Bezirk Mitte

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Wappen von Mitte
Wappen von Berlin
Mitte
1. Bezirk von Berlin
Bezirk MitteBezirk Friedrichshain-KreuzbergBezirk PankowBezirk Charlottenburg-WilmersdorfBezirk SpandauBezirk Steglitz-ZehlendorfBezirk Tempelhof-SchönebergBezirk NeuköllnBezirk Treptow-KöpenickBezirk Marzahn-HellersdorfBezirk LichtenbergBezirk ReinickendorfBrandenburgOrtsteile des Bezirks Mitte
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Koordinaten 52° 31′ 0″ N, 13° 24′ 0″ OKoordinaten: 52° 31′ 0″ N, 13° 24′ 0″ O.
Fläche 39,47 km²
Einwohner 368.122 (30. Jun. 2016)
Bevölkerungsdichte 9327 Einwohner/km²
Ausländeranteil 32,6[1] % (31. Dez. 2016)
Arbeitslosenquote 10,2[2] % (30. Okt. 2017)
Postleitzahl 10115, 10117, 10119, 10178, 10179, 10551, 10553, 10555, 10557, 10559, 10785, 10787, 13347, 13349, 13351, 13353, 13355, 13357, 13359, 13407, 13409
Vorwahl 030
Adresse der
Verwaltung
Rathaus Tiergarten
Mathilde-Jacob-Platz 1
10551 Berlin
Website www.berlin-mitte.de
Durchschnittsalter 38,9 Jahre[1] (31. Dez. 2016)
Gliederung
Bezirksschlüssel 01
Gliederung des Bezirks

6 Ortsteile

Politik
Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne)
Stellvertretender Bezirksbürgermeister Ephraim Gothe (SPD)
Sitzverteilung (Bezirksverordnetenversammlung)
Grüne SPD Linke CDU AfD FDP Piraten
14 14 10 7 5 3 2
Sitzverteilung in der BVV

Mitte ist der erste[3] Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 368.122 Einwohner per 30. Juni 2016.

Der Bezirk entstand 2001 mit der Berliner Verwaltungsreform durch Zusammenlegung der bis dahin eigenständigen Bezirke Wedding, Tiergarten und Mitte.

Im Bezirk Mitte befinden sich sowohl der Regierungssitz als auch die meisten Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland. Gleiches gilt für den Senat des Landes Berlin.

In Mitte haben sich eine Vielzahl von Zweigstellen international tätiger Unternehmen angesiedelt. Globale Bekanntheit besteht außerdem durch zahlreiche kulturelle Institutionen und aufgrund seiner Stellung als Gründerzentrum.[4]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bezirk Mitte grenzt Im Norden an den Bezirk Reinickendorf, im Osten an den Bezirk Pankow und im Südosten an den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Im Süden teilt er sich die Bezirksgrenze mit dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg und im Westen grenzt er an den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Besiedlungsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Großteil des Bezirks ist verhältnismäßig dicht besiedelt mit einer durchschnittlichen Einwohnerdichte, die doppelt so hoch ist wie allgemein in Berlin. Eine Ausnahme bildet der Ortsteil Tiergarten, dessen Einwohnerdichte nur halb so hoch ist wie die von Berlin. Das Hansaviertel ist der flächenmäßig kleinste unter den 96 Ortsteilen Berlins.

Naturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste der Naturdenkmale im Bezirk Mitte

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 2001 fusionierten die drei ehemaligen Bezirke Mitte, Tiergarten und Wedding zum neuen Bezirk Mitte. Er ist einer von zwei Bezirken (neben Friedrichshain-Kreuzberg), die aus Teilen des ehemaligen Ost- und West-Berlin bestehen. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet Mitte weiterhin den heutigen Ortsteil Berlin-Mitte und nicht den neuen Fusionsbezirk.

Der Bezirk Mitte unterteilt sich in sechs Ortsteile:

Blick auf den Ortsteil Mitte
Ortsteil Wedding
Tanz-Revue im Friedrichstadt-Palast
Ortsteil und Ortslagen Fläche (km²) Einwohner[5]
30. Juni 2016
Einwohner
pro km²
Lage
0101 Mitte 10,70 93.144 8.705
MitteHansaviertelTiergartenMoabitWeddingGesundbrunnenBerlinOrtsteile des Bezirks Mitte
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0102 Moabit 7,72 77.344 10.019
MitteHansaviertelTiergartenMoabitWeddingGesundbrunnenBerlinOrtsteile des Bezirks Mitte
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0103 Hansaviertel 0,53 5.710 10.774
MitteHansaviertelTiergartenMoabitWeddingGesundbrunnenBerlinOrtsteile des Bezirks Mitte
Über dieses Bild
0104 Tiergarten 5,17 14.491 2.803
MitteHansaviertelTiergartenMoabitWeddingGesundbrunnenBerlinOrtsteile des Bezirks Mitte
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0105 Wedding 9,23 84.890 9.197
MitteHansaviertelTiergartenMoabitWeddingGesundbrunnenBerlinOrtsteile des Bezirks Mitte
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0106 Gesundbrunnen 6,13 91.543 15.097
MitteHansaviertelTiergartenMoabitWeddingGesundbrunnenBerlinOrtsteile des Bezirks Mitte
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Straßen und Plätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Auswahl)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spreeinsel (gelb) auf einem Stadtplan von 1688

Hauptartikel: Geschichte Berlins

Das alte Berlin entstand an einer Gabelung der Spree, sodass sich eine seichte Furt mit vielen Sandbänken herausbildete. Auf einer erhöhten Sandbank in der Mitte der Spree siedelten die ersten Fischer (genannt: Fischerinsel auf der Spreeinsel von Berlin) und es bildete sich ein Marktflecken heraus – am Molkenmarkt stand auch der Roland von Berlin (heute gegenüber auf der anderen Spreeseite am Märkischen Museum).

Die beiden Spreearme sind mittlerweile stark umbaut, auf der Insel steht im Norden die Museumsinsel. In der Mitte befanden sich früher das Berliner Stadtschloss (1950 gesprengt und abgetragen) und am selben Ort seit 1976 der Palast der Republik, dessen Abriss im Jahr 2009 beendet wurde und auf dessen Gelände derzeit das Humboldtforum entsteht. Im Süden liegen Gebäude des Wohngebietes Fischerinsel. Am Ostufer der Spree breitet sich heute ein großer Platz mit dem Fernsehturm hin zum Alexanderplatz. Nur einen Steinwurf von der Fischerinsel und dem Molkenmarkt steht das Rote Rathaus und das Nikolaiviertel mit der ältesten Kirche Berlins.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Juni 2016 zählte der Bezirk Mitte 368.122 Einwohner auf einer Fläche von 39,5 Quadratkilometern.[5] Somit lag am Stichtag die Bevölkerungsdichte bei 9.327 Einwohnern pro Quadratkilometer. Am 31. Dezember 2016 lag der Ausländeranteil bei 32,6 Prozent, während der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund am Stichtag bei 50,8 Prozent lag.[1] Beide Werte waren jeweils die höchsten in allen Berliner Bezirken. Die Arbeitslosenquote bezifferte sich am 30. April 2013 auf 14,1 Prozent.[2] Am 31. Dezember 2016 betrug das Durchschnittsalter der Bevölkerung 38,9 Jahre.[1]

Bevölkerungspyramide des Bezirks Mitte, 2010
Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2011 und am 30. Juni 2017
Kategorie 2001 2011[6] 2017[7]
Deutsche und ausländische Einwohner 318.082 333.152 373.944
Durchschnittsalter 39,2 39,2 38,9
Deutsche Staatsangehörige (gesamt) 232.079 241.590 251.263
Deutsche Staatsangehörige ohne Migrationshintergrund 180.775 182.734
Deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund 060.815 068.529
Ausländische Staatsangehörige 086.003 091.562 122.681
Ausländer und Einwohner mit Migrationshintergrund 152.377 191.210
Deutsche (Staatsangehörige) insgesamt 241.590 247.277
Anteil Deutsche ohne Migrationshintergrund 054.3 % 048,9 %
Anteil Deutsche mit Migrationshintergrund 018,3 % 018,3 %
Anteil der Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit 027,5 % 032,8 %
Gesamtzahl Deutsche mit Migrationshintergrund (im Bezirk) 060.815 068.529
-* aus der EU 010.187 011.711
-* aus dem ehemaligen Jugoslawien 002.652 002.888
-* aus der ehemaligen Sowjetunion 005.342 006.096
-* aus islamischen Ländern 027.137 030.311
-* aus Vietnam 000 856 001.068
- aus den USA 000 588 000 933
Ausländische Einwohner (im Bezirk) 091.562 122.681
-- aus der EU 029.282 048.688
-- aus dem ehemaligen Jugoslawien 008.900 008.821
-- aus der ehemaligen Sowjetunion 006.204 008.311
-- aus islamischen Ländern 034.960 041.287
-- aus Vietnam 001.296 001.458
-- aus den USA 001.792 002.956

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bezirk befinden sich drei größere Industrie- und Gewerbegebiete[8]:

Moabit-West: Auf dem rund 43 Hektar großen Areal zwischen Sickingenstraße und Huttenstraße haben sich eine Vielzahl von kleinen und mittelgroßen Betrieben angesiedelt. Der Standort ist jedoch in erster Linie geprägt durch großflächige Betriebe wie Siemens, das dort Gasturbinen für den Weltmarkt produziert.[9] Nördlich des S-Bahnringes liegt der Berliner Großmarkt mit dem Fruchthof Berlin und der Westhafen.

Fennstraße: Der Standort ist rund 14 ha groß und liegt an der Fennstraße und Sennstraße im Ortsteil Wedding. Das prägende Unternehmen ist hier Bayer.

Humboldthain: An diesem 21 ha großem Forschung, Entwicklungs- und Produktionsstandort haben sich vorwiegend kleinere Unternehmen angesiedelt. Städtebaulich markant für den Standort sind die ehemaligen AEG-Fabriken, die an die Zeit der Industriemetropole Berlin Ende des 19. Jahrhunderts erinnern. Heute beherbergen sie u. a. das in den 80er Jahren gegründete erste deutsche Gründerzentrum (BIG) mit dem Technologie- und Innovationspark (TIB).

Aufgrund der zentralen Lage und dem Regierungsviertel haben sich im Bezirk viele Medienunternehmen und Hotels angesiedelt. Zu den bekanntesten Hotels im Bezirk gehört das Hotel Adlon.

Mit dem Alexanderplatz, der Friedrichstraße und dem Potsdamer Platz hat der Bezirk drei überörtliche Einzelhandelsstandorte. Als weitere Einkaufsstraßen sind noch die Müllerstraße, Turmstraße, Badstraße und die Potsdamer Straße zu nennen.[10]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Individualverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Bezirk Mitte führen die Bundesstraßen B 1, B 2, B 5 und B 96.

Fahrgastschiffe auf der Spree

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die S-Bahn-Linien S1, S2, S3, S5, S7, S9, S25, S26, S41, S42 und S75 sowie die U-Bahn-Linien U1, U2, U5, U6, U8, U9 und U55 ist der Bezirk an den ÖPNV angebunden.

Ein neuer Teilabschnitt der U-Bahn-Linie U5 befindet sich gegenwärtig im Bau (geplante Fertigstellung: 2020). Ebenfalls in der Bauphase befinden sich die Tunnelarbeiten des S-Bahn-Projektes S21.

Wasserwege für den Schiffsverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung 2016[11]
(endgültiges Ergebnis), Wahlbeteiligung: 53,8 %
 %
30
20
10
0
23,9
23,8
17,9
13,5
9,9
6,0
3,4
1,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011[11]
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-0,2
-5,3
+7,3
-3,6
+9,9
+4,4
-6,5
-6,0

Bezirksverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Bezirks Mitte wurde am 18. September 2016 gewählt.

Bezirksbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezirksbürgermeister von Mitte war Christian Hanke (SPD), der 2006 im Rahmen einer Zählgemeinschaft der SPD mit den Stimmen der Verordneten der Linken und der FDP gegen die CDU und die Grünen zum Bezirksbürgermeister gewählt wurde. In den Berliner Bezirken ist eine Zählgemeinschaft (anders als in den Landesparlamenten der Bundesrepublik) nicht mit einer Koalition verbunden, sodass sich die Fraktionen bei Sachfragen jeweils Mehrheiten suchen. Von 2011 bis 2016 bestand eine Zählgemeinschaft von SPD und CDU.

Hier werden die Bürgermeister des Bezirks Mitte seit 2001 aufgeführt. Die Bürgermeister des ehemaligen Bezirks Mitte und heutigen Ortsteils Mitte finden sich dort.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen des Bezirks Mitte wurde nach der Bezirksfusion der drei Bezirke Mitte (alter Bezirk), Tiergarten und Wedding durch den Heraldiker Theodor Lorenz (* 6. April 1929, † 25. März 2005) neu entworfen und gestaltet. Das heutige Wappen wurde am 9. Oktober 2001 durch den Senat von Berlin verliehen.

Wappen

Blasonierung: Der sechsfach in Rot und Silber geständerte Schild ist mit einem goldenen Mittelschild belegt, darin ein wachsender schwarzer, rotbewehrter und -gezungter Bär, der in den Pranken einen blauen Schild mit aufrechtem goldenem Lilienzepter hält. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.[12]

Wappenbegründung: Die Farben von Rot und Silber entsprechen den historischen Stadtfarben Berlins. Auch das Herzschild mit dem Berliner Bären verweist auf den ehemaligen Bezirk Mitte als der historischen Mitte Berlins ebenso wie die Lage in der gefächerten Schildteilung auf die zentrale Lage des Bezirks deutet. Der kleine Schild mit dem Zepter war bereits das Herzschild im Wappen der Dorotheenstadt – es ist ein Kennzeichen der Herrschergewalt und verweist auf die historische Rolle Berlins als Residenzstadt und Hauptstadt mehrerer deutscher Staaten. Die Mauerkrone ist das verbindende Element aller Berliner Bezirke.

Hauptartikel: Wappen des Bezirks Mitte

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International
JapanJapan Higashiōsaka, Japan (seit 1959, damals mit dem alten Bezirk Wedding und dem japanischen Fuse begründet)
IsraelIsrael Cholon, Israel (seit 1970 freundschaftliche Beziehungen, seit 1980 Partnerstadt, damals mit dem alten Bezirk Wedding begründet)
FrankreichFrankreich Tourcoing, Frankreich (seit 1995, damals mit dem alten Bezirk Wedding begründet)
JapanJapan Shinjuku (seit 1994): Shinjuku das Herz der japanischen Hauptstadt Tokio
JapanJapan Tsuwano (seit 1995) zurückgehend auf den Gelehrten Mori Ogai, der einige Zeit in Berlin lebte
UngarnUngarn Terézváros (Bezirk von Budapest), Ungarn (seit 2005)
TurkeiTürkei Beyoğlu (Stadtteil von Istanbul), Türkei (seit 2008)

National

Institutionen des Landes Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regierungsviertel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bezirk Mitte befindet sich das Regierungsviertel mit den wichtigsten Institutionen der Bundesregierung mit ihren Ministerien und des Deutschen Bundestages, dem Parlament der Bundesrepublik Deutschland, sowie zahlreiche Botschaften und Landesvertretungen;

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentliche Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt im Bezirk insgesamt 32 Grundschulen und zwei Grundstufen an Gemeinschaftsschulen.[15] Eine Grundschule befindet sich im Bau.[16] 15.549 Schüler und Schülerinnen besuchten im Schuljahr 2017/2018 eine Grundschule im Bezirk. Neben den zwei Gemeinschaftsschulen gibt es neun integrierte Sekundarschulen (ISS), sieben Gymnasien und vier Sonderschulen. Mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 betrug die Zahl der Schülerinnen und Schüler in den integrierten Sekundarschulen 5539 und in den Gymnasien 4833.[17]

Unter den nachgefragtesten Oberschulen in Berlin belegte 2017 die Herbert-Hoover-Schule (ISS) im Gesundbrunnen den siebten Platz und die Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule[18] in Moabit den achten Platz. Auf Platz zwei unter den Gymnasien wurde das Lessing Gymnasium in Wedding aufgeführt.[19]

Des Weiteren gibt es noch sieben private Grundschulen, zwei private integrierte Sekundarschulen, vier private Gymnasien, zwei private Gemeinschaftsschulen und eine Waldorfschule.

Hochschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportanlagen, Grünflächen und Spielplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bezirk hat 40 allgemeine Sportanlagen inklusive vier Schwimmhallen der Berliner Bäder-Betriebe und 43 Schulsportanlagen.[20] Zu den größten Sportanlagen gehört das Poststadion, das Stadion Rehberge[21] und das Erika-Hess-Eisstadion.

Neben 259 öffentlichen Spielplätzen, gibt es 222 öffentliche Grünflächen.[22] Die größten Grünanlagen sind: Großer Tiergarten, Fritz-Schloß-Park, Volkspark Rehberge und Volkspark Humboldthain.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Profangebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sakralgebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bühnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino International
(Auswahl)

Siehe auch Liste der Kinos in Berlin-Mitte

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modeschau auf der Fashion Week, 2013

Auf dem Pariser Platz, dem Alexanderplatz, dem Gendarmenmarkt, dem Boulevard Unter den Linden und der Straße des 17. Juni und anderen städtebaulich herausragenden Orten finden zahlreiche überregional bedeutende Veranstaltungen statt.[24]

(Auswahl)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mitte (district of Berlin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Mitte – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Statistischer Bericht – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2016 (PDF; 3,1 MB). Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Abgerufen am 25. Juni 2016.
  2. a b Arbeitslosigkeit sinkt – Das Paradoxon des Berliner Arbeitsmarktes. In: Berliner Zeitung, abgerufen am 2. November 2017.
  3. Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel
  4. Startup Genome legt seinen Global Startup Ecosystem Report 2017 vor. Berlin landet auf Platz sieben der Weltrangliste, BerlinValley, abgerufen am 29. Juni 2017.
  5. a b Melderechtlich registrierte Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2016, Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 24. September 2016 (PDF-Datei) (Hilfe dazu).
  6. Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 11 - Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2011
  7. Statistischer Bericht A I 5 – hj 1 / 17 Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2017
  8. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: Stadtentwicklungsplan Industrie und Gewerbe. 2011, abgerufen im 6. April 2018.
  9. Corinna Visser: Die Turbinen drehen langsamer. In: Der Tagesspiegel Online. 20. Dezember 2012, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 6. April 2018]).
  10. Einzelhandels- und Zentrenkonzept. 2. September 2014, abgerufen am 6. April 2018.
  11. a b Die Landeswahlleiterin für Berlin
  12. Hoheitszeichen von Berlin – Bezirkswappen
  13. Berliner Feuerwehr-Standorte. Bei: Berlin.de, abgerufen am 30. Juni 2017.
  14. Vertretungen der Länder in der Bundeshauptstadt, Berlin.de, abgerufen am 24. Juni 2017.
  15. Der Fachbereich Schule. 2. Januar 2018, abgerufen am 18. Januar 2018.
  16. Übergabe der neuen Grundschule „Europacity Mitte“ an den Bezirk Mitte. 18. Oktober 2017, abgerufen am 18. Januar 2018.
  17. Maßnahmen und Finanzen. 23. April 2018, abgerufen am 24. April 2018.
  18. Heinrich-von-Stephan-Schule – Gemeinschaftsschule in Berlin. Abgerufen am 18. Januar 2018 (deutsch).
  19. R. Köhler und F. Anders: Das sind Berlins beliebteste Oberschulen. (morgenpost.de [abgerufen am 18. Januar 2018]).
  20. Der Bezirk Mitte und seine Stadtteile. 10. Juli 2017, abgerufen am 19. April 2018.
  21. Stadion Rehberge, BSC Rehberge 1945 – Stadionwelt. In: Stadionwelt. (stadionwelt.de [abgerufen am 13. April 2018]).
  22. Der Bezirk Mitte und seine Stadtteile. 10. Juli 2017, abgerufen am 19. April 2018.
  23. Filmrauschpalast - Das unabhängige Kiez-Kino in Moabit. Abgerufen am 18. Januar 2018.
  24. Drei Tage Sperrung gibt es für 20.000 Euro. Abgerufen am 18. Januar 2018.
  25. Christopher Street Day Parade. 20. Dezember 2017, abgerufen am 18. Januar 2018 (deutsch).