Mohrenstraße (Berlin)

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Mohrenstraße
Wappen
Straße in Berlin
Mohrenstraße
Blick entlang der Straße nach Osten
Basisdaten
Ort Berlin
Ortsteil Mitte
Anschlussstraßen Voßstraße (westlich)
Querstraßen Wilhelmstraße,
Mauerstraße
Glinkastraße,
Friedrichstraße,
Charlottenstraße,
Markgrafenstraße,
Jerusalemer Straße
Plätze Zietenplatz,
Gendarmenmarkt,
Hausvogteiplatz
Bauwerke siehe: → hier
Nutzung
Nutzergruppen Straßenverkehr
Technische Daten
Straßenlänge rund 900 Meter
Das Haus der Firma Mezner, Mohren-/Markgrafenstraße, 1885

Die Mohrenstraße ist eine Straße im Berliner Ortsteil Mitte. Sie verläuft von West nach Ost zwischen der Wilhelmstraße und dem Hausvogteiplatz und bildet an einem Teilabschnitt die südliche Grenze des Gendarmenmarkts. Am westlichen Ende der Mohrenstraße liegt der gleichnamige U-Bahnhof der Linie U2. Die in der Straße zahlreich erhaltenen oder nach Kriegszerstörungen wieder aufgebauten Gebäude stammen weitestgehend aus der Gründerzeit und stehen unter Denkmalschutz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Straße entstand um das Jahr 1700 bei der Anlage der Friedrichstadt und endete im Westen ursprünglich an der Mauerstraße. Mit Umgestaltung beziehungsweise Bebauung der einstigen Stadtplätze Zietenplatz und Wilhelmplatz (später: Thälmannplatz) zu DDR-Zeiten wurde der Straßenabschnitt, der die Verbindung zur Wilhelmstraße herstellt, in die Mohrenstraße mit einbezogen.

Zur Namensgebung existieren verschiedene Theorien, die bisher nicht eindeutig belegt sind. Hermann Vogt schrieb 1885 zur Namensgebung: „bei Anlage der Friedrichstadt neu entstanden, hat ihren Namen von den Mohren empfangen, welche Friedrich Wilhelm I. von den Holländern erhalten und in einem Hause dieser Straße einquartiert hatte, um sie von hier aus den einzelnen Regimentern als Janitscharenträger zu überweisen“.[1] Da Friedrich Wilhelm I. 1713 gekrönt wurde und 1714 die „Anschaffung von 150 Mohren“ plante, kann die Namensgebung nach obiger Aussage auf die Zeit um 1715 eingegrenzt werden.[2]

Andere Angaben sprechen für eine Straßenbenennung während der Regierungszeit König Friedrich I. (1688–1713), der zugleich Herrscher über die Handelskolonie Groß Friedrichsburg in Westafrika war und schon als Kurfürst Friedrich III. die nach ihm benannte Friedrichstadt in Berlin anlegen ließ. So berichtet Friedrich Nicolai über den Stadtteil, der die Mohrenstraße und den Gendarmenmarkt umfasst: „Die erste Anbauung geschah gleich 1688, von der jetzigen Kronenstraße bis zur Jägerstraße, auf dem Grunde des ehemaligen Churfürstlichen Vorwerks und Gartens […] 1706 bekamen die Straßen ihre Namen.“[3] Auch im Berliner Stadtplan von 1710, der allerdings einen späteren Rekonstruktionsversuch darstellt, ist die Mohrenstraße bereits namentlich verzeichnet.[4]

Gesichert ist, dass zur brandenburgisch-preußischen Kolonialzeit (1682/1683–1717) aus Westafrika verschleppte Jungen und junge Männer als Militärmusiker, Hof- und Kammerdiener in Berlin arbeiten mussten. Nicht nur beauftragte Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg bereits 1680 seinen Kapitän Bartelsen, sechs „Sclaven von 14, 15 und 16 Jahren, welche schön und wohlgestalt seyn“ nach Berlin zu entführen.[5] Schon 1682 befahl er Kapitän Voss dann, mit „zwantzig großen Sclaven von 25 bis 30 Jahren und zwantzig Jungen von 8 bis 16 Jahren“ zurückzukommen.[6] Auch zeitgenössische Abbildungen belegen die Anwesenheit mehrerer Menschen afrikanischer Herkunft in Berlin, so zum Beispiel Peter Schenks kolorierter Kupferstich „Schwarzer Militärmusiker am Brandenburger Hof“ aus den Jahren 1696 bis 1701[7] und Paul Carl Leygebes berühmtes Gemälde Tabakskollegium Friedrichs I. in Preußen von etwa 1709/1710, auf dem drei junge Schwarze und ein Diener mit Turban im Schloss zu sehen sind.[8]

Der Historiker Ulrich van der Heyden vertritt die Theorie, dass die Mohrenstraße mit dem Kolonialrassismus und der Versklavung von afrikanischen Menschen nichts zu tun hätte und stattdessen nach einer geehrten Delegation afrikanischer Repräsentanten aus der brandenburgischen Kolonie Großfriedrichsburg (im späteren Ghana) benannt wurde. Die Delegation der Afrikaner soll unter der Leitung des Häuptlings Janke aus dem Dorf Pokesu (später: Princes Town) gestanden haben und in einem Gasthaus vor den Toren Berlins einquartiert gewesen sein. Sie hätte dem Großen Kurfürsten Ende des 17. Jahrhunderts ihre Aufwartung gemacht, nachdem sogenannte Schutzverträge unterzeichnet worden waren. Die Delegierten sollen insgesamt vier Monate in Berlin geweilt haben und, wie damals üblich, zu Fuß vom Quartier zum Schloss gegangen sein. Der wiederholt genutzte Weg habe von den Berlinern daraufhin den Namen Mohrenweg erhalten.[9]

In seinen Veröffentlichungen zum Thema ist Ulrich van der Heyden die historischen Belege für seine These jedoch schuldig geblieben. Zwar gab es in der Tat einen Berlinbesuch von Afrikanern aus der Gegend des brandenburgischen Groß Friedrichsburg. Aber die Quellen belegen eindeutig, dass der Gesandte Janke (abgesehen von einem Diener) allein nach Berlin kam, um sich im Namen aller kolonisierten Herrscher der Gegend dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg zu unterwerfen. Zudem erfolgte der Besuch bereits 1684, also viele Jahre bevor die Mohrenstraße angelegt und benannt wurde. Der Herausgeber der Quellen zur kurfürstlichen Kolonialpolitik, Richard Schück, betont ausdrücklich, dass außer einer kurfürstlichen Zahlungsordre an Janke und seinen Begleiter keine weiteren Dokumente zum Unterwerfungsbesuch Jankes erhalten sind: Über eine Unterbringung von Janke und seinem Diener in einem Wirtshaus an der späteren Mohrenstraße ist nichts überliefert.[10] Auf dem historischen Stadtplan aus dem Jahr 1688 sind an der entsprechenden Stelle vor den Mauern Berlins weder ein unbefestigter Mohrenweg noch ein Wirtshaus verzeichnet.[11]

Es wird vermutet, dass der Schokoladenhersteller Sarotti zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen Mohren als Markenzeichen schaffen ließ, weil der Stammsitz der Firma in der Mohrenstraße gelegen hatte. Der diensteifrige, stereotype Sarotti-Mohr wurde nach öffentlicher Kritik 2004 zum Magier der Sinne umgetauft und erhielt eine goldene Hautfarbe.

In der Mohrenstraße 49 befand sich seit dem 18. Jahrhundert die vornehme Gaststätte Englisches Haus. In ihr trafen sich zeitweilig der 1749 gegründete Berliner Montagsclub, die Militärische Gesellschaft, die Berliner Liedertafel, der Verein Berliner Künstler und die literarische Gesellschaft Tunnel über der Spree.

In der Mohrenstraße 36/37 hatte sich während der DDR-Zeit das Internationale Pressezentrum befunden, in dem das Mitglied des Politbüros Günter Schabowski am 9. November 1989 neue Reiseregelungen für DDR-Bürger verkündete. Auf Nachfrage von Journalisten erklärte er sie sogar für ab „sofort“ gültig, da ihm die bis zum folgenden Morgen vorgesehene Sperrfrist nicht bekannt war. Als die Medien davon berichteten, erfolgte im Laufe des Abends der Ansturm auf die Berliner Mauer, womit der 9. November 1989 ungeplant zum Datum des Mauerfalls wurde.[12] Eine Informationsstele der Robert-Havemann-Gesellschaft erinnert vor Ort.[13]

Zerstörungen in der Mohrenstraße nach einem Bombenangriff am 3. Februar 1945

Baudenkmale in der Mohrenstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die hier um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert zahlreich errichteten drei- oder viergeschossigen Gebäude dienten hauptsächlich als Verwaltungssitz für Versicherungen, Banken, Handelshäuser, Verlage oder ähnliche Unternehmen. Trotz starker Zerstörungen am Ende des Zweiten Weltkriegs sind viele Häuser erhalten geblieben oder wieder aufgebaut und Ende des 20. Jahrhunderts renoviert worden. Dazu gehören die folgenden unter Denkmalschutz stehenden Gebäude:

  • Mohrenstraße 6 / Glinkastraße 8: Verwaltungsgebäude der Wiener Versicherungsgesellschaft Der Anker, Architekt: Adolf Zabel[14]
  • Mohrenstraße 20/21 von 1908: NDPD-Haus und Haus des Deutschen Handwerks von 1908, Architekt: Georg Rathenau[15]
Denkmalgeschütztes Geschäftshaus Mohren- Ecke Charlottenstraße
  • Mohrenstraße 22/23 / Charlottenstraße 60: Geschäftshaus der Berlinischen Bodengesellschaft von 1907, Architekten: Cremer und Wolffenstein[16]
  • Mohrenstraße 37a: Geschäftshaus von 1896, Architekt: Carl Bauer[17]
  • Mohrenstraße 37b / Kronenstraße 38–40: Geschäftshaus Prausenhof von 1913, Architekt: Ludwig Otte[17]
  • Mohrenstraße 39–44 / Hausvogteiplatz 8/9: Geschäftshaus Zum Hausvoigt von 1890, Architekt: Otto March[18]
  • Mohrenstraße 63: Verwaltungsgebäude der Allianzversicherung von 1913, Architekt: Bodo Ebhardt[19]
  • Mohrenstraße 66: Geschäftshaus der Kur- und Neumärkischen Haupt-Ritterschafts-Direktion von 1890[20]

In der Mohrenstraße sind die folgenden weiteren Baudenkmale zu finden:

Diskussion um eine Umbenennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit einigen Jahren wird in Berlin im Kontext einer umfassenderen Debatte über möglicherweise historisch belastete Straßennamen auch eine Umbenennung der Mohrenstraße und der gleichnamigen U-Bahn-Station diskutiert.[26]

Aktivisten der Black Community in Deutschland, wie z. B. der Afrika-Rat Berlin-Brandenburg, Afrodeutsche und Vertreter von Organisationen wie der Internationalen Liga für Menschenrechte, der Initiative Schwarzer Menschen und kolonialkritische Gruppen wie der Verein Berlin Postkolonial oder das Netzwerk von über 100 entwicklungspolitischen Vereinen, Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER), haben in diesem Zusammenhang einen diskriminierenden Hintergrund der Bezeichnung ‚Mohr‘ angeprangert. Die Beibehaltung des Namens Mohrenstraße sei auch Ausdruck einer mangelnden Aufarbeitung von europäischem und deutschem Rassismus und Kolonialismus. Als Alternativen wurden Straßennamen nach Königin von Saba, Nelson Mandela oder Anton Wilhelm Amo vorgeschlagen. Politische Unterstützung erhielten die Befürworter einer Umbenennung von Vertretern der PDS und der Grünen im Bezirk Mitte. Auch die damalige Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hatte sich für einen neuen Straßennamen ausgesprochen.[27][28][29] Im Februar 2009 machte die Naturfreundejugend Berlin auf die Problematik aufmerksam,[30] indem sie einen rosafarbenen Hasen die Straße in Möhrenstraße umbenennen ließ.[31] Etwa 200 Menschen demonstrierten am 22. Februar 2014 für eine Umbenennung in Nelson-Mandela-Straße.[32] Am 23. August 2014, dem Internationalen Tag für die Erinnerung an den Handel mit Versklavten und an seine Abschaffung, feierte ein Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Gruppen, Decolonize Mitte, das 1. Fest zur Umbenennung der M-Straße.[33] Am 23. August 2015 fand das zweite Fest zur Straßenumbenennung statt.[34][35]

Im Januar 2015 geriet Dieter Hallervorden im Kontext der Mohrenstraße in die Schlagzeilen. Die BVG hatte von Prominenten Durchsagen der U-Bahnhöfe machen lassen. Hallervorden kündigte hierbei die Mohrenstraße an, was angesichts der 2012 medial breit geführten Debatte um das Blackfacing-Stück Ich bin nicht Rappaport zu Protesten und medialer Berichterstattung führte.[36][37][38][39]

Gegner einer Umbenennung verweisen darauf, dass es sich um einen inzwischen historischen Straßennamen handele, der anstelle eines neutralen Straßennamens weiterhin Anlass zu Diskussionen bieten würde. Die Berliner CDU, die sich gegen eine Umbenennung stellt, hält den Begriff ‚Mohr‘ nicht für rassistisch. Vielmehr gehe das Wort auf ‚Maure‘ zurück, sei also ursprünglich eine wertfreie Benennung für einen muslimischen Nordafrikaner gewesen.[40] CDU-Vertreter werteten die ganze Diskussion um die Umbenennung und von den Befürwortern angeführte Argumente als „abstrus“ und „Unsinn“.[29]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich van der Heyden: Auf Afrikas Spuren in Berlin. Die Mohrenstraße und andere koloniale Erblasten. Tenea Verlag, Berlin 2008.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hermann Vogt: Die Straßen-Namen Berlins. Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins, Heft 22, Berlin 1885, S. 63.
  2. Dok. 186 Ramler's Bericht über Anschaffung von 150 Mohren. Vom 25. November 1714. In: Richard Schück Brandenburg-Preußens Kolonialpolitik unter dem Großen Kurfürsten und seinen Nachfolgern (1647–1721). Zweiter Band, Verlag von Fr. Wilh. Grunow, Leipzig 1889, S. 564–566.
  3. Friedrich Nicolai: Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam und aller daselbst befindlicher Merkwürdigkeiten, 1779, S. 152/153
  4. Plan von Berlin, 1710, Rekonstruktionsversuch
  5. Richard Schück: Brandenburg-Preußens Kolonialpolitik unter dem Großen Kurfürsten und seinen Nachfolgern (1647–1721), Verlag von Fr. Wilh. Grunow, Leipzig 1889, Bd. II,Dok. 46 Instruktion für den Kapitän Joris Bartelsen nach Angola und Guinea, 7.Juli 1680
  6. Richard Schück: Brandenburg-Preußens Kolonialpolitik unter dem Großen Kurfürsten und seinen Nachfolgern (1647–1721), Verlag von Fr. Wilh. Grunow, Leipzig 1889, Bd. II, Dok. 64 Instruktion für den Commandeur de Voss zur Schiffahrt nach der guineischen Küste nebst dem von Gröben, 17. Mai 1682
  7. Tafel 20 in: Peter Schenk, Kurfürstlich Brandenburgische Militär- und Hoftrachten, Amsterdam 1696–1701, SMB-SPK
  8. Paul Carl Leygebe: Das Tabakskollegium Friedrichs I. in Preußen und seiner dritten Gemahlin Königin Sophie Luise in der Drap dór-Kammer des Berliner Schlosses, 1709/1710
  9. Ulrich van der Heyden: Der Mohr ist unschuldig. Anmerkungen zu einem nicht enden wollenden, ahistorischen Streit in Berlin. In: Neues Deutschland, 16. Juli 2014.
  10. In: Richard Schück Brandenburg-Preußens Kolonialpolitik unter dem Großen Kurfürsten und seinen Nachfolgern (1647–1721) Verlag von Fr. Wilh. Grunow, Leipzig 1889, Bd. I, S. 323 Dok. 89 Contract mit den Capuziers zu Mamfort, Accada und Taccary getroffen, 12. Mai 1684 sowie Dok. 94 Schutzbrief des Großen Kurfürsten für die Cabisiers von Accada, Taccarary und Tres Puntas nebst deren Angehörigen, 29. September 1684. In: Richard Schück Brandenburg-Preußens Kolonialpolitik unter dem Großen Kurfürsten und seinen Nachfolgern (1647–1721) Verlag von Fr. Wilh. Grunow, Leipzig 1889, Bd. II
  11. Berlin 1688.jpg Berlin-Plan von 1688
  12. Stelen der Robert-Havemann-Gesellschaft: Presseamt beim Ministerrat der DDR
  13. Presseamt beim Ministerrat der DDR. berlin.de, aktualisiert am 8. August 2011, abgerufen am 2. November 2016.
  14. Baudenkmal Mohrenstraße 6 (1911)
  15. Baudenkmal Mohrenstraße 20/21 (1908)
  16. Baudenkmal Mohrenstraße 22/23 (1907)
  17. a b Baudenkmal Mohrenstraße 37a/b
  18. Baudenkmalkomplex Hausvogteiplatz 8/9 und Mohrenstraße (1889–1890)
  19. Baudenkmal Mohrenstraße 63/64 (1913–1916)
  20. Baudenkmal Mohrenstraße 66 (1890–1892)
  21. Baudenkmal Mohrenkolonnaden (1787)
  22. Baudenkmal U-Bhf Mohrenstraße
  23. Baudenkmal U-Bhf Stadtmitte
  24. Baudenkmal Mohrenstraße 53–61 (1937–1943)
  25. Baudenkmal Mohrenstraße 51 (1955)
  26. Projektgruppe zur Umbenennung der Mohrenstraße (Memento vom 15. November 2012 im Internet Archive)
  27. Torben Ibs: Das unrühmliche Erbe der Kolonien. In: taz, 13. November 2004.
  28. Rainer L. Hein: Nicht nur der Mohr soll gehen. In: Die Welt, 13. November 2004.
  29. a b Rainer L. Hein, Steffen Pletl: Kulturausschuss will Forum zur Umbenennung der Mohrenstraße. In: Die Welt, 11. Februar 2005.
  30. Möhrchen(-straße) statt Märchenland. (Dokumentation der Pink Rabbit Kampagne).
  31. Svenja Bergt: Mit Mohrrüben gegen die Nation. In: taz, 13. Februar 2009.
  32. Proteste für die Umbenennung der Mohrenstraße. In: Berliner Zeitung, 24. Februar 2014.
  33. Bündnis zur Umbenennung der Mohrenstraße Decolonize Mitte.
  34. 2. Fest zur Umbenennung der Berliner „Mohrenstraße“. Bei: ber-ev.de.
  35. Stefan Strauß: Aktion gegen Rassismus – Initiative fordert Umbenennung der Mohrenstraße in Berlin. In: Berliner Zeitung, 23. August 2015
  36. Dieter Hallervorden hat Ärger wegen „Mohrenstraße“. In: Der Tagesspiegel, 22. Januar 2015
  37. Meiden Sie die Mohrenstraße, Dieter Hallervorden. In: Die Welt, 23. Januar 2015
  38. Dieter Hallervorden und das Problem Mohrenstraße. In: B.Z., 23. Januar 2015
  39. Dieter Hallervorden provoziert mit der „Mohrenstraße“. In: Stern, 22. Januar 2015
  40. Henkel: PDS-Forderungen nach Straßenumbenennungen unangemessen. CDU-Presseerklärung vom 28. Januar 2005.

Koordinaten: 52° 30′ 44″ N, 13° 23′ 32″ O