Quidditch (Sport)

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Typische Spielszene: Ein Jäger mit Quaffel (dunkle Kleidung) wird von einem gegnerischen Treiber mit einem Klatscher (blaues Oberteil) bedroht
Verbreitung der Sportart

Quidditch, auch Muggel-Quidditch,[1] ist eine gemischtgeschlechtliche Vollkontaktsportart, die Elemente aus Rugby, Handball und Dodgeball in sich vereint. Charakteristisch sind die Besen (inzwischen in Form von Kunststoff-Rohren), die als Handicap zwischen den Beinen geführt werden müssen sowie die verschiedenen Rollen der Spieler, die ihnen jeweils unterschiedliche Fähigkeiten verleihen.

Der Sport basiert auf dem fiktiven Spiel Quidditch aus dem Harry-Potter-Universum. Von dieser Vorlage hat sich das reale Quidditch inzwischen entfernt und zu einer Sportart mit eigener Dynamik entwickelt.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reales Quidditch wurde 2005 von Xander Manshel und Alex Benepe, zwei Studenten des Middlebury College in Vermont, entwickelt. Von Anfang an stand hierbei fest, dass es sich um eine gemischtgeschlechtliche Vollkontaktsportart handeln sollte. 2007 kam es schließlich zur ersten Partie gegen die Auswahl eines anderen Colleges. Gleichzeitig wurde die Intercollegial Quidditch Association ins Leben gerufen, die kurz darauf in International Quidditch Association (IQA) umgetauft wurde, als in Kanada die erste Quidditchmannschaft außerhalb der USA gegründet wurde.[3] Von 2008 bis 2014 veranstaltete die IQA jährlich den Quidditch World Cup in den USA, ein Turnier, zu dem Mannschaften aus aller Welt eingeladen waren. Während beim ersten World Cup noch lediglich zwölf Mannschaften antraten (elf aus den USA, eine aus Kanada), spielten 2011 bei dem World Cup IV in New York City bereits 96 Teams aus den USA, Kanada und Finnland vor den Augen von 10.000 Zuschauern.[4][5]

Analog zum Wachstum des Sports über die USA hinaus fanden 2012 die Quidditch Summer Games im englischen Oxford statt, bei denen die Nationalmannschaften aus Australien, Frankreich, Großbritannien, Kanada und den USA um den Titel des Weltmeisters spielten. Der Austragungsort wurde dabei gezielt in direkter Nachbarschaft zu den Olympischen Spielen in London gewählt.[6] Seitdem findet die Quidditchweltmeisterschaft im Zwei-Jahres-Rhythmus statt. 2014 traten im kanadischen Burnaby sieben Nationen gegeneinander an.[7]

Seit 2012 organisiert die Arbeitsgruppe Quidditch Europe bestehend aus den europäischen Nationalverbänden der International Quidditch Association jährlich den European Quidditch Cup, in dem in zwei Divisionen jeweils die besten Teams auf nationaler Ebene gegeneinander antreten.

Um der globalen Verbreitung des Quidditch Rechnung zu tragen und den Sport auf internationalem Level ausreichend zu koordinieren, wurde die bis dato US-zentrierte International Quidditch Association 2014 grundlegend umgestaltet. Die ehemalige IQA wurde in den US-amerikanischen Nationalverband US Quidditch umstrukturiert und eine neue International Quidditch Association ins Leben gerufen. Dieser internationale Dachverband setzt sich aus Vertretern aller anerkannten Nationalverbände zusammen (Stand 2020: 39[8], viele davon ebenfalls im Rahmen der Umstrukturierung gegründet).[9]

2015 fand im italienischen Sarteano die erste Quidditch-Europameisterschaft statt. Aus den zwölf teilnehmenden Nationen konnte sich im Finale Frankreich gegen Großbritannien durchsetzen.[10]

Bei der Weltmeisterschaft 2016 in Frankfurt am Main gewann erstmals eine andere Nation als die USA die Weltmeisterschaft. Australien gewann im Finale gegen die USA. Dieses Finale war darüber hinaus das erste Finale einer Weltmeisterschaft, welches nicht zu Null gewonnen wurde. In der Weltmeisterschaft 2018 in Florenz mit 29 Nationalteams holte sich die USA den Titel jedoch wieder zurück.

Spielprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meisten Nationalverbände spielen nach dem Regelwerk der International Quidditch Association, das ursprünglich auf dem des US-amerikanischen Quidditchverbandes US Quidditch basierte. Inzwischen haben sich die beiden Regelwerke jedoch in einigen Punkten auseinander entwickelt. Auch auf internationalen Turnieren wird das Regelwerk der International Quidditch Association angewendet. Das aktuelle Regelwerk (IQA Rulebook 2020) besagt:

Bälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt befinden sich fünf Bälle im Spiel, die jeweils von Spielern in unterschiedlichen Rollen genutzt werden dürfen:[11]

  • Der Schnatz (Snitch) ist eine gewichtete Flagge, üblicherweise gebildet aus einem Tennisball in einer Art Socke, die mit Klettverschluss an der Rückseite der Hose eines neutralen, gelb gekleideten Offiziellen befestigt ist. Die Aufgabe dieses Schnatzläufer (Snitch Runner) genannten Offiziellen ist die Verteidigung des Schnatzes vor jeweils einem Sucher pro Team. Der Schnatz wird nach 18 Minuten Spielzeit freigegeben. Sobald der Schnatz durch Geschick von der Hose des Snitch Runners entfernt wird, erhält das fangende Team 30 Punkte. Führt das Team, ist das Spiel damit sofort beendet, anderenfalls wird ohne Schnatz und Seeker weiter gespielt, bis ein Team 30 Punkte mehr als die aktuelle Punktzahl des führenden Teams hat.
    Bis 2014 war der Schnatz bereits ab der 10. Spielminute freigegeben. Der Snitch Runner hielt sich die ersten etwa zehn Minuten jedoch nicht in Sichtweite des Spielfeldes auf, sodass die Sucher in der ganzen näheren Umgebung nach ihm suchen mussten. Diese Regelung wurde mit der 8. Auflage des US Quidditch Rulebook abgeschafft, seither dürfen Schnatzläufer und Sucher das Spielfeld wie die anderen Spieler nicht mehr verlassen.
  • Die drei Klatscher (Bludger) können dazu genutzt werden, den Spielfluss anderer Spieler zu stören. Sobald ein Spieler durch Wurf oder Tritt von einem Klatscher getroffen wird, gilt dieser als K.O.: Er muss den von ihm festgehaltenen Ball loslassen, seinen Besen wegnehmen, zu seinen Torreifen zurücklaufen und einen von diesen berühren, bevor er wieder in das Spiel eingreifen darf. Die Klatscher dürfen nur von zwei Treibern pro Team verwendet werden. Daher hat jeweils ein Team durch den Besitz zweier Klatscher einen Spielvorteil, den zu erobern und effizient zu nutzen eines der zentralen Elemente des Klatscher-Spiels ist, nicht zuletzt wenn nach der 18. Minute neben den Torringen auch der Schnatz vor dem gegnerischen Sucher verteidigt werden muss.
  • Der Quaffel (Quaffle) ist ein Volleyball, mit dem Punkte erzielt werden können, indem er durch einen der je drei unterschiedlich hoch angebrachten Torringe der gegnerischen Mannschaft geworfen wird. Ein solches Tor bringt der angreifenden Mannschaft 10 Punkte ein. Nur die vier Jäger pro Team dürfen den Quaffel berühren (mit Händen sowie Füssen) und Tore erzielen. Da Tore auch von der Hinterseite der Torringe aus erzielt werden können, ist ein strategisches und taktisches Spiel rund um die Torringe entscheidend. Jäger dürfen den Quaffel weiterhin dazu verwenden, Klatscherattacken abzuwehren.

Spielpositionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die unterschiedlichen Positionen innerhalb der Teams werden mit verschiedenfarbigen Stirnbändern kenntlich gemacht. Folgende Rollen nehmen die sieben Spieler innerhalb der Mannschaften ein:[12]

  • Vier Jäger (Chaser; drei mit weißen Stirnbändern, einer mit grünem Stirnband) versuchen mit dem Quaffel Punkte zu erzielen, indem sie diesen durch einen der drei unterschiedlich hoch angebrachten Torringe des Gegners werfen.
    • Einer der Jäger ist zusätzlich Hüter (Keeper; der Jäger mit dem grünen Stirnband) und versucht die Ringe seiner Mannschaft vor den Angriffen der gegnerischen Jäger zu verteidigen (vergleichbar z. B. mit dem Torwart im Fußball). Dieser ist immun gegen Klatscher in seiner Torringzone sowie als einziger dazu berechtigt, auch den Quaffel abzuwehren, wenn dabei sein Arm durch einen der Torringe geht. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sportarten ist der Hüter auch an den Angriffen beteiligt, um den Verteidigungsvorteil (vier gegnerische Jäger sowie zwei Treiber) auszugleichen.
  • Zwei Treiber (Beater; schwarze Stirnbänder) versuchen den Spielfluss der gegnerischen Mannschaft zu stören, indem sie mit den Klatschern auf diese werfen und die getroffenen Gegner zum kurzzeitigen Rückzug zwingen.
  • Ein Sucher (Seeker; gelbes Stirnband) versucht ab der 18. Spielminute den Schnatz zu fangen, um somit Punkte zu erzielen und das Spiel zu beenden. Dies ist der Fall, sobald einer der beiden rivalisierenden Sucher dem Schnatzläufer durch Geschick sowie richtige Reaktionszeit den Schnatz von der Hose entfernen konnte. Nur die beiden Sucher dürfen den Schnatz fangen, nur durch einen Schnatzfang kann eine Spielpartie enden.

Maximal vier der sieben Spieler eines Teams dürfen dem gleichen Geschlecht angehören, wodurch gemischtgeschlechtliche Teamgefüge unumgänglich sind.[13] Dabei setzt Quidditch auf die Selbstdeklaration der Spieler, sodass die Geschlechtsidentität vom rechtlichen Geschlecht abweichen kann und auch die verschiedenen nichtbinären Geschlechtsidentitäten jeweils als eigenes Geschlecht gelten.

Besen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Besonderheit des realen Quidditch – und ursprünglich eine Hommage an die literarische Vorlage – ist die Tatsache, dass jeder Spieler eine ein Meter lange Plastikstange (den Besen oder Broom) zwischen die Oberschenkel klemmen muss. Dieser wird in der Regel von einer Hand des Spielers festgehalten, kann aber auch lediglich durch zusammengestellte Beine fixiert werden. Für die Spieler entsteht durch den Besen die Schwierigkeit, nur eine Hand zum Bespielen der Bälle frei zu haben, beim Fangen mit zwei Händen hingegen beim Laufen eine Einschränkung zu erfahren. Der Besen ist daher nicht optisches Element, sondern zentraler Bestandteil des Spielablaufs der Sportart. Zudem zeigt der Besen auch an, ob ein Spieler sich gerade im Spiel befindet oder (beispielsweise durch einen Klatschertreffer) K.O. ist, bis er durch das Berühren eines Torringes wieder den Besen nutzen und damit wieder am Spiel teilnehmen darf.

Spielfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spielfeld nach IQA Rulebook 2018

Das Spielfeld besteht aus einem Rechteck mit 60 m Länge und 33 m Breite. Es gibt zwei Torlinien, je 16,5 m entfernt von der Mittellinie, auf denen sich je drei Hoops befinden. Zwischen der Torlinie und der Mittellinie befindet sich die sogenannte Hüterzonenlinie, 11 m von der Mittellinie entfernt. Die beiden Hüterzonen befindet sich zwischen dem Ende des Spielfeldes und der jeweiligen Hüterzonenlinie. Das Spielfeld endet 13,5 m hinter der Torlinie.[14]

Torringe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Team verfügt über drei Torringe (Durchmesser: zwischen 81 und 86 Zentimeter), die auf Stangen in der Höhe von je 3 Fuß (0,91 Meter), 4,5 Fuß (1,37 Meter) und 6 Fuß (1,83 Meter) angebracht werden und mit 2,34 m Entfernung zueinander auf ihrer Torlinie aufgestellt sind.[15]

Spielverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Spielstart halten sich die Spieler kniend hinter der seitlichen Startlinie auf, der Besen muss dabei auf dem Boden liegen. Jeweils ein Spieler befindet sich dabei in der gegnerischen Hälfte und jeweils ein Jäger nahe der Mittellinie auf dem Spielfeld zwischen Mittelpunkt und Startlinie. Die genaue Aufstellung ist dabei flexibel und Teil der individuellen Taktik des jeweiligen Teams. Ein Klatscher und der Quaffel liegen auf der Mittellinie des Spielfelds und können jeweils durch ein Wettrennen erobert werden, die anderen beiden Klatscher befinden sich jeweils in der Hälfte der beiden Teams. Die Partie beginnt mit dem Brooms Up! des Schiedsrichters, wonach die Spieler die Besen vom Boden heben und nutzen dürfen und als Erster die Bälle erreichen wollen.

Quidditch ist eine Vollkontaktsportart, sodass das Festhalten oder Zubodenwerfen von gegnerischen Spielern erlaubt ist, solange strikte Regeln eingehalten werden, die der Spielersicherheit dienen. Das Üben des richtigen und ungefährlichen Fallenlassens ist dabei häufiger Bestandteil der Trainings. Wird ein Gegner aus dem Spielfeld geschoben, muss dieser seinen Ball abgeben.

Wird ein Spieler von einem Klatscher getroffen, gilt er als K.o.: Er muss den von ihm festgehaltenen Ball fallen lassen, den Besen zur Seite nehmen, zurück zu den eigenen Reifen laufen und einen dieser berühren, bevor er wieder aktiv ins Spielgeschehen eingreifen darf.

Wird ein Tor erzielt, zeigt der Hauptschiedsrichter dies durch zwei nach oben gestreckte Arme an; die Spielzeit wird nicht gestoppt. Der Ball wird durch den Torhüter in der Hüterzone wieder „lebendig“ gemacht, sobald dieser den Quaffel berührt. Üblicherweise versucht der Hüter den Ball möglichst schnell an die Jäger abzugeben, um ein schnelles Angriffsspiel zu eröffnen, solange die Verteidigung des Gegners noch nicht sortiert ist. Ein Tor verleiht dem jeweiligen Team 10 Punkte.

Wechsel zwischen Spielern auf dem Feld und der Ersatzbank sind jederzeit und beliebig oft möglich. Dabei ist es auch möglich, dass Spieler auf der Ersatzbank ihre Position wechseln, bevor sie durch einen erneuten Wechsel das Spiel wieder betreten.

Durch strenge Spielfluss-Regeln – jede Aktion muss grundsätzlich dazu dienen, einen Torwurf wahrscheinlicher zu machen, und Spieler dürfen mit dem Quaffel nicht in der eigenen Hälfte stehen bleiben – ist Quidditch eine rasante, actionreiche Sportart, die nicht zuletzt durch die fünf Bälle zu einer Menge unterschiedlicher, gleichzeitiger Aktionen und Taktiken auf dem Spielfeld führt. Da die verschiedenen Spielpositionen unterschiedliche Bälle nutzen und verschiedene Fähigkeiten haben, ist damit ein gutes Zusammenspiel der verschiedenen Positionen erforderlich, die jedoch stets auch ihren eigenen Taktiken und Zielen nachgehen müssen.

Wird ein Foul begangen, kommt es – je nach Schwere des Falls – zu unterschiedlichen Konstellationen:[16]

  • Zurück zu den Torringen: Der bestrafte, k.o. gesetzte Spieler muss zurück zu den Torringen des eigenen Teams laufen und einen dieser berühren, bevor er wieder aktiv ins Spielgeschehen eingreifen darf.
  • Blaue Karte: Der bestrafte Spieler muss eine Minute außerhalb des Spielfeldes verbringen. Wenn das gegnerische Team in diesem Zeitraum ein Tor erzielt, darf die Person auch frühzeitig wieder an der Partie teilnehmen.
  • Gelbe Karte: Das gleiche Strafmaß wie bei der blauen Karte; mit dem Unterschied, dass ein Spieler, der innerhalb einer Partie zwei gelbe Karten erhält, von der restlichen Partie ausgeschlossen wird.
  • Rote Karte: Der Spieler wird vom Rest der Partie ausgeschlossen. Sein Team muss zwei Minuten mit einem Spieler weniger spielen, bevor ein Ersatzspieler am Spielgeschehen teilnehmen darf. Auf Turnieren sorgt eine rote Karte zudem meist auch für das Aussetzen bei der nächsten Partie des eigenen Teams.
  • Spielausschluss: Der Spieler wird vom Rest der Partie ausgeschlossen, ohne eine Karte zu erhalten. Er darf sofort durch einen anderen Spieler ersetzt werden.

Nach 17 Minuten Spielzeit wird der neutrale Schnatzläufer auf das Spielfeld geschickt, der ab Minute 18 von den beiden Suchern gejagt wird. Zieht einer der beiden Sucher dem Schnatzläufer den Schnatz (in Form einer gerichteten Flagge, die mit Klettverschluss an der Rückseite der Hose haftet) ab, die dieser mit Körpereinsatz sowie Flucht zu schützen versucht, beraten sich die Schiedsrichter, ob der Fang rechtmäßig (good) war. War er es nicht, läuft das Spiel weiter. War er es, erhält das schnatzfangende Team 30 Punkte. Hat das Team damit nun mehr Punkte als der Gegner, erzielt es durch den Schnatzfang den Sieg. Anderenfalls geht das Spiel in die Verlängerung, in der ohne Pause sowie ohne Schnatzläufer und Sucher weitergespielt wird. Dazu wird eine Zielpunktzahl festgelegt, die 30 Punkte mehr als der aktuelle Punktestand des führenden Teams beträgt. Sobald durch ein Tor die Zielpunktzahl erreicht wird, endet das Spiel. Eine Quidditchpartie kann also nie ohne Schnatzfang beendet werden, jedoch bleiben die durch den Quaffel erzielten Punkte stets wichtig.

Fouls und Strafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Quidditch gibt es diverse Möglichkeiten, ein Foul zu begehen bzw. den Schiedsrichter zu einem Eingreifen zu zwingen. Mögliche Schiedsrichter-Reaktionen sind folgende:[17]

  • No Harm, No Foul: Fouls ohne Schaden und ohne Spielvorteil werden nicht geahndet.
  • Warnungen: Bei unsportlichem Verhalten der Spieler (z. B. Spielverzögerung, beleidigendes Verhalten).
  • Forderung von Wiederholungen: Standardsituationen werden bei falscher Ausführung wiederholt.
  • Zurück zu den Torringen: Unbeabsichtigter regelwidriger Körperkontakt, absichtliches Verlassen des Spielfelds in einer laufenden Partie (mit oder ohne Ball), ignorieren der dreisekündigen Immunitätsphase des Schnatzläufers.
  • Ball muss an Gegner abgegeben werden: Ein K.o. gesetzter Spieler passt den Ball, verbotener Körperkontakt, ein Spieler beeinflusst die Flugbahn eines positionsfremden Balls, ein Team hindert das gegnerische Team regelwidrig am Erreichen des dritten Klatschers.
  • Blaue Karte: Falsches Verhalten zu Spielbeginn (bei Startpositionsbestimmung oder Brooms Up!), wiederholtes unabsichtliches Verschieben oder Umkippen eines Torringes, absichtliches Bespielen eines positionsfremden Balles, beeinflussen des Spiels als ausgeknockter Spieler, unsportliches Verhalten nach ersten Verwarnungen, Spielverzögerung als Hüter nach einem gegnerischen Tor.
  • Gelbe Karte: Nichtbeachten der Schiedsrichter-Instruktionen, verschieben oder Umkippen eines Reifens, absichtlicher Eingriff in das Spiel nach einem K.O., gesteigert unsportliches Verhalten, Schwalben oder vorgetäuschte Verletzungen, verbotener Körperkontakt, absichtliches Bespielen eines positionsfremden Balles.
  • Rote Karte: Bewusstes Spielen mit einem kaputten Besen (dieser muss ausgetauscht werden), schwerwiegend unsportliches Verhalten, schwerwiegende körperliche Attacken, regelwidriges Verhindern eines Tors, Eingriff in das Spiel von außen als Ersatzspieler (beispielsweise Stoppen eines Balles außerhalb des Felds).
  • Spielausschluss: Erhalten von zwei gelben Karten in derselben Partie, unsportliches Verhalten gegen das eigene Team, tragen von Schmuck (und damit Selbstgefährdung).
  • Weitere Strafen: Weigert sich ein Spieler nach dem Erhalt der roten Karte das Spielfeld zu verlassen und ist dieser eventuell nach wie vor eine Gefahr für die Anwesenden, kann es auch die eigentliche Partie übersteigende Maßnahmen geben, beispielsweise den dauerhaften Ausschluss von offiziellen Aktivitäten des Teams.

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quidditch erfreut sich zunehmender Bekannt- und Beliebtheit, wie bereits von Beginn an insbesondere im universitären Umfeld. Die International Quidditch Association besteht zurzeit (Stand Ende 2020) aus etwa 40 Nationalverbänden. Auch in zahlreichen anderen Ländern wie beispielsweise Russland, Indien, Neuseeland oder auch Peru und anderen südamerikanischen Ländern ohne offiziellen Nationalverband wächst die Sportart rasant. Afrika ist der einzige Kontinent, in dem Quidditch bislang noch kaum gespielt wird: Nur in Uganda und Südafrika gibt es nennenswerte Aktivitäten.

2014 wurde mit Mudbloods (Englisch für Schlammblüter) ein Dokumentarfilm veröffentlicht, der die Quidditch-Mannschaft der UCLA auf ihrem Weg zur Weltmeisterschaft in New York 2011 begleitet.[18][19] Der Film wurde auf diversen Filmfestivals gezeigt[20] und erhielt international mediale Aufmerksamkeit.[21][22] Auch in weitere Teil der Popkultur hält Quidditch Einzug, beispielsweise den Spielfilm Prakti.com.

Während Quidditch in den USA und Kanada schon seit längerer Zeit zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerät, wird auch im deutschsprachigen Raum mittlerweile wiederkehrend über lokale,[23][24] aber auch verstärkt über internationale Aktivitäten berichtet.[25]

Bedeutende Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der IQA World Cup (Weltmeisterschaften, früher: IQA Global Games) ist die seit 2012 von der International Quidditch Association im Zwei-Jahres-Rhythmus veranstaltete offizielle Quidditch-Weltmeisterschaft. Titelträger 2018 und mit drei Siegen Rekordweltmeister sind die Vereinigten Staaten.

Die IQA European Games (Europameisterschaften) werden von der International Quidditch Association jeweils alternierend zur Weltmeisterschaft organisiert. Derzeitiger Titelhalter 2019 ist Frankreich.

Der European Quidditch Cup (Europapokal) wird jährlich unter den besten Teams der europäischen Nationalverbände ausgetragen und von Quidditch Europe organisiert, einer Arbeitsgruppe jener Nationalverbände. Dabei gibt es seit 2019 zwei Divisionen, die jeweils an unterschiedlichen Orten und Zeiten ein zweitägiges Turnier (bestehend aus Gruppenphasen und Finalrunden) austragen. Der European Quidditch Cup Division 1 setzt dabei auf Spielstärke (die Anzahl der Teams pro Land wird über das Abschneiden in den letzten beiden Jahren bestimmt), während European Quidditch Cup Division 2 auf Verbandsgrössen basiert (jeder Nationalverband, der Mitglied der International Quidditch Association ist, darf mindestens sein bestes Team stellen; mehr Teamplätze werden basierend auf der Anzahl Teams des jeweiligen Nationalverbands vergeben, solange die Plätze nicht alle bereits durch Division 1 verbraucht sind). Einzelne Plätze in Division 2 werden zudem auch über ein Bewerbungsverfahren für Nichtmitglieder (Emerging Areas) vergeben, deren Nationalverband nur aus einem oder wenigen Teams besteht.

Nationalverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Nationalverbände werden von der International Quidditch Association anerkannt:[26]

  • Asociación Argentina de Quidditch (Argentinien)
  • Australian Quidditch Association (Australien)
  • Quidditch Austria (Österreich)
  • Belgium Muggle Quidditch (Belgien)
  • Associação Brasileira de Quadribol (Brasilien)
  • Quidditch Canada (Kanada)
  • Associació de Quidditch de Catalunya (Katalonien)
  • Asociación Chilena de Quidditch (Chile)
  • Česká Asociace Famfrpálu (Tschechien)
  • Dansk Quidditchforbund (Dänemark)
  • Finnish Quidditch (Finnland)
  • Fédération du Quidditch Français (Frankreich)
  • Deutscher Quidditchbund (Deutschland)
  • Hong Kong Quidditch Association (Hong Kong)
  • Quidditch Samband Íslands (Island)
  • Quidditch Indi (Indien)
  • Quidditch Ireland (Irland)
  • Associazione Italiana Quidditch (Italien)
  • Japan Quidditch Association (Japan)
  • Quidditch Malaysia (Malaysia)
  • Asociación Mexicana de Quidditch (Mexiko)
  • Muggle Quidditch Nederland (Niederlande)
  • Quidditch New Zealand (Neuseeland)
  • Norges Rumpeldunkforbund (Norwegen)
  • Federatión Deportiva Peruana de Quidditch (Peru)
  • Polska Liga Quidditcha (Polen)
  • Quidditch Portugal (Portugal)
  • Serbian Quidditch Association (Serbien)
  • Slovakia Quidditch Association (Slowakei)
  • Quidditch zveza Slovenije (Slowenien)
  • Asociación Quidditch España (Spanien)
  • Svenska Quidditchförbundet (Schweden)
  • Schweizerischer Quidditchverband (Schweiz)
  • Quidditch Derneği (Türkei)
  • QuidditchUK (Vereinigtes Königreich)
  • US Quidditch (Vereinigte Staaten)
  • Vietnam Quidditch Association (Vietnam)

Quidditch in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vollmitglieder in Deutschland Stadt
Augsburg Owls Augsburg
Kelpies Bamberg Bamberg
Berlin Bluecaps Berlin
Berlin Bludgers
Bielefelder Basilisken Bielefeld
Binger Beasts Bingen
Ruhr Phoenix Bochum
Rheinos Bonn Bonn
Braunschweiger Broomicorns Braunschweig
Portkeys Bremen Bremen
Darmstadt Athenas Darmstadt
Deluminators Dresden Dresden
Düsseldorf Dementors Düsseldorf
Broom Breakers Feuerbach
Frankfurt Mainticores Frankfurt a. M.
Black Forest Bowtruckles Freiburg
Göttinger Gänse Göttingen
Horkruxe Halle Halle
Hamburg Werewolves Hamburg
Hannover Niffler Hannover[27]
Swooping Evils Hannover[28]
Heidelberger HellHounds Heidelberg
Jena Jobberknolls Jena
Jupiters Jülich Jülich
Flying Foxes Karlsruhe Karlsruhe
Kiel Kelpies Kiel
Cologne Cannons Köln
Looping Lux Leipzig Leipzig
Ottos Occamys Magdeburg
Mannheimer Greife Mannheim
Münchener Wolpertinger München
Münster Marauders Münster
Mighty Ducks Offenburg[29] Offenburg
Dobbys Klatscher Oldenburg
Three River Dragons Passau[30]
Thunderbirds Trier Trier
Tübinger Thestrale Tübingen
Entwicklungsmitglieder in Deutschland Stadt
SkyHogs Berlin Berlin
Bielefelder Bludgers Bielefeld
Concordia Kleve Kleve
QC Neckarsulm Neckarsulm
Raging Broomsticks Paderborn
Biting Crups Zossen
Teams im Aufbau in Deutschland Stadt
Aquila Berlin Berlin
Confluentes Comets Koblenz
Eichstätt Blizzards Eichstätt
Gießen Griffins Gießen
Flying Raccoons Kassel Kassel
SanssouSea Serpents Potsdam Potsdam
Quidditch Wiesbaden Wiesbaden

Im Januar 2016 fand die erste Deutsche Quidditchmeisterschaft in Darmstadt statt. Die Rheinos Bonn konnten sich gegen fünf andere Teams durchsetzen.[31]

Am Wochenende 23./24. Juli 2016 fand in Frankfurt am Main die Quidditch-Weltmeisterschaft der IQA statt, bei der die Mannschaft von Deutschland im Vorrundenspiel gegen Südkorea und in der Runde um Platz 9–16 das Spiel gegen Slowenien sowie das Spiel um Platz 11 gegen Katalonien gewann.[32] Die Weltmeisterschaft wurde von der IQA und dem Sportamt der Stadt Frankfurt organisiert. Auf nationaler Ebene organisiert den Sport der Deutsche Quidditchbund (DQB). Dieser besteht aus den Vollmitgliedern, die an allen offiziellen Veranstaltungen teilnehmen und Stimmrecht bei der Mitgliederversammlung haben, und den Entwicklungsmitgliedern, die in Zukunft die Vollmitgliedschaft anstreben.[33]

Die zweite Deutsche Quidditchmeisterschaft fand am 3. und 4. Juni 2017 in Jena statt. Es traten 21 Mannschaften an. Die Three River Dragons Passau sicherten sich den Titel des Deutschen Meisters vor den Rheinos Bonn und den Darmstadt Athenas.[34]

Am 28. und 29. April 2018 wurde der European Quidditch Cup (EQC) 2018 in Pfaffenhofen an der Ilm ausgetragen.[35]

Die dritte deutsche Meisterschaft wurde am 2. und 3. Juni 2018 in Frankfurt ausgetragen. Es nahmen 27 Teams teil; das Finale gewannen die Darmstadt Athenas mit 150*:100 gegen die Three River Dragons Passau; Dritter wurde Looping Lux Leipzig.[36] Die deutsche Meisterschaft 2019 fand am 8. und 9. Juni 2019 in Tornesch statt; von 35 Teams traten 34 an. Es gewannen erneut die Darmstadt Athenas im Finale mit 170*:110 gegen die Rheinos Bonn, den dritten Platz sicherten sich die Heidelberger Hellhounds.

Quidditch in der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schweizerische Quidditchverband veranstaltet jährlich die Schweizer Meisterschaften. Erster Sieger wurden 2017 die Turicum Thunderbirds aus Zürich, zweiter Schweizer Meister im 2018 wurden die Basel Basilisks, die den Titel 2019 wieder an Turicum Thunderbirds abgaben. Seit 2018 findet über das Winterhalbjahr ein Liga-Betrieb statt, die erste Schweizer Quidditchliga 2018/2019 gewannen die Turicum Thunderbirds. Wegen COVID-19 fallen 2020 alle offiziellen Quidditch-Events aus, weshalb Turicum Thunderbirds amtierende Meister und Liga-Meister bleiben.

Seit 2019 gibt es auch Kinder- und Jugendteams in der Schweiz, die bisher nur in Freundschaftsspielen gegeneinander antreten.

Teams in der Schweiz Stadt
Basel Basilisks Basel
Basel Kidditch Basel (Kinder- & Jugendteam)
Berner Boggarts Bern
Geneva Goblins Genf
Pilatus Patronus Luzern
Luzern Kidditch Luzern (Kinder- & Jugendteam)
Occamys Olten Olten
Phönixe Solothurn[37] Solothurn
Turicum Thunderbirds[38] Zürich
Turicum Lightning Sparrows[39] Zürich (Kinder- & Jugendteam)

Quidditch in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich wird Quidditch über den Fachverband Quidditch Austria – Österreichischer Quidditch Verband organisiert.

Quidditch Austria veranstaltet die Central European Quidditch League (CEQL)[40]. Teil dieser Liga sind Teams aus Österreich, Slowenien, Slowakei und Tschechien.

Der Höhepunkt des österreichischen Quidditch ist der ebenfalls von Quidditch Austria veranstaltete jährliche Austrian Quidditch Cup in dem die Vollmitglieder um die European Quidditch Cup Spots spielen.

Quidditch Austria veranstaltet in unregelmäßigen Abständen im Herbst das internationale Freundschaftsturnier Danube Cup. Beim Danube Cup III am 22.–23. September 2019 nahmen 15 Teams aus 6 Ländern teil. Gewonnen haben die Aemona Argonauts (Ljubljana), Zweiter wurden die Berlin Bluecaps (Berlin) und als bestes österreichisches Team wurden die Danube Direwolves Dritter[41].

Vollmitglieder in Österreich Stadt
Danube Direwolves[42] Wien
Fortress Falcons Salzburg
Graz Grimms Graz
Steelcity Snidgets[43] Linz
Vienna Vanguards[44] Wien
Teams im Aufbau in Österreich Stadt
Glacier Giants Innsbruck
Krems Kingslayers Krems

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Quidditch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Website der International Quidditch Association
  • Website von US Quidditch
  • Website des Deutschen Quidditchbundes
  • Website von Quidditch Austria
  • Website des Schweizerischen Quidditchverbands

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quidditch: So funktioniert die nichtmagische Version! In: elbenwald.de. 20. Juli 2016, abgerufen am 14. Juni 2021.
  2. René Gralla: Perfektes Besengefühl (neues deutschland). (neues-deutschland.de [abgerufen am 23. Juli 2018]).
  3. History. US Quidditch, abgerufen am 28. November 2015.
  4. Quidditch World Cup 2011: NYC Tournament Highlights [VIDEO]. International Business Insider, abgerufen am 28. November 2015.
  5. About. (Nicht mehr online verfügbar.) International Quidditch Association, archiviert vom Original am 4. September 2014; abgerufen am 26. November 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/iqaquidditch.org
  6. Quidditch, Almost At The Olympics. BU Today, abgerufen am 28. November 2015.
  7. Harry Potter sport quidditch gains fans as Australia returns from Global Games with silver medal. ABC, abgerufen am 28. November 2015.
  8. International Quidditch Association: National Governing Bodies. Abgerufen am 29. Dezember 2020.
  9. About. (Nicht mehr online verfügbar.) International Quidditch Association, archiviert vom Original am 4. September 2014; abgerufen am 28. November 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/iqaquidditch.org
  10. France beats Britain to win first European Quidditch Games. The Guardian, abgerufen am 28. November 2015.
  11. Rules. (Nicht mehr online verfügbar.) International Quidditch Association, archiviert vom Original am 8. Dezember 2015; abgerufen am 6. November 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.iqaquidditch.org
  12. Rules. (Nicht mehr online verfügbar.) International Quidditch Association, archiviert vom Original am 8. Dezember 2015; abgerufen am 6. November 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.iqaquidditch.org
  13. Ein kurzer Überblick über Quidditch. (Nicht mehr online verfügbar.) Deutscher Quidditchbund, archiviert vom Original am 8. Dezember 2015; abgerufen am 6. November 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscherquidditchbund.de
  14. IQA Rulebook 2018–2020. (PDF) IQA, S. 13f., abgerufen am 12. April 2019.
  15. US Quidditch Rulebook. Ninth Edition. (PDF) US Quidditch, S. 31, abgerufen am 6. November 2015.
  16. US Quidditch Rulebook. Ninth Edition. (PDF) US Quidditch, S. 18, abgerufen am 17. November 2015.
  17. US Quidditch Rulebook. Ninth Edition. (PDF) US Quidditch, S. 171f., abgerufen am 6. November 2015.
  18. Mudbloods (2014). International Movie Database, abgerufen am 23. November 2015.
  19. About. (Nicht mehr online verfügbar.) International Quidditch Association, archiviert vom Original am 4. September 2014; abgerufen am 23. November 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/iqaquidditch.org
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