Schlosses auch wieder aufgebaut.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachwerkhaus in der Münzgasse

Die Hauptachse der Innenstadt verläuft von Ost nach West mit der Richard-Wagner-Straße (vormals Rennweg)[7] und dem langgezogenen Marktplatz (Maximilianstraße) zum ehemaligen Unteren Tor am Pauschenberglein. Der Straßendurchbruch am Mühltürlein (ehemalige Auslasspforte und Durchfluss des Tappert) stammt aus dem Jahr 1895, in seiner heutigen Breite wurde er erst 1934 geschaffen.

Südlich des Markts schließt sich ein Gewirr von engen Gässchen an, das von der Von-Römer-Straße (ehemalige Judengasse), der Sophienstraße und der Kanzleistraße begrenzt wird. Das Gassenviertel blieb von den Bombenabwürfen der Alliierten im April 1945 verschont, seine Bausubstanz ist bis heute überwiegend erhalten. Auf Wärmebildfotos ist zu erkennen, dass unter dem Putz der Fassaden vielfach Fachwerkstrukturen verborgen sind.[8] Viele Gebäude sind allerdings in einem schlechten Zustand, einige Häuser sind baufällig und/oder stehen leer. Obwohl dieser Umstand seitens der Stadtverwaltung gelegentlich thematisiert wird, wurde bislang kein schlüssiges Sanierungskonzept erarbeitet.[9]

Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Bereich des heutigen Luitpoldplatzes angelegt. Zwischen zwei parallelen Straßen (Jägerstraße und Kleine Allee) entstand eine langgestreckte Grünanlage, zunächst an der Westseite der Jägerstraße wurden repräsentative Gebäude errichtet: das Layritz-Haus mit seinem Gartenhaus „Tabulatur“ und das Reitzenstein-Palais. Die untere Opernstraße und der Luitpoldplatz mit ihrer großbürgerlichen Architektur aus dem 19. Jahrhundert nach großstädtischem Vorbild galten als eines der schönsten Ensembles der Stadt.[10]

Die das Stadtbild prägende Friedrichstraße entstand ab 1763 in einem einheitlichen Baustil als Vorstadt vor dem Friedrichstor.[11] Der Straßenzug Ludwigstraße – Opernstraße – Luitpoldplatz kreuzt die Ost-West-Achse rechtwinklig am Sternplatz. Mehrere historische Straßen und Gassen sind mit dem Bau des Stadtkernrings in der Nachkriegszeit verschwunden, so die Wolfsgasse (der Name wurde an anderer Stelle wiederverwendet) und der Graben.

In den Jahren 1864/65 kaufte die Stadt das damalige Haus Maximilianstraße 82 und ließ es abreißen. In der entstandenen Bresche wurde eine Straße hinunter zur Schwarzen Allee (seit 1889: Kanalstraße) angelegt, die nach der Errichtung des Zentralschulhauses (Graserschule) den Namen Schulstraße erhielt. 1895 wurde mit dem Abbruch des Mühltürleins ein weiterer für Wagen passierbarer Durchgang geschaffen, in ihrer heutigen Breite existiert diese Straße aber erst seit 1934.[12]

Veränderungen und Planungen während des Dritten Reichs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Lauf der Geschichte verlor die Stadt immer wieder Bausubstanz, neue wurde geschaffen. Größere Breschen wurden erst im Dritten Reich geschlagen. Bereits vor den Bombardierungen von 1945 hatte die Stadt etliche schöne Gebäude verloren. Das mondäne Kaufhaus Friedmann, 1898 errichtet, fiel 1939 den Spitzhacken der Nationalsozialisten zum Opfer. Stattdessen wurde in jenem Jahr, an der Ecke der Kanalstraße mit der Schulstraße, an der Stelle des Gesellschaftsgebäudes Frohsinn das Kaufhaus Loher errichtet.[13]

Unweit davon verschwand beim Bau des Hauses der Deutschen Erziehung ein Teil des Mühlkanals. Analog zu den Plänen für Berlin („Welthauptstadt Germania“) und Linz hatten die Nazis vor, umfassende Teile der Stadt abzureißen und bombastisch wieder aufzubauen. Zumindest der Abriss gelang ihnen, wenn auch indirekt, im Bombenhagel der Alliierten.

Im April 1945 wurde die Stadt dreimal von Bombenflugzeugen angegriffen. Die bedeutendsten Schäden in der historischen Innenstadt entstanden im Bereich um den Luitpoldplatz, die untere Opernstraße und die Wölfelstraße. Das Alte Schloss und zahlreiche Häuser auf der Nordseite der Maximilianstraße wurden hingegen nicht durch Fliegerbomben zerstört.

Vernichtung historischer Bausubstanz nach 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infostele zum 1970 abgerissenen Geburtshaus Max Stirners
Wolfsgasse 1908 – rechts die Städtische höhere Schule für Mädchen, das heutige Richard-Wagner-Gymnasium
Nachfolgebau des „Türkenhauses“ aus den 1970er Jahren (Geschäftsräume 2009–2018 leerstehend)[14][15]

Bei Kriegsende lagen nach den Bombardierungen vom 5., 8. und 11. April 1945 große Teile der Stadt in Schutt und Asche. Der historische Stadtkern war dabei verhältnismäßig glimpflich davongekommen. Beim Einrücken der amerikanischen Soldaten verbrannten die Nazis jedoch im Alten Schloss belastende Dokumente. Das Feuer griff auf das Gebäude und auf die Häuser auf der Nordseite des Marktplatzes über. Wegen des Fehlens einer Feuerwehr und des Mangels an Löschwasser ließ es sich nur durch die Sprengung der Häuser Maximilianstraße 34 und 36 eindämmen. Diesem Brand fiel ein bedeutender Teil der Häuserfront auf der Nordseite zum Opfer. Von den erhalten gebliebenen Gebäuden wurden ab 1962 drei weitere (Maximilianstraße 40,42 und 44) einem im Oktober 1963 eröffneten[16] Kaufhausneubau (Hertie, jetzt Karstadt) geopfert.

Auf der gegenüberliegenden Seite war die historische Bebauung weitgehend intakt geblieben. Im Jahr 1970 wurde das aus dem 17. Jahrhundert stammende Geburtshaus des Philosophen Max Stirner abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Am Sternplatz verschwand nach 1945 die Ruine des „Braunen Hauses“, dessen Fassade weitgehend intakt geblieben war. Die NSDAP hatte das große Geschäftshaus des Kaufmanns Pfefferkorn 1933 erworben und als Sitz der Gauleitung Bayerische Ostmark umfunktioniert. 1955 wurde es durch einen Neubau ersetzt, der an der Ecke zur Opernstraße eine Bebauungslücke hinterließ.[17]

Weitere Abrisse historischer Gebäude oder deren Ruinen nach 1945 (Auswahl):

  • Layritz-Haus (Barockgebäude von 1753/54, 1945 Ruine) am Luitpoldplatz
Das vermutlich von Johann Rudolf Heinrich Richter entworfene Gebäude besaß die schönste Rokokofassade der Stadt.[18]
  • 1962 Gärtnerhaus von 1830 (erstes Bayreuther Kaufhaus),[19] Maximilianstraße 1 am Sternplatz
  • Maximilianstraße 45 (Gaststätte Pütterich), 350 Jahre alt
  • 1964 Richard-Wagner-Straße 10/12 (Glas-Stölzel und Café Biedermeier, Neubau als Kaufhaus Woolworth), zweigeschossiges Sandsteingebäude[20][21]
  • 1966 Reitzenstein-Palais (Barockgebäude von 1761, 1945 Ruine, eingeschossig weiter genutzt) am Luitpoldplatz[22]
Das Haus gilt als bedeutendstes Bauwerk des Architekten Carl von Gontard, der das Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine 1754/55 auf dessen Italienreise begleitete. Vorbild war der Palazzo Mancini in Rom aus dem Jahr 1662.[18]
  • 1966 Häuserensemble am ehemaligen Altbachplatz
  • März 1967 Tabulatur bzw. Richterhaus von 1743[23]
1911 wurde der Dirigent Hans Richter Bayreuther Bürger und bezog das im Rokokostil erbaute Gartenhaus des Layritz-Hauses am Luitpoldplatz, das er „zur Tabulatur“ nannte.[24]
  • 1968 Sandsteingebäude von vor 1736 mit hölzerner Giebelwand, Graben 22 (zuletzt Firma Weih)[25]
  • 1969 Sandsteingebäude Ecke Mühltürlein/Graben (zuletzt Firma Schießl)[25]
  • 1970 Ziegelsteinbau von 1900 Ecke Mühltürlein/Graben (Gasthof zum Schlachthof)[26]
  • ca. 1972 Hotel Schwarzes Roß, ein dreigeschossiger Bau mit Sandsteinfassade,[27] Ludwigstraße 2,[28] seit 1973 Schuh Reindl[29]
  • 1972 Barockhaus an der Dammallee
  • 1972 Priesterhäuser aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in der Sophienstraße[30]
  • der überwiegende Teil der Häuser in der Wolfsgasse beim Bau des Wittelsbacherrings[31]
  • 1974 der überwiegende Teil der Häuser (darunter ein Gebäude von 1609) in der Straße Graben
  • 1974 mehrere Gebäude (darunter das einzige Gebäude der Stadt mit sichtbarem Fachwerk „Eck-Schobert“ von 1514) im Bereich untere Maximilianstraße/Kulmbacher Straße/Erlanger Straße[31]
  • nach 1974 die Gebäude Richard-Wagner-Straße 4 (mit Sonnensaal) und 6 (Gasthof Zur Sonne und Bali-Kino)[32]
Das Haus Richard-Wagner-Straße 4 war das Elternhaus der jüdischen Schriftstellerin Hilde Marx,[33] die 1929 den Jean-Paul-Preis der Stadt Bayreuth erhielt.
Bei einer öffentlichen Versammlung im Sonnensaal am 13. März 1848 von mehr als 800 Bürgern wurde Bürgermeister Erhard Hagen von Hagenfels das Vertrauen entzogen.[34] Im Gasthof Zur Sonne hatten Richard und Cosima Wagner bei ihrem ersten Aufenthalt in Bayreuth im April 1871 Quartier genommen,[35] im Sonnensaal fand am 22. Mai 1872 das Bankett anlässlich der Grundsteinlegung des Richard-Wagner-Festspielhauses statt.[36]
  • Mitte 1970er Jahre „Türkenhaus“ in der Richard-Wagner-Straße 19, erbaut 1709,[37] Neubau durch C&A[30]
  • 1979 Siechenhaus an der Erlanger Straße, 1449/50 erbaut[38]
  • nach 1982 Richard-Wagner-Straße 18, 20 und 22 (Letzteres jetzt Hofgartenpassage)[39]
  • 1984 Dammallee 7, 1873/74 Wohnhaus der Familie Richard Wagners.[40]
  • ab 1992 mehrere Häuser in der östlichen Richard-Wagner-Straße (zwischen Siegfriedstraße und Hohenzollernring)[41]
  • 1996 Richard-Wagner-Straße 42 (jetzt Zufahrt Tiefgarage)[42]
  • 1996 „Stenohaus“ an der Kanalstraße[43]
  • 2002 (Untere) Maximilianstraße 83 (Eichmüller-Haus), Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet[44]
  • 2007 Sparkassengebäude von 1934 gegenüber der Spitalkirche[45]

Baumaßnahmen in der Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus

Einschneidendste Baumaßnahme war in den 1960er und 1970er Jahren der Stadtkernring, eine meist mehrspurige Umgehungsstraße, die zu Lasten der historischen Struktur und Substanz weitgehend neu gebaut wurde. Lediglich der Teilabschnitt Cosima-Wagner-Straße blieb von Abrissmaßnahmen verschont (Ausnahme: Eckgebäude Richard-Wagner-Straße 66). Der sichtbare Verlauf des Roten Mains wurde großräumig gedeckelt, die Ludwigsbrücke am Annecyplatz abgerissen. Freigelegt wurde ein Teil der Stadtmauer zwischen Mühltürlein und Kanalstraße. Zwischen der Wieland-Wagner-Straße und dem Josephsplatz wurde im Juli 1968 ein erster Abschnitt des Hohenzollernrings als Teil des Stadtkernrings freigegeben.[46]

Weithin sichtbar ist das Hochhaus des Neuen Rathauses am einstigen Altbachplatz. Um die gewünschte Höhe von 51 Meter als höchstes Haus der Stadt zu erreichen, erhielt es ein überflüssiges Zwischengeschoss.[47] Am Marktplatz entstanden Geschäfts- und Kaufhausneubauten, und auch in der Richard-Wagner-Straße mussten alte Gebäude modernen Geschäftshäusern weichen. Die seit 1962 bestehende Baulücke an der Stelle des Gärtnerhauses (Maximilianstraße 1) am Sternplatz wurde erst 1992 geschlossen.[48]

Ein Teil der Innenstadt präsentiert sich seit 1985 als Fußgängerbereich.[49] Nach wie vor darf dieser allerdings auch tagsüber von Kraftfahrzeugen befahren werden: Ludwigstraße, Sternplatz und Richard-Wagner-Straße von PKW zu und von einer öffentlichen Tiefgarage, Marktplatz und Schulstraße von Taxis, Kanzleistraße, östliche Maximilianstraße und Opernstraße von Linienbussen.

Interessante und bedeutende Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ältestes Gebäude der Stadt ist die Stadtkirche am Kirchplatz. Auch die gegenüberliegenden Häuser Kanzleistraße 11, 13 und 15 gehören zu den ältesten erhaltenen Gebäuden der Stadt. Eines der schönsten Bürgerhäuser Bayreuths, die Mohrenapotheke am unteren Marktplatz, lässt sich auf das Jahr 1610 zurückdatieren.[50]

Aus der Zeit der Markgrafen stammen das Alte Schloss (heute Finanzamt) und das Neue Schloss. Herausragend ist das Markgräfliche Opernhaus, das Markgräfin Wilhelmine zwischen 1744 und 1748 erbauen ließ. Es zählt zu den wenigen im Original erhaltenen Theater- und Opernbauten der damaligen Zeit in Europa. Am 30. Juni 2012 erhob die UNESCO das barocke Gebäude zum Weltkulturerbe.

Storchenhaus in der Ludwigstraße, um 1900

Zum Ensemble des Markgräflichen Operhauses zählt u. a. das 1753 errichtete Hotel Goldener Anker in der Opernstraße. Dessen Sandsteine stiftete Wilhelmine, die für ihren Theaterbau ein adäquates Umfeld wünschte und die alten Häuser der Handwerker abreißen ließ. Von 1945 bis 1949 war das Hotel, das mit der Telefonnummer 2 den ersten privaten Fernsprechanschluss der Stadt erhalten hatte, örtliches Hauptquertier der amerikanischen Truppen.[51]

Das Gebäude der 2018 geschlossenen Post in der Kanzleistraße 3 stammt aus dem Jahr 1893. Seinetwegen wurden 1892 zwei Häuser abgerissen, die die Gastwirtschaft Angermann und das Wirtshaus Weißes Lamm beherbergten.[52] Der „Angermann“ war das Stammlokal Richard Wagners, der daraufhin in das Restaurant Eule in der Kirchgasse auswich.[53]

Zwischen dem Alten Schloss und den Schlossterrassen errichtete zwischen 1759 und 1761 Carl von Gontard sein Wohnhaus (heutiges Gontard-Haus) und an dessen Westseite für den Marquis d’Adhémar das – später als Café Metropol bekannte – Palais d’Adhémar.[54] Auch das „Storchenhaus“ in der Ludwigstraße wurde 1758 von Gontard erbaut. Im 20. Jahrhundert war es Eigentum des jüdischen Ehepaars Josef und Rosette Weinberger, die von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurden. Auch der Reichstagsabgeordnete Friedrich Puchta wohnte im Storchenhaus. Am Kirchplatz steht mit dem „Schwindsuchthäuschen“, das um 1750 von Joseph Saint-Pierre entworfen wurde, das schmalste Gebäude der Stadt.[55]

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtkirche

Die Stadtkirche ist die älteste Kirche der Stadt. Die dreischiffige Basilika mit zwei Türmen im spätgotischen Stil beherbergt eine Gruft der Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth. In seiner heutigen Form stammt das Bauwerk aus dem Jahr 1439. 1605 wurde die damalige Holzbalkendecke bei einem Stadtbrand zerstört, 1621 stürzten die Türme bei einem erneuten Brand ein. 1668 erhielt das Gebäude seine endgültige Gestalt.[56]

Von 1748 bis 1750 wurde die Spitalkirche im Markgrafenstil errichtet. Der Nachfolgebau einer zu klein gewordenen Kirche aus dem 12. Jahrhundert weist einen Kanzelaltar auf.

Die Schlosskirche aus dem Jahr 1758 war die Kirche der protestantischen Markgrafen. Nach dem Verkauf der Stadt an das Königreich Bayern im Jahr 1810 wurde sie 1812 zur katholischen Pfarrkirche. In der oberirdischen Gruft ruht das Markgrafenpaar Friedrich III. und Wilhelmine sowie deren Tochter Elisabeth Friederike.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisches Museum
Das 1985 entstandene Museum befasst sich mit der Geschichte und Entwicklung der Stadt vom späten Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Es befand sich zunächst im Lüchau-Haus in der Kanzleistraße, im Gebäude der Alten Lateinschule aus dem 16. Jahrhundert war von 1876 bis 1988[58] die Wache der städtischen Feuerwehr untergebracht.[59]

Veranstaltungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Markgräfliche Opernhaus, das nach einer mehrjährigen Sanierung im April 2018 wiedereröffnet wurde, steht für jährlich 30 Kulturveranstaltungen zur Verfügung. Laut bayerischer Schlösserverwaltung seien denkmalpflegerische Kriterien bei der Vergabe entscheidend. Zudem sollten die Veranstaltungen „zum Charakter der Hauses passen“.[60]

Die Bayreuther Stadthalle am Jean-Paul-Platz wurde 2017 geschlossen, sie soll nach einer umfassenden Sanierung Ende 2019 unter einem neuen Namen als Kulturzentrum wiedereröffnet werden.[61]

Das 1925 als Konzert- und Lichtspielhaus eröffnete spätere Kino Reichshof in der Maximilianstraße wird nach langjährigem Leerstand wieder für Kulturveranstaltungen geöffnet. Im Sommer 2018 soll das als „Kulturbühne Reichshof“ bezeichnete Gebäude für Opernaufführungen genutzt werden.[60]

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Graserschule
  • Richard-Wagner-Gymnasium
Das Gymnasium hat seinen Ursprung in der Höheren Töchterschule, die 1867 den Unterricht aufnahm. Zunächst war sie im zweiten Stock des Hauses Kanzleistraße 13 untergebracht, 1868 zog sie in den Küchenbau des Neuen Schlosses am Glasenappweg um. 1903 wurde sie in Städtische Höhere Schule für Mädchen umbenannt, 1906 wurde mit dem Bau eines neuen Schulhauses an der Stelle des im Vorjahr geschlossenen alten Spitals begonnen. Das 222.737 Mark teuere Gebäude an der Dammallee wurde im September 1908 eingeweiht. 1924 erhielt die Schule den Namen Städtisches Mädchenlyzeum, in jener Zeit wurde erstmals eine Abschlussprüfung (nach zehnjährigem Schulbesuch) eingeführt. Eine zum Abitur führende Oberstufe gab es erst ab den späten 1930er Jahren. 1942 legten an der nun Mädchenoberschule genannten Schule erstmals Schülerinnen das Abitur ab, doch 1944 gab es bereits keine Oberklassen mehr. Am 14. April 1945 nahmen die US-Truppen das unversehrte Gebäude als Quartier in Beschlag.
Zu Beginn des Schuljahres 1946/47 stand es der Schule, nun Mädchenoberrealschule genannt, wieder zur Verfügung. 1964 konnte ein Erweiterungsbau an der alten Wolfsgasse eröffnet werden. 1965 wurde die Schule zum Richard-Wagner-Gymnasium, 1971 wurde sie verstaatlicht und 1976/77 auch für Knaben geöffnet.[62]

Gewässer und Brunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mündung des Mühlkanals (rechts) in den „Altbach“ westlich der Schulstraße
Herkulesbrunnen in der Maximilianstraße, im Hintergrund die Spitalkirche und das ehemalige Amtsgericht

Der Rote Main, bedeutendstes Fließgewässer der Stadt, wurde am Nordrand der Innenstadt in den 1970er Jahren weitgehend gedeckelt. Neben dem Hohenzollernring und der Kreuzung mit der Bahnhofstraße wurden über seinem Bett Parkplatzflächen angelegt. Vor und hinter diesem Bereich wurde das einst beiderseits einer schmalen Rinne grasbewachsene Flussbett betoniert.[63] Westlich der Schulstraße lässt sich noch erahnen, wie er seit seiner „Bändigung“ (Regulierung nach der Hochwasserkatastrophe im Stadtteil Neuer Weg von 1909) im Jahr 1916 dort aussah. Am östlichen Stadtrand zweigt vom Hauptlauf der bereits im 17. Jahrhundert nachweisbare[64] Mühlkanal ab, der näher an der Innenstadt liegt als der dort auch „Altbach“ genannte Rote Main selbst. Ursprünglich verlief er weitgehend offen, seine erste Deckelung erfolgte 1894 an der unteren Opernstraße zwischen der Wölfelstraße und dem Luitpoldplatz.[65] An dieser Stelle wurde er 1998 wieder freigelegt und wird dort im örtlichen Sprachgebrauch oft als „Canale Grande“ bezeichnet.[66] Verschwunden ist er hingegen westlich davon, unter dem ab 1933 von den Nationalsozialisten errichteten Haus der Deutschen Erziehung (jetzt Verwaltungsgebäude des E.ON-Konzerns).[67] Er taucht nach der Verbreiterung der Kanalstraße erst kurz vor seiner Mündung wieder auf.

Das, was vom Sendelbach am Südrand der Innenstadt noch zu sehen ist, ist größtenteils auf Privatgrundstücken verborgen. Nur an den Brücken Moritzhöfen und Wilhelminenstraße sind noch offene Abschnitte zu erkennen. Dort, wo einst der Dammweiher mit dem ihn umgebenden Stadtpark lag, verläuft der Bach unterirdisch unter der Dammallee.

Vollkommen unter den Straßen verschwunden ist das mittelalterliche Lösch- und Abwasserkanalsystem des Tappert. Nur im Hofgarten ist ein Abzweig, dort als Zierkanal, noch zu sehen. Beim Umbau des Marktplatzes wurden 2010 Reste des einstigen Kanalbetts gefunden,[68] eine Reaktivierung als „Stadtbächlein“ war wegen der tiefen Lage aber nicht möglich. Stattdessen wurde vor der nördlichen Häuserfront eine wasserführende Zierrinne neu geschaffen.

Brunnen vor dem Ehrenhof und „Stadtbächlein“ auf dem Marktplatz

Von den einstigen Ziehbrunnen in der Innenstadt ist kein funktionsfähiger mehr erhalten. Belegt ist der Brunnen vor der Stadtkirche, der an die erste Frischwasserleitung der Stadt (Alte Quellhofleitung) aus dem Jahr 1611 angeschlossen war. Auf dem Bernd-Mayer-Platz nördlich der Stadtkirche wurde in den 1990er Jahren der Siechenhaus- bzw. Armenhausbrunnen aufgestellt, der sich vorher an der Rotmainhalle und ursprünglich am Siechenhaus (Erlanger Straße 59) befand.[69]

Vor allem aus der Markgrafenzeit stammt eine größere Anzahl von Zierbrunnen:

  • Der Famabrunnen auf dem Marktplatz, 1708 von Elias Räntz geschaffen.[70] Um in der Maximilianstraße Platz für vier Fahrspuren zu schaffen, wurde er 1965 zur nördlichen Häuserfront hin versetzt,[71] seit 2010 steht er wieder an der alten Stelle.
  • Der Herkulesbrunnen auf dem Marktplatz, um 1732 errichtet.[72]
  • Der Markgrafenbrunnen vor dem Neuen Schloss, eine barocke Brunnenanlage von Elias Räntz aus dem Jahr 1699.[73]
  • Der Neptunbrunnen auf dem Marktplatz aus dem Jahr 1755.[74]
  • Der Amphitritebrunnen im Hofgarten von 1758, in der Achse des Zierkanals. Von der Figurengruppe „Triumphzug des Neptun“ in Potsdam inspiriert, wollte Markgräfin Wilhelmine einen entsprechenden Brunnen im Hofgarten errichten lassen. Um dessen Figuren, die die Brüder Johann David und Lorenz Wilhelm Räntz schufen, in Szene zu setzen, wurde der zentrale Kanal des Parks angelegt. Da Wilhelmine kurz vor der Vollendung des Werks starb, wurde mit Amphitrite nur eine der vorgesehenen Skulpturen installiert. Einen Teil der anderen Figuren holte Wilhelmines Tochter Elisabeth Friederike Sophie in den Park des Schlosses Fantaisie, wo sie einen Brunnen unterhalb der Kaskade zieren.[75]
  • Der Obeliskenbrunnen neben der Stadtkirche von 1788.[76]
  • Das Waisenhausbrünnlein in der Ludwigstraße am Storchenhaus.[77]

In jüngerer Zeit kamen hinzu:

  • Der Wittelsbacherbrunnen an der Opernstraße von 1914[78] war 1908 als Denkmal für die Wasserleitung aus dem Fichtelgebirge geplant worden, er erinnert an die seinerzeit hundert Jahre währende Verbindung Bayreuths mit den Wittelsbachern.[79]
  • Der Reiterbrunnen auf dem Sternplatz von 1922, von Hans Reissinger als Denkmal für das bis 1918 in Bayreuth stationierte königlich-bayerische 6. Chevauleger-Regiment entworfen.[80] Er ist bereits der vierte Brunnen an dieser Stelle.[81]
  • Der begehbare Brunnen vor dem Ehrenhof des Alten Schlosses, 2010 errichtet.[82]

Parks und sonstige Grünanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofgarten

Die erste öffentliche Grünanlage der Stadt entstand während der Regierungszeit des Markgrafen Friedrich am Unteren Stadtgraben. 1751 war der Park um den dreigeteilten Dammweiher fertiggestellt, 1833 ist dort erstmals die Dammallee erwähnt. Nach 1863 wurde das Gelände zum Baugebiet, der See zugeschüttet und der ihn speisende Sendelbach unterirdisch kanalisiert.[83]

Am südöstlichen Rand des historischen Zentrums befindet sich mit dem Schlosspark Hofgarten die nach der Eremitage zweitgrößte Parkanlage der Stadt. Er wird von einem langgestreckten Zierkanal mit Inseln und drei Brücken, darunter zwei filigranen Bogenbrücken mit Eisengeländern, von Ost nach West durchzogen. Die Insel am Zufluss des Kanals ist begehbar. Der Abschluss des stumpfen Südarms mit seiner runden Mittelinsel entspricht seit den 1980er Jahren nicht mehr der historischen Anlage.

Im anschließenden Park von Haus Wahnfried, dem Wohnhaus Richard Wagners, befinden sich die Grabstätten von Richard und Cosima Wagner sowie ihres Hundes Russ. Dort wurden Mitte März 2012 durch die Stadtverwaltung mehrere große Bäume gefällt. Hierfür wurden die Baumschutzverordnung und die Vogelschutzbestimmungen missachtet bzw. kurzerhand außer Kraft gesetzt. Der Bebauungsplan für das Richard-Wagner-Museum war zu diesem Zeitpunkt nicht rechtskräftig, die Finanzierung nicht gesichert.

Südlich der unteren Opernstraße wurden auf dem Hang zur oberen Innenstadt die Schlossterrassen angelegt. Auf dem nahen Luitpoldplatz entstand im 18. Jahrhundert eine langgestreckte Grünanlage mit Alleebäumen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sophienstraße in der Fußgängerzone

Der Straßenzug Richard-Wagner-Straße – Maximilianstraße (Markt) war bis in die 1970er Jahre hinein die Hauptverkehrsachse der Stadt. In der Richard-Wagner-Straße waren in der Nachkriegszeit die Bundesstraßen 2, 22 und 85 gebündelt. Die Bundesstraße 2 führte ab dem Sternplatz über die Opernstraße, den Luitpoldplatz und die Ludwigsbrücke nach Norden. Die Bundesstraßen 22 und 85 verliefen über den Markt und trennten sich in Höhe der Spitalkirche (B 22 weiter durch die untere Maximilianstraße, B 85 durch das Mühltürlein). In den 1960er Jahren wurde der Markt „autogerecht“ ausgebaut, u. a. mit vier Fahrspuren und einer Fußgängerunterführung in Höhe der Schulstraße.

Der Stadtkernring brachte in den 1970er Jahren eine merkliche Entlastung. 1985 wurde die Maximilianstraße als Fußgängerbereich ausgewiesen,[84] die Mittelinsel als zentraler Umsteigepunkt für die städtischen Linienbusse blieb bestehen. Sie wurde erst 25 Jahre später aufgegeben und durch die nahegelegene Zentrale Omnibushaltestelle (ZOH) an der Kanalstraße ersetzt. In die Fußgängerzone wurden auch die Richard-Wagner-Straße, das Mühltürlein, die ansteigenden Abschnitte der Opern- und der Schulstraße sowie die Sophienstraße und weitere Gassen einbezogen.

Industrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich der historischen Innenstadt, insbesondere an ihrem westlichen und südlichen Rand, waren auch Industriebetriebe angesiedelt. In der Jahnstraße existierte von 1919 bis 1967 das Franka Kamerawerk auf dem Gelände der ehemaligen Essig- und Likörfabrik Merkel.[85]

Die Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne wurde 1852 als Pianofortefabrik Steingraeber in Bayreuth gegründet. Seit 1871 hat sie ihren Sitz im historischen Steingraeber-Haus (ehemaliges Liebhardtsches Palais) in der Friedrichstraße. Die Fertigung der Klaviere und Flügel erfolgt im nahen Gebäude Dammwäldchen 1.

Nach der Trockenlegung des Dammweihers entstand in den 1860er Jahren auf dem Eckgrundstück der Dammallee zum Dammwäldchen die Zuckerwarenfabrik Sorge & Specht. Deren Hauptgebäude diente 1873/74 Richard Wagner und seiner Familie als Wohnhaus und später als Haus der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft. 1985 musste es einem Neubau weichen, der Portikus blieb erhalten.[86]

Das städtische Gaswerk, oft nur „Die Gas“ genannt, befand sich an der Jean-Paul-Straße südlich des Hofgartens. An der Schrollengasse 335 (heute: Jean-Paul-Straße 36) produzierte eine Aktiengesellschaft seit 1853 zunächst aus Holz, ab 1864 aus Steinkohle, Leuchtgas für die Straßenbeleuchtung. 1890 erwarb die Stadt das Unternehmen und baute auf dem Gelände ein neues Werk mit zwei Gasbehältern, das auch Wohnhäuser mit Gas belieferte. 1949 erhielt das Gaswerk von der Bahnstrecke Bayreuth–Hollfeld her einen Gleisanschluss. Mit der Umstellung auf Ferngas endete 1965 die Eigenerzeugung, die Kokerei und die drei hohen Schornsteine wurden in den Folgejahren abgerissen.[87] 1977 wurde der kleinere, 1989 der größere der beiden Gasbehälter abgebaut.[88] Das Gelände wird nach wie vor von den Stadtwerken Bayreuth genutzt, die dort Ende der 1960er Jahre ein neues Verwaltungsgebäude errichteten.[89]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurt Herterich: Im historischen Bayreuth. Ellwanger, Bayreuth 1998, ISBN 978-3-925361-35-7.
  • Kurt Herterich: Im Herzen von Bayreuth. Ellwanger, Bayreuth 2005, ISBN 978-3-925361-51-7.
  • Kurt Herterich: Ein Bayreuther Straßendreieck. Ellwanger, Bayreuth 1994, ISBN 978-3-925361-21-0.
  • Kurt Herterich: Im östlichen Bayreuth. Ellwanger, Bayreuth 2002, ISBN 978-3-925361-42-5.
  • Kurt Herterich: Vom Bayreuther Schloßturm zum Festspielhügel. Ellwanger, Bayreuth 2003, ISBN 978-3-925361-47-0.
  • Herbert Popp: Bayreuth – neu entdeckt. Ellwanger, Bayreuth 2007, ISBN 978-3-925361-60-9.
  • Bernd Mayer: Kleine Bayreuther Stadtgeschichte. Friedrich Pustet, Regensburg 2010, ISBN 978-3-7917-2266-5.
  • Bernd Mayer: Bayreuth – Die letzten 50 Jahre. Ellwanger, Bayreuth 1983.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Herbert Popp: Bayreuth – neu entdeckt, S. 91.
  2. Rainer Trübsbach: Geschichte der Stadt Bayreuth. 1194–1994. Druckhaus Bayreuth, Bayreuth 1993, ISBN 3-922808-35-2, S. 24.
  3. Karl Müssel: Bayreuth in acht Jahrhunderten. 1. Auflage. Gondrom, Bindlach 1993, ISBN 3-8112-0809-8, S. 40.
  4. Die feste Burg wird wieder fest in: Nordbayerischer Kurier vom 18./19. August 2018, S. 11.
  5. Karl Müssel, op. cit., S. 45.
  6. Herbert Popp: Bayreuth – neu entdeckt, S. 25.
  7. Herbert Popp: Bayreuth – neu entdeckt, S. 101.
  8. Ein Hauch von Rothenburg ob der Tauber in: Nordbayerischer Kurier vom 10./11. Juni 2017, S. 14.
  9. Neue Ideen fürs Gassenviertel in: Nordbayerischer Kurier vom 14. Juli 2015, S. 11.
  10. Kurt Herterich: Vom Bayreuther Schloßturm zum Festspielhügel, S. 36.
  11. Kurt Herterich: Im historischen Bayreuth, S. 30.
  12. Karl Müssel, op. cit., S. 174.
  13. Arno Kröniger: Bareith – wohie ma schaut! 1. Auflage. Akron, Bayreuth 2007, ISBN 3-9808215-4-4, S. 13.
  14. Das C&A-Haus ist verkauft in: Nordbayerischer Kurier vom 19./20. September 2015, S. 13.
  15. Endspurt am Ex-Leerstand in: Nordbayerischer Kurier vom 17./18. November 2018, S. 13.
  16. Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert, S. 118.
  17. Kurt Herterich: Im östlichen Bayreuth, S. 36/37.
  18. a b Arno Kröniger: Bareith – wohie ma schaut!, S. 68.
  19. Bernd Mayer: Bayreuth – Die letzten 50 Jahre, S. 154.
  20. Kurt Herterich: Im östlichen Bayreuth, S. 46.
  21. Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert, S. 117.
  22. Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert, S. 109.
  23. Bernd Mayer: „Eine Idylle, die keiner wollte“ im Heimatkurier des Nordbayerischen Kuriers, 3/2004, S. 20.
  24. Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert, S. 15.
  25. a b Kurt Herterich: Ein Bayreuther Straßendreieck, S. 93/94.
  26. Kurt Herterich: Ein Bayreuther Straßendreieck, S. 91.
  27. Arno Kröniger: Bareith steht Kupf!, S. 31.
  28. Arno Kröniger: Bareith – wohie ma schaut!, S. 104.
  29. Firmengeschichte bei schuh-reindl.com
  30. a b Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert, S. 128.
  31. a b Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert, S. 126.
  32. Kurt Herterich: Im östlichen Bayreuth, S. 44/45.
  33. Schwere und Seifenblasen in: Nordbayerischer Kurier vom 21. August 2018, S. 10.
  34. Karl Müssel: Bayreuth in acht Jahrhunderten, S. 151.
  35. W. Bronnenmeyer: Richard Wagner. Bürger in Bayreuth. Ellwanger, Bayreuth 1983, S. 32.
  36. W. Bronnenmeyer: Richard Wagner. Bürger in Bayreuth, S. 51.
  37. Haus wurde zugunsten des erwähnten Modehauses abgerissen (Memento des Originals vom 9. Oktober 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mainwelle.fm
  38. Rosa und Volker Kohlheim: Bayreuth von A-Z, S. 108.
  39. Kurt Herterich: Im östlichen Bayreuth, S. 50/51.
  40. Eva-Maria Bast, Heike Thissen: Bayreuther Geheimnisse, S. 56 ff.
  41. Kurt Herterich: Im östlichen Bayreuth, S. 90 ff.
  42. Kurt Herterich: Im östlichen Bayreuth, S. 74–77.
  43. Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert, S. 158.
  44. Bernd Mayer: „Zwei Torpfeiler erzählen Stadtgeschichte“ im Heimatkurier des Nordbayerischen Kuriers, 1/2005, S. 7.
  45. siehe: www.youtube.com
  46. Vor 50 Jahren in: Nordbayerischer Kurier vom 25. Juli 2018, S. 12.
  47. Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert, S. 127.
  48. Stephan-H. Fuchs: Bayreuth Chronik 1992. 1. Auflage. Gondrom, Bindlach 1992, ISBN 3-8112-0793-8, S. 72.
  49. Herbert Popp: Bayreuth – neu entdeckt, S. 95.
  50. Kurt Herterich: Im Herzen von Bayreuth, S. 136.
  51. Ein Hotel – eine Familie in: Nordbayerischer Kurier vom 30. Oktober 2018, S. 9.
  52. Die Post zieht ab in: Nordbayerischer Kurier vom 30. Juni/1. Juli 2018, S. 11.
  53. Ende eines Sanierungsfalls bei br.de, abgerufen am 4. Juli 2018
  54. Kurt Herterich: Vom Bayreuther Schloßturm zum Festspielhügel, S. 18.
  55. Eva-Maria Bast, Heike Thissen: Bayreuther Geheimnisse. 1. Auflage. Bast Medien Service, Überlingen 2014, ISBN 978-3-9816796-1-8, S. 65 f.
  56. Eva-Maria Bast, Heike Thissen: Bayreuther Geheimnisse. 1. Auflage. Bast Medien Service, Überlingen 2014, ISBN 978-3-9816796-1-8, S. 116 ff.
  57. Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert, S. 173.
  58. Eva-Maria Bast, Heike Thissen: Bayreuther Geheimnisse, S. 102 ff.
  59. Stephan-H. Fuchs: Bayreuth Chronik 1992. 1. Auflage. Gondrom, Bindlach 1992, ISBN 3-8112-0793-8, S. 49.
  60. a b Reichshof statt Opernhaus in: Nordbayerischer Kurier vom 19. April 2018, S. 11.
  61. Sanierung und Umbau der Stadthalle zum modernen Kulturzentrum bei bayreuth.de, abgerufen am 19. April 2018
  62. Schulleitung des Richard-Wagner-Gymnasiums: 125 Jahre Richard-Wagner-Gymnasium, S. 22 ff.
  63. Kurt Herterich: Vom Bayreuther Schloßturm zum Festspielhügel, S. 82–84.
  64. Herbert Popp: Bayreuth – neu entdeckt, S. 24.
  65. Kurt Herterich: Vom Bayreuther Schloßturm zum Festspielhügel, S. 25.
  66. www.bayreuth.de@1@2Vorlage:Toter Link/www.bayreuth.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  67. Kurt Herterich: Vom Bayreuther Schloßturm zum Festspielhügel, S. 49.
  68. www.bayreuth1320.de: Stadtarchäologie
  69. Kurt Herterich: Durchs südwestliche Bayreuth, S. 124.
  70. www.historisches-franken.de
  71. Vor 50 Jahren in Nordbayerischer Kurier vom 10. Februar 2015, S. 10.
  72. http://www.historisches-franken.de/stadtplanung/07wasserversorgung.htm
  73. Kurt Herterich: Im östlichen Bayreuth, S. 12.
  74. Bernd Mayer: Geheimnisvolles Bayreuth, S. 36.
  75. Eva-Maria Bast, Heike Thissen: Bayreuther Geheimnisse, S. 46 ff.
  76. Kurt Herterich: Im historischen Bayreuth, S. 26.
  77. Schwarz-Bildbücher: Bayreuth, Hans Schwarz Verlag Bayreuth, 5. Auflage, S. 19.
  78. Bayreuther sonntagszeitung vom 21. September 2014
  79. Das letzte Fest des alten Bayreuth in: Nordbayerischer Kurier vom 22. Juli 2015, S. 15.
  80. Kurt Herterich: Im östlichen Bayreuth, S. 34 f.
  81. Eva-Maria Bast, Heike Thissen: Bayreuther Geheimnisse, S. 42 ff.
  82. Probelauf für neuen Brunnen (Memento des Originals vom 29. September 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nordbayerischer-kurier.de. Bei: nordbayerischer-kurier.de vom 10, November 2010, abgerufen am 10. Februar 2015
  83. Bernd Mayer: Bayreuths erste kommunale Grünanlage im Heimatkurier des Nordbayerischen Kuriers, 1/2005, S. 4.
  84. Herbert Popp: Bayreuth – neu entdeckt, S. 95.
  85. Kurt Herterich: Durchs südwestliche Bayreuth. Ellwanger, Bayreuth 2001, ISBN 3-925361-39-1, S. 68.
  86. Arno Kröniger: Bareith – wohie ma schaut! 1. Auflage. Akron, Bayreuth 2007, ISBN 3-9808215-4-4, S. 62 f.
  87. Kurt Herterich: Im südöstlichen Bayreuth. Ellwanger, Bayreuth 2000, ISBN 3-925361-38-3, S. 51 ff.
  88. Stadtwerke Bayreuth. Unsere Historie bei stadtwerke-bayreuth.de, abgerufen am 7. September 2015
  89. 75 Jahre Stadtwerke Bayreuth in: Unsere Stadtwerke, Kundenmagazin der BEW und BVB, Heft 2/2014, S. 11.