Oettern

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Oettern führt kein Wappen
Oettern
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oettern hervorgehoben
Koordinaten: 50° 55′ N, 11° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Weimarer Land
Verwaltungs­gemeinschaft: Mellingen
Höhe: 245 m ü. NHN
Fläche: 3,61 km2
Einwohner: 124 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km2
Postleitzahl: 99438
Vorwahl: 036453
Kfz-Kennzeichen: AP, APD
Gemeindeschlüssel: 16 0 71 071
Adresse der Verbandsverwaltung: Karl-Alexander-Str. 134a
99441 Mellingen
Website: www.oettern.de
Bürgermeisterin: Colleen Michler
Lage der Gemeinde Oettern im Landkreis Weimarer Land
Am EttersbergMönchenholzhausenNohraNauendorfVollersrodaHetschburgFrankendorfIlmtal-WeinstraßeIlmtal-WeinstraßeEttersburgDaasdorf a. BergeRannstedtObertrebraBallstedtHammerstedtIsserodaOetternEberstedtKleinschwabhausenWiegendorfKiliansrodaBad SulzaMechelrodaOttstedt a. BergeKapellendorfBechstedtstraßGroßheringenLehnstedtUmpferstedtBuchfartDöbritschenRittersdorfHohenfeldenNeumarkHopfgartenNiedertrebraTroistedtTonndorfSchmiedehausenGroßschwabhausenNiederzimmernMellingenKlettbachNohraMönchenholzhausenMagdalaKranichfeldSaaleplatteApoldaBad BerkaBlankenhainKarte
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Oettern ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Weimarer Land und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Mellingen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in einem Mäander der Ilm an der Bundesstraße 87 zwischen Bad Berka und Weimar. Südlich erhebt sich der Kaitsch. In der Umgebung Oetterns hat sich das Tal der Ilm tief in den Muschelkalk eingefressen und ein landschaftlich reizvolles Tal gebildet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelische Kirche Oettern
Steinerne Bogenbrücke über die Ilm von 1856

Der Ort wird im Jahr 1376 im Zusammenhang in einer Urkunde des Ritters Rudolf von Kühnhausen für Kloster Berka erstmals erwähnt. Oettern hatte schwer unter fortwährenden Überschwemmungen zu leiden. Ab Anfang des 19. Jahrhunderts war der Ort Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach und wurde nach 1945 mit dem Land Thüringen Teil der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Oettern
  • Friedhof mit Grabstätte für sowjetischen Zwangsarbeiter
  • Denkmalensemble des Ortskerns
  • Wassermühle an der Ilm mit kleinem Mühlenmuseum
  • Wallanlage der Oetternburg
    Sie liegt auf einem Bergsporn rechts der Ilm. Ein gut erhaltener Wall ist westlich auf der Hochfläche noch erhalten, der die Fläche begrenzt. Funde weisen auf die Jungstein- und die Späthallstatt- oder Frühlatènezeit hin.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 200.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oettern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien